Die 14 besten Fahrradsättel im Vergleich – bequeme Begleiter auf jeder Radtour – 2021 Test und Ratgeber

Ob nur zum Vergnügen oder um sportliche Ziele zu verfolgen – das Radfahren soll so komfortabel wie möglich sein. Wie bequem ihr auf einem Fahrrad sitzt, hängt in erster Linie vom Fahrradsattel ab. Wer viel Zeit auf dem Rad verbringt, legt besonders großen Wert auf dessen Qualität. Die Auswahl eines bestimmten Fahrradsattels richtet sich unter anderem nach der Anatomie des Körpers, denn jeder Mensch ist anders gebaut. Daneben hängt die Entscheidung von den persönlichen Vorlieben und Ansprüchen des Fahrers ab.

Ein falscher Fahrradsattel kann zu Problemen führen. Insbesondere bei Vielfahrern kommt es nicht selten zu Kribbeln und leichten Schmerzen im Gesäßbereich, wenn sie länger auf dem Fahrrad sitzen. Auch Taubheitsgefühle sind möglich. Solche Beschwerden lassen sich durch einen richtigen Fahrradsattel vermeiden. Aber wie wählt ihr das passende Modell aus? Der folgende Vergleich hilft euch bei der Suche nach dem perfekten Sattel für eure Radtouren. Im Ratgeberteil geben wir euch einige nützliche Tipps und informieren euch über spannende Fakten rund um Fahrradsattel.

Die besten 4 Fahrradsättel im ausführlichen Vergleich

Sgodde Unisex, Gel-Fahrradsattel
Bezug Obermaterial
PU-Leder
Wasserdichter Bezug
Belüftung
Aussparung in der Mitte
Sattel-Füllung
Fatty-Gel
Fahrrad-Art
MTB, Trekking- und City-Räder
Geschlecht
Unisex
Gewicht
451 g
Maße
5 x 18 x 26 cm
Farbe
Schwarz + weiße Konturen
Besonderheiten
Hollow-Design für extra Belüftung
Zum Angebot
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Büchel City Grande Citta Medicus, Damen-Fahrradsattel
Bezug Obermaterial
PU-Leder
Wasserdichter Bezug
Belüftung
Lüftungsschlitz
Sattel-Füllung
Gel-Einlagen
Fahrrad-Art
City- und Trekkingräder
Geschlecht
Damen
Gewicht
694 g
Maße
26 x 22 x 11 cm
Farbe
Schwarz mit weißen Konturen
Besonderheiten
Anatomisch optimiert; hochwertig verarbeitet
Zum Angebot
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RadGen MTB-Sattel für Damen und Herren
Bezug Obermaterial
Kunstleder
Wasserdichter Bezug
Belüftung
Durch Aussparung in der Sattelmitte
Sattel-Füllung
k. A.
Fahrrad-Art
MTB und Trekkingräder
Geschlecht
Unisex
Gewicht
590 g (inkl. Verpackung)
Maße
k. A.
Farbe
Schwarz
Besonderheiten
Fein verarbeitete Nähte, leichtes Material und robustes Kunstleder
Zum Angebot
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Outerdo Fahrradsattel für Damen und Herren
Bezug Obermaterial
PU-Leder
Wasserdichter Bezug
Belüftung
Schlitz in der Mitte
Sattel-Füllung
Rebound-Memory-Schaum + High-Density-EVA-Schaum
Fahrrad-Art
Alle Fahrradarten
Geschlecht
Unisex
Gewicht
595 g
Maße
25 x 19 cm
Farbe
Schwarz
Besonderheiten
Komfortable Rebound-Memory-Schaum- und High-Density-EVA-Schaum-Polsterung
Zum Angebot
Erhältlich bei Amazon29,99€ Ebay41,42€
Abbildung
Modell Sgodde Unisex, Gel-Fahrradsattel Büchel City Grande Citta Medicus, Damen-Fahrradsattel RadGen MTB-Sattel für Damen und Herren Outerdo Fahrradsattel für Damen und Herren
Bezug Obermaterial
PU-Leder PU-Leder Kunstleder PU-Leder
Wasserdichter Bezug
Belüftung
Aussparung in der Mitte Lüftungsschlitz Durch Aussparung in der Sattelmitte Schlitz in der Mitte
Sattel-Füllung
Fatty-Gel Gel-Einlagen k. A. Rebound-Memory-Schaum + High-Density-EVA-Schaum
Fahrrad-Art
MTB, Trekking- und City-Räder City- und Trekkingräder MTB und Trekkingräder Alle Fahrradarten
Geschlecht
Unisex Damen Unisex Unisex
Gewicht
451 g 694 g 590 g (inkl. Verpackung) 595 g
Maße
5 x 18 x 26 cm 26 x 22 x 11 cm k. A. 25 x 19 cm
Farbe
Schwarz + weiße Konturen Schwarz mit weißen Konturen Schwarz Schwarz
Besonderheiten
Hollow-Design für extra Belüftung Anatomisch optimiert; hochwertig verarbeitet Fein verarbeitete Nähte, leichtes Material und robustes Kunstleder Komfortable Rebound-Memory-Schaum- und High-Density-EVA-Schaum-Polsterung
Erhältlich bei
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1. Sgodde Unisex Adult Gel – ergonomischer Fahrradsattel im tollen Design

Der erste Fahrradsattel in unserem Vergleich ist das Modell Unisex Adult Gel aus dem Hause Sgodde. Es handelt sich dabei um einen Unisex-Sattel, der sich für Damen und Herren gleichermaßen eignet. Der Sattel ist mit Fatty-Gel gefüllt, was das Fahren angenehmer und komfortabler gestaltet; der Druck auf das Schambein, den Ischias-Nerv und bei Männern auf die Prostata wird reduziert. Der Bezug besteht aus PU-Leder (Kunstleder), es ist strapazierfähig und pflegeleicht.

Der Sgodde-Fahrradsattel soll laut Hersteller vor den typischen Schmerzen im Gesäßbereich schützen, wie sie vor allem nach längeren Fahrten oft auftreten. Ein großer Vorteil an heißen Tagen: Das Design des Sattels, auch als „Holow Design“ bekannt, ermöglicht eine gute Belüftung des Gesäßbereichs während der Fahrt und schützt vor Hitzestau. Dank der stromlinienförmigen Gestaltung könnt ihr eure Oberschenkel frei bewegen, sodass nichts scheuert. Dieser Sattel lässt sich an die meisten Fahrradtypen installieren, ob Mountainbike, City- oder Trekkingrad.

Dank seiner Form und des anatomischen Designs eignet sich dieser Sattel auch für Rennräder. Für dieses Modell sprechen zudem sein geringes Gewicht von nur 451 Gramm und eine gute Belüftung.

2. Büchel Wittkop Medicus – Damensattel City Grande Citta Medicus für alle gängigen Touren- und Cityräder

Der Damen-Fahrradsattel City Grande Citta Medicus von Büchel Wittkop Medicus überzeugt durch seine anatomische Form und die drei Sitzkomfortzonen. Das 3-Zonen-Design garantiert einen sicheren Halt und ein bequemes, entspanntes Sitzen selbst auf längeren Radstrecken. Mitverantwortlich für die Entwicklung war der Mediziner Dr. Werlich, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie und seit 15 Jahren als Mitglied in der europäischen Vereinigung der Sportorthopädie.

Das sind die drei Sitzkomfortzonen dieses Models:

  • Balancezone: Sie befindet sich in dem vorderen Bereich des Sattels und gibt durch die spezifische Nasenform die nötige Sicherheit und Balance-Kontrolle des Fahrrades.
  • Dynamikzone: In der Sattel-Mitte ist die sogenannte Dynamikzone. Die federnde, anatomische Dreieckaussparung sorgt für die richtige Dynamik des Sattels, was von den unterschiedlichen anatomischen Voraussetzungen der Beckenkippung abhängig ist.
  • Sitzzone: Im hinteren Sattelbereich befindet sich die Sitzzone, die eine feste Dämpfung bietet und eine dynamische Gewichtsanpassung ermöglicht. Das bewirkt, dass auch in einer aufrechten Sitzposition ein enger Kontakt zum Fahrrad besteht.
Eine zusätzliche Polsterung, eine Komfortfederung und die extra Geleinlagen sorgen für hervorragende Dämpfungseigenschaften. Der Sattel fühlt sich beim Fahren weich und nachgiebig an.

3. RadGen: MTB-Sattel für Damen und Herren inklusive Überzug

Falls ihr auf der Suche nach einem hochwertigen Sattel für euer Trekking- oder MTB-Rad seid, dann gefällt euch sicher dieses Modell von RadGen. Dieser Sattel ist eine gelungene Kombination aus Komfort und Sportlichkeit, auf dem ihr auch bei Regen gut unterwegs seid.

Die wichtigsten Vorteile dieses Fahrradsattels im Überblick:

  • Ein Leichtgewicht unter den Fahrradsätteln, was vor allem durch die ausgewählten Materialien möglich ist
  • Eine elastische und stoßabsorbierende Polsterung für schmerzfreie lange Radtouren
  • Sportliches und modernes Design
  • Der Sattel ist wasserabweisend
  • Atmungsaktiv durch Aussparung in der Mitte

Dieser Sattel ist vor allem an die Biker adressiert, die oft und gern abseits der asphaltierten Wege durch das Gelände fahren. Die Konstruktion ermöglicht ein komfortables und angenehmes Fahrgefühl auch in schwerem und holprigem Gelände. Die Aussparung in der Sattelmitte entlastet das Gesäß und macht den Sattel besonders atmungsaktiv. Das strapazierfähige Obermaterial aus Kunstleder lässt kein Wasser durch. Zu dem Fahrradsattel bekommt ihr einen Regenüberzug für nasse Fahrten.

Der Sattel lässt sich durch eine Spezialklemme in weniger als zwei Minuten montieren. Um den Sattel optimal an die körperlichen Voraussetzungen des Fahrers anzupassen, lässt er sich in der Neigung verstellen. Ihr könnt ihn auch mit anderen Sattelstützen verwenden.

4. Outerdo: Fahrradsattel  mit Rebound-Memory-Schaum gepolstert

Auf diesem Fahrradsattel genießt ihr lange Radtouren ohne die typischen Schmerzen im Gesäßbereich. Für ein komfortables und angenehmes Fahrgefühl sorgt das spezielle Doppelschicht-Filling-Design. Die Füllung besteht nämlich aus zwei Materialien:

  • Langsamer Rebound-Memory-Schaum für komfortables Fahren
  • High-Density-EVA-Schaum für stabile Unterstützung

Die Form des Fahrradsattels verhindert das Reiben der Oberschenkel. Für eine gute Belüftung während der Fahrt sorgt das Hollow-Design. Mit diesem Sattel ausgestattet könnt ihr euch auch in anspruchsvollem Gelände gut bewegen dank der speziellen Doppelfeder-Gummikugeln, die an der Sitzunterseite angebracht sind. Diese Kugeln absorbieren effektiv Stöße und bieten außerdem eine gute Stabilität.

Die Montage erfolgt mit einem Universal-Fit-System, das mit allen gängigen Fahrradstypen kombinierbar ist. Die spezielle Form des Premium-Sattels und die Maße von 25 x 19 Zentimetern bewirken, dass euer Körpergewicht auf dem Sattel gut verteilt ist, was eine optimale Stabilität und Balance gewährleistet. Laut Hersteller ist dieser Sattel speziell für lange Touren konzipiert, um euch das Maximum an Komfort und Sicherheit zu geben.

Die Schienen bestehen aus rostfreiem Cr-Mo-Stahl, was die Korrosion verzögert und die Lebensdauer des Sattels verlängert.

5. Lolypot Fahrradsattel

Ein bequem und verschleißfest gestalteter Fahrradsattel ist von der Marke Lolypot für euch zu empfehlen. Dieses Modell ist zum Beispiel perfekt für Mountainbikes, aber auch für viele andere Fahrräder gut geeignet. Die Marke setzt unter anderem auf speziellen Stanzschwamm. Dieses Material bietet den Vorteil der Atmungsaktivität. Die äußere Oberfläche ist des Weiteren besonders abriebfest.

Als eine weitere Besonderheit dürft ihr euch bei dem Lolypot Fahrradsattel auf eine gute Stoßdämpfung verlassen, was gerade bei Mountainbikes besonders wichtig ist. Die Abmessungen belaufen sich auf 26 x 20 x 8 Zentimeter. Sehr interessant sind in diesem Zusammenhang aber ebenso die beiden Kammern in dem Satteln, die diese solide Dämpfung ermöglichen.

Zur simplen Montage werden alle Teile auch mitgeliefert, was einen weiteren Vorteil vom Lolypot Fahrradsattel darstellt. Hierbei dürfen Sie sich beispielsweise auf ein Montagewerkzeug sowie auf einen Fahrradsatteladapter freuen. Im Lieferumfang ist aber auch noch eine wasser- und staubdichte Abdeckung vorhanden, die perfekt für den Sattel zugeschnitten ist.

6. Ergonomischer Fahrradsattel von Outerdo mit Sicherheitsband

Der Fahrradsattel von Outerdo ist in einem klassischen breiten Design gehalten. Er ist sowohl für Frauen- als auch für Männer-Fahrräder gedacht. Die Füllung besteht aus einem elastische Silikatgel. Der Sitz ist zudem mit einer doppelten Federung ausgestattet. Die beiden Federn und das Füllmaterial absorbieren effektiv Stöße während der Fahrt und sorgen für ein komfortables Fahrerlebnis. Sogar im holprigen Gelände leistet dieser Sattel gute Dienste.

Das Design ist ergonomisch gestaltet: Beim Fahren kommt es zu keiner Reibung – die Oberschenkel haben keinen Kontakt mit der Satteloberfläche, und das trotz der großzügigen Breite. Der PVC-Bezug ist rutschfest und strapazierfähig.

Bei Regen nimmt das Material kein Wasser auf und ist zudem atmungsaktiv, was vor allem bei Fahrten an heißen Tagen ein Vorteil ist. Für eine gute Lüftung hat der Hersteller dem Sattel einen Schlitz in der Mitte verpasst. Für die Federung sind spezielle stabile Gummibälle verantwortlich, die gute Dämpfungseigenschaften bieten.

7. Lasuavy: Sattel mit stoßfestem Feder- und Stanzschaumsystem

Das Unternehmen Lasuavy ist bekannt auf dem Markt der Fahrradsättel. Mit diesem ergonomischen Modell hat der Hersteller einen Sattel konstruiert, der sowohl für den Einsatz auf einem MTB-Bike als auch für sonstige Fahrradtypen geeignet ist. Es handelt sich um einen klassischen breiten Komfortsattel in Schwarz, dessen Oberfläche mit einer Struktur versehen ist. Der Sattel besitzt zwar in der Mitte eine Vertiefung für die Belüftung, diese ist jedoch unten nicht geöffnet. Trotz der Breite kommt es beim Fahren nicht zu Reiben – die Oberschenkel kommen nicht in Kontakt mit dem Sattel.

Die Füllung besteht aus Memory-Schaum. Dieses Material ist elastisch und weich genug, um lange Fahrten angenehm und komfortabel zu gestalten. Wie bei den meisten Modellen in unserem Vergleich besteht der Bezug aus PVC-Kunstleder. Dieser Stoff zeichnet sich vor allem durch seine wasserfesten Eigenschaften und eine hohe Strapazierfähigkeit aus. Die Oberfläche bleibt dank der speziellen Prägung rutschfest. Mit 885 Gramm Gewicht gehört dieses Modell nicht zu den leichtesten Sätteln im Vergleich. Bei den Maßen von 25 x 20 x 6 Zentimeter liegt er jedoch im Normalbereich.

Als Puffer gegen Stöße dient das Dual-Feder-System, damit ihr auch im unwegsamen Gelände eine schöne und ruhige Fahrt genießen könnt.

8. toptrek Fahrradsattel

Der Gelsattel von toptrek ist eine gute Alternative im Vergleich zu den bereits vorgestellten Modellen aus dieser Liste. Dieser Sattel für euer Fahrrad ist zudem mit einem High-Tech-Gel-Material ausgestattet, sodass für einen verbesserten Komfort gesorgt wird. Gerade für Mountainbikes ist dieses Modell auch recht gut geeignet.

Als eine Besonderheit kommt bei dem toptrek Fahrradsattel ein leichter Carbon Stahl-Sitzbogen zum Einsatz. Somit steht eine kraftvolle Federung zur Verfügung, sodass für einen stets starken Halt gesorgt ist. Einige Reflektoren sind bei diesem toptrek Fahrradsattel ebenso vorhanden, sodass ihr bei einer Nachtfahrt deutlich sicherer unterwegs seid. Eure klassischen Reflektoren werden dadurch aber nicht ersetzt.

Erwähnenswert ist auch der mitgelieferte Regenschutz. Laut der Meinung eines Käufers ist dieses Modell aber auch wasserdicht und kann somit einmal ein paar Stunden bei Regen im Freien stehen. Die Verwendung des mitgelieferten Überzugs ist dennoch regelmäßig bei der allgemeinen Anwendung zu empfehlen. Die simple Montage stellt bei dem toptrek Fahrradsattel ebenfalls überhaupt kein Problem dar.

9. AARON Fahrradsattel für Damen und Herren

Setzt ihr bei eurem Fahrradsattel allen guten Komfort sowie eine solide Polsterung voraus, die dank einer speziellen Gel-Mischung sichergestellt wird, so schaut euch auf jeden Fall einmal die Variante des Herstellers AARON ein wenig genauer an. Diese kommt sowohl für Damen als auch Herrenanfrage und zeichnet sich nicht nur mit einer verschleißfesten Oberfläche aus Vinyl aus, sondern auch mit wasserdichten Eigenschaften.

Aufgrund des hohlen Designs ist außerdem eine Atmungsaktivität bei dem AARON Fahrradsattel für euch gegeben. Gleiches gilt für eine optimale Belüftung sowie eine komfortable Position, was vor allem auf langen Fahrten besonders wichtig ist. Dank der Aussparung in der Mitte des Sattels wird auch nicht so viel Schweiß gebildet.

Bei dem Chassis setzt der Hersteller auf Aluminium. Dieses Material bietet den Vorteil einer maximalen Stabilität, sodass der Fahrradsattel auch für viele verschiedene Fahrräder zum Einsatz kommen kann, wodurch ihr also nicht nur auf Mountainbikes oder auf Cityräder begrenzt seid. Natürlich lässt sich dieser Sattel auch sehr leicht montieren. Das passende Werkzeug ist im Lieferumfang enthalten.

10. Bequemer Cityradsattel von Yoleo

Der Yoleo ist ein bequemer und atmungsaktiver Cityradsattel für Damen und Herren. Der Bezug besteht aus einem hochwertigen Kunstleder, die Füllung aus Gel-Memory-Schaum. Der Unisex-Sattel passt problemlos auf jedes Standard-Fahrrad, MTB, Rennrad, Cityrad, BMX, oder Cross- & Trekkingrad. Auf der Unterseite befinden sich zwei Anti-Vibrations-Gummibälle, die für eine gute Federung sorgen und Stöße absorbieren.

Der vordere Bereich ist schmal gehalten, damit die Oberschenkel-Innenseiten beim Fahren geschont werden. Eine spezielle Vertiefung in der Mitte des Sattels sorgt für eine gute Atmungsaktivität: Die Luftzirkulation beschleunigt sich und die Wärmeabfuhr wird verbessert, damit es an heißen Tagen zu keinem Hitzestau im Gesäßbereich kommt. Der Sattel besitzt ein ergonomisches Profil und ist an bestimmten Stellen extra gepolstert, um die Sitzknochen beim Fahren zu entlasten. Die zentral platzierte Rille bewirkt zudem, dass der Ischiasnerv im Sitzen entlastet wird, was auch die Schmerzen in diesem Bereich verringert.

Im Lieferumfang befinden sich außerdem das Montagewerkzeug und extra Reflexstreifen für mehr Sicherheit im Dunkeln. Den Sattel bekommt ihr in drei Farbkombinationen zur Auswahl: Schwarz-Rot, Schwarz-Grün und Schwarz-Blau.

11. DANSI Fahrradsattel

Haben Sie hingegen ein Trekking-Fahrrad im Einsatz haben, so sind Sie auf einen speziellen Sattel angewiesen, der sich vor allem in Bezug auf das Design von herkömmlichen Ausführungen unterscheidet. Besonders gut ist hierbei der Fahrradsattel des Herstellers DANSI für Sie geeignet. Es handelt sich nämlich um ein Modell mit einer integrierten Gelpolsterung.

Als Oberflächenmaterial kommt robustes Vinyl zum Einsatz. Dieses bietet den Vorteil, dass Feuchtigkeit abgewiesen wird. Sehr interessant ist ebenfalls die druckentlastende mittlere Vertiefung, die auf diesem hochwertig verarbeiteten Fahrradsattel der Marke DANSI zu erkennen ist.

Als Alternative zu diesem Fahrradsattel, der in der Regel für Trekkingräder gedacht ist, gibt es von dieser Marke aber ebenfalls einige weitere Ausführungen zu kaufen. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Rede von Satteln für Stadtfahrräder, E-Bikes sowie von Mountainbikes, an denen stets differenzierte Voraussetzungen bei den Sätteln geknüpft sind.

Einige Fahrradfans, die sich bereits auf dieses Modell festgelegt haben, loben die besonders breite Gestaltung und die starke Polsterung. Erwähnenswert ist zudem der an der Rückseite angebrachte Reflektor, der länglich gestaltet ist. Somit profitieren Sie als Anwender von einer zusätzlichen Sicherheit, wenn Sie am Abend einige Runden mit dem Fahrrad drehen sollten.

12. CYCLEHERO Premium-Fahrradsattel

Der Sattel der Marke CYCLEHERO könnte ebenso recht gut für euch infrage kommen, sofern euch eine solide Verarbeitung und ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis voraussetzt. Sehr interessant ist bei dieser Ausführung, dass der Rennradsitz mit einem wasserdichten Bezug versehen ist.

Außerdem schickt Ihnen der Hersteller auch gleich wichtiges Werkzeug mit nach Hause, das zur Installation von diesem Fahrradsattel in Anspruch genommen wird. Grundsätzlich könnt ihr euch bei diesem Fahrradsattel aber auch auf eine solide Qualität und einige weitere Vorteile verlassen. So handelt es sich nämlich um einen besonders ergonomisch und bequem gestalteten Sattel, der selbst für Langstrecken gut geeignet sein soll.

Eine maximale Atmungsaktivität ist ebenfalls vorhanden. So setzt der Hersteller auf eine rutsch- und abriebfeste PU-Lederschicht. Dank der wasserdichten Eigenschaften kann sich der Sattel auch nicht mit Wasser vollsaugen, weshalb der Hohlraum in der Mitte des Modells stets über die ausreichende Belüftung verfügt.

Erwähnenswert ist des Weiteren, dass der CYCLEHERO Premium-Fahrradsattel auch lichtreflektierend ist. Auf der hinteren Seite sind nämlich Reflektorstreifen angebracht, sodass ihr also der maximalen Verkehrssicherheit beitragt.

13. Büchel Wittkop Medicus Twin 1.0: Fahrradsattel mit anatomischer Aussparung

Der Büchel Wittkop Medicus Twin 1.0 mit anatomischer Aussparung ist ein Sattel-Modell, das vor allem für die sportlichen Trekkingräder entwickelt wurde. Der Hauptvorteil dieses Sitzes ist sein anatomisch optimierter Aufbau. Bei der Entwicklung analysierte der Hersteller den menschlichen Körperaufbau und die Interaktion mit der Bewegung während des Fahrens. Eine Besonderheit stellt zudem das Five-Step-Design dar: Der Sattel wird in fünf unterschiedlich gepolsterte Zonen aufgeteilt, um so einen hohen dynamischen Sitzkomfort zu garantieren.

Beim Konzept dachten die Entwickler auch an die Sitzknochen. Für mehr Komfort wurde die Polsterung im hinteren Bereich etwas erhöht, um die Sitzknochen beim Fahren zu entlasten. Diese Zone wurde außerdem so geformt, dass der durch die bewegungsbedingte Beckenrotation entstandene Druck auf der ganzen Sitzfläche verteilt wird. An der Entwicklung des Sattels wirkte der Orthopäde Dr. Torsten Werlich mit.

In der Mitte des Sattels befindet sich eine durchgehende Aussparung, damit mehr Luft an das Gesäß kommt. Neben der verbesserten Luftzirkulation wird durch den Schlitz auch die Feuchtigkeitsregulation optimiert.

Die wichtigsten Eigenschaften des Twin Medicus 1.0:

  • Extra für sportliche Trekkingräder konzipiert
  • Mit Gelfüllung und anatomischer Aussparung (Full-hole-System)
  • Anatomische Sattelformmit im Five-Step-Design
  • Mit neuartiger AVE-Dämpfung für noch mehr Fahrkomfort

14. TentHome: Federsattel im Vintage-Design

Liebhaber alter Fahrräder im Vintage-Design kommen bei diesem Federsattel von TentHome voll auf ihre Kosten. Das Modell ist im Retrostyle mit lederbrauner Oberfläche gehalten, besitzt klassische Stahlnieten und gut sichtbare, metallische Federn. Für den Bezug verwendete der Hersteller keinen Kunststoff, sondern echtes Leder aus Rind. Die Oberfläche ist mit einer speziellen Schutzschicht versehen, damit das Leder lange Zeit strapazierfähig und feuchtigkeitsresistent bleibt. Ihr könnt bei diesem Modell zwischen einem normal braunen oder einem hellbraunen Bezug wählen.

Eine schöne Retro-Optik weist auch das glänzende Stahlgestell auf. Die drei großen robusten Federn bieten eine gute Dämpfung. Obwohl es früher in der Regel keine Lüftungsschlitze in den Sätteln gab, besitzt dieser TentHome-Federsattel gleich drei davon. Damit ist trotz Nostalgie-Design eine ausreichende Lüftung gewährleistet. Dieser Sattel passt zwar nicht zu einem Rennrad, ihr könnt ihn aber zum Beispiel auf einem nostalgischen City-Bike mit hohem Lenker montieren.

Der Sattel zeichnet sich durch einen breiteren Hinterteil und drei stoßdämpfende Federn mit Sattelklemme aus. Die einzelnen Schienen des Sitzes sind an einer Stahlstütze befestigt. Das Gestell wurde aus robustem und rostfreiem Stahl hergestellt.

Welche Aufgaben erfüllt ein Fahrradsattel?

Fahrradsattel kaufenIn erster Linie dient der Fahrradsattel der Sicherheit des Fahrers. Des Weiteren erhöht er den Fahrkomfort, was vor allem der ergonomischen Form und der speziellen Füllung zu verdanken ist. Auch die Federung trägt zum Fahrkomfort bei. Die Fahrradsättel werden je nach Zweck und Geschlecht gewählt. Es gibt unterschiedliche Kriterien bei Fahrradsätteln für Frauen und für Männer, obwohl viele Hersteller auch Unisex-Modelle anbieten. Die Art des Fahrrads spielt ebenfalls eine Rolle – es gibt etwa Sättel für MTBs, Trekkingräder oder Rennräder, die sich in der Form und den Funktionen voneinander unterscheiden.

Die lange und schmale Nase des Sattels ist eine wichtige Ergänzung des hinteren Teils, der um einiges breiter ist. Dieser Aufbau sorgt für eine gute Balance während der Fahrt. Der Sattelbezug ist meist rutschfest, was den Halt und die Balance zusätzlich verbessert. Was hochwertige Sättel gemeinsam haben, ist ihre ergonomische Form. Der Fahrradsattel sollte also dem Körper des Fahrers angepasst sein. Ein guter Sattel darf die Bewegungen des Fahrers nicht behindern: Der schmalere vordere Teil des Fahrradsattels gibt euren Oberschenkeln genügend Freiraum, um Reibungen zu vermeiden, während ihr in die Pedale tritt.

Eine gute Polsterung ist so konzipiert, dass Druckstellen beim Sitzen entlastet werden. Das ermöglicht eine komfortable und möglichst schmerzfreie Fahrt. Die spezifischen Druckstellen sind anatomisch bedingt bei den Frauen andere als bei den Männern. Hier sollte jeder für sich entscheiden, ob er einen Unisex-Sattel nutzt oder ob er sich lieber für einen Damen- bzw. Herren-Fahrradsattel entscheidet.

Neben den erwähnten Merkmalen hat ein guter Sattel die Aufgabe, die Luft im Gesäßbereich zirkulieren zu lassen. Eine gute Belüftung während der Fahrt ist enorm wichtig und dient dem Fahrkomfort. Viele Modelle verfügen deshalb über spezielle Lüftungsschlitze oder Aussparungen in der Mitte, die für eine gezielte und ungehinderte Luftströmung sorgen. Der während der Fahrt entstandene Schweiß kann so schnell trocknen.

Das sind die typischen Aufgaben eines hochwertigen Fahrradsattels:

  • Dient der Balance
  • Hilft, einen guten Halt zu gewährleisten
  • Absorbiert Stöße
  • Die empfindlichen Gesäßzonen werden durch die Polsterung geschützt
  • Bewegungsfreiheit dank schmaler Frontpartie
  • Aktive Unterstützung der Sitzhaltung
  • Komfort auch bei längeren Strecken
  • Sorgt für eine ausreichende Luftzirkulation

Nach welchen anatomischen Voraussetzungen ist ein Fahrradsattel aufgebaut?

bester FahrradsattelDer Aufbau eines Fahrradsattels richtet sich nach den bestimmten anatomischen Voraussetzungen, damit der Fahrer einen möglichst hohen Fahrkomfort genießen kann.

Die Sitzknochen Sitzbeinhöcker und Schambeinhöcker

Es lässt sich nicht pauschal sagen, ob ein Sattel zu einem Fahrer oder einer Fahrerin passt oder nicht. Anders als bei der Wahl des Fahrrads oder eines Radhelmes, wo die Rahmenhöhe oder die Größe des Helmes entscheidend sind, ist es bei den Sätteln etwas komplizierter. . Die richtige Passform eines Fahrradsattels ist in erster Linie vom Becken und dessen Form abhängig. Allerdings weisen die Becken von Männern und Frauen anatomisch wesentliche Unterschiede auf.

Der erste Punkt ist der Abstand der sogenannten Sitzbeinhöcker, die Teil des Beckens sind. Es handelt sich dabei um Knochengebilde, auf dem das Körpergewicht beim Sitzen auf dem Sattel lagert. Der Abstand zwischen den Höcker entscheidet, ob der Fahrer ein Sitzbeinbelaster oder ein Schambeinbelaster ist. Merkt euch: Der Abstand beträgt bei Frauen 9 bis 17 Zentimeter, bei Männern 6 bis 16 Zentimeter. Das ist der Hauptgrund dafür, dass es verschiedene Sättel für Herren und für Damen gibt.

Und wie bestimmt ihr den Abstand zwischen den Sitzbeinhöckern? Das könnt ihr selbst zu Hause machen. Dafür benötigt ihr einen harten und flachen Stuhl, einen kleinen Kasten oder Hocker und ein großes Stück Wellpappe (circa 30 x 30 Zentimeter). Bei der Vermessung tragt ihr am besten dünne Hose.

Jetzt zur Messung:

  • Die Wellpappe auf dem Stuhl auflegen und sich aufrecht darauf setzen.
  • Nun die Füße leicht anheben und auf dem Kasten ablegen.
  • In dieser Position sollett ihr schon die Belastung auf den Sitzknochen spüren. Die Sitzknochen sind auf der Wellpappe sichtbar.
  • Mit einem Kreis markiert ihr die entstandenen Vertiefungen auf der Pappe.
  • Der gemessene Abstand der Sitzbeinhöcker ist der Abstand vom Mittelpunkt der beiden Kreise.

Sitzbeinbelaster oder Schambeinbelaster?
Unterschiede

  1. Der Sitzbeinbelaster: Bei diesem Radlertyp tragen die Sitzbeinhöcker den Großteil des Körpergewichts, dafür bleibt der Scham- und Dammbereich entlastet. Es handelt sich um eine sehr entspannte und komfortable Position auf dem Fahrrad. Die verstärkte Belastung der Sitzbeinhöcker kommt insbesondere bei Citybike-Fahrern vor, die eine typische aufrechte Haltung haben. Zur Info: Es ist ganz normal, dass das Sitzbein bei einem neuen Sattels anfangs noch wehtut. Nach einer gewissen Zeit gewöhnt sich dieser Bereich an die Belastung und die Schmerzen verschwinden. Wichtig ist jedoch, dass der Fahrradsattel eine ausreichende Breite im Bereich der Sitzbeinknochen aufweist.
  2. Der Schambeinbelaster: Abhängig vom Satteltyp und der eingenommenen Haltung auf dem Rad belastet ihr mehr das Schambein oder mehr die Sitzbeinhöcker. Bei einer sportlichen Haltung, wie etwa auf dem Renn- oder Zeitfahrrad, bei der euer Rücken nach vorne gebeugt ist, belastet ihr überwiegend das Schambein. Zu der Gruppe gehören die Rennradfahrer und die Triathleten, bei denen der Lenker tiefer sitzt als der Sattel. Diese Position ist sehr aerodynamisch und der Fahrer bietet dem Wind weniger Angriffsfläche. Bei den Frauen liegt das Schambein etwas tiefer als bei den Männen. Auf dem Fahrrad wird es auch schneller als bei den Männern gedrückt. Deshalb sind die Damensättel in der Regel schmaler und kürzer als die Modelle für Herren, bei denen der Druck eher im Dammbereich entsteht. Achtet darauf, dass beim Fahren auf keinem Fall Schmerzen am Schambein entstehen.

Aus welchen Materialien bestehen Fahrradsättel?

Fahrradsattel VergleichDie Wahl eines bestimmten Materials für den Fahrradsattel hängt nicht nur vom Sitzkomfort ab, sondern auch die Pflege spielt dabei eine wichtige Rolle. Auf dem Markt bekommt ihr Sättel, die hinsichtlich des Materials in zwei Gruppen unterteilt werden:

  • Der Kunststoffsattel: Er ist mit unterschiedlichen Füllungen für eine gute Dämpfung gefüllt (Gel, Schaumstoff oder Ähnliches).
  • Der Kernledersattel: Diese Sattelart kommt nicht so oft vor und wird nur von bestimmten Herstellern angeboten.

Diese Materialien bringen gewisse Vor- und Nachteile mit sich. Denkt bei der Wahl eines bestimmten Materials auch an die Lagerung eures Drahtesels. Fahrräder, die oft draußen stehen, sind der Witterung schutzlos ausgesetzt. In diesem Fall sind Sättel aus Leder nicht empfehlenswert, weil Temperaturänderungen, Regen und Schnee dem Leder schaden. Viel besser sind dafür Kunststoffsättel geeignet, die kaum Pflege benötigen und strapazierfähig sind.

Die Pro und Contra von Kernlederfahrradsätteln:

  • Sie sehen edel aus
  • Mit der Zeit passt sich ein Ledersattel an die Sitzfläche des Fahrradfahrers an
  • Er ist atmungsaktiv > angenehmes Sitzklima
  • Eine lange Lebensdauer
  • Ein Ledersattel kann sehr gut Hitze und UV-Strahlung vertragen, wenn er mit einem Sattelbezug versehen und oft eingefettet wird
  • Er benötigt viel Pflege
  • Ledersättel sind sehr nässeempfindlich
  • Schwerer im Vergleich mit Sätteln aus PVC
  • Sie werden nur von bestimmten Herstellern angeboten
  • Nicht ganz wasserdicht

Die Pro und Contra von Kunststoffsätteln mit Gel- oder Schaumstofffüllung:

  • Bequemer, da diese Sättel weicher und angenehmer beim Fahren sind
  • Sie sind witterungsbeständiger
  • Leichter als Ledersättel
  • Sie sind pflegeleicht
  • Meistens mit einer sehr guten Polsterung
  • Im Preis wesentlich günstiger als ein Ledersattel
  • Sie müssen nicht wie der Ledersattel eingefahren werden, um sich an die Körperform anzupassen
  • Mit der Zeit werden die gelgefüllten Sättel aus Kunststoff weicher, was den Sitzkomfort mindert.

Welche Sattelformen gibt es?

UnterschiedeAuf dem Markt bekommt ihr verschiedene Sattelformen, die für unterschiedliche Zwecke und Fahrradarten gedacht sind. Überlegt also zunächst, für welche Art von Fahrrad ihr einen Sattel braucht:

  1. Der Klassiker: Fahrradsattel für ein Holland- oder City-Fahrrad. Diese Sattelsorte ist meist breit, sehr bequem und druckentlastend. Aufgrund der Größe verteilt sich das Gewicht des Fahrers gut und es entstehen keine Druckstellen. Dieser Sattel ermöglicht eine gute Balance, der Fahrer sitzt in einer aufrechten Position und sein Gewicht verlagert sich hauptsächlich auf das Gesäß und die Beckenknochen. Der Rücken bleibt entspannt. Die große Breite des Sattels und die Art, wie ihr euch mit einem Cityrad fortbewegt, bewirken, dass der Sattel weniger Stöße abfängt, sodass die Wirbelsäule und die Bandscheiben stärker beansprucht sind. Fahrten mit einem Cityrad sollten deshalb der Gesundheit zuliebe nicht zu lange dauern.
  2. Touren- und Trekkingradsattel: Diese Räder erzwingen eine gebeugte Haltung beim Fahren. Mit solchen Rädern lassen sich höhere Geschwindigkeiten erreichen und die Fahrten dauern meist länger. Das Becken liegt unterschiedlich auf dem Sattel auf. Durch die gebeugte Haltung verlagert sich die Belastung der Sitzbeinknochen zum Schambein. Ein schmaler Sattel ist für Touren- und Trekkingräder besser geeignet, weil er in der Regel weniger gepolstert und ergonomischer ist. Die gebeugte Haltung zusammen mit einem schmäleren Sattel gibt dem Fahrer einen stabileren Halt. Das Obermaterial soll elastisch sein, damit sich das Körpergewicht über die gesamte Sitzfläche besser verteilt und den Scham- und Dammbereich entlastet.
  3. MTB-Sattel: Diese Art von Rädern benutzt ihr häufig im Gelände, auf unebenen und holprigen Wegen, die viele Stöße verursachen. Die Belastung für das Gesäß ist auf einem Mountainbike höher als bei anderen Rädern. MTB-Fahrer stehen häufig in den Pedalen, aber sie brauchen beim Sitzen einen Sattel, der entlastend wirkt. Eine gute Balance ist beim MTB-Fahren das A und O, ein MTB-Sattel soll zudem strapazierfähig sein. MTB-Fahrten dauern nicht selten über Stunden. Der Sattel sollte deshalb den hohen Anforderungen gewachsen sein und Schläge und Stöße optimal ausgleichen.
  4. Rennrad- und Triathlon-Sattel: Aerodynamisch und leicht soll ein Sattel für diese Fahrradgruppe sein. Die typischen Rennradsättel sind langgezogen und schmal, sie haben eine harte Oberfläche und verfügen meist weder über eine Federung noch eine Polsterung. Die Materialauswahl ist darauf gerichtet, das Gewicht des Sattels möglichst niedrig zu halten. Darüber hinaus soll der Sattel zum Abstand der Beckenknochen und Sitzbeinhöcker sowie zur Sitzposition passen. Diese Sattelform ermöglicht eine stark vorgeneigte Position des Fahrers, das Gewicht wird auf die Lenkstange verlagert, wobei gleichzeitig das gesamte Becken kippt. Im Endeffekt entlastet es die Sitzbeinhöcker, wobei das Schambein stärker belastet wird.
  5. Sonderformen: Neben den bereits vorgestellten Sattelmodellen gibt es besondere Arten. Dazu gehören zum Beispiel spezielle „nasenlose Sättel“, „medizinische Sättel“, der sogenannte „Lochsattel“ oder der „ergonomische Sattel“. In der Praxis erweisen sich manche davon als wenig sicher. Ein Fahrradsattel ohne Nase kann bei falschem Umgang sogar gefährlich werden, weil der fehlende vordere Abschnitt zum Ausbalancieren dient. Bevor ihr euch also für eine der Sondervarianten entscheidet, sollt ihr diese vorerst ausprobieren. Gibt es danach Unsicherheiten oder Bedenken, dann greift lieber zu einem regulären Sattel.

Wie gestaltet sich die Reinigung und Pflege eines Fahrradsattels?

Damit euch der Sattel möglichst lange dient und seine Form und Eigenschaften behält, braucht er Pflege. Kunststoff- und Plastiksättel benötigen im Vergleich zu einem Ledersattel weniger Pflege. Zur Reinigung reicht häufig ein feuchter Lappen. Der Ledersattel bedarf in dieser Hinsicht viel mehr Aufmerksamkeit. Für dessen Pflege benötigt ihr spezielle Fette. Ein solcher Sattel muss auch ab und zu gespannt werden.

In der Einfahrphase ist das Einfetten von unten nach oben besonders wichtig. Auf die Oberseite trägt ihr eine dünne Fettschicht auf und poliert diese, unten kommt eine dickere Fettschicht, die kein Polieren braucht. Neben speziellen Mitteln zum Einfetten lassen sich auch flüssige Lederpflegeprodukte, Bienenwachs oder Motoröl einsetzen. Schuhsprays, Butter und Speiseöl sind dagegen weniger empfehlenswert. Hat euch beim Fahren mit einem Ledersattel ein Regen erwischt, lasst den Sattel auf natürlichem Weg trocknen und spannt ihn nicht.

Wie wird der Fahrradsattel richtig eingestellt?

Fahrradsattel TestUm den vollen Sitzkomfort genießen zu können, ist eine optimale Einstellung des Sattels wichtig. Die Sattelspitze verhält sich bei einer guten Einstellung möglichst waagerecht zum hinteren Teil des Sattels. Die Sattelstütze muss zudem richtig eingelassen werden, was einen sicheren Halt gewährleistet. Empfehlenswert ist ein Abstand von 5 bis 6 Zentimetern.Auf diese Weise übertragen Muffe und Klemme ausreichend Druck auf die Sattelstange, und der Fahrer ist in der Lage, die erforderliche Kraft aufzubringen.

Mit einem richtig eingestellten Sattel fällt das Treten in die Pedale leichter, ihr produziert mehr Kraft, womit die Fahrt im Allgemeinen angenehmer ist. Die Sattelhöhe stellt ihr so ein, dass das Bein durchgestreckt werden kann, wenn sich das Pedal ganz unten befindet.

Die richtige Position auf dem Rad finden – so geht das

Eurer Gesundheit zuliebe solltet ihr darauf achten, optimal auf dem Rad zu sitzen. Dafür sollten sich der Kopf, der Rücken und die Hüfte immer in etwa einer Linie befinden. Die Arme bleiben leicht angewinkelt, um Stöße besser und vor allem gelenkschonend abzufedern.

Ein Hohlkreuz oder einen Hohlrücken zu bilden, ist falsch:

  1. Hohlkreuz: Es entsteht dann, wenn das Becken nach vorne kippt. Wenig trainierte Fahrer neigen oft zu diesem Haltungsfehler. Dabei entsteht ein zu hoher Druck im Schambeinbereich. Ein gezieltes Training der Rückenmuskulatur kann hier Abhilfe schaffen.
  2. Rundrücken: Dazu kommt es, wenn das Becken nach hinten kippt. Diese Schonstellung entsteht, um den Druck auf das Schambein zu verringern. Dabei kommt es zu einer starken Belastung der Bandscheiben. Zu einem Rundrücken kommt es meist durch einen Sattel mit falscher Breite.

Gibt es einen Fahrradsattel-Test von Stiftung Warentest?

FrageDie Experten von Stiftung Warentest haben sich schon mehrere Male mit dem Thema Fahrrad beschäftigt und dabei insbesondere die Sicherheit und den Komfort der Fahrer auf den Prüfstand gestellt. Der Fahrradsattel wurde auch schon mal unter die Lupe genommen. Zur Überprüfung standen 13 Sättel, die von 17 erfahrenen Radfahrer getestet wurden. Die Einzelheiten zu diesem Test könnt ihr euch hier ansehen.

Hat Öko Test einen Fahrradsattel-Test durchgeführt?

Der Fahrradsattel war bisher leider noch nicht Inhalt eines Tests des Verbrauchermagazins. Sofern sich Öko Test dieser Thematik zuwendet, informieren wir euch über die Ergebnisse der Prüfung.

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