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Pflaumenmus

Brigitte
Pflaumenmus
Foto: Pixel-Shot / Shutterstock
Pflaumenmus auf einem frischen Brötchen – was gibt es Besseres? Wir verraten euch, wie ihr Pflaumenmus selber machen könnt, sodass es schmeckt wie von Oma.
Fertig in 2 Stunden 20 Minuten

Schwierigkeit

einfach

Dieses Rezept ist ohne Alkohol, Vegan, Vegetarisch

Zutaten

Für
5
Gläser
4

Kilogramm Kilogramm Pflaumen

750

Gramm Gramm Zucker

2

Stange Stangen Zimt

1

Messersp. Messersp. Kardamom (gemahlen)

125

Gramm Gramm Zartbitterschokolade (gehackt)


Zubereitung

  1. Pflaumen abspülen und entsteinen. Fruchtfleisch fein hacken. Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Pflaumen, Zucker und Gewürze in einen Topf geben und etwa 10 Minuten unter Rühren gut durchkochen lassen.
  2. Dann in die Fettpfanne oder einen großen Bräter füllen. Im Ofen etwa 2 Stunden einkochen lassen. (Einen Kochlöffel in die Backofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.)
  3. Das Pflaumenmus etwa alle 15 Minuten gut durchrühren. Wenn das Pflaumenmus so dick ist, dass die Spur des Löffels sichtbar bleibt, Schokolade unterrühren.
  4. Sofort randvoll in saubere Schraubgläser füllen, fest verschließen und auf den Deckel stellen.
Tipp Dieses Rezept ergibt 5 Gläser à 350 Gramm. Ungeöffnet ist das Pflaumenmus mindestens 3 Monate haltbar. Nach dem Öffnen kühl aufbewahren.

Wie macht man Pflaumenmus?

Das Besondere, wenn man Pflaumenmus selber machen will: Während man für andere Sorten Marmelade und Konfitüre die Früchte eher einkocht, wird Pflaumenmus in den meisten Fällen im Backofen zubereitet.

Bei 140 bis 160 Grad kochen die vorgekochten Pflaumen mit den Gewürzen etwa 2 Stunden lang ein. Wichtig ist, dass die Tür des Backofens dabei leicht geöffnet bleibt, damit die so entstehende Feuchtigkeit entweichen kann. Besonders gut geht das, wenn ihr einen hölzernen Kochlöffel in die Tür klemmt. So bleibt sie einen Spalt breit geöffnet. Zwischendurch immer wieder umrühren, damit das Pflaumenmus nicht anbackt. 

Wenn es schnell gehen soll, kann Pflaumenmus auch im Topf mit Gelierzucker gekocht werden. Dann empfehlen wir euch unser Rezept für Pflaumenmarmelade oder Zwetschgenmarmelade.

Pflaumen oder Zwetschgen für Pflaumenmus?

Kauft für euer selbst gemachtes Pflaumenmus am besten Zwetschgen. Denn von den mehr als 2.000 verschiedenen Pflaumensorten ist keine andere so gut für Konfitüre geeignet wie die Zwetschge. Sie gehört zu den späten Arten und behält auch beim Erhitzen und Backen ihre Süße. Deshalb ist sie auch für Pflaumenkuchen sehr gut geeignet. Das unterscheidet Zwetschgen von vielen anderen Pflaumensorten, die beim Verarbeiten oft ihre Süße verlieren. 

Was macht man mit Pflaumenmus?

Pflaumenmus ist in einigen Regionen Deutschlands auch als Latwerge, Quetscheschläggel, Zwetschgenmus oder Zwetschgenhonig bekannt. Wer Pflaumenmus selber machen will, kann es beispielsweise perfekt als Geschenk aus der Küche verpacken oder es als süßen Brotaufstrich verwenden. Pflaumenmus ist aber auch eine leckere Füllung für Gebäck, wie Pflaumenmuskuchen oder Pflaumenmus-Kolatschen, Germknödel, Zwetschgenknödel oder Berliner. Aber auch herzhaft lässt sich Pflaumenmus in Soßen oder Dips verarbeiten, als Marinade für Fleisch verwenden oder man kann damit Rotkohl würzen.

Pflaumenmus selber machen wie von Oma

Damit Pflaumenmus schmeckt wie von Oma, muss es schön süß und wunderbar cremig sein. Wir verwenden zusätzlich zu den süßen Pflaumen noch Zarbitterschokolade. Dadurch wird das Pflaumenmus so schön dunkel. Wenn ihr Pflaumenmus noch andicken wollt, weil es nicht so cremig und dickflüssig geworden ist wie gewünscht, könnt ihr noch etwas Gelierzucker mit einkochen. Allerdings solltet ihr manchmal auch einfach einen Moment abwarten und das Mus abkühlen lassen. Meistens dickt es dann noch nach.