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Spritzgebäck wie von Oma

Brigitte
Spitzgebäck
Foto: Anne DEL SOCORRO / Adobe Stock
Spritzgebäck schmeckt so lecker und ist außerdem einfach zu backen. Hier findest du unser köstliches Rezept und hilfreiche Tipps für die Weihnachtsplätzchen!
Fertig in 30 Minuten + 1 Stunde Kühlzeit

Schwierigkeit

einfach

Dieses Rezept ist Klassiker, Vegetarisch

Zutaten

Für
40
Stück
250

Gramm Gramm Butter (weich)

200

Gramm Gramm Zucker

1

Ei

1

Päckchen Päckchen Vanillezucker

1

Prise Prisen Salz

500

Gramm Gramm Mehl

120

Gramm Gramm gemahlene Haselnüsse

Zubereitung

  1. Butter und Zucker in einer Rührschüssel mit den Quirlen eines Handrührgeräts schaumig schlagen. Dann Ei, Vanillezucker und Salz zugeben und gründlich aufschlagen.
  2. Anschließend das Mehl und die Haselnüsse zugeben und alles mit Knethaken zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig in Folie oder ein Wachstuch wickeln und im Kühlschrank etwa 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und nach Belieben in S-Form, Herzen oder Kreise direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Zwischen dem Spritzgebäck sollte ausreichend Abstand gelassen werden, da der Spritzgebäck-Teig beim Backen leicht zerläuft.
  5. Das Spritzgebäck im vorgeheizten Backofen 10-12 Minuten goldgelb backen. Bei der kurzen Backzeit lohnt es sich, die Plätzchen genau im Auge zu behalten, damit sie nicht zu dunkel werden.
  6. Wenn nicht alle Plätzchen auf ein Blech gepasst haben, verfahre mit dem restlichen Teig einfach wie gewohnt und backe die Kekse nach und nach fertig.
Tipp Auch verschiedene andere Aromen wie Kaffee, Kakao oder Orange lassen das Grundrezept nur noch besser schmecken! So kannst du viele verschiedene Weihnachtsplätzchen zaubern.

Was ist Spritzgebäck?

Spritzgebäck sind zarte Plätzchen aus klassischem Mürbeteig, die mithilfe eines Spritzbeutels in verschiedenen Formen auf ein Backblech gespritzt und anschließend gebacken werden. Je nach Rezept wird ein Teil des verarbeiteten Mehls auch durch Speisestärke ersetzt – sie macht das Spritzgebäck besonders mürbe und locker. 

Spritzgebäck-Formen

Spritzgebäck kann allerlei Formen annehmen. Klassische S-Form, Ringe, Herzen oder Kringel. Da ist deiner Fantasie keine Grenze gesetzt. Mithilfe von Kekspressen sind viele Formen möglich. Wir haben dir einmal die klassischen Formen zusammengestellt.

Das sind die klassischen Formen:

  • Flammende Herzen
  • Spritzkringel
  • Bärentatzen
  • S-Form

Welcher Aufsatz fürs Spritzgebäck?

Nach der Wahl der Form deines Spritzgebäcks musst du dich noch für einen Aufsatz und ein Spritzgerät entscheiden. Der Aufsatz ist dann für den oberflächlichen Look der Kekse verantwortlich. Soll das Spritzgebäck wellig, glatt oder geriffelt sein? Und wichtig vorweg: Verwendest du einen Spritzbeutel, eine Gebäckpresse oder einen Fleischwolf?

Spritzgebäck mit Spritzbeutel

Entscheidest du dich für einen Spritzbeutel, gibt es mehrere Aufsätze zur Auswahl. So ist zum Beispiel der typische Sternaufsatz für die gewellte Oberflächenform der Plätzchen verantwortlich. Damit können entweder Fantasieformen und Kringel oder Buchstaben wie S, I und C geformt werden.

Mit der Lochtülle hingegen lassen sich ganz einfach Tupfen auf das Backblech bringen.

Tipp: Um den Teig unkompliziert in den Spritzbeutel zu füllen, wird dieser einfach in ein hohes Gefäß gestellt – so hat man für das Einfüllen beide Hände frei. Einfach die Ränder umschlagen und schon steht er stabil.

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Spritzgebäck mit Fleischwolf

Oma hat früher vor allem den Fleischwolf verwendet, um Spritzgebäck zu backen. Aber auch heute haben einige Küchenmaschinen einen Fleischwolf integriert, für den es wiederum spezielle Aufsätze gibt, mit denen du ganz einfach den Teig durchdrücken und gleichmäßige Plätzchen auf dem Backblech formen kannst. 

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Spritzgebäck mit Gebäckpresse

Eine Gebäckpresse eignet sich hervorragend für das Backen mit Kindern. Mit der Kekspresse werden die Plätzchen schön gleichmäßig, sind leichter herauszudrücken und es lassen sich zusätzlich zu den klassischen Motiven viele weitere backen. Zum Beispiel Blumen, Tannenbäume oder Herzen.

Tipp: Für die Gebäckpresse muss der Teig relativ weich sein. Gerade für Kinder ist es sonst zu schwer, den Teig aus der Presse zu drücken. 

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Spritzgebäck ohne Spritzbeutel zubereiten

Wenn du keinen Spritzbeutel zu Hause hast, ist das auch gar kein Problem. Du kannst wahlweise zu einem Gefrierbeutel greifen, den Teig hineinfüllen und an einer Ecke ein kleines Stück abschneiden, sodass du die passende Größe für dein Spritzgebäck erhältst. Anschließend kannst du dann den Teig ähnlich wie mit einem Spritzbeutel und einer Lochtülle aufs Backbleck pressen. 

Warum läuft mein Spritzgebäck auseinander?

Läuft dein Spritzgebäck beim Backen auseinander, ist das meist ein Zeichen dafür, dass der Teig zu lange geknetet oder nicht lange genug gekühlt wurde. Denn dann wird die Butter zu warm, der Teig verliert seine Struktur und lässt sich außerdem nicht so akkurat spritzen oder pressen. Wenn du merkst, dass der Teig zum Spritzen zu flüssig ist, gehe auf Nummer sicher und lege ihn erneut für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank.

Spritzgebäck verfeinern: Tipps und Tricks

Zum Verfeinern solltest du die Plätzchen nach dem Backen gut abkühlen lassen. Anschließend können sie in geschmolzene Schokolade getunkt und mit gehackten Pistazien oder Mandeln garniert werden.

Auch Streusel und Kakaonibs machen sich richtig gut auf dem Gebäck. Wenn du die Plätzchen verschenken willst, kannst du sie zum Schluss in eine hübsche Schachtel packen und sorgst so garantiert für eine Überraschung beim Empfänger!

Wie kann ich Spritzgebäck aufbewahren?

In einer gut verschließbaren und luftdichten Keksdose aufbewahrt, hält sich das Spritzgebäck etwa 3 bis 4 Wochen frisch.