Orientalische Rezepte: Aromatische Gerichte

Orientalische Rezepte begeistern mit einer Fülle von Gewürzen, die jedes Essen zum aromatischen Ereignis machen: Zimt, Safran, Kumin, Anis, Chili, Piment ...

Wie Genuss in Arabien zelebriert wird

Im Orient werden die Mahlzeiten seit Generationen zelebriert und geteilt. Oft gibt es gemischte Platten, die auf traditionelle Weise zubereitet werden, häufig mit Lamm oder Hühnchen, aromatischem Reis und frischem Gemüse.

Eines der beliebtesten Gerichte ist Al Harees, bestehend aus Fleisch und Weizen, das langsam in einem Lehmofen oder -topf gekocht und mit Ghee serviert wird. Beim Gericht Al Majboos wird das Fleisch gekocht und mit einer Gewürzmischung und getrockneten Limetten versetzt. Zimt, Safran, Kurkuma, Nüsse, Limetten und Trockenfrüchte verfeinern das Aroma der Speisen.

Zum Abendessen wird oft eine Platte Mezze geteilt, eine Auswahl aus vier bis fünf Vorspeisen. Zum Dessert gibt es Süßes wie Baklava und arabischen Kaffee.

Orientalisch kochen – das braucht ihr

Orangenblüten- und Rosenwasser: parfümartige Blütenwässer werden in Nordafrika nicht nur zur Schönheitspflege, sondern tropfenweise auch zum Aromatisieren von Salaten, Kuchen und Tajine verwendet. Gibt's bei uns im guten Lebensmittelhandel, oft auch in Apotheken.

Couscous aus gemahlenem und zu Kügelchen gerolltem Hartweizen oder Hirse ist gleichzeitig der Name für das orientalische Nationalgericht, das es in unzähligen herzhaften und süßen Varianten gibt. Ursprünglich gart der Grieß in der Couscousière über Brühe oder Schmorgerichten. Heute kauft man lieber Instant-Couscous und serviert ihn als Beilage.

Warkha: hauchzarte Teigblätter, sind die Grundlage für knusprige B’stilla (Warkha-Pastete) und goldbraune Briouats. Eine ideale Alternative zu den aufwändig herzustellenden Warkha-Teigblättern ist Yufka- oder Filoteig aus dem türkischen Lebensmittelhandel.

Harissa ist die sehr scharfe Gewürzpaste aus roten Chilischoten, Olivenöl und Gewürzen. Gibt's auch bei uns in Tuben.

Arganöl, das teuerste Öl der Welt, wird aus den Früchten der Arganie gewonnen, die weltweit nur im Südwesten von Marokko zu finden ist. Zum Kochen zu schade, nimmt man das aromatische und gesunde Öl zum Abschmecken und Beträufeln von gegrilltem Fisch, Fleisch, Gemüse oder Salaten.

Styling: Anka Rehbock, Produktion: Marion Swoboda
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