Linsen: Eine Warenkunde

Linsen sind ein günstiges, gesundes und sehr vielseitiges Winteressen. Diese Sorten gibt es.

Linsen sind längst nicht mehr nur im Eintopf zu finden, auch als Salat und in der exotischen Küche werden sie immer beliebter. Die kleinen Hülsenfrüchte sind wahre Kraftpakete - neben einem hohen Eiweißgehalt von 25 bis 30 Prozent enthalten sie viele Ballaststoffe, Mineralien und die Spurenelemente Eisen und Fluor. Generell gilt: je kleiner die Linse, umso feiner das Aroma. Und spottbillig sind sie sowieso.

Farbenfroh: Diese Sorten gibt es

Rote Linsen sind geschält und gespalten, sie zerkochen leicht, sind aber auch besser verträglich als ungeschälte Linsen. Sie sind bereits nach 10 bis 15 Minuten gar, beim Kochen wechselt die Farbe von rot nach gelb. Am besten verwendet man sie für Suppen und Eintöpfe.

Die braunen Tellerlinsen sind die größten, sie kochen sämig weich und eignen sich am besten für Eintöpfe oder Brotaufstriche. Wurden sie vorher eingeweicht, liegt ihre Garzeit bei etwa einer Stunde.

Pardina-Linsen sind eine Spezialität aus Amerika. Die kleinen, dunkel gesprenkelten Linsen zerkochen nicht so schnell und haben ein herzhaftes Aroma. Sie eignen sich bestens für Salate oder Vorspeisen. Die Kochzeit liegt bei 30 Minuten.

Die edlen Puy-Linsen sind grün-blau gesprenkelt und stammen hauptsächlich aus der Auvergne in Frankreich. Durch ihr kräftiges Aroma schmecken sie als Salat, in Pasteten oder auch gekeimt als Sprossen. Die Linsen zerfallen beim Kochen nicht, sie brauchen etwa 30 Minuten.

Beluga-Linsen sind nach dem berühmten Kaviar benannt, da sie fast ebenso klein, schwarz und glänzend aussehen. Das feine Aroma erinnert an Maronen, sie sind ideal für feine Gemüsebeilagen, Vorspeisen oder zum Dekorieren geeignet. Die Linsen zerfallen beim Kochen nicht, sie brauchen etwa 20 Minuten.

Tipp: Linsen sollten vor dem Kochen gewaschen werden. Um die Garzeit zu verkürzen, größere Sorten über Nacht einweichen oder 1 TL Natron in das Kochwasser geben. Gekocht werden Linsen in frischem Wasser ohne Salz – sonst bleiben sie hart. Ein Schuss Essig oder ein Spritzer Zitronensaft nach dem Kochen intensiviert das Aroma.

sar
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