Mantu: Afghanische Teigtaschen

Mantu ist ein Gericht, das in Afghanistan traditionell zu Familienfeiern auf den Tisch kommt. Wer es einmal probiert hat, weiß, warum es zu den beliebtesten Speisen des Landes gehört.

Ähnlich lecker
Teigtasche
Zutaten
für Portionen
  • 250 Gramm Mehl
  • 1 Packung Hefe
  • 150 Milliliter Wasser
  • 4 TL Öl
  • 1 TL Salz
  • 500 Gramm Hackfleisch (vom Rind oder Lamm)
  • Öl (zum Braten)
  • Salz (etwas)
  • Pfeffer (etwas)
  • 500 Gramm Zwiebel
  • 500 Milliliter Joghurt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 Gramm Kichererbsen
  • Tomatenmark (etwas)
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 EL getrocknete Minze
  • 1 TL Koriander (frisch)
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Zubereitung
  1. Für den Teig das Mehl mit der Hefe, dem Wasser, dem Öl und dem Salz in eine Schüssel geben und mit den Händen vermischen. Bei Bedarf noch etwas Mehl hinzufügen, bis der Teig weich wird und nicht mehr an den Händen klebt. Dann 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Das Hackfleisch in etwas Öl in einer Pfanne anbraten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einen kleinen Teil der Zwiebeln kleinschneiden und unter das Hackfleisch mischen. Danach das Fleisch abkühlen lassen.
  3. Den Teig rollen und in möglichst dünne kleine Vierecke schneiden. Das Hackfleisch auf die Teigstücke legen und die Ecken zusammenkleben. Dann die Mantus in einem Dampfgartopf legen und mit Wasser für etwa 30 Minuten dämpfen. Wichtig: Die Teigtaschen dürfen das Wasser nicht berühren.
  4. Für den Eintopf die restlichen Zwiebeln klein hacken und mit Öl in einem weiteren Topf anbraten. Das Tomatenmark und die Gewürze hinzufügen. Kurz danach die Kichererbsen hinzugeben, den Topf mit Wasser füllen und solange kochen lassen, bis die Kichererbsen weich sind.
  5. Den Joghurt mit klein gehacktem Knoblauch sowie Salz verrühren und auf einen Teller geben. Die Mantus dazulegen und noch etwas Joghurt hinzugeben. Zum Schluss alles mit getrockneter Minze oder etwas Koriander garnieren.
Tipp!

Dieses Rezept stammt aus dem Buch "Kiezküche//Refugees Welcome", das in enger Zusammenarbeit mit Flüchtlingen in St. Pauli entstanden ist.

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