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Schmalznüsse

Schmalznüsse
Foto: Thomas Neckermann
Schmalznüsse sind ein norddeutscher Klassiker und schmecken dank Schweineschmalz besonders kräftig. Wer's weniger intensiv mag, kann die Butter-Variante nehmen.
Geprüft durch Brigitte Küche
Fertig in 1 Stunde ohne Wartezeit

Schwierigkeit

einfach

Dieses Rezept ist Gut vorzubereiten, Klassiker

Pro Portion

Energie: 60 kcal, Kohlenhydrate: 7 g, Fett: 4 g

Zutaten

Für
45
Stück

Gramm Gramm Schweineschmalz (ohne Grieben; oder Butterschmalz)

Gramm Gramm Butter (weich)

Gramm Gramm Mehl

Gramm Gramm Speisestärke

Gramm Gramm Puderzucker

Vanilleschote

gehäufter TL gehäufte TL Hirschhornsalz (7 g; siehe Warenkunde)

Kein Schleppen. Kein Schlange stehen. Lass dir die Zutaten für dieses Rezept nach Hause liefern.

Zubereitung

  1. Schmalz, Butter, Mehl, Stärke und Puderzucker in eine Schüssel geben. Vanilleschote längs aufschneiden, Mark mit einem spitzen Messer herauskratzen, dazugeben. Hirschhornsalz in ein Sieb geben und darüberstreuen.
  2. Alle Zutaten zunächst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teig abgedeckt für 1 Stunde kalt stellen.
  3. Backofen auf 160 Grad, Umluft 140 Grad, Gas Stufe 2 vorheizen.
  4. Teig mit den Händen zu etwa kirschgroßen Kugeln rollen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Eine Delle mit einem Finger eindrücken. Im heißen Ofen auf der mittleren Schiene etwa 12–15 Minuten backen. Die Plätzchen sollten schön hell bleiben.
  5. Die Schmalznüsse aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Tipp Wer mag, gibt noch etwa 1 EL Kakao in den Teig, dann werden die Schmalznüsse schokoladig. Gleich die doppelte Teigmenge zubereiten, Teig halbieren und eine Hälfte mit dem Kakao verkneten.
In einer gut schließenden Dose mit Butterbrotpapier zwischen den Lagen etwa 3–4 Wochen haltbar.
Warenkunde Das Rezept stammt aus Norddeutschland, wo man gern auch nur Schweineschmalz verwendet.
Hirschhornsalz ist ein Backtriebmittel, das auch kompakte Teige locker macht, aber nicht so stark aufgehen lässt. Beim Backen entsteht ein scharfer Ammoniak-Geruch, der schnell verfliegt, wenn die Plätzchen abkühlen.

Dieses Rezept ist im Plätzchen-Extra in Heft 23/2020 erschienen.