Raclette: Zutaten und Rezepte für einen gemütlichen Abend

An langen Winterabenden gibt es kaum etwas Schöneres, als stundenlang mit Freunden und Familie beim Raclette zusammenzusitzen und in guter Gesellschaft gemeinsam zu genießen.

Zutaten für das perfekte Raclette

Das Beste am Raclette sind die vielen verschiedenen Zutaten, die wir dabei auf den Tisch zaubern können.

Zu den Klassikern zählen:

  • Silberzwiebeln
  • Mais
  • Mini-Maiskolben
  • gewürfelter Speck
  • Cornichons bzw. Gewürzgurken

Aber auch anderes Gemüse wie:

  • Paprika
  • Zucchini
  • Champignons
  • Spargel
  • Oliven
  • Kidneybohnen
  • Zwiebeln

Oder probiert doch mal Früchte im Raclette. Hierfür eignen sich zum Beispiel Ananas, Preiselbeeren oder Birnen.

Was jedoch beim Essen nie fehlen darf sind Kartoffeln (am besten Pellkartoffeln), Raclette-Käse zum Überbacken, Kräuterbutter und frisches Baguette.

Das solltet ihr bei Raclette-Käse beachten

Der Name "Raclette" leitet sich vom französischen Verb "racler" ab, was "schaben" oder "kratzen" bedeutet und auf den Käse anspielt. Er ist also besonders wichtig für das Raclette.

Ein guter Raclettekäse sollte gut schmelzen und aromatisch sein. Typische Käsesorten für Raclette aus der Schweiz sind etwa:

  • Bagnes
  • Orsières
  • Goms

Ihr bekommt sie an der Käsetheke und sie kommen in der Regel aus dem Schweizer Kanton Wallis.

Ebenfalls geeignet für Raclette:

  • Bergkäse
  • Tilsiter
  • Mozzarella
  • Camembert
  • Gorgonzola

Sie alle geben euren Pfännchen eine ganz besondere Note. Wer mag, bietet seinen Gästen verschiedene Sorten Käse an. Dann ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Eine Faustregel dabei: Je länger die Reifezeit, desto aromatischer der Raclettekäse. Das gilt übrigens auch für jungen und mittelalten Gouda oder Butterkäse. Sie beide bringen gute Schmelzeigenschaften mit, sind dabei aber nicht so kräftig im Geschmack.

Kann man die Rinde bei Raclette-Käse mitessen?

Wenn ihr Raclette-Käse mit Rinde kauft, könnt ihr diese mitessen, wenn es sich um original Raclette-Käse aus der Schweiz handelt. Dann ist die Rinde nämlich frei von künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffen. Bei anderen Käsesorten solltet ihr darauf jedoch verzichten.

So funktioniert das Raclette

Die Grillplatte steht üblicherweise in der Mitte des Tisches, die Kartoffeln obenauf. Ringsherum reihen sich dann Schälchen mit Beilagen. Jeder Gast hat ein bis zwei Pfännchen, die er nach Herzenslust mit den Zutaten befüllt, mit Käse belegt und dann zum Überbacken in das Raclette-Gerät stellt.

Verschiedenste Gemüsesorten schmecken, kombiniert mit Kartoffeln und dem zerlaufenen Käse, richtig lecker. Dazu noch etwas frischer Pfeffer oder aber eine fruchtige Note dank Mango - auch das schmeckt hervorragend! Bei euren Lieblingszutaten sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Wer Fleisch mag, kann kleine Filetstücken (Rind, Schwein oder Huhn) auf der Raclette-Platte braten. Auch Garnelen oder Fischfilet wie etwa Lachs passen gut zum Raclette.

Zugegeben: Raclette ist kein Low-Carb-Gericht - aber es ist jede Sünde wert. Lasst euch von unseren Rezepten inspirieren!

Unsere Lieblingsrezepte für Raclette

Raclette-Pfännchen Kartoffel-Olive

Kartoffeln, Oliven und getrocknete Tomaten bringen mediterranes Flair in eure Raclette-Pfännchen. Diese Variante ist sogar kalorien- und fettarm, aber darauf kommt es ja heute ohnehin nicht an! Zum Rezept: Raclette-Pfännchen Kartoffel-Olive

Raclette-Pfännchen Mais-Speck

Mais kennen wir als klassische Zutat für Raclette. Hier kombinieren wir ihn rustikal-deftig mit Speck und geschmorten Zwiebeln. Das kann sich sehen lassen. Zum Rezept: Raclette-Pfännchen Mais-Speck

Raclette-Pfännchen Feige-Erdnuss

Feigen hatten wir vorher auch noch nie im Raclette-Pfännchen. Aber mit Erdnüssen und (gewagt!) mit Lavendelblüten wird's ein Pfännchen für echte Genießer. Zum Rezept: Raclette-Pfännchen Feige-Erdnuss

Häppchen für den heißen Stein

Beim Raclette brutzelt es nicht nur in der Pfanne verführerisch. Auch oben, auf dem heißen Stein, könnt ihr allerlei Köstlichkeiten zubereiten. Wir haben da ein paar Ideen für euch: gefüllte Pfannkuchenpäckchen, Polentaküchlein, Speck-Birnen-Spießchen, Ingwer-Garnelen-Spießchen, Würstchen-Spießchen

Beilagen zum Raclette

Da habt ihr den Salat - und die Salsa: Vitamine satt dank Blattsalat mit Kirsch-Vinaigrette (rechts oben), Linsensalat mit Granatapfelkernen (unten) und zweierlei Frucht-Salsa, einmal Mango-Salsa (Mitte) und einmal  Grapefruit-Salsa (links oben).

Schnelle Dips für Raclette und Fondue

Diese vier selbst gemachten Dips sind das i-Tüpfelchen für euren Raclette-Abend, passen aber auch ganz wunderbar zu Fondue. Und das Beste: In nur 40 Minuten stehen sie feinsäuberlich aufgereiht auf eurem Tisch.

Hier geht es zu den Rezepten für die Cocktailsoße, den Kokos-Erdnuss-Dip, den Honig-Senf-Dip und den Kräuter-Dip.

Oder habt ihr vielleicht Lust auf ein leckeres Fondue? Wir zeigen euch unsere Rezepte für Käsefondue und Fleischfondue.


Fotos: Thomas Neckermann Produktion: Marion Swoboda Styling: Gerd Sommerlade

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