Rettich: Rezepte und Warenkunde

Rettich ist bei uns nicht sehr weit verbreitet – völlig zu Unrecht! Hier erfahrt ihr alles Wissenswerte über Rettich und wir geben euch Tipps für die Zubereitung.

Herkunft von Rettich

Rettich ist im asiatischen Raum ein beliebtes Nahrungsmittel, bei uns ist er hingegen vor allem im Süden Deutschlands bekannt und wird dort gerne zur Brotzeit gereicht. Ursprünglich stammt die Pflanze vermutlich aus Ägypten und verbreitete sich dann im Mittelmeerraum. Hierzulande wird Rettich überwiegend in Bayern angebaut.

Diese Rettich-Sorten gibt es

Es existieren drei verschiedene Rettich-Arten, als Nahrungsmittel ist aber in erster Linie der Garten-Rettich von Bedeutung. Er unterteilt sich in unterschiedliche Sorten, von denen der weiße Rettich am bekanntesten ist. Es gibt aber auch rosa, roten, violetten, braunen und schwarzen Rettich. Neben ihrer Farbe unterscheiden sie sich im Geschmack und in der Anbauzeit, das Fruchtfleisch unter der Schale ist jedoch bei allen Sorten weiß. Radieschen sind ebenfalls eine Sorte des Garten-Rettichs, Meerrettich ist hingegen nicht näher mit ihm verwandt.

Rettich: Saison und Verfügbarkeit

  • Der runde Mairettich ist, wie der Name bereits sagt, von Mai bis Juli erhältlich. Seine Farbe ist weiß und er ist mild im Geschmack.
  • Die Saison des Sommerrettichs dauert von Juli bis September. Er schmeckt etwas schärfer, ist länglich geformt und kann sowohl eine weiße, rote als auch eine braune Schale besitzen.
  • Winterrettich wird ab Oktober geerntet und ist im Handel bis in den Februar hinein erhältlich, da er gut gelagert werden kann. Er ist in der Regel schwarz, kann aber auch eine violette oder braune Färbung aufweisen. Winterrettich ist in runder und länglicher Form vorhanden, er schmeckt deutlich schärfer als der Sommerrettich.

Rettich zubereiten: So geht‘s

Weißer und roter Rettich werden häufig roh gegessen, zum Beispiel im Salat oder als Brotbelag. Ihr solltet die Wurzel vorab schälen, dann könnt ihr sie spiralförmig aufschneiden, in Scheiben hobeln oder raspeln. Aufgrund seiner Schärfe empfiehlt es sich, schwarzen Rettich zu kochen, damit sein Geschmack etwas abgemildert wird.

Ihr könnt den Rettich auch mit Salz bestreuen und dann einige Minuten in Wasser ziehen lassen, so schmeckt er weniger intensiv und ist leichter bekömmlich. Rettich macht sich ebenfalls gut als würzige Beilage zu Fleisch und Fisch – probiert doch mal eines unserer leckeren Rezepte aus!

Teaserbild: pattharawadee wanadee/Shutterstock
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