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Vivi macht's einfach Omas Spartipps für die Küche

Vivi macht's einfach: Omas Küchenspartipps
© Viacheslav Yakobchuk / Adobe Stock
Omas wissen einfach, wie’s geht. Auch beim Thema Sparen. Unsere Kolumnistin Vivi hat sich mit ihrer Omi zusammengesetzt und verrät die langjährig erprobten Spartricks für die Küche.

Oma hatte schon immer ihren Notgroschen auf der hohen Kante und das nicht nur dank gut geführtem Haushalts- und prall gefülltem Sparbuch, sondern vor allem wegen der kleinen Alltagssparpotenziale, die sie ganz genau kannte. "Wenn man es clever anstellt," – sagt meine Omi stets zu mir – "kannst du mit gerade mal 10 Euro eine fünfköpfige Familie ernähren". "Früher vielleicht", denke ich dann immer, doch einige von Omas Küchenspartipps sind wirklich Gold wert und funktionieren auch heute noch zuverlässig. Ich will Omas geheime Tipps nicht für mich behalten und verrate euch deshalb jetzt, wie Omi mich zu einem Sparfuchs in der Küche gemacht hat.

Was ich von meiner Oma gelernt habe

Sparen ist kein sexy Thema – das muss ich zugeben. Aber ich finde es einfach enorm wichtig, dass wir uns damit beschäftigen. Vor allem, weil es wirklich leicht ist, mit ein paar Alltagstricks und geringem Aufwand richtig viel dabei rumzukriegen. Vor allem in der Küche zeigen ein paar kleine Änderungen schon richtig große Wirkung.

Koch mich reich: 10 Spartipps für die Küche

  1. Kauft größere Packungen auf Vorrat: Großpackungen sind, auf ihren Kilopreis gesehen, oftmals deutlich günstiger als kleine Verpackungen. Abgefüllt in Gläsern lassen sich so wunderbar die Vorratsschränke füllen und wir sparen über das Jahr ordentlich Geld.
  2. Kocht größere Portionen: So muss man den Herd nur einmal anschmeißen, Schneidebrett und Messer nur einmal waschen und es spart zudem auch noch Zeit. Wer vorkocht, läuft außerdem nicht Gefahr, am nächsten Tag viel Geld in der Kantine oder beim Imbiss auszugeben.
  3. Lagert Lebensmittel richtig und achtet auf Haltbarkeitsdaten: Wir schmeißen Unmengen an Lebensmitteln auf den Müll und das kostet jedes Mal bares Geld. Wer weiß, wie Nahrungsmittel richtig gelagert werden, hat länger was von ihnen und kann auch mal größere Mengen im Angebot kaufen. Hier erfahrt ihr: 5 Fehler bei der Lebensmittellagerung, die nicht nur Geld kosten
  4. Vergleicht im Supermarkt die Kilopreise: Viele machen den Fehler und vergleichen Produktpreise aufgrund der ausgeschriebenen Kosten. Dabei steht ganz klein auch immer der 100-Gramm- oder Kilo-Preis dabei. Dieser sollte als Vergleich dienen und nicht der UVP.
  5. Kocht günstige Gerichte: Beim Kochen muss es nicht immer teuer sein. Frische Zutaten aus der Region schmecken toll, liefern viele Vitamine und sind oft deutlich günstiger als fancy Superfoods und teures Fleisch. Für Inspirationen empfehle ich euch meine letzte Kolumne zu lesen: Vivi macht's einfach: 5 schnelle 1-Euro-Rezepte
  6. Besucht den Wochenmarkt kurz vor Schluss: Wer die Zeit hat und etwas Verhandlungsgeschick, der sollte kurz vor Schluss auf den Markt gehen. Dort lassen sich oft richtig gute Deals aushandeln und ihr spart eine Menge Geld.
  7. Es müssen nicht immer Markenprodukte sein: Die meisten Produkte im Supermarkt gibt es sowohl in der hochpreisigen Markenedition als auch von deutlich günstigeren No-Name-Herstellern. Diese müssen nicht unbedingt von schlechterer Qualität sein. Vergleicht die Zutatenliste und greift öfter mal zu den günstigeren Eigenmarken beim Discounter und im Supermarkt.
  8. Wählt die passenden Töpfe für die Herdplatten: Zu kleine Töpfe auf zu großen Platten verschwenden enorm viel Energie, die ihr im wahrsten Sinne zum Fenster rausschmeißt. Hier erfahrt ihr, wie ihr noch mehr Energie sparen könnt.
  9. Kocht mit möglichst wenig Wasser und einem Deckel: Je mehr Wasser ihr zum Kochen verwendet, desto mehr Energie muss aufgewendet werden, um es zu erhitzen. Dabei reicht es für die meisten Gerichte, wenn ihr die Zutaten knapp mit Wasser bedeckt. Dann noch einen Deckel drauf und ihr spart euch richtig viele Energiekosten.
  10. Nehmt Reste aus dem Restaurant mit: Wenn meine Oma die Queen in einer Sache ist, dann sicherlich darin, nichts wegkommen zu lassen. Getreu dem Motto "Was wir bezahlt haben, das nehmen wir auch mit" scheut sie sich nicht, Reste aus dem Restaurant oder kleine Salz- und Zuckertütchen aus dem Café mit nach Hause zu nehmen. Ihre Handtasche ist oft voll davon und siehe da: Auch wenn es nur ein paar gesparte Cent sind, sie musste schon lang keinen neuen Salzpott mehr kaufen.

Vivis Top-Tipp

Nehmt euch öfter Zeit mit euren Omis und Opis zu quatschen. Das tut euch und euren Seelen gut und wer weiß, welch heißer Großeltern-Tipp da noch so dabei rumkommt.

Brigitte

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