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Teriyaki Sauce selber machen Unser bestes Rezept für die japanische Würzsauce

Teriyaki Sauce in einer kleinen Schüssel
© zoryanchik / Shutterstock
Teriyaki Sauce ist ein Klassiker aus der asiatischen Küche und man denkt vermutlich gleich an leckeres und knuspriges Chicken-Teriyaki. Wir zeigen dir, wie du die würzige Sauce ganz easy selbst herstellen kannst.

Inhaltsverzeichnis

Eine leckere Teriyaki Sauce bekommt man in jedem Supermarkt. Doch wir wollen sie lieber selbst machen und zeigen dir, wie einfach das zu Hause geht. Für die leckere Würzsauce braucht man eigentlich nur vier Zutaten: Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker. Die Zutaten werden in einem Topf aufgekocht und dann bis zur gewünschten Konsistenz reduziert. Schon ist die Teriyaki Sauce fertig. Wir haben für dich ein paar Infos rund um die japanische Sauce zusammengestellt und zeigen dir auch unser liebstes Rezept, mit geröstetem Sesam, etwas Ingwer und Knoblauch.

Teriyaki Sauce: Herkunft und Bedeutung

Die bekannte Teriyaki Sauce stammt ursprünglich aus Japan. Wobei auch vermutet wird, dass japanische Einwander:innen sie auf Hawaii aus Ananassaft und Sojasauce kreierten. Wirklich bekannt wurde sie jedoch in den USA, von wo aus sie inzwischen die ganze Welt erobert. Der Begriff "Teriyaki“ setzt sich aus den japanischen Wörtern "teri“ und "yaku“ zusammen. Während "teri“ in etwa mit dem deutschen Wort "Glanz“ übersetzt werden kann, bedeutet "yaki“ so viel wie "schmoren“ oder "grillen“.  

Wie schmeckt Teriyaki Sauce?

Die dunkle Teriyaki Sauce schmeckt intensiv würzig nach Sojasauce, ein wenig scharf und gleichzeitig süßlich, durch den enthaltenen Zucker. Der Reiswein verleiht der Teriyaki Sauce zusätzlich einen ganz eigenen Geschmack.

Teriyaki Sauce: Wie kann man sie verwenden?

Häufig wird die Teriyaki Sauce als Marinade für Fleisch, Tofu oder Fisch verwendet. Insbesondere für Rind und Geflügel, aber auch Gemüse kann in der süß-würzigen Sauce lecker mariniert werden und anschließend gebraten, gebacken, gegrillt oder geschmort werden. Wenn man die Teriyaki Sauce etwas dicker einkocht (erklären wir weiter unten im Rezept), kann die Sauce auch hervorragend als Dip verwendet werden, für Sommer- oder Frühlingsrollen beispielsweise.

Wenn du Fleisch, Fisch, Tofu oder Gemüse mit Teriyaki Sauce marinieren willst, empfiehlt es sich, die Marinade mindestens 30 Minuten lang einziehen zu lassen. Gemüse sollte nicht länger als 30 Minuten ziehen, aber vor allem Hähnchen und Rind können auch gut über Nacht marinieren. Dafür einfach alles gut in der Teriyaki Sauce wenden und im Kühlschrank einziehen lassen. Durch die Sojasauce wird das Fleisch ganz zart und schmeckt nach dem Zubereiten einfach wunderbar.

Teriyaki Sauce selber machen: Unser Rezept

Zutaten für etwa 300 ml

  • 2 TL Sesam
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 EL Sesamöl
  • 150 ml Sojasauce
  • 70 ml Mirin (Reiswein)
  • 70 ml Sake
  • 50 g Zucker
  1. Sesam in einer Pfanne leicht anrösten. Umfüllen, beiseitestellen und abkühlen lassen. Knoblauchzehe und Ingwer fein hacken.
  2. Sesamöl in die Pfanne geben und Öl leicht erhitzen. Knoblauch und Ingwer darin leicht andünsten. Zucker hinzufügen und unter ständigem Rühren karamellisieren lassen.
  3. Sojasauce, Mirin und Sake zugeben und alles durchrühren. Sauce bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren auf die gewünschte Konsistenz reduzieren.
  4. Zum Schluss die Sesamsamen unterrühren und die Sauce abkühlen lassen.

Zu diesen Speisen passst Teriyaki Sauce

Als Marinade:

  • Lachs
  • Thunfisch
  • Garnelen
  • Hähnchen
  • Rind
  • Gemüse deiner Wahl
  • Tofu

Als Dip:

  • Frühlingsrollen
  • Sommerrollen
  • Sushi
  • Salat

Rezept: Gegrillter Lachs mit Teriyaki Sauce

Gegrillter Lachs mit Teriyaki-Soße

Im Video zeigen wir dir, wie du mit deiner leckeren Teriyaki Sauce super zarten Teriyaki Lachs grillen kannst. Guten Appetit! 

Wie lange ist die Teriyaki Sauce haltbar?

Eine Teriyaki Sauce aus dem Supermarkt kannst du auch nach dem Öffnen meist bis zu einem Jahr verwenden, auch über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Der hohe Zuckergehalt und der Knoblauch wirken konservierend. Sollte deine Sauce unangenehm riechen, du einen Schimmelbefall feststellen oder sich die Konsistenz stark verändert haben, dann verzichte besser auf den Verzehr und schmeiß die Teriyaki Sauce weg.

Deine selbst hergestellte Sauce ist bis zu zwei Monate im Kühlschrank haltbar. Darüber hinaus solltest du auch einfach auf Geruch und Konsistenz achten und je nach dem entscheiden, ob sie weiter verbraucht werden kann.

Brigitte

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