Kürbiskuchen - Gesund backen für den Herbst

Kürbiskuchen ist ein Klassiker der amerikanischen Küche. Doch nicht nur zu Thanksgiving und Halloween schmeckt dieses Herbstgericht richtig gut. Wir haben kreative Rezepte für euch.

Kürbiskuchen: Unser Herbst-Favorit

Wenn die Tage kürzer werden und das Laub an den Bäumen beginnt, in den schönsten Gelb- und Rottönen zu leuchten, dann bekommt ein Gemüse wieder seinen ganz großen Auftritt: der Kürbis!

Das ganze Jahr über freuen wir uns auf die Kürbiszeit und die vielen schönen Rezept-Ideen rund um den Kürbis. Und eins darf dabei natürlich auf keinen Fall fehlen: der Kürbiskuchen. Wie sich das deftige Gemüse mit der Idee eines süßen Kuchens verträgt, zeigen wir euch hier.

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Der Siegeszug des Pumpkin Pies

Die Idee zum Kürbiskuchen stammt aus Amerika, wo der Pumpkin Pie – Kürbispüree in einer knusprigen Kruste aus Teig – ein unverzichtbarer Bestandteil eines jeden Thanksgiving-Essens ist. Und auch an Halloween und zu Weihnachten darf der Kürbiskuchen auf keinem Tisch fehlen. Kein Wunder, denn der Kürbis ist ursprünglich in Amerika heimisch – und gehört damit zu den wohl amerikanischsten Lebensmitteln überhaupt.

Dass man ihn in Kanada und den USA deshalb vielseitig einsetzt und zahllose Rezepte mit Kürbis kennt, ist nur verständlich. Von Amerika aus trat der Kürbis schon im 16. Jahrhundert seinen Siegeszug um die Welt an und wurde schnell fester Bestandteil der englischen Pie-Kultur. Von hier nahmen die ersten Siedler den Kürbiskuchen wieder mit in die neue Welt, wo der Pumpkin Pie spätestens seit dem 18. Jahrhundert unverzichtbar für die Thanksgiving-Tafel wurde.

Einen klassischen Kürbiskuchen backen

Zentraler Bestandteil dieser Kuchen ist ein Kürbispüree, das es in Amerika in jedem Supermarkt in Dosen zu kaufen gibt, das man in Deutschland aber in der Regel selbst zubereiten muss.

Aus einem Hokkaido lässt sich das Kürbispüree aber im Handumdrehen herstellen. Herbstliche und winterliche Gewürze – darunter Zimt, Ingwer und Muskatnuss, oft auch ergänzt um Kardamom und Vanille – sorgen dann für das ganz besondere Aroma des traditionellen Kürbiskuchens. Es gibt auch fertiges Pumpkin-Spice-Gewürz zu kaufen, mit dem euch der richtige Dreh auf jeden Fall gelingt.

Kürbispüree ist in der Küche übrigens vielseitig einsetzbar. Wir verwenden es zum Beispiel auch für unseren Krustenbraten mit Kürbispüree. Dort wird es jedoch mit Kartoffeln, Zwiebeln und Knollensellerie zubereitet. Für den Kürbiskuchen reicht es aus, das Kürbisfleisch mit dem Pürierstab oder im Mixer fein zu pürieren und nach Belieben zu würzen.

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So vielseitig kann der Kürbiskuchen sein

Dann ist eigentlich alles ganz einfach: Das Püree wird in eine mit Teig – in der Regel ist dies ein Mürbeteig - ausgelegte Kuchenform gefüllt und dann bedeckt, sodass sich beim Backen ringsherum eine herrlich knusprige Kruste bildet. Ab in den Ofen damit und dabei zuschauen, wie der Kürbiskuchen zur Perfektion bäckt. Fertig ist der klassische Kürbiskuchen, wie man ihn in den USA zu Thanksgiving und Co. serviert!

Perfekt wird er mit einem großzügigen Klecks Schlagsahne oder Schmand, den charmanten Begleitern des Kürbiskuchens, und wenn ihr noch Puderzucker und Gewürze über den Kuchen gebt.

Unser herbstlicher Kürbis-Apfel-Kuchen mit Gewürz-Streuseln kommt schon sehr nah an das original amerikanische Rezept heran. Doch darüber hinaus gibt es auch noch viel mehr kreative Rezepte, mit denen ihr aus Kürbis leckere Kuchen, Torten und Cupcakes zaubern könnt. Rezepte dafür findet ihr in unserer Galerie oben. Wie wäre es zum Beispiel mit Kürbis-Muffins?

Tipps für den perfekten Kürbiskuchen

Richtig schnell geht ein Kürbiskuchen übrigens, wenn ihr einfach einen klassischen Rührteig zubereitet und geraspeltes Kürbisfleisch unterhebt. So entsteht ein saftiger Kuchen mit feinem Kürbis-Aroma, den man in der Kürbiszeit sicher mehr als ein Mal genießen möchte.

Übrigens: Ihr könnt für euren Kürbiskuchen nicht nur den klassischen Hokkaido-Kürbis verwenden, sondern auch mal andere Kürbissorten ausprobieren. Auch der Butternut-Kürbis ist zum Beispiel eine gute Wahl, wenn ihr mit Kürbis backen wollt. Beide Sorten zeichnen sich durch ein Kürbisfleisch aus, das sich auch im rohen Zustand sehr gut raspeln, reiben oder schneiden lässt. Probiert auch andere Kürbisse aus, um mehr Abwechslung auf euren Tisch zu bringen. Noch mehr Rezepte mit Kürbis findet ihr hier:

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