Die 15 besten 3D-Drucker im Vergleich – für den perfekten 3D-Druck zu Hause – 2019 Test und Ratgeber

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, die Helden seiner Kindheit einfach selbst als Figur ausdrucken zu können? Durch die immer weiter sinkenden Preise von modernen 3D-Druckern ist das mittlerweile möglich. Es geht sogar noch viel weiter. Mit einem 3D-Drucker könnt ihr problemlos verschiedene Werkzeuge, Besteck, Handyhüllen und alles andere ausdrucken, was euch gerade in den Sinn kommt.

Das wollt ihr auch? Dann steht ihr nun vor einer schwierigen Aufgabe: Der Auswahl des passenden Gerätes. Denn die preislichen Unterschiede sind bei kaum einem anderen Produkt so groß, wie bei 3D-Druckern. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Funktionen und Materialien, mit denen die Drucker arbeiten. Um euch bei eurer Kaufentscheidung unter die Arme zu greifen, haben wir 15 verschiedene 3D-Drucker für euch verglichen und verraten euch, was die einzelnen Geräte ausmacht. In unserem darauffolgenden Ratgeber lest ihr, was ein 3D-Drucker eigentlich ist, wie er funktioniert und worauf ihr beim Kauf achten solltet.

Die 4 besten 3D-Drucker im ausführlichen Vergleich

Anycubic I3 Mega 3D Drucker
Hersteller
Anycubic
Typ
FDM 3D Printer
Schichtstärke
0,05-0,3 Millimeter
Düsendurchmesser
0,4 Millimeter
Geschwindigkeit
20 ~ 100 Millimeter
Temperatur Extruder
260ºC
Bauraumgröße
21,0 x 21,0 x 20,5 Zentimeter
Druckmaterial
PLA, ABS, HIPS, HOLZ
Anschlüsse
USB, SD-Karte
Abmessungen
405 x 410 x 453 Millimeter
Gewicht
ca. 9 Kilogramm
Zum Angebot
Erhältlich bei 289,99€ 199,00€
ANYCUBIC Kossel Linear PLUS 3D
Hersteller
ANYCUBIC
Typ
FDM 3D Printer
Schichtstärke
0.1-0.4 Millimeter
Düsendurchmesser
0,4 Millimeter
Geschwindigkeit
80mm/s.
Temperatur Extruder
260°C
Bauraumgröße
23,0 x 23,0 x 30,0 Zentimeter
Druckmaterial
PLA
Anschlüsse
USB, SD-Karte
Abmessungen
380 x 380 x 680 Millimeter
Gewicht
ca. 8 Kilogramm
Zum Angebot
Erhältlich bei 209,99€ 171,01€
Geeetech 3D Drucker Acrylic Prusa I3 Pro B
Hersteller
Geeetech
Typ
FFF 3D-Drucker
Schichtstärke
0,1 - 0,3 Millimeter
Düsendurchmesser
0,3 Millimeter
Geschwindigkeit
k.A.
Temperatur Extruder
240°C
Bauraumgröße
20,0 x 20,0 x 18,0 Zentimer
Druckmaterial
PLA, ABS
Anschlüsse
USB, SD-Karte
Abmessungen
450 x 440 x 440 Millimeter
Gewicht
ca. 8,5 Kilogramm
Zum Angebot
Erhältlich bei 249,99€ 169,00€
Sculpto+ 3D Drucker
Hersteller
Sculpto
Typ
FDM 3D Printer
Schichtstärke
0,015 - 0,4 Millimeter
Düsendurchmesser
k.A.
Geschwindigkeit
k.A.
Temperatur Extruder
k.A.
Bauraumgröße
20,0 x 20,0 x 16,0 Zentimeter
Druckmaterial
PLA
Anschlüsse
WLAN
Abmessungen
23,0 x 21,0 x 34,0 Zentimeter
Gewicht
2.7 Kilogramm
Zum Angebot
Erhältlich bei 373,90€ Preis prüfen
Abbildung
Modell Anycubic I3 Mega 3D Drucker ANYCUBIC Kossel Linear PLUS 3D Geeetech 3D Drucker Acrylic Prusa I3 Pro B Sculpto+ 3D Drucker
Hersteller
Anycubic ANYCUBIC Geeetech Sculpto
Typ
FDM 3D Printer FDM 3D Printer FFF 3D-Drucker FDM 3D Printer
Schichtstärke
0,05-0,3 Millimeter 0.1-0.4 Millimeter 0,1 - 0,3 Millimeter 0,015 - 0,4 Millimeter
Düsendurchmesser
0,4 Millimeter 0,4 Millimeter 0,3 Millimeter k.A.
Geschwindigkeit
20 ~ 100 Millimeter 80mm/s. k.A. k.A.
Temperatur Extruder
260ºC 260°C 240°C k.A.
Bauraumgröße
21,0 x 21,0 x 20,5 Zentimeter 23,0 x 23,0 x 30,0 Zentimeter 20,0 x 20,0 x 18,0 Zentimer 20,0 x 20,0 x 16,0 Zentimeter
Druckmaterial
PLA, ABS, HIPS, HOLZ PLA PLA, ABS PLA
Anschlüsse
USB, SD-Karte USB, SD-Karte USB, SD-Karte WLAN
Abmessungen
405 x 410 x 453 Millimeter 380 x 380 x 680 Millimeter 450 x 440 x 440 Millimeter 23,0 x 21,0 x 34,0 Zentimeter
Gewicht
ca. 9 Kilogramm ca. 8 Kilogramm ca. 8,5 Kilogramm 2.7 Kilogramm
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
289,99€ 199,00€ 209,99€ 171,01€ 249,99€ 169,00€ 373,90€ Preis prüfen

Weitere interessante Produktvergleiche rund um den Drucker

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1. Anycubic I3 Mega 3D Drucker – Bausatz aus nur zwei Teilen

Das erste Produkt in unserem großen 3D-Drucker-Vergleich stammt aus dem Hause Anycubic. Dabei handelt es sich um einen 3D-Drucker-Bausatz, sodass ihr das Gerät selbst zusammenbauen müsst. Da der Drucker in nur zwei Teilen geliefert wird, die mit insgesamt acht Schrauben aufgebaut werden können, dürfte das jedoch schnell erledigt sein. Das benötigte Werkzeug ist bereits im Lieferumfang enthalten. Zudem versorgt euch der Hersteller durch die benutzerfreundliche Bedienungsanleitung mit allen wichtigen Informationen, die ihr für den Zusammenbau eures 3D-Druckers benötigt.

Sollte es zu einem unerwarteten Stromausfall während des Druckvorgangs kommen, nimmt der 3D-Drucker von Anycubic den Prozess sofort wieder auf, sobald die Stromversorgung wieder gewährleistet ist.

Das Bauvolumen dieses 3D-Druckers beträgt 210 x 210 x 205 Zentimeter. Damit handelt es sich um ein verhältnismäßig großes Gerät, bei dem ihr deutlich mehr Spielraum habt und nicht auf die Herstellung kleiner Modelle beschränkt seid. Für eine optimale Haftung der Druckmaterialien sorgt das beheizte Druckbett mit einer speziellen Glasschicht sowie die Oberfläche des Druckers mit ihrer patentierten Beschichtung.

Die Bedienung des Gerätes gestaltet sich über den 3,5-Zoll-Touchscreen spielend leicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Anycubic 3D-Drucker die Filamente der Druckmaterialien automatisch erkennt. Dadurch ist dieses Gerät in der Lage, den Betrieb automatisch einzustellen, wenn ein Filament abgelaufen ist. Den Betrieb könnt ihr mit nur wenigen Klicks wieder aufnehmen.

2. ANYCUBIC Kossel Linear PLUS 3D mit einem verbesserten Netzteil

Auch bei dem nächsten Produkt aus dem Hause Anycubic handelt es sich um einen Bausatz, den ihr erst selbst zusammenbauen müsst. Insgesamt sind im Lieferumfang sieben Einzelteile enthalten, die ihr mithilfe des beigefügten Handbuchs zusammenbaut, bevor ihr euren neuen 3D-Drucker verwenden könnt. Laut Angaben des Herstellers solltet ihr dafür einen Zeitraum zwischen 2 bis 4 Stunden einplanen.

Der 3D-Drucker von Anycubic ist mit einem weiterentwickelten und verbesserten Netzteil ausgestattet, welches über einen schützenden Netzteilhalter verfügt und euch vor dem direkten Kontakt mit den verschiedenen Anschlüssen schützt. Das ist natürlich ein großer Pluspunkt, was die Sicherheit im Umgang mit diesem Gerät angeht.

Dieser 3D-Drucker von Anycubic verfügt über eine automatische Druckbett-Nivellierung – das sogenannte Auto-Leveling. Dadurch könnt ihr stets einwandfreie 3D-Modelle erwarten, selbst wenn sich euer Drucktisch in Schräglage befindet. Außerdem sorgen die neu entwickelten und ultra-leichten Karbonstäbe für absolute Präzision und eine hohe Geschwindigkeit im Druckverfahren. Darüber hinaus verfügt dieses Gerät über integrierte Filamenthalter, welche die Stabilität des Druckers maßgeblich verbessern. Insgesamt ergibt sich so ein sehr solider und praktischer 3D-Drucker.

3. Geeetech 3D Drucker Acrylic Prusa I3 Pro B mit FFF-Druckverfahren

Weiter geht es mit einem 3D-Drucker aus dem Hause Geeetech, der sich preislich eher in die unteren Regionen einordnet. Auch hierbei handelt es sich um einen Bausatz, den ihr selber zusammenbauen müsst, bevor ihr euren neuen 3D-Drucker verwenden könnt. Für den günstigen Preis müsst ihr für den Zusammenbau auch etwas mehr Zeit in Kauf nehmen. Laut Hersteller solltet ihr dafür mit etwa 5 Stunden rechnen. Die einzelnen Schritte sind jedoch recht benutzerfreundlich in der Bauanleitung erklärt, weshalb technikbegeisterte Nutzer den Aufbau vielleicht auch schneller hinter sich bringen.

Trotz des günstigen Preises kann der 3D-Drucker von Geeetech mit einer hervorragenden Funktionalität überzeugen. Durch das FFF-Druckverfahren (Fused Filament Fabrication), bei dem nacheinander viele einzelne Schichten des Druckmaterials übereinandergelegt werden, ergibt sich insgesamt ein präziser und kostengünstiger Druckvorgang.

Darüber hinaus kann der 3D-Drucker von Geeetech durch seine einfache Handhabung überzeugen. Mit den geringen Abmessungen von 45 x 44 x 44 Zentimetern nimmt das Gerät nur wenig Platz ein, sodass ihr wahrscheinlich schnell einen geeigneten Platz für den Drucker findet. Beim Kauf dieses Produkts könnt ihr euch außerdem über eine CE- und FCC-Zertifizierung freuen. Der Hersteller gewährt außerdem eine 90-tägige Garantie auf den Extruder. Auf alle anderen Bauteile habt ihr 6 Monate Garantie.

4. Sculpto+ 3D Drucker inklusive Sculpto-App

Als Nächstes beschäftigen wir uns mit einer kleinen Besonderheit – dem Sculpto+ 3D-Drucker. Hierbei handelt es sich um einen benutzerfreundlichen 3D-Drucker, der nicht größer als eine herkömmliche Kaffeemaschine ist und Platz auf jedem Schreibtisch findet. Mit einem Druckvolumen von fünf Litern beweist das kleine Gerät auf jeden Fall einen sehr langen Atem und braucht sich vor anderen Produkten aus dieser Kategorie nicht zu verstecken.

In der Sculpto-App könnt ihr zwischen Hunderten von Modellen auswählen oder spielend leicht eure eigenen 3D-Modelle entwerfen.

Darüber hinaus verfügt dieses Gerät über die sogenannte Thingiverse-Technologie, welche es euch ermöglicht, eure Modelle mit nur wenigen Klicks in der Sculpto-App zu drucken. Für die Nutzung dieses 3D-Druckers braucht ihr also nicht mehr als euer Smartphone oder euer Tablet. Durch die drei Modi könnt ihr eure Modelle wahlweise in einer „feinen“, „normalen“ und „schnellen“ Druckqualität herstellen. Dank des kompakten Designs des Sculpto+ 3D-Druckers und des integrierten Tragegriffs könnt ihr diesen problemlos von einem Raum in den anderen transportieren. Was den Ort der Nutzung betrifft, seid ihr also sehr flexibel.

5. Dremel DigiLab 3D Drucker 3D40 – guter Kundenservice dank Dremel-Hotline

Der Dremel 3D-Drucker 3D40 lässt sich in nur wenigen Schritten spielend leicht in Betrieb nehmen, was euch im Gegensatz zu den ersten beiden Produkten aus unserem großen 3D-Drucker-Vergleich schon mal einen kleinen Vorteil gewährt. Den Aufbau habt ihr also schnell erledigt. Doch erledigt der 3D-Drucker auch, was er verspricht? Das tut er! Dank des wartungsfreien Druckknopfs mit integrierter Verstopfungserkennung und automatischem Druckstopp bei Stromausfall läuft der Druckvorgang störungsfrei und ohne größere Komplikationen.

Dank der Dremel-Hotline genießt ihr dauerhafte Unterstützung durch den Hersteller. Egal ob ihr Fragen zur Inbetriebnahme oder zur Bedienung des 3D-Druckers habt, mithilfe der Kunden-Hotline sind eure Probleme in Windeseile gelöst.

Der 3D-Drucker von Dremel verfügt über einen geschlossenen Arbeitsbereich mit Warenfunktion und einem Sichtfenster, durch das ihr den Druckvorgang überwachen könnt. Dadurch gewährleistet euch das Gerät zusätzliche Sicherheit und einen zuverlässigen Staub- und Lärmschutz. Das moderne und Grau-Blau gehaltene Design des 3D-Druckers von Dremel kann sich auf jeden Fall sehen lassen und verleiht diesem durchaus soliden Gerät den letzten Schliff.

6. GIANTARM® 3D-Drucker Mecreator 2 – ein 3D-Drucker für Sparfüchse

Seid ihr auf der Suche nach einem besonders günstigen 3D-Drucker? Dann könnte der 3D-Drucker Macreator 2 von Giantarm, der durch ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis überzeugt, in jedem Fall interessant für euch sein. Vor allem zeichnet sich das Gerät durch den schnellen Aufbau und die kinderleichte Bedienung aus. Falls ihr also ein günstiges Produkt sucht, bei dem ihr nicht so viel Zeit in den Aufbau investieren müsst, ist der Mecreator 2 definitiv eine Überlegung wert.

Durch den günstigen Preis sowie den schnellen Aufbau und die simple Bedienung eignet sich der Mecreator 2 hervorragend für Einsteiger, die gerne in die Welt des 3D-Drucks hineinschnuppern möchten.

Weithin besticht dieser 3D-Drucker durch eine sehr gute Filament-Kompatibilität. Das heißt, dass ihr bei diesem Gerät problemlos unterschiedliche Filamente nutzen könnt, wie zum Beispiel ABS oder PLA. Allerdings müsst ihr für den günstigen Preis in Kauf nehmen, dass die Druckgeschwindigkeit dieses Gerätes verhältnismäßig langsam ist und auch die maximale Druckgröße ist recht klein. Falls ihr vorhabt, sehr große Modelle zu drucken, solltet ihr euch also lieber nach einem anderen 3D-Drucker umschauen.

7. Monoprice Select Mini V2 3D Printer – kein Zusammenbau notwendig

Weiter geht es mit dem Monoprice Select Mini V2, der ebenfalls für einem sehr günstigen Preis zu haben ist und zu den meistverkauften 3D-Druckern in dieser Preisklasse gehört. Besonders auffällig ist hier, dass dieser 3D-Drucker im Gegensatz zu den meisten anderen Geräten in diesem Preissegment nicht erst zusammengebaut werden muss. Ganz im Gegenteil. Das Gerät kommt quasi als fertiges Modell zu euch und ist durch das mitgelieferte PLA-Filament und die im Lieferumfang enthaltene Mikro-SD-Karte sofort einsatzfähig.

Darüber hinaus unterstützt dieser 3D-Drucker alle Filamenttypen der Stärke 1,75 Millimeter. Es ist also egal, ob es sich um PVA, PLA oder ABS handelt. Das bietet euch den Vorteil, dass ihr nicht auf ein bestimmtes Filament angewiesen seid und die Vorteile aller Typen nutzen könnt. Dank der kleinen Stellfläche und der offenen Rahmenkonstruktion findet dieser 3D-Drucker auf jedem Schreibtisch Platz. Unter dem Strich handelt es sich um ein solides und günstiges Gerät, das vor allem für Einsteiger zu empfehlen ist.

8. Geeetech 3D Drucker mit Open-Filament-System

Das nächste Produkt in unserem großen 3D-Drucker-Vergleich stammt wieder aus dem Hause Geeetech. Was hier sofort ins Auge fällt, ist der extrem günstige Preis. Auch hierbei handelt es sich um einen Bausatz, den ihr vor der ersten Nutzung zusammenbasteln müsst. Dafür verfügt der 3D-Drucker von Geeetech aber über ein sogenanntes Open-Filament-System, was es euch erlaubt, sowohl ABS-, als auch PLA- oder flexible PLA-Filamente zu verwenden. Eine hohe Layerauflösung und geringe Toleranzen sorgen außerdem für glatte Oberflächen und eine stabile Objektstruktur eurer Modelle.

Über ein spezielles WiFi-Modul könnt ihr mit diesem Gerät sogar kabellos 3D-Druckvorgänge anweisen. Allerdings ist das besagte WiFi-Modul nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat erworben werden.

Der 3D-Drucker von Geeetech ist kompatibel mit der EasyPrint-3D-App. Diese bietet euch verschiedene Druck- und Kontrollfunktionen, eine Galerie mit kostenlosen 3D-Modellen und den Zugang zu einer 3D-Druck-Community. Diese App erleichtert euch die ersten Schritte mit eurem neuen 3D-Drucker und ermöglicht den Austausch mit Gleichgesinnten.

Weiterhin sorgen qualitativ hochwertige, 6 Millimeter dicke Holzplatten für eine erhöhte Stabilität und Zuverlässigkeit des 3D-Druckers. Insgesamt bekommt ihr also einen sehr vielseitigen 3D-Drucker, der perfekt für den Einstieg in die Welt des 3D-Drucks geeignet ist.

9. GEEETECH A10 3D Drucker – in nur 10 Minuten zusammengebaut

Mit dem A10 3D-Drucker hat es auch noch ein weiteres Produkt aus dem Hause Geeetech in unseren 3D-Drucker-Vergleich geschafft. Auch hierbei handelt es sich wieder um einen Bausatz, der allerdings nur aus zwei Teilen besteht. Laut Hersteller benötigt ihr etwa 10 Minuten, um die Z-Achse auf der XY-Grundplatte zu installieren.

Anschließend müsst ihr nur noch die Kabel anschließen, was sich durch präzise Beschriftungen jedoch sehr einfach gestaltet. Einen großen Vorteil bietet außerdem das Silikon-Carbid-Glas mit Mikroporen-Oberfläche als Bauplattform. Dieses Material hat eine hervorragende Adhesion und beugt dem Problem des Ablösens des ersten Layers vor.

Der A10 3D-Drucker von Geeetech verfügt über eine Druckgröße von 220 x 220 x 260 Millimetern. Damit schöpft er die Druckplatte gänzlich aus, was euch bei euren Druckvorgängen maximale Effizienz verspricht. Dank der offenen Bauweise habt ihr währenddessen jederzeit freien Zugriff auf das Druckobjekt.

Zum Einsetzen eurer Filamente besitzt der 3D-Drucker von Geeetech V-Schlitz-Layersysteme, die eine hohe Präzision und ein geräuscharmes Drucken ermöglichen. Während des Druckvorgangs habt ihr jederzeit die Möglichkeit, diesen zum Filamentwechsel oder aus anderen Gründen anzuhalten und an genau dieser Stelle wieder zu starten. Das funktioniert sogar, wenn der 3D-Drucker beispielsweise durch einen Stromausfall unerwartet ausgeschaltet wurde. Egal was passiert, ihr könnt euch sicher sein, dass euer Modell zu Ende gedruckt wird.

10. ANYCUBIC Photon UV LCD Harz 3D Drucker mit Anycubic-Photon-Slicer-Software

Mit dem Anycubic Photon UV LCD Harz 3D Drucker beschäftigen wir uns nun zum ersten Mal mit einem Gerät aus der etwas höheren Preisklasse. Eine große Besonderheit dieses Gerätes stellt das spezielle Druckverfahren dar – das Digital-Light-Processing-Verfahren. Dabei wird flüssiges Kunstharz unter UV-Strahlung Schicht für Schicht ausgehärtet.

Um über einen längeren Zeitraum ein gleichmäßiges UV-Licht zu halten, ist ein leistungsstarker Kühlkörper für dieses Verfahren besonders wichtig. Daher ist der 3D-Drucker von Anycubic mit einem hochwertigen 80 x 80 Millimeter Kühlkörper ausgestattet. In Kombination mit dem 2K-Display könnt ihr so atemberaubende Druckergebnisse erwarten.

Zu diesem Gerät stellt euch der Hersteller die Hauseigene Software „Anycubic Photon Slicer“ zur Verfügung. Diese erleichtert euch die Bedienung des Druckers und ermöglicht es auch einem Laien, den 3D-Drucker problemlos zu bedienen. Falls ihr mal Probleme mit eurem 3D-Drucker haben solltet, verfügt die Software über einen manuellen Support, der euch mit Sicherheit schnell eine geeignete Lösung anbieten kann.

Ansonsten geht es bei diesem Gerät vor allem um die Effizienz der Druckvorgänge. Denn zusätzlich verfügt der 3D-Drucker von Anycubic über einen leicht zu bedienenden USB-Modus sowie über eine „Plug-and-Play“-Funktion, die euch die Nutzung des Gerätes ohne die Installation von speziellen Treibern ermöglicht.

Falls ihr euch schon etwas mit dem 3D-Druck auskennt und in erster Linie an das FDM-3D-Drucken gewöhnt seid, müsst ihr euch allerdings auf eine kurze Umgewöhnungsphase einstellen. Solltet ihr gerade in das Thema 3D-Druck einsteigen und bereit sein, für euer erstes Gerät etwas tiefer in die Tasche zu greifen, ist der Anycubic Photon UV LCD Harz 3D Drucker auf jeden Fall eine gute Wahl.

11. Monoprice Select Mini V2 3D Drucker

Von der Marke Monoprice haben wir Ihnen hier in unserem Vergleich bereits einen empfehlenswerten 3D Drucker näher vorgestellt. Sollte dieses Gerät jedoch nicht für Sie infrage kommen, so dürfte sich vielleicht auch das Modell mit der Bezeichnung Select Mini V2 für Sie anbieten. Dieser 3D Drucker, der mit einer beheizten Bauplatte ausgestattet ist, kann besonders einfach bedient werden und unterstützt zudem alle Filamenttypen der Stärke 1,75 mm.

Es dreht sich um ein recht kompaktes Desktop-Design. Falls Sie also nur recht wenig Platz zur Verfügung haben, dann dürfte sich dieses Modell recht gut für Sie anbieten. Dank dem offenen Rahmen-Design wird nämlich viel Platz gespart, was die allgemeine Produktgestaltung dieses 3D Druckers betrifft.

Neben einer beheizten Platine liefert Ihnen dieser Hersteller auch gleich eine 2GB micro SD Karte mit. Darauf sind bereits alle Daten installiert, sodass Sie direkt mit dem 3D Druck loslegen dürfen. Für die besonders praktische Bedienung ist des Weiteren ein 3,7-Zoll großes Display vorhanden. Hierbei handelt es sich um einen Farbbildschirm, der das einfache Ablesen ermöglicht.

Wenn Sie also auf der Suche nach einem guten 3D Drucker sein sollten, so profitieren Sie hierbei von einem Modell, das sofort zum Drucken bereit ist und einfach mit allen mitgelieferten Zubehörteilen bedient werden kann.

12. Wanhao D6C Duplicator 3D-Drucker – kompatibel mit verschiedenen Filamenten

Auch der 3D-Drucker von Wanhao zählt zu den Produkten, die sich eher an erfahrenere Benutzer richten. Das Preissegment ist wie beim vorangegangenen Produkt in der gehobenen Klasse zu finden. Das Bauvolumen von 200 x 200 x 200 Millimetern bietet euch zudem viel Platz für zukünftige Modelle. Die Druckstärke könnt ihr zwischen 0,1 bis 0,5 Millimeter variieren. Die maximale Geschwindigkeit des Extruders ist auf 160 Millimeter pro Sekunde festgelegt.

Die maximale Temperatur entspricht über einen kurzen Zeitraum 260 Grad Celsius, jedoch sollten die 240 Grad Celsius bei längerer Nutzung nicht überschritten werden. Ihr bekommt bei diesem 3D-Drucker von Wanhao zudem 1 Kilogramm eines PLA-Filaments nach Hause geliefert. Mit dem zweigleisigen DTG-Portalsystem ist bei diesem Drucker sichergestellt, dass das Gerät während X- oder Y-Achsen Bewegungen vibriert. Das sorgt wiederum für eine erhöhte Druckgeschwindigkeit.

Mit den etwa 100 verschiedenen Einstellungsoptionen könnt ihr euren Druck individuell planen und durchführen, damit ihr ein Endprodukt erhaltet, das ganz euren Vorstellungen entspricht.

Mit dem gestochen scharfen Bildschirm wird es euch leicht fallen, den Drucker einzustellen und zu bedienen. Zusätzlich zu dem normalen USB-Anschluss könnt ihr das Gerät mit einer SD-Karte betreiben. Das Gesamtgewicht von gerade einmal einem Kilo ermöglicht euch einen leichten Transport und eine schnelle Umpositionierung des Druckers. Ihr könnt mit diesem Drucker PLA, ABS und PETG verarbeiten.

13. GEEETECH E180 Mini 3D Drucker – ständig erreicherbarer Kundenservice

Das dritte Produkt von Geeetech in unserem 3D-Drucker-Bergleich zählt trotz des etwas höheren Preises in den Einsteigerbereich. Mit der Break-resuming Funktion wird eine Unterbrechungswiederherstellung unterstützt, die es ermöglicht, bei einer plötzlichen Unterbrechung des Druckvorgangs genau an dieser Stelle weiterzuarbeiten.

Mit dem farbigen Touchscreen wird euch zudem eine intuitive und sensitive Möglichkeit geboten, den 3D-Drucker zu bedienen. Dabei werden wichtige Kontrollparameter zusammenfasst, die ihr benötigt, um den Druckvorgang anzupassen und zu überwachen. Mithilfe des modularen Extruders ist das Austauschen des Hotends außergewöhnlich simpel.

Der ausgezeichnete After-Sale-Service von Geeetech gilt auch bei diesem Produkt. Dazu zählt ein ständig erreichbarer Kundenservice über WhatsApp, Facebook oder Skype. Zahlreiche Techniker in eurer Umgebung stehen zudem zum technischen Support bereit.

Die FDM Bauraum-Größe beträgt bei diesem Drucker 130 x 130 x 130 Millimeter. Des Weiteren besitzt dieses Produkt eine Druckpräzision von 0,05 Millimetern und die Druckgeschwindigkeit bewegt sich zwischen 80 bis 110 Millimeter pro Sekunde. Der Düsendurchmesser beträgt 0,4 Millimeter und die maximale Temperatur des Extruders liegt bei 230 Grad Celsius. Allerdings seid ihr bei den nutzbaren Filamenten auf PLA beschränkt.

14. JGAURORA 3D Drucker – besonders einfache Montage

Das vorletzte Produkt in unserem 3D-Drucker-Produktvergleich ist der von JGAURORA produzierte A5. Was den Preis betrifft, bewegt sich dieser Artikel im mittleren Bereich. Das außergewöhnlich große Bauvolumen von 305 x 305 x 320 Millimetern bietet euch ausreichend Platz, um auch größere Modelle zu bauen.

Der Extruder erreicht Temperaturen von 180 bis 240 Grad Celsius. Zudem ist das Druckbett auf bis zu 100 Grad Celsius beheizbar und durch das schwarze Diamantglas ohne Schwierigkeiten zu säubern. Des Weiteren besitzt dieser 3D-Drucker eine Schichtdicke von 0,1 bis 0,3 Millimeter und ein Düsendurchmesser von 0,4 Millimetern. Die Maschine weist euch sogar automatisch darauf hin, wenn die Zeit gekommen ist, um das Filament auszutauschen. Leider ist auch dieser 3D-Drucker nur mit PLA kompatibel.

Die Montage des Druckers von JGAURORA wird euch aufgrund seines modularen Aufbaus sehr leicht fallen. Der A5 kommt mit zwei großen Modulen: Dem Rahmen und der Box für die Y-Achse. Laut Hersteller müsst ihr für die Montage dieses 3D-Druckers nicht mehr als 10 Minuten einplanen.

Der 3D-Drucker von JGAURORA hat einen Umfang von 536 x 480 x 543 Millimetern und wiegt knapp 16,5 Kilogramm. Die Bedienung des Gerätes wird euch zudem mithilfe des Touchscreen so leicht wie möglich gemacht. Die Qualitätsgarantie gibt euch für die Ersatzteile 180 Tage Schutz und für den gesamten Drucker sogar zwei Jahre.

15. Flashforge 1169 3D Drucker mit 3,5 Zoll Touchscreen

Der letzte Artikel in unserem 3D-Drucker-Vergleich ist der von Flashforge produzierte 1169, der sich mit seinem niedrigen Preis vor allem an Einsteiger in den 3D-Druck richtet. Mit dem 3,5 Zoll großen Touchscreen wird euch die Bedienung besonders leicht von der Hand gehen. Eine Besonderheit des Displays ist, dass es vor dem Druckvorgang eine Vorschau des jeweiligen Modells anzeigt.

Die Druckplatte dieses 3D-Druckers ist leider nicht beheizbar, weshalb auch dieses Gerät nur mit PLA kompatibel ist. Das Bauvolumen des 3D-Druckers beträgt 140 x 140 x 140 Millimeter und hat eine Schichtdicke von 0,1 bis 0,5 Millimeter. Der Düsendurchmesser beträgt 0,4 Millimeter und kompatible Betriebssysteme sind Windows 10, Windows XP, Windows Vista, Windows 8.7 und Mac OX. Die empfohlene Extruder-Temperatur liegt bei rund 220 Grad Celsius.

Dieser 3D-Drucker bietet euch den Vorteil, dass er außergewöhnlich leise ist und damit für eine ruhige Arbeitsumgebung sorgt. So schont ihr nicht nur eure eigenen Ohren, sondern könnt auch sicherstellen, dass die Geräusche des Druckers von eurem Mitmenschen nicht als störend empfunden werden.

Der 3D-Drucker von JGAURORA bringt stolze 28 Kilogramm auf die Waage und ist damit verhältnismäßig schwer. Das macht sich auch an den Abmessungen von 530 x 505 x 500 Millimetern bemerkbar. Der Hersteller bietet euch eine 3-monatige Garantie für den Extruder und eine 12-monatige Garantie für alle weiteren Teile.

Was sind 3D-Drucker?

bester 3D-DruckerWas ein herkömmlicher Drucker kann, müssen wir euch vermutlich nicht erklären. Damit könnt ihr Farben, Formen, Bilder, Schrift und einiges mehr mithilfe von Tinte auf Papier bringen. Ein 3D-Drucker geht noch einen bedeutenden Schritt weiter. Hierbei wird anstatt mit Tinte auf Papier mit einem Kunststoff auf einen speziellen Untergrund gedruckt, wodurch ihr quasi jeden beliebigen Gegenstand erschaffen könnt. Aber was bedeutet das genau?

Das bedeutet, dass ihr mit 3D-Druckern ein dreidimensionales Konstrukt aus Kunststoff oder aus anderen Stoffen bilden könnt. Das geschieht Schicht für Schicht und je nachdem, was ihr für ein Drucker-Modell verwendet, unterschiedlich schnell. Für einen befriedigenden 3D-Druck braucht ihr einen leistungsfähigen 3D-Drucker, passende Filamente (euer Druck Medium) sowie eine aktuelle und kompatible Software.

Womit wird gedruckt?

Das Filament eines 3D-Druckers kann aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Im Großteil der Fälle besteht das Filament jedoch aus dem Material ABS, einem speziellen Kunststoffgemisch, das euer 3D-Drucker in Form von dünnen Fäden für den Druckvorgang verwendet. Auf die unterschiedlichen Typen des Materials, gehen wir im Verlauf dieses Beitrags noch präziser ein.

Diese Fäden werden im Normalfall auf eine Spule gewickelt und können genau wie gewöhnliche Tintenpatronen in den 3D-Drucker eingelegt werden. Als Zubehör für 3D-Drucker ist das Filament meistens im gleichen Sortiment oder in einem Fachgeschäft in der gleichen Abteilung wie Tintenpatronen oder Tonerkartuschen zu finden.

Während des 3D-Druckens kommen unterschiedliche Schnitt- und Drucktechniken zum Einsatz. Der Großteil der auf dem Markt erhältlichen Drucker verwendet jedoch das sogenannte Fused Deposition Modeling (kurz FDM) oder das Fused Filament Fabrication (FFF).

Unabhängig davon, um welches Verfahren es sich handelt, geht es beim 3D-Druck immer um ein Schichtschmelzverfahren, durch das die angestrebten Ergebnisse beim Drucken erzielt werden.

Die notwendige Software

Im Gegensatz zu herkömmlichen Druckern ist beim 3D-Drucker auch die Software von wesentlicher Bedeutung. Die Software, die ihr für den Druck mit einem gewöhnlichen Tintenstrahl oder Laserdrucker benötigt, sind nicht einmal ansatzweise mit der Software zu vergleichen, die ihr für einen 3D-Drucker verwendet müsst. Dafür werden oftmals sehr rechenintensive CAD-Programme (computer aided design) benötigt, die aber nur teilweise von den Herstellern der 3D-Druckern mitgeliefert werden.

Der 3D-Drucker erstellt letztlich aus im CAD-Programm selbst geschaffenen oder aus verschiedenen Medien implementierten Vorlagen ein dreidimensionales Objekt.

CAD-Programme sind sehr umfangreich und werden von zahlreichen Anbietern angeboten. Jedoch eignet sich nicht jedes Programm für einen 3D-Drucker oder für jedes einzelne eurer Druckvorhaben. Grundsätzlich wird das angestrebte Modell vorher mithilfe des CAD-Programms konstruiert. Die notwendigen 3D-Druckvorlagen findet ihr zumeist im Internet, in Fachmagazinen oder vergleichbaren Medien.

Wie funktionieren 3D-Drucker eigentlich?

Schon gewusst?Der 3D-Druck wird stets nach einer Vorlage eines Modells aus dem jeweiligen CAD-Programm gefertigt. Das wird in der Regel mit einer Düse bewerkstelligt, die vorgewärmtes Filament präzise übereinander schichtet. Genauer gesagt, wird der Baustoff geschmolzen und mithilfe eines kleinen Motors in einem Faden durch den Düsenkopf gezogen.

Anschließend wird das bereits geschmolzene Filament Stück für Stück mit der Düse auf eine spezielle Bauplatte aufgetragen, bis das geplante Werkstück fertig aufgebaut ist. Je nachdem, wie groß das Modell ist, dauert dieser Vorgang auch mit den modernsten 3D-Druckern einige Stunden.

Zu den ausgedruckten Objekten zählen momentan unter anderem Werkzeuge, Spielzeuge sowie Gegenstände zur Dekoration und sogar Alltagsgegenstände wie Handyhüllen oder Geschirr. Alles was ihr benötigt, um einen Druckvorgang zu bewerkstelligen, sind neben einem 3D-Drucker und dem richtigen Filament eine passende Software und letztlich das designte Druckmodell. Diese Modelle habt ihr entweder selbst am PC gemacht oder ihr habt eine Vorlage aus dem Internet.

Allerdings können auch bereits gefertigte Objekte mithilfe eines 3D-Scans eingescannt und in einer beliebigen Farbe sowie in anderen Größen reproduziert werden. Weiterhin findet ihr im Internet heutzutage zahlreiche Communitys, die sich mit dem Thema 3D-Druck tiefer beschäftigen und euch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Filamente Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) oder Polylactide (PLA) sind die am häufigsten verwendeten Druckmaterialien. Diese Materialien zeichnen sich durch eine günstige und leichte Verarbeitung aus. Wenn ihr 3D-Modelle mit besserer Langlebigkeit, Festigkeit und Hitzebeständigkeit möchtet, solltet ihr euch für ABS Drucke entscheiden. Jedoch ist ABS schwieriger zu verarbeiten. Ihr benötigt dafür eine beheizbare Druckplatte und mehr als 220 Grad Celsius.

Nicht nur die erstmalige Nutzung eines 3D-Druckers stellt zahlreiche Neulinge vor Probleme, sondern auch der Kauf eines solchen Gerätes. Unser 3D-Drucker Vergleich auf BRIGGITE.de unterstützt euch beim Erwerb eines neuen Modells. Wir zeigen eine Auswahl an Geräten und verraten euch, worauf ihr achten solltet, wenn ihr euch einen 3D-Drucker kaufen wollt.

Worauf solltet ihr beim Kauf eines 3D-Druckers achten?

Wenn ihr euch heutzutage einen 3D-Drucker kaufen möchtet, habt ihr die Wahl zwischen zahlreichen Modellen. Denn mittlerweile gibt es unterschiedliche Hersteller, die noch mehr 3D-Drucker aus allen möglichen Preisklassen im Angebot haben.

Heutzutage ist ein 3D-Drucker bereits für wenige Hundert Euro zu haben. Wer ein besonders hochwertiges Modell möchte, kann jedoch auch schnell mehrere Tausend Euro bezahlen. Grundsätzlich gilt jedoch: Teuer ist nicht immer besser. Es kommt in erster Linie darauf an, für welchen Einsatzzweck das Gerät bestimmt ist.

Auf das solltet ihr achtenEines solltet ihr gleich von Anfang an berücksichtigten, wenn ihr auf der Suche nach einem 3D-Drucker seid: Modelle von namhaften Herstellern aus dem Bereich der Drucker wie beispielsweise Samsung, HP, Epson und Canon werdet ihr höchstwahrscheinlich nicht finden. Denn diese haben nur bedingt 3D-Drucker für den privaten Gebrauch in ihrem Repertoire.

Hierauf solltet ihr im Allgemeinen achten:

  1. Die Anschlüsse
  2. Die Geschwindigkeit des Druckvorgangs
  3. Das Material mit dem gedruckt wird
  4. Die Größe des Bauraums sowie die Druckgröße
  • Die Anschlüsse

Unabhängig davon, für welchen Bereich ihr euren 3D-Drucker benutzen wollt, ob zu Hause oder in einem Geschäft, kann der Drucker nur mit einem Computer benutzt werden, der über aktuelle USB-Anschlüsse verfügt. Mit diesen wird eine direkte Verbindung zum Drucker ermöglicht. Einige Varianten verfügen über einen SD-Kartenleser. Daran können externe Speichermedien angeschlossen werden, was euch die Nutzung des Druckers auch ohne Computer ermöglicht.

So ist es euch möglich, nach einer Vorlage auf dem jeweiligen Medium zu drucken. Ihr solltet auf der Suche nach dem passenden Drucker besonders darauf achten, dass das Modell der Wahl über die von euch verwendeten Anschlüsse verfügt.

  • Die Druckgeschwindigkeit

Wie bereits erwähnt, gibt es bei 3D-Druckern große Unterschiede in ihrer Druckgeschwindigkeit. Einige Modelle benötigen für komplizierte Druckvorgänge nur ein paar Stunden, während andere den gesamten Tag laufen. Ihr solltet euch jedoch nicht verwirren lassen und die Druckgeschwindigkeit eines 3D-Druckers mit einem normalen Tintenstrahl vergleichen.

Kein aktuelles 3D-Drucker Modell stellt euch ein großes und komplexes 3D-Modell innerhalb von wenigen Minuten her, was sich in einem Praxis-Test schnell demonstrieren lässt.

Insbesondere dann, wenn ihr euch damit abfinden könnt, auf ein hochwertiges und schönes Modell etwas länger zu warten, könnt ihr die Druckgeschwindigkeit vernachlässigen. So könnt ihr entweder in andere wichtige Eigenschaften investieren oder einfach etwas Geld einsparen.

  • Das Filament

Die momentan bekanntesten Filament-Arten sind: ABS, PLA, Nylon und Laybrick. Jedes Material verfügt über ganz individuelle Vor- sowie Nachteile. ABS zum Beispiel ist das am häufigsten genutzte Filament und lässt sich auch noch nach dem Druckvorgang relativ leicht bearbeiten.

PLA ist biologisch Abbaubar, weil es auf Maisstärke basiert. Nylon hingegen, ist extrem belastbar, kann nach dem Drucken jedoch nur noch sehr schwer bearbeitet werden. Laywood ist zum Großteil aus Holz und lässt sich gut bearbeiten. Laybrick lässt sich am ehesten mit Standstein vergleichen und ist dementsprechend robust.

3D-Drucker VergleichBesonders Nylon, Laywood sowie Laybrick sind nur für bestimmte Drucke geeignet. Damit ihr diese Materialien überhaupt verwenden könnt, muss der 3D-Drucker natürlich dafür konzipiert sein. Ob dies der Fall ist, wird grundsätzlich vom Hersteller angegeben. Es gibt auch Modelle, die für alle derzeit üblichen Materialien geeignet sind.

  • Bauraumgröße und Druckgröße

Mit der Bauraumgröße wird angegeben, wie viel Platz das fertig hergestellte Model maximal im Drucker einnehmen kann. Wenn ihr auch mal etwas größere Modelle mit eurem 3D-Drucker herstellen wollt, solltet ihr also besonders auf den verfügbaren Bauraum achten.

Die Bauraumgröße von 20 x 20 x 20 Zentimetern reicht für mittelgroße Modelle auf jeden Fall aus. Manche Geräte weisen aber nur einen Bauraum von 12 x 12 x 12 Zentimetern auf, der leider nur Platz für relativ kleine Modelle bietet. Für den privaten Gebrauch reichen meistens 3D-Drucker mit einem Bauraum von 15 x 20 x 15 Zentimetern.

Vorteile von 3D-Druckern

Verschiedene Gegenstände selbst drucken zu können ist der größte Vorteil eines 3D-Druckers. Bei einigen Gegenständen ist es sogar deutlich kostengünstiger und effektiver, sie einfach zu drucken und nicht umständlich per Handarbeit herzustellen. Dieser Gedankengang ist auch vielen Firmen bekannt, die heutzutage versuchen, so viele Produkte wie möglich mit modernen 3D-Druckern herzustellen. Die Anzahl der Betriebe aus der Industrie sowie aus dem Handwerk und zahlreiche weitere Branchen, die sich mittels 3D-Drucker das Leben erleichtern, ist in den letzten Jahren enorm gewachsen.

Schrauben, Werkzeuge und andere Teile von zahlreichen Produkten werden mittlerweile immer häufiger per 3D-Drucker hergestellt. Selbst im Handwerk oder der recht individuellen Kunstszene haben 3D-Drucker ihren Eindruck hinterlassen.

Selbstverständlich lassen sich auch privat praktische Gegenstände wie Schrauben, Geschirr oder Ähnliches drucken. Auch etwas kreativere Modelle sind mithilfe eines entsprechenden Programms durchaus zu verwirklichen. Zudem werden 3D-Drucker auch viel genutzt, um passgenaue und individuelle Handyhüllen oder Skulpturen herzustellen.

Außerdem habt ihr auch die Möglichkeit, bereits vorhandene Gegenstände per 3D-Scan einzuscannen und so oft ihr wollt zu reproduzieren. Im Prinzip lässt sich dabei alles einscannen, wie zum Beispiel Schlüssel, Besteck oder Modeschmuck. Die Vor- und Nachteile von 3D-Druckern haben wir nochmal übersichtlich für euch zusammengefasst:

  • Geringer Verbrauch von Materialien
  • Eine hohe Geometriefreiheit
  • Je komplexer die Geometrie ist, desto besser wird der Kosten-Nutzen-Faktor
  • Die Fertigung der Modelle benötigt keine weiteren Werkzeuge
  • Ihr könnt den notwendigen Gegenstand selber produzieren und verzichtet auf eine lange Lieferkette
  • Kleine Stückzahlen gehen nicht besonders ins Geld
  • Schon existierende Objekte können leicht erneut hergestellt werden
  • Recht lange Fertigungszeiten
  • Begrenzter Bauraum je nach 3D-Drucker
  • Nachbearbeitungen sind öfters notwendig
  • Hohe Stückzahlen sind nicht rentabel
  • Bau- und Materialeigenschaften sind je nach 3D-Drucker verfahren unterschiedlich
  • Mit der Möglichkeit „alles“ zu reproduzieren entsteht ein Konfliktpotential mit dem Urheberrecht beziehungsweise dem Patentrecht
  • 3D-Drucker Software ist recht komplex
Mithilfe der Open Source Hardware „RepRap“ (Replicatung Rapid-Prototyper) ist der 3D-Druck heutzutage für die Nutzer wesentlich leichter geworden. Es gibt zahlreiche Software-Programme, wie zum Beispiel „Tinkercad“ und zudem einige Apps wie etwa „Autodedesk 123D“, die die Bedienung erleichtern.

Die Anwendungsbereiche von 3D-Druckern

3D-Drucker TestEs ist natürlich jedem selbst überlassen, wie er seinen 3D-Drucker verwenden möchte. Dass die Anwendungsgebiete sehr vielseitig und abwechslungsreich sind, habt ihr sicherlich schon gemerkt. In 3D-Druck-Communitys findet ihr sogar Anleitungen für Kunststoffmodellstädte, die zum Beispiel für Modelleisenbahnen genutzt werden können. Außerdem ist es möglich, beispielsweise ein ganzes Puppenhaus samt Möbel und Puppen, individuelle Spielzugautos, einzigartige Dekorationen für das Weihnachtsfest oder sogar Gesellschaftsspiele zu drucken. Eurer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Das alles ist mit den richtigen Bedingungen nur ein paar Knopfdrücke entfernt.

Wie breit das Spektrum von 3D-Druckern ist, zeigt sich auch in der modernen Medizin. Die 3D-Drucker, die in diesem Bereich genutzt werden, sind natürlich nicht mit Geräten aus anderen Branchen oder dem Privatgebrauch zu vergleichen. Dennoch lassen sie jetzt schon erahnen, welche Möglichkeiten noch in der Zukunft schlummern. Schon heute werden mit Gewebefasern Organteile, Gewebeteile oder selbst Hautteile ausgedruckt und in den unterschiedlichsten Bereichen der Medizin eingesetzt. Das geht von einer Organtransplantation bis zur plastischen Chirurgie.

Zusammenfassend lässt sich sagen, die Anwendungsbereiche von 3D-Druckern sind:

  • Kunst und Design
  • Konzeptmodelle
  • Maschinenbau
  • Architektur
  • Modellbau
  • Gesundheitswesen

Gibt es einen 3D-Drucker-Test der Stiftung Warentest?

Einen ausführlichen 3D-Drucker-Test mit mehreren Produkten hat die Stiftung Warentest bisher leider nicht durchgeführt. Allerdings gibt es einen sogenannten Schnelltest des 3D-Druckers „Makerbot Replicator 2“. Dieser soll in erster Linie klären, wie diese Technik funktioniert und ob sie für den alltäglichen Gebrauch geeignet ist.

Bei dem 3D-Drucker-Schnelltest der Stiftung Warentest solltet ihr berücksichtigen, dass dieser bereits im Mai 2013 durchgeführt wurde. Seit dem sind fünf Jahre vergangen, in denen die 3D-Druck-Technik natürlich gewaltige Fortschritte verzeichnen konnte. Der besagte 3D-Drucker-Test ist also nicht mehr ganz aktuell.

Stiftung Warentest UrteilUnter dem Strich kommt die Stiftung Warentest zu dem Ergebnis, dass die 3D-Druck-Technik noch ausbaufähig ist. Das bezieht sich vor allem auf die langen Druckvorgänge, die schon bei einfachen Objekten mittlerer Qualität bis zu 12 Stunden in Anspruch nehmen können. Zudem lief auch die Filamentversorgung im 3D-Drucker-Test der Stiftung Warentest nicht immer reibungslos ab. Gelegentlich zog sich das Filament wohl nicht in den Druckkopf, wodurch der Drucker ohne Material weitergearbeitet hat.

Wie schon gesagt, ist die 3D-Druck-Technik mittlerweile deutlich ausgereifter. Falls ihr dennoch mal einen Blick in den 3D-Drucker-Test der Stiftung Warentest werfen möchtet, findet ihr diesen hier. Ansonsten halten wir euch auf dem Laufenden, falls die Stiftung Warentest in Zukunft einen umfangreicheren 3D-Drucker-Test veröffentlichen sollte.

Gibt es einen 3D-Drucker-Test von Öko Test?

Öko Test hat sich bisher leider noch nicht mit 3D-Druckern beschäftigt. Wir sind jedoch stets bestrebt, unserem 3D-Drucker-Vergleich immer aktuell zu halten. Falls Öko Test zukünftig einen 3D-Drucker-Test veröffentlichen sollte, werden wir unseren Vergleich aktualisieren. Es kann sich also lohnen, ab und zu wieder hier vorbeizuschauen.

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