Pappardelle mit klassischer Bolognese-Soße

Ähnlich lecker
PappardellePastaNudelBologneseSoße
Zutaten
für Portionen
Für die Bolognese-Sauce:
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Sellerie
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • 750 Gramm Tomate
  • 500 Gramm Hackfleisch (vom Rind, oder alternativ 400 g vom Rind und 100 g vom Schwein)
  • 4 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Glas Rotwein
  • 0,25 Liter Hühnerfond
  • 1 Knoblauchzehe
  • Majoran (etwas, und Salbei)
Für die Pappardelle:
  • 300 Gramm Hartweizengrieß
  • 200 Gramm Weizenmehl
  • 5 Eier
  • 1 Bund Petersilie (platt)
  • Mehl (etwas)
  • Salz
  • Butter (etwas)
  • Parmesan (zum Bestreuen)
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Zubereitung
  1. Zuerst eine Zwiebel und eine Karotte schälen und eine Stange Sellerie putzen. Das Gemüse dann in feine Brunoise (kleine Würfelchen) schneiden. Einen Esslöffel Butter in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse hineingeben. Etwas salzen und bei kleiner Hitze etwa zwölf Minuten andünsten, dabei immer umrühren. Dann etwa 750 Gramm Tomaten überbrühen, enthäuten und entkernen. Das Tomatenfleisch in Würfel schneiden, das Innere der Tomaten durch ein Sieb passieren, damit keine Kerne in die Sauce geraten.
Für das Fleisch:
  1. Das Hack sollte Küchentemperatur haben, wenn man es verarbeitet. In einem Topf vier Esslöffel Olivenöl erhitzen und das Hack darin anbraten. Dabei das Hack mit einer Gabel zerdrücken, damit es nicht zusammenklebt. Es soll leicht bräunen - anschließend salzen und würzen mit frisch gemahlenem Pfeffer und zwei Esslöffel Tomatenmark. Nun die Gemüsewürfelchen dazugeben - und wenn alles zusammen schön heiß ist, mit einem Glas Rotwein ablöschen.
  2. Sobald der Wein ganz verkocht ist, die Tomatenwürfel hinzugeben, auch das durchs Sieb passierte Innere der Tomaten sowie einen Viertelliter Hühnerfond. Noch eine Knoblauchzehe im Ganzen hineingeben, sowie Majoran und etwas Salbei, am besten zu einem Sträußchen gebunden. Nochmals abschmecken und dann im geschlossenen Topf bei kleiner Hitze köcheln lassen, ungefähr anderthalb bis zwei Stunden. Ab und zu umrühren und zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Kräutersträußchen entfernen.
Für die Nudeln:
  1. In die Pappardelle (breite Bandnudeln) werden platte Petersilienblätter reingepresst. Zuerst zwischen zwei Nudelbahnen und dann immer dünner ausgerollt, so wächst das Blattmotiv, und die Nudeln werden gelb mit grünen Pünktchen - und schmecken vorzüglich! Für den Nudelteig 300 Gramm Hartweizengrieß (von de Cecco zum Beispiel) und 200 Gramm Weizenmehl verwenden. Dann fünf Eier und ein Bund platte Petersilie. Die abgezupften Blätter waschen und gut abtupfen, denn der fertige Teig mag kein Wasser mehr haben. Das Mehl und die Eier kann man entweder von Hand verarbeiten oder in der Küchenmaschine zu einem festen Teig verarbeiten.
  2. Auf jeden Fall den Teig in einer Plastikfolie mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig auf der Nudelmaschine ausrollen. Dafür den Teig zuerst in zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden, die man mit der Teigrolle platt rollt. Dann erst in die Maschine geben, die man auf die größte Position einstellt. Immer dünner ausrollen, wenn nötig, mit etwas Mehl bestreuen.
  3. Ist das geschafft, legt man auf die Hälfte einer Nudelbahn die Petersilienblätter, schön flach, und schlägt die andere Hälfte darüber. Mit der Hand etwas andrücken und dann vorsichtig in die Nudelwalze heben und durchdrehen, dann immer dünner ausrollen bis auf ein bis zwei Millimeter. Den Teig etwas trocknen und ihn mit dem Nudelschneider in drei bis vier Zentimeter breite Bandnudeln schneiden.
  4. Zum Kochen der Pappardelle benötigt man einen großen Topf mit reichlich Salzwasser, das sprudelnd kochen soll. Dann die Nudeln - 120 Gramm pro Person - zwei Minuten kochen und abgießen. Nicht ganz trocken sollen sie sein! Die Pappardelle werden mit einer Nuss Butter vermischt und eventuell mit etwas kochend heißer Bolognese. Die Nudeln auf schön vorgewärmte tiefe Teller geben oder auf eine große Pastaplatte und sie leicht mit flockig geriebenem Parmesan bestreuen.
Tipp!

Die Bolognese kann auch eingefroren werden, wenn man sie vorkochen möchte.

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