Kohlgerichte für einen deftigen Winter

Im Winter sorgen Kohlgerichte für Geschmack und Vitamine. Bei diesen köstlichen Kohlgerichten lassen wir Tomaten, Zucchini und Co. gern links liegen!

Ihr findet Kohl unsexy? Von wegen! Die Zeiten sind vorbei, als Kohl nur als schmucklose Beilage zu deftigen und schweren Gerichten in Erscheinung trat. In der modernen Küche gibt es viele leichte und leckere Gerichte, in denen Spitzkohl, Grünkohl & Co. die Hauptrolle spielen. Darunter auch viele Vorschläge für Vegetarier. Wir haben die besten Kohlgerichte für euch herausgesucht.

Rezepte mit Rosenkohl

Rosenkohl braucht Frost, um seinen typischen Geschmack entwickeln zu können. Die einzelnen Röschen wachsen auf freiem Feld an bis zu einem Meter hohen Stängeln. Beim Kauf darauf achten, dass die Röschen fest geschlossen und grün sind! Rosenkohl enthält viel Eisen: 1,1 Milligramm auf 100 Gramm.

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Rezepte mit Wirsing

Wirsing wird auch Wirz, Welsch- oder Savoyer Kohl genannt und ist ein echter Trendkohl. Er hat unterschiedlich geformte, grüne bis gelbe stark gekrauste Blätter, und im Gegensatz zum Weiß- oder Rotkohl keinen festen geschlossenen Kopf. Im Geschmack ist er kräftig und würzig.

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Rezepte mit Grünkohl

Der winterharte Blattkohl mit dunkelgrünen, krausen Blätter ist die vitaminreichste Kohlart. Er schmeckt erst richtig, wenn er nach dem ersten Frost geerntet wird. Die tiefen Temperaturen bewirken die Umwandlung von Stärke in Zucker, der dem Kohl seinen guten Geschmack verleiht.

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Rezepte mit Rotkohl

Rotkohl heißt auch Blau- oder Rotkraut. Im Unterschied zu Weißkohl ist der Rotkohlkopf kleiner und fester. Die blau-violette Blattfarbe färbt sich beim Dünsten purpurrot. Als Rohkost und Gemüse geeignet.

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Darf man Kohlgerichte aufwärmen?

Gerichte mit Rotkohl, Grünkohl und Wirsing lassen sich problemlos aufwärmen. Rosenkohl verliert dagegen beim Aufwärmen deutlich an Geschmack und Konsistenz.

Wie vermeidet man Blähungen?

Am besten nach dem Essen einen Tee aus Fenchel, Kümmel oder Kamille trinken. Dann entsteht kein Blähbauch. Ihr könnt auch schon vorher Fenchelpulver (Gewürzregal im Supermarkt) ins Kochwasser geben. Achtet darauf, den Strunk oder Stiel vom Kohl zu entfernen. Der ist besonders schwer verdaulich.

Wie lange lässt sich Kohl lagern?

Das hängt von der Kohlsorte ab. Generell gilt: Je kürzer ihr ihn lagert, desto besser. So bleiben die Vitamine erhalten. Kohl gehört ins Gemüsefach im Kühlschrank. Nicht in Plastik verpacken, sonst fängt er an zu schimmeln. Am schnellsten solltet ihr Grünkohl verbrauchen (nach maximal 2-3 Tagen), Rosenkohl und Wirsing halten sich etwas länger (Rosenkohl 4-5 Tage, Wirsing 1 Woche). Bei Weiß- und Rotkohl könnt ihr euch mehr Zeit lassen mit dem Aufbrauchen: Beide Sorten können bis zu vier Wochen gelagert werden. Achtung! Wenn ihr nur einen halben Kohlkopf braucht, schneidet ihn nicht in der Mitte durch. Die zweite Hälfte trocknet sonst schnell aus. Nehmt lieber die Blätter von außen weg.

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