Zwetschgendatschi

Zwetschgendatschi ist eine bayerische Spezialität. Das Wort "Datschi" leitet sich dabei von "detschen" oder "datschen" ab, was im Dialekt so viel bedeutet, wie hineindrücken - und sich auf das Platzieren der Zwetschgen bezieht.

Ähnlich lecker
PflaumenkuchenHerbstrezepteKuchen
Zutaten
für Blech
Für den Hefeteig
  • 350 Gramm Weizenmehl (Type 550)
  • 60 Gramm Zucker
  • 1 Messersp. Vanillemark
  • 180 Milliliter Milch
  • 1 Ei
  • 30 Gramm Hefe (frisch)
  • 1 Prise Salz
  • 60 Gramm Butter (flüssig)
  • Zitronenschalen (abgerieben)
Für den Belag
  • 1,5 Kilogramm Zwetschgen (entsteint)
  • 1 Prise Zimt
Für die Streusel
  • 300 Gramm Mehl
  • 280 Gramm Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 200 Gramm Butter (kalt)
  • Fett (für das Blech)
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Zubereitung
  1. 3 EL Mehl und 1 TL Zucker in einer Schüssel vermengen. Hefe in der Milch verrühren und zur Mehl-Mischung hinzugeben. Alles gut vermengen. Den Vorteig für die Zwetschgendatschi an einem warmen Platz abgedeckt circa eine Stunde gehen lassen.
  2. Zwetschgen waschen und Stiele abtrennen. Anschließend die Früchte halbieren und entsteinen.
  3. Die übrigen Zutaten des Hefeteigs in einer Schüssel vermischen und den Vorteig hinzufügen. Alles mit einem Knethaken gut vermengen, bis leichte Blasen geworfen werden. Den Teig erneut gehen lassen. Der Teig ist fertig, sobald sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  5. Butter in Stücke schneiden. Butter, Mehl, Vanillezucker, Zucker und Zimt zügig miteinander verkneten, bis Streusel entstehen.
  6. Das Blech mit etwas Fett vorbereiten. Den Teig darauf verteilen. Nun werden die Zwetschgen leicht überlappend auf dem Teig verteilt. Den Zwetschgenkuchen mit etwas Zimt abrunden und zum Schluss mit Streuseln garnieren.
  7. Den Zwetschgendatschi für 35-40 Minuten backen.
Tipp!

Wer mehrere Bleche Zwetschgendatschi backen möchte, holt sich am besten einen Entsteiner für die Früchte. So kann eine große Menge Zwetschgen schnell entkernt werden. Bei kleineren Mengen lässt sich die Arbeit auch mit einem kleinen Küchenmesser verrichten. Dafür die Früchte einfach längs vom Stilansatz halbieren und den Kern herauslösen.

Der Hefeteig bäckt besser durch, wenn er nach dem Ausrollen ein paar Mal mit einer Gabel eingestochen wird.

Genießt euren Zwetschgendatschi am besten mit frischer Schlagsahne und einer schön heißen Tasse Kaffee. Lasst es euch schmecken!

Zwetschgendatschi - Kuchenglück im Spätsommer 

Der traditionelle Blechkuchen ist unser absolutes Highlight zur Spätsommerzeit. Das liegt vor allem an der Kombination aus leckerem Hefeteig, frischen Zwetschgen und karamellisierten Streuseln.

Im Gegensatz zum normalen Pflaumenkuchen wird der Zwetschgendatschi mit Zwetschgen belegt. Zwetschgen sind, ebenso wie Mirabellen oder Eierpflaumen, eine Unterart der Pflaumen. Sie eignen sich besonders gut für Kuchen, da ihr Fruchtfleisch schön fest ist - und beim Backen diese Eigenschaft auch behält. Dadurch ist der Zwetschgendatschi auch nach dem Backen nicht durchwässert.

Darüber hinaus lässt sich der Kern bei Zwetschgen sehr einfach herauslösen, wodurch die Frucht perfekt vorbereitet werden kann.

Zwetschgendatschi: Woher kommt der Name?

Die Bezeichnung Zwetschgendatschi stammt aus Süddeutschland. Der Name leitet sich von "datsch" ab, was "Breitgedrücktes" bedeutet. In anderen Teilen Deutschlands ist der Zwetschgenkuchen auch unter anderen Bezeichnungen bekannt. So wird er beispielsweise im Saarland "Quetschekuchen" genannt.  

Habt ihr Lust auf einen Vetter des Zwetschgendatschi? Dann zeigen wir euch unser Rezept für Zwetschgenkuchen. Und hier haben wir noch mehr Ideen für einen köstlichen Obstkuchen. Außerdem könnt ihr auch ganz leicht Zwetschgenmarmelade und Pflaumenkompott herstellen oder Pflaumen einkochen und die Früchte so das ganze Jahr über genießen.

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