Semmelknödel selber machen: So geht's

Selbst gemachte Semmelknödel sind eine feine Sache - als Beilage zu Braten oder zu Ragout sind sie vor allem in der Herbst- und Weihnachtszeit sehr beliebt.

Zutaten für Semmelknödel als Beilag für 4 Portionen

  • 3 Weizenbrötchen vom Vortag
  • 200 Milliliter Milch (1,5% Fett)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Eier (Größe M)
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • Muskat
  • Mehl für die Hände

So bereitet ihr Semmelknödel zu

  1. Die Brötchen grob in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Die Milch mit dem Salz erhitzen und dann zusammen über die Semmelwürfel in die Schüssel geben, sodass diese gut bedeckt sind. 30 Minuten ziehen lassen.
  2. Unterdessen die Zwiebel schälen und gemeinsam mit der Petersilie fein hacken. 1 EL Olivenöl unterrühren und beiseite stellen.
  3. Den Brötchenbrei abgießen, leicht ausdrücken und die Masse mit Zwiebeln, Petersilie, Eiern, Pfeffer und Muskat gründlich verrühren und dann mit dem Knethaken zu einem Teig verarbeiten. Mit angefeuchteten Händen zu Knödeln formen. Wenn der Teig zu sehr an den Händen klebt, etwas Mehl hinzunehmen.
  4. In einem großen Topf Salzwasser aufkochen und die Knödel darin bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Semmelknödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und bis zum Servieren warm stellen.
Rezept: Semmelknödel

Leckere Gerichte und Variationen mit Semmelknödeln

Semmelknödel passen hervorragend als Beilage zu deftigen Gerichten – und haben vor allem rund um Weihnachten Saison. Unser Rezept für Semmelknödel mit Pilzen setzt sie zum Beispiel sehr gekonnt zu einem Pilzragout in Szene. Genauso gut passen sie aber auch zum Weihnachtsbraten. Semmelknödel zum Gänsebraten sind natürlich ein Klassiker. Rotkohl dazu und schon ist das Weihnachtsessen perfekt!

Eine Variante der Semmelknödel sind die Serviettenknödel. Das Grundrezept ist das Gleiche. Anstatt den Teig jedoch zu einzelnen Knödeln zu formen, wird er hier zu einer langen, festen Teigrolle geformt und dann in ein feuchtes Küchentuch eingerollt. So vorbereitet kommt die Rolle dann ins Wasser und gart etwa 30-40 Minuten vor sich hin.

Anschließend wird der Knödel in Scheiben geschnitten und als Beilage (z.B. zu Entenbrust serviert). Wer will, kann die Knödelscheiben dann auch noch in der Pfanne anbraten und als knuspriges Extra auf dem Teller drapieren. In seiner Kochschule zeigt Fabio, wie die gebratenen Knödelscheiben gelingen. Eine schmackhafte Variante dazu: Knödelscheiben mit Salbei.

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