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Reis kochen Mit diesen Tipps gelingt perfekter Reis garantiert

Reis kochen
© Africa Studio / Shutterstock
Zu wenig Wasser, zu viel Reis, zu matschig, zu körnig: Reis kochen kann so richtig schief gehen. Damit euch zukünftig perfekter Reis gelingt, verraten wir wie’s klappt.

Inhaltsverzeichnis

Reis kochen: Rezept

Reis kochen mit der Wassermethode

Mit der Wassermethode kann eigentlich beim Reis kochennichts schief gehen. Der Reis kann weder anbrennen, noch ist die Chance für überkochendes Wasser hoch, da ihr bei dieser Methode ohne Deckel kochen könnt. Der Nachteil ist allerdings, dass ihr zum einen mehr Energie verbraucht und die Nährstoffe aus dem Reis ins Wasser übergehen und nach dem Kochen weggegossen werden. 

Zutaten für die Wassermethode

  • 1 Tasse Reis
  • 1 TL Salz
  • 6 Tassen Wasser

Zubereitung

  1. Bei der Wassermethode wird Reis ähnlich wie Nudeln in reichlich Wasser gekocht. Spült den Reis in einem Sieb mit kaltem Wasser durch, bis das Wasser nicht mehr trüb ist. So entfernt ihr überflüssige Stärke.
  2. Danach gebt ihr den gewaschenen Reis zusammen mit Salz und der 6-fachen Wassermenge in einen Topf, lasst das Wasser einmal aufkochen und reduziert anschließend die Hitze auf ein mittleres Niveau. Lasst den Reis je nach Sorte zwischen 15 und 45 Minuten ohne Deckel garen. (Garzeiten findet ihr weiter unten im Text.)
  3. Danach gießt ihr den fertig gekochten Reis durch ein Sieb ab.

Reis kochen mit der Quellmethode

Bei der Quellmethode besteht im Gegensatz zur Wassermethode ein höheres Risiko, dass das Wasser überkocht oder der Reis anbrennt. Achtet deswegen auf das genaue Abmessen der Menge: 1 Tasse Reis auf 1,5 Tassen Wasser. Der Vorteil der Quellmethode liegt nämlich darin, dass alle Nährstoffe im Reis enthalten bleiben und ihr deutlich mehr Energie spart beim Kochen mit geschlossenem Deckel.

Zutaten für die Quellmethode

  • 1 Tasse Reis
  • ½ TL Salz
  • 1,5 Tasse Wasser

Zubereitung

  1. Für die Quellmethode wird der Reis in der 1,5-fachen Menge Wasser gegart, die er am Ende vollkommen aufnimmt. Dazu den Reis zuerst wieder mit kaltem Wasser durchwaschen.
  2. Danach gebt ihr den gewaschenen Reis zusammen mit Salz und der 1,5-fachen Wassermenge in einen Topf, lasst das Wasser einmal aufkochen und reduziert anschließend die Hitze auf ein Minimum, damit der Reis nicht überkocht.
  3. Lasst den Reis im Topf mit geschlossenem Deckel für 15-45 Minuten (je nach Reissorte) quellen, bis das Wasser vollständig vom Reis aufgesogen ist.

Wie lange Reis kochen?

Übersicht der Kochzeiten nach Reissorte:

  • Basmatireis: 15 Minuten
  • Jasminreis: 20 Minuten
  • Langkornreis: 20 Minuten
  • Naturreis/Brauner Reis: 30 Minuten
  • Wildreis: Bis zu 45 Minuten

Übersicht: Reis pro Person

Wie viel Reis man kochen soll, hängt nicht nur von der Anzahl der Personen ab, sondern auch davon, ob der Reis Beilage, Einlage oder Hauptgericht werden soll. Damit ihr immer die perfekte Menge Reis kocht, haben wir euch hier eine einfache Übersicht zusammengestellt. Die Angaben beziehen sich auf ungekochten Reis.

Reis als Beilage: 60-80 Gramm pro Person

Reis als Hauptgericht: 100 -120 Gramm pro Person

Reis als Suppeneinlage: 30-40 Gramm pro Person

Reis (ungekocht)

Für 1 Person

Für 2 Personen

Für 4 Personen

Für 6 Personen

Als Beilage

60 g / ca. ½ Tasse

120 g / ca. 1 Tasse

240 g / ca. 2 Tassen

360 g / ca. 3 Tassen

Als Hauptgericht

100-120 g / ca. 1 Tasse

200-240 g / ca. 2 Tassen

400-480 g / ca. 4 Tassen

600-720 g / ca. 6 Tassen 

Wie Reis kochen damit er nicht klebt?

Wenn ihr verhindern wollt, dass euer Reis klebt, heißt die Devise: Reis waschen und nicht umrühren! Wascht weißen Reis unbedingt vor dem Kochen mindestens zwei Mal durch. Dadurch wird überschüssige Stärke entfernt, die für das Verkleben sorgt. Außerdem solltet ihr den Reis nach dem Aufkochen nicht mehr umrühren, da dadurch weitere Stärke gelöst würde. Diesen Effekt kennt man von Risotto und Milchreis. Generell kleben Langkornreis, Basmatireis und Parboiledreis am wenigsten, Jasminreis, Rundkornreis und Kleb-Reis hingegen am meisten.

Warum kocht Reis über?

Reis kocht über, wenn ihr ihn bei zu hoher Hitze kocht oder ihr den Reis mit geschlossenem Deckel auf zu hoher Stufe kocht. Je nachdem, mit welcher Methode ihr Reis kochen wollt, müsst ihr folgendes beachten:

Wassermethode: Hierbei könnt ihr den Reis ohne Deckel kochen und das Wasser kocht nicht so schnell über, solange ihr das Wasser auf mittlerer Stufe nur köcheln lasst.

Quellmethode: Bei dieser Methode kocht Reis häufiger über, weil sich bei geschlossenem Deckel die Hitze stärker staut und das Wasser schlecht entweichen kann. Geht deshalb wie folgt vor: Kocht das Wasser mit dem Reis einmal sprudelnd ohne Deckel auf, dreht die Hitze dann auf ein Minimum herunter (bei einem Ceranfeld kann der Herd in den letzten 10 Minuten auch vollkommen ausgestellt werden) und köchelt den Reis mit geschlossenem Deckel weiter. So sollte nichts überkochen.

Brigitte

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