15 verschiedene Ferngläser im Vergleich – für die perfekte Weitsicht – unser Test bzw. Ratgeber 2019

Wart ihr auch schon mal auf einem Konzert oder beim Fußball und konntet einfach nichts erkennen? So macht das natürlich keinen Spaß. Mit einem Fernglas hättet ihr selbst aus den obersten Reihen noch alles im Blick gehabt. Aber hinterher ist man natürlich immer schlauer. Um diesem Problem für die Zukunft vorzubeugen, empfehlen wir euch, unseren Fernglas-Vergleich aufmerksam zu lesen.

Wir haben 15 Ferngläser aus unterschiedlichen Preisklassen für euch verglichen. Ihr erfahrt, wodurch sich die einzelnen Modelle besonders auszeichnen und für welche Situationen sie geeignet sind. Im anschließenden Ratgeber informieren wir euch darüber, welche Arten von Ferngläsern es eigentlich gibt und worauf ihr achten solltet, wenn ihr euch ein solches Gerät anschaffen wollt. Zudem verraten wir euch, ob Öko Test und die Stiftung Warentest schon einmal einen Fernglas-Test durchgeführt haben. Wir hoffen, dass wir euch die Kaufentscheidung erleichtern können.

4 beliebte Ferngläser im ausführlichen Vergleich

BUDDYGO Monokular-Teleskop
Hersteller
Buddygo
Zoom
10x50
Objektivdurchmesser
50 Millimeter
Okulardurchmesser
k.A.
Sichtfeld
k.A.
Wasserdicht
Gewicht
280 Gramm
Abmessungen
16 x 7,5 x 5,5 Zentimeter
Zum Angebot
Erhältlich bei 22,99€ 34,16€
Bfull Fernglas
Hersteller
Bfull
Zoom
12x50
Objektivdurchmesser
50 Millimeter
Okulardurchmesser
20 Millimeter
Sichtfeld
1000 Meter
Wasserdicht
Gewicht
790 Gramm
Abmessungen
19 x 7,6 x 17 Zentimeter
Zum Angebot
Erhältlich bei 29,99€ 21,99€
Bfull Mini-Fernglas
Hersteller
Bfull
Zoom
10x25
Objektivdurchmesser
k.A.
Okulardurchmesser
k.A.
Sichtfeld
k.A.
Wasserdicht
Gewicht
222 Gramm
Abmessungen
k.A.
Zum Angebot
Erhältlich bei Preis prüfen Preis prüfen
Hadoon Mini-Fernglas Binocular
Hersteller
Hadoon
Zoom
10x22
Objektivdurchmesser
26 Millimeter
Okulardurchmesser
k.A.
Sichtfeld
1000 Meter
Wasserdicht
Gewicht
219 Gramm
Abmessungen
9,8 x 6,8 x 4,8 Zentimeter
Zum Angebot
Erhältlich bei 29,96€ Preis prüfen
Abbildung
Modell BUDDYGO Monokular-Teleskop Bfull Fernglas Bfull Mini-Fernglas Hadoon Mini-Fernglas Binocular
Hersteller
Buddygo Bfull Bfull Hadoon
Zoom
10x50 12x50 10x25 10x22
Objektivdurchmesser
50 Millimeter 50 Millimeter k.A. 26 Millimeter
Okulardurchmesser
k.A. 20 Millimeter k.A. k.A.
Sichtfeld
k.A. 1000 Meter k.A. 1000 Meter
Wasserdicht
Gewicht
280 Gramm 790 Gramm 222 Gramm 219 Gramm
Abmessungen
16 x 7,5 x 5,5 Zentimeter 19 x 7,6 x 17 Zentimeter k.A. 9,8 x 6,8 x 4,8 Zentimeter
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
22,99€ 34,16€ 29,99€ 21,99€ Preis prüfen Preis prüfen 29,96€ Preis prüfen

Weitere praktische Produkte rund um eure Outdoor-Aktivitäten

WildkameraSchlafsack

1. Buddygo Monokular-Teleskop 10 x 50 – inklusive mobilem Smartphone-Adapter

Das erste Produkt in unserem Fernglas-Vergleich ist das von Buddygo produzierte Monokular-Teleskop 10 x 50 . Preislich bewegt sich dieses Modell in der unteren Mittelklasse und ist somit auch gut für Einsteiger geeignet. Mit der zehnfachen grünen Beschichtung filtert das 50-Millimeter-V-Weitwinkel-Objektiv überflüssige Lichtreflexionen und verschafft euch eine kristallklare Sicht. Das große BAK4-Prisma bietet euch gute Bilder beim Wandern, Jagen oder bei der Wildbeobachtung.

Im Lieferumfang findet ihr neben dem Fernglas ein Stativ, das euch wackelfreie Bilder ermöglicht. Ebenfalls enthalten sind zwei Linsenabdeckungen, eine Handschlaufe, eine Stofftragetasche, eine Telefonklammer und ein Tuch zum Putzen der Gläser. Aufgrund der speziellen Bauweise und des Materials ist das Teleskop außerdem wasserdicht, staubdicht und sehr stoßfest.

Dank dem mobilen Adapter, der ebenfalls im Lieferumfang dabei ist, könnt ihr sogar ein Smartphone mit dem Teleskop verbinden. Kompatibel sind alle gängigen iPhone-, Samsung-, LG-, HTV- und Sony-Modelle.

Auch bei der Optik demonstriert Hersteller Buddygo, dass er weiß, worauf es ankommt. Das Modell wirkt modern und formschön. Zudem ermöglicht euch das Design ein einfaches Handling und verhindert, dass euch das Gerät aus den Händen rutscht.

2. Bfull Fernglas 12 x 50 – mit zwölffacher Vergrößerung

Als Nächstes beschäftigen wir uns in unserem Fernglas-Vergleich mit dem Fernglas 12 x 50 von Bfull. Dieses Modell ist unwesentlich teurer als das erste Produkt und zählt somit noch in die untere Mittelklasse. Dabei bietet euch dieses Fernglas eine zwölffache Vergrößerung, was es ermöglicht, auch extrem weit entfernte Objekte scharf zu erkennen. Egal ob Wandern, Fahrradtouren, Jagdaktivitäten oder Tierbeobachtungen – ihr habt immer alles gut im Blick.

Mit der 50-Millimeter-Vollfilm-Linse und dem 20-Millimeter-Okular stehen euch leistungsstarke optische Komponenten zu Verfügung. Die Stickstofffüllung verhindert in jeder Situation ein Beschlagen des Fernglases und ermöglicht beste Sicht. Des Weiteren ist dieses Fernglas wasserdicht und verfügt über einen äußerst robusten Rahmen.

Die Multilayer-beschichteten asphärischen Linsen reduzieren Lichtreflexionen und sorgen für eine minimale Verzerrung. Dadurch könnt ihr euch auf mehr Helligkeit und stärkere Kontraste freuen.

Auch optisch kann das Fernglas von Bfull überzeugen. Insgesamt wirkt das komplett in Schwarz gehaltene Modell kompakt und sehr modern. Im Lieferumfang findet ihr eine praktische Tragetasche, die euch den Transport maßgeblich erleichtern wird.

3. Bfull Mini-Fernglas – günstiges Fernglas für Kinder

Der Hersteller Bfull hat es auch mit einem zweiten Produkt in unserem Fernglas-Vergleich geschafft. Das Bfull Mini 10 x 25 zählt mit seinem geringen Preis in die Einsteigerklasse und ist vor allem für Kinder konzipiert. Die zehnfache Vergrößerung bietet euren Kleinen auch auf größere Distanzen eine hervorragende Sicht. Egal ob sportliche Events, Vogelbeobachtungen oder Outdoor-Aktivitäten, mit diesem Fernglas habt ihr stets einen guten Überblick. Dank der wasserdichten und robusten Bauweise braucht ihr euch auch keine Sorgen machen, dass das Fernglas schnell in die Brüche geht.

Neben dem Fernglas erhaltet ihr eine Tragetasche, eine Gürtelschlaufe und ein Putztuch.

Das Design hat Bfull sehr kompakt und schlicht gehalten. Mit dem geringen Gewicht von nur 200 Gramm ist es Kindern problemlos möglich, das Fernglas zu transportieren. Außerdem ist es mit sogenannten No-Slip-Comfort-Griffen ausgestattet, die verhindern sollen, dass das Fernglas aus der Hand rutscht.

4. Hadoon Children's Binocular – Fernglas mit 22-Millimeter-Objektiv

Nun beschäftigen wir uns mit einem weiteren Fernglas, das perfekt für Kinder geeignet ist. Das Hadoon Children's Binocular verspricht mit dem großen 22-Millimeter-Objektiv eine bis zu zehnfache Vergrößerung. Damit die Kids das Fernglas möglichst intuitiv bedienen können, verfügt es über einen zentralen Einstellknopf zur schnellen Regulierung der Sehdefinition, der Dioptrieneinstellung und der Feinfokussierung. Laut Hersteller eignet sich das Fernglas für die Vogelbeobachtung, zum Wandern, für Theaterbesuche und vieles mehr.

Damit die Augen eures Nachwuchses geschützt sind, verfügt das Fernglas von Hadoon über eine extra gummierte Beschichtung an den Objektiven.

Auch optisch lässt sich beim Fernglas von Hadoon schnell erkennen, das es sich speziell an Kinder richtet. Das Fernglas ist größtenteils in hellem Blau gehalten und zeigt schwarze Akzente im mittleren Bereich. In Kombination mit der abgerundeten Form ergibt sich so ein sehr ansprechendes Design, das euren Kindern gefallen wird.

5. AccuBuddy Fernglas – mit mehrschichtigen Linsen

Auch das Fernglas von AccuBuddy wurde speziell für Kinder konzipiert. Dieses Gerät bietet eurem Nachwuchs durch ein hochwertiges, grün beschichtetes BAK7- Optikglas eine äußerst präzise Weitsicht. Dabei sorgt die zwölffache Schärfeeinstellung dafür, dass eure Kinder jederzeit alles gut erkennen. Die Schärfe wird zusätzlich von mehrschichtigen Linsen unterstützt, die Lichtreflexionen verhindern und dauerhaft für eine klare Sicht sorgen.

Das Fernglas von AccuBuddy ist mit einem Dioptrienausgleich bis -/+3 Dioptrien ausgestattet. Das ist vor allem für die Brillenträger unter euch interessant, da es euch eine automatische Korrektur von Kurz- oder Weitsichtigkeit ermöglicht.

Was auf den ersten Blick auffällt, ist, dass es sich um ein extrem kleines Gerät handelt. Ansonsten ist das komplett in Schwarz gehaltene Fernglase eher schlicht designt. Dafür bietet es dank Softtouch-Gehäuse eine angenehme Haptik und ist bei Stürzen oder Erschütterungen weitgehend geschützt.

6. XIFIQY Kompakt-Fernglas 10 x 25 – auch für den Gebrauch im Freien geeignet

Als Nächstes beschäftigen wir uns mit einem Fernglas des Herstellers XIFIQY, das neben dem kompakten Design mit einem günstigen Preis überzeugen kann. Mit einer Vergrößerung von 10 x 25 und einem Sichtfeld von 7,2 Grad bietet euch dieses Fernglas stets eine einwandfreie Sicht. Alle Linsen sind aus bleifreiem, nicht arsenhaltigem Glas hergestellt und verfügen über einen mehrfachbeschichteten polierten Grünfilm. Daraus ergibt sich eine verbesserte Lichtdurchlässigkeit für eine möglichst klare Sicht.

Das Fernglas von XIFIQY ist laut Angaben des Herstellers wasserabweisend und beschlägt nicht. Somit könnt ihr das Gerät auch an regnerischen Tagen nutzen.

Optisch ist das XIFIQY ein Highlight, da es den Anschein hat, als ob das Gerät aus einem Guss bestünde. Außerdem verfügt das komplett in Schwarz gehaltene Fernglas über eine flächige Riffelung an den Griffstellen, die einen sicheren und festen Griff gewährleisten. Darüber hinaus lässt sich das handflächengroße Fernglas spielend leicht transportieren und passt sogar in die Hosentasche. Für zusätzlichen Komfort sind im Lieferumfang ein Trageetui und ein Halteriemen enthalten.

7. Fernglas 10 x 42 – mit lebenslanger Garantie

Nun beschäftigen wir uns mit einem Fernglas, das mit einem Dachkant-Prismensystem ausgestattet ist und sich in die preisliche Mittelklasse einordnet. Die grün beschichtete Filmobjektivlinse mit einem Durchmesser von 42 Millimetern bietet euch eine kristallklare Sicht. Dank des Fokussierrings und des Fokusknopfes gehen die Feineinstellungen sehr leicht von der Hand. Zudem ist das Gerät mit einem verbesserten Augenrelief-Design ausgestattet, was vor allem für Brillenträger interessant ist. Laut Angaben des Herstellers eignet sich dieses Fernglas für den Einsatz bei schlechten Lichtverhältnissen. Bei völliger Dunkelheit solltet ihr es allerdings nicht verwenden.

Dieses Fernglas ist aus einem besonders langlebigen Material gefertigt, das das Eindringen von Feuchtigkeit, Staub und Schmutz verhindert. Um euch zu beweisen, dass der Hersteller von seinem Produkt überzeugt ist, bietet er euch eine lebenslange Garantie.

Optisch erscheint das Gerät genau so, wie man sich ein Fernglas vorstellt. Es ist komplett in Schwarz gehalten und verfügt über relativ lange Röhren, weshalb es auch nicht ganz so kompakt ist, wie die bereits vorgestellten Geräte. Der Hersteller empfiehlt die Nutzung für die Vogelbeobachtung, die Jagd sowie für Sportveranstaltungen und Konzerte.

8. Qoodus Fernglas 30 x 60 – mit 18 Monaten Geld-zurück-Garantie

Ein weiteres Fernglas aus unserem Vergleich der besten Modelle stammt von der Marke Qoodus. Dieses Fernglas ist nicht nur wasserfest, sondern auch bequem zusammenklappbar. Außerdem liegt dem Lieferumfang noch eine praktische Tasche bei, sodass das Fernglas gut für den Transport verstaut werden kann.

Vor allem die hohe Auflösung kann sich bei diesem preiswerten Fernglas sehen lassen. So verfügt die neueste Version von diesem Modell über einen einfach zu bedienenden Fokussierknopf, wobei eine Feinjustierung des rechten Okulars ebenfalls vom Anwender eingestellt werden kann.

Viele Käufer, die sich auf dieses Fernglas des Herstellers Qoodus festgelegt haben, loben des Weiteren die Beschichtung mit einem Gummi-Material. Dies bietet den Vorteil, dass Sie somit bei der Verwendung nicht so einfach verrutschen werden. Das Verwackeln wird aber ebenso vermieden, was recht praktisch ist.

Erwähnenswert ist aber auch, dass der Hersteller noch ein Reinigungstuch mitschickt. Somit können Sie von unterwegs aus stets für eine gute Sicht sorgen, wenn Sie das Fernglas zum Vogelbeobachten, Wandern, Reisen oder Sightseeing verwenden möchten.

9. Pentax Papilio II 6,5 x 21 Fernglas – mit asphärischem Linsenelementen

Weiter geht es mit einem Fernglas aus den oberen Preisklassen, das über eine einzigartige Makrofunktion mit einer Einstellungsgrenze von 50 Zentimetern verfügt. Darüber hinaus bietet euch dieses Fernglas ein BAK4-Optikglas mit einer hohen Lichttransmission und einer guten Auflösung. Asphärische Linsenelemente sorgen für kristallklare Bilder bis zum Rand des Objektivs. Eine einfache Handhabung ermöglicht euch die synchronisierte Einstellung des Pupillenabstands.

Bei diesem Fernglas ist im Lieferumfang kein Zubehör enthalten. Hier bekommt ihr wirklich nur das Fernglas. Falls ihr eine Tragetasche oder ein Band für den Hals benötigt, müsst ihr diese separat erwerben.

Was die Optik betrifft, kann dieses Fernglas mit einem modernen und innovativen Design überzeugen. Besonders ins Auge fällt, dass die Okulare im vorderen Bereich etwas breiter sind und nach hinten schmaler werden. Ansonsten ist das Pentax Papilio in einer Kombination aus Schwarz und Grau gehalten und verfügt über eine gummierte Oberfläche zum Schutz vor Stürzen und für einen sicheren Halt.

10. Brigenius 10 x 50 Fernglas – mit BAK7-Optikglas

Nun beschäftigen wir uns mit einem Fernglas von Brigenius, das sich in die preisliche Mittelklasse einordnen lässt. Durch das grün beschichtete BAK7-Optikglas bietet es euch auch bei schlechten Lichtverhältnissen eine hervorragende Sicht. Außerdem sorgen asphärische Linsenelemente für einen stärkeren Kontrast und eine verbesserte Lichtreflexion. In der Mitte des Gerätes findet ihr ein Rädchen zur individuellen Regulation der Schärfe, um das Fernglas an unterschiedliche Situationen anzupassen.

Brigenius setzt bei seinem Fernglas auf ein zweckmäßiges und schlichtes Design. Das komplett in Schwarz gehaltene Gerät sieht halt so aus, wie man sich ein Fernglas vorstellt. Die gummierte Oberfläche verleiht ihm eine gewisse Stoßfestigkeit und sorgt dafür, dass es euch nicht aus den Händen rutscht. Unter dem Strich bekommt ihr hier ein solides und kostengünstiges Fernglas für die Jagd, zur Vogelbeobachtung oder zum Wandern.

11. Olympus N1240586 8-16 x 40 – mit Porro-Prismensystem

Als Nächstes beschäftigen wir uns mit dem N1240586 von Olympus, das sich in die oberen Preisklassen einordnen lässt. Mit 10 x 50 DPS und einer zehnfachen Vergrößerung bietet euch dieses Fernglas jederzeit gestochen scharfe Bilder. Dank dem gut zu erreichenden Fokussierrad in der Mitte lässt sich das Fernglas schnell und einfach an eure jeweilige Situation anpassen. Der integrierte Dioptrienausgleich (-/+ 2) ermöglicht eine Anpassung an eure individuelle Sehkraft.

Das Fernglas von Olympus verfügt über ein Porro-Prismensystem und ein speziell entwickeltes Linsenelement mit UV-Schutz, das schädliche ultraviolette Strahlen herausfiltert.

Auch Olympus setzt bei seinem Fernglas auf ein schlichtes und praktisches Design. Das komplett in Schwarz gehaltene Gerät wirkt sehr robust und verfügt über eine gummierte Oberfläche, die die Widerstandsfähigkeit erhöht und euch einen sicheren Griff ermöglicht. Insgesamt bekommt ihr hier ein sehr leistungsfähiges Fernglas, das vor allem zur Tier- und Naturbeobachtung empfehlenswert ist.

12. Fernglas 10 x 50 – mit Hartgummi-Beschichtung

Nun möchten wir euch wieder ein Fernglas aus der preislichen Mittelklasse vorstellen. Hier könnt ihr euch auf ein Okular mit 20 Millimetern Durchmesser freuen, das euch ein großes Sichtfeld und eine sehr hohe Auflösung bietet. Dabei verwendet dieses Fernglas die BK7-Prismenstruktur, die überflüssige Lichtreflexion verhindert und damit sehr hochwertige Bilder verspricht. Das Rädchen in der Mitte des Fernglases ermöglicht euch eine leichte und präzise Fokussierung.

Dieses Fernglas ist komplett aus ABS-Kunststoff gefertigt und mit einer Hartgummi-Beschichtung ausgestattet. Dadurch ist das Gerät sehr robust und rutscht nicht aus der Hand.

Was das Design angeht, erscheint dieses Fernglas sehr modern und robust. Das komplett in Schwarz gehaltene Gerät ist für höchstmöglichen Nutzungskomfort ergonomisch designt und liegt somit perfekt in der Hand. Laut Angaben des Herstellers eignet sich das Fernglas vor allem zur Tier- und Naturbeobachtung sowie für Sportveranstaltungen und Konzerte.

13. SGODDE Fernglas 10 x 22 – mit zwölf Monaten Garantie

Weiter geht es mit einem Fernglas des Herstellers SGODDE, das vor allem durch seinen extrem günstigen Preis von unter 10 Euro auffällt. Hierbei handelt es sich um ein zusammenklappbares Fernglas im Mini-Format. Trotzdem bietet es auch auf größere Distanz scharfe Bilder: Dank einer Sichtweite von 131 Metern/1000 Metern und einem Objektivdurchmesser von 22 Millimetern. Unterstützt wird das Ganze durch die zehnfache Vergrößerung und das Prismensystem aus hochwertigem, grün beschichtetem BAK7-Optikglas. Der integrierte Fokussiermechanismus erlaubt euch außerdem eine schnelle und einfache Einstellung der Brennweite.

Dass der Hersteller von seinem Produkt überzeugt ist, beweist er mit einer zwölfmonatigen Garantie auf volle Erstattung, falls ihr mit dem Fernglas nicht zufrieden seid.

Dieses extrem kompakte Fernglas besteht aus zwei Röhren, die mithilfe des Verbindungsstücks zusammengeklappt werden können. Dadurch erhält das komplett in Schwarz gehaltene Gerät ein modernes und ansprechendes Design. Darüber hinaus ist das Fernglas wasserdicht und mit Gummi beschichtet, damit es möglichst widerstandsfähig ist und euch nicht aus der Hand rutscht.

14. SGODDE Fernglas 10 x 25 – besonders kompaktes Fernglas

Der Hersteller SGODDE hat es mit einem zweiten Produkt in unserem großen Fernglas-Vergleich geschafft. Preislich ist das Fernglas zwar etwas höher als sein Vorgänger angesiedelt, im Vergleich zu ähnlichen Produkten jedoch sehr kostengünstig zu haben. Zudem bietet euch das Gerät ein zehnfache Vergrößerung und ein Sehfeld von 114 Metern. Dabei sorgen die mehrschichtigen Linsen für weniger Reflexionen und eine kristallklare Sicht. Das grün beschichteten BAK4-Optikglas ermöglicht euch außerdem bei schlechten Lichtverhältnissen eine ausreichende Schärfe. Mit dem faltbaren Design ist die Nutzung auch für Kinder und Brillenträger möglich.

Das Fernglas von SGODDE wiegt nur 250 Gramm und ist so klein, dass es sogar in die Hosentasche passt. Damit erhaltet ihr einen perfekten Begleiter für das nächste Konzert oder Fußballspiel.

Auch SGODDE setzt bei seinem Fernglas auf ein schlichtes und zweckmäßiges Design. Das Gerät ist komplett in Schwarz gehalten und für einen möglichst hohen Komfort mit einer großflächigen Riffelung ausgestattet.

15. Monte Stivo Fernglas 8 x 21 – inklusive Gürteltasche, Trageband und Microfasertuch

Das letzte Produkt in unserem Fernglas-Vergleich richtet sich wieder vor allem an Kinder. Dieses recht kostengünstige Fernglas überzeugt mit einer achtfachen Vergrößerung für eine gestochen scharfe Weitsicht. Die Linsen sind mit einer zusätzlichen Gummibeschichtung versehen, die die Augen eurer Kinder schützen soll. Darüber hinaus ist das Fernglas handlich und gleichzeitig sehr robust, damit die Kleinen es überall mit hinnehmen können. Im Lieferumfang erhaltet ihr neben dem Fernglas eine praktische Gürteltasche, eine Trageband und ein Monte Stivo Premium Microfasertuch.

Das Fernglas Monte Stivo ist speziell für Kinderhände entwickelt. Das Rädchen in der Mitte des Fernglases ermöglicht eine spielend leichte Einstellung der Schärfe für ermüdungsfreies Sehen.

Bei diesem Fernglas erkennt man auf den ersten Blick, dass es für Kinderaugen designt wurde. Dafür sprechen die abgerundeten Kanten und die hellgrüne Farbgebung mit schwarzen Akzenten in der Mitte. Unter dem Strich bekommt ihr hier ein sehr solides Fernglas zu einem günstigen Preis, über das sich eure Kinder mit Sicherheit freuen werden.

Was ist ein Fernglas genau?

Bei einem Fernglas handelt es sich um ein kleines, handliches und tragbares Gerät, das über zwei fest miteinander verbundene Rohre verfügt. In diesen Rohren befinden sich spezielle Gläser, die sowohl konkav (nach innen gewölbt) als auch konvex (nach außen gewölbt) zueinander stehen. Das ermöglicht es euch, weit entfernte Objekte besser und detaillierter zu erkennen. Durch die beiden Röhren könnt ihr parallel mit beiden Augen gleichzeitig durch das Fernglas sehen.

Anders gestaltet sich das bei einem Fernrohr oder Monokular, das nur aus einem einzigen Rohr besteht. Dieses kann in dem meisten Fällen ausgefahren werden, um Objekte näher erscheinen zu lassen.

Ferngläser gibt es in vielen Bauweisen, wie zum Beispiel Jagdferngläser oder Theatergläser, die auch als Prismenferngläser bezeichnet werden. Umgangssprachlich werden Ferngläser oft Feldstecher genannt, was sich mit dem militärischen Einsatz in der Vergangenheit erklären lässt. Unter den verschiedenen Modellen gibt es einige Geräte, die mit Stativ verwendet werden können.

Ein Stativ bietet euch den Vorteil, dass sich das Fernglas stets auf der gleichen Stelle befindet und die gleiche Ausrichtung hat. Das kann etwa für die Tierbeobachtung sehr nützlich sein. Zudem wird eurer Bild nicht verwackeln, was sich wiederum positiv auf die Schärfe auswirkt.

Ein Fernglas bietet euch die folgenden Vor- und Nachteile:

  • Ermöglicht ein stereoskopisches (räumliches) und dreidimensionales Sehen
  • Objekte werden farbgetreu und kontrastreich abgebildet
  • Für jede Situation gibt es ein passendes Fernglas
  • Zur Nutzung werden beide Hände benötigt
  • Meistens größer als Fernrohre

Ferngläser und ihre wichtigsten Eigenschaften

Ferngläser TestFerngläser sind sehr komplexe Geräte, bei deren Nutzung es einiges zu beachten gibt. Auf die wichtigsten Merkmale und Funktionen von Ferngläsern gehen wir im folgenden Abschnitt etwas näher ein.

Kennzahlen an Ferngläsern

Die Darstellung von Y x Z sind typische Bezeichnungen, die an Ferngläsern zu finden sind. Ist die erste Zahl kleiner als die zweite, wie zum Beispiel 5 x 25, verfügt das Fernglas über eine höhere Lichtstärke.

Für euch bedeutet das: Je höher die Differenz zwischen den Zahlen ist, desto heller ist das von euch gesehene Motiv. Mit der zweiten Zahl wird die Dämmerungszahl beschrieben. Diese Eigenschaft gibt an, wie viel Licht eure Augen erreicht und nicht durch die Streuung oder Optik verloren geht.

Eine weiterer essentieller Wert wird mit beispielsweise 96/1000 m näher definiert. Mit diesem Wert wird das Sehfeld angegeben, das sich auf eine Distanz von 1000 Metern bezieht. Dieser Wert gibt an, wie viel Strecke überbrückt werden kann, während gleichzeitig noch ein klares Bild erhalten wird. Bei einem Wert von 96 Metern/1000 Metern könnt ihr davon ausgehen, dass ein Objekt mit einer Höhe von 96 Metern auf eine Distanz von 1000 Metern noch klar gesehen werden kann und das Sichtfeld genau ausspart.

Porroprismen

Ferngläser mit Porroprismen sind mittlerweile recht selten geworden. Solche Modelle besitzen das klassische Umkehrprisma gewöhnlicher Feldstecher. Sie bestehen aus zwei einfachen sowie rechtwinkligen Reflexprismen, die als Halbwürfel konstruiert sind und durch die eingefangene Lichtstrahlen nacheinander durchgeleitet werden.

Daraus resultiert eine 180-Grad-Drehung des Bildes, die durch die Porroprismen jedoch wieder rückgängig gemacht wird. Der Lichtstrahl wird in einem Halbwürfel zweimal reflektiert und abgelenkt, das Bild gedreht und kompensiert, wodurch es bei der Nutzung letztlich seitenrichtig dargestellt wird.

Ein Nachteil bei solchen Prismensystemen ist die enorme Verkürzung des Strahlengangs. Dadurch wird die Brennweite des Objektives wesentlich verringert und der gegenseitige Abstand der Objektive wird erhöht, was sich zwar in einer Verbesserung der räumlichen Sicht äußerst, allerdings auch mit einem schwerer zu bewerkstelligenden Zoom einhergeht.

Porro-Ferngläser lassen sich dadurch erkennen, dass sie oftmals zueinander versetzte Objektive und Okulare besitzen. Dabei sind sie besonders gut für plastisches Sehen geeignet. Die Okulare werden bei dieser Art von Fernglas dadurch synchronisiert, dass die Fokussierräder gedreht werden.

Dachkantenprismen

Das solltet Ihr WissenAnders verhält es sich bei Dachkantenprismen-Ferngläsern. Diese Bauart ist moderner und kompakter. Auch der Verlauf der Strahlen gestaltet sich hier ein wenig anders. Die Lichtstrahlen werden über die Prismen gespiegelt und weitergeleitet. Hierfür verfügen Ferngläser dieser Bauart über dielektrische oder silberelektrische Schichten. Das hineinkommende Licht wird durch die Dachkantenform mindestens fünfmal zurückgeworfen, ehe es auf das Okular trifft.

Der Aufbau dieses Prismen-Systems ist dadurch noch einmal etwas komplizierter. Außerdem sind die Gläser an sich teurer, weil sie auch den damit einhergehenden Verlust an Licht ausgleichen müssen. Diese Dachkantenprismen werden auch als Amici-Prismen bezeichnet – nach ihrem italienischen Erfinder Giovanni Battista Amici.

Die Dachkantenprismen sorgen für eine Abweichung des Lichtstrahls zwischen 45 bis 90 Grad, ohne dass das Bild spiegelverkehrt wiedergeben wird. Sie bestehen aus einem halbwürfelförmigen Prisma mit aufgelegter Dachkante und besitzen dementsprechend ein rechtwinkliges Dreieck als entscheidende Grundfläche. Bei einem Fernglas werden geradesichtige Dachkantenprismen (Schmidt-Pechan-Prismen) genutzt. Diese sind besonders kompakt aufgebaut und recht präzise, wenn die Fertigung korrekt durchgeführt wurde.

Dachkantenferngläser verfügen oftmals über eine Innenfokussierung mit gleichzeitiger Verschiebung der einzelnen Linsengruppen. Die Einstellung geht somit ein bisschen leichter von der Hand als bei Porro-Ferngläser und ihren Fokussierrädern.

Weitere Eigenschaften und Merkmale

Weitere wichtige Merkmale für ein hochwertiges Fernglas sind die sogenannten Austrittspupillen, die Objektivgröße und das Auflösungsvermögen. Damit die Gläser auch bei kälteren Außentemperaturen nicht beschlagen, wird eine Stickstofffüllung benötigt. Zudem besitzt jedes Fernglas einen ganz bestimmten Winkel, der das Blickfeld definiert und oft als Gesichts- bzw. Sehfeld bezeichnet wird.

Definiert wird dieses „Gesichtsfeld“ bei Ferngläsern durch Meter pro 1000 Meter Entfernung. Das wird durch die Bezeichnung 92/1000 m dargestellt, die wir zu Beginn unseres Ratgebers bereits näher erläutert haben.

Eine fast vergessene Bezeichnung für Ferngläser ist die Lorgnette, was soviel heißt wie: „Die in der Hand gehaltene Brille“. Diese wurden vom Militär auf dem Feld genutzt, woraus sich dann die Bezeichnung „Feldstecher“ abgeleitet hat.

Wie funktionieren Ferngläser genau?

Schon gewusst?Im Prinzip ist die Funktionsweise von Ferngläsern recht simpel. Aber beginnen wir mit der Handhabung. Zunächst führt ihr das Fernglas an eure Augen und richtet es soweit aus, dass ihr mit beiden Augen entspannt durchschauen könnt. Nun könnt ihr eurer Objekt der Wahl anvisieren und fokussieren.

Im Normalfall könnt ihr mit dem Fernglas eine bis zu zehnfache Vergrößerung erzielen, wenn ihr es freihändig benutzt. Aber durch die freihändige Nutzung kommt es zwangsläufig zum Verwackeln des Objekts, was vom Fernglas natürlich wieder ausgeglichen werden muss. Wenn ihr euch beim Beobachten mit eurem Ellenbogen abstützt, könnt ihr von wesentlich mehr Vergrößerung und Schärfe profitieren. Deshalb werden Stative auch bei Ferngläser gerne genutzt.

Nun kommen wir zum technischen Bereich. Ein Fernglas besteht grundsätzlich aus drei Bauteilen, wobei es egal ist, ob es sich um ein Fernglas, ein Fernrohr oder ein Teleskop handelt. Diese drei Komponenten sind notwendig, um weit entfernte Objekte näher erscheinen zu lassen. Dabei handelt es sich um:

  1.  Das Objektiv
  2. Das Okular
  3.  Das Prismensystem

bestes FernglasGegenstände reflektieren Lichtstrahlen, was die Grundvoraussetzung dafür ist, dass ihr diese überhaupt sehen könnt. Bei der Verwendung eines Fernglases treffen die zurückgeworfenen Lichtstrahlen auf eurer Objektiv und werden dann ins Innere des Fernglases weitergeleitet und von den Prismen vergrößert. Mit den Okularen könnt ihr letztlich das Bild durch eure Augen sehen.

Objektive

Objektive finden sich nicht nur bei Ferngläsern. Ganz im Gegenteil. Sie sind auch wichtige Bestandteile von Kameras oder Teleskopen. Sie haben die Aufgabe, Lichtstrahlen einzufangen und wiederzugeben. Objektive werden häufig auch als Linsen bezeichnet, die entweder einfach oder mehrfach verbaut werden. Je nachdem, wie leistungsfähig das Fernglas sein soll, wird die entsprechende Anzahl an Linsen eingebaut.

Sobald die Lichtstrahlen auf die Linse treffen, wird das Bild vom menschlichen Auge zunächst spiegelverkehrt wahrgenommen. Deshalb werden die Prismen eingebaut, die diesen Zustand wieder korrigieren.

Prismen

Prismen werden aus einem speziellen Glas gefertigt, das in der Lage ist, das spiegelverkehrte Bild wieder in die korrekte Position zu bringen. Bei einem Fernglas sind sie so positioniert, dass ein spiegelverkehrtes Bild aufgerichtet und nochmals gespiegelt wird.

Dabei wird zwischen zwei Formen des Prismas unterschieden. Auf der einen Seite gibt es Porroprismen, die rechtwinklig zueinander stehen und das Licht dadurch mehrmals umlenken. Das Motiv wird erst von links nach rechts und dann von oben nach unten geworfen. Diese Variante der Prismen benötigt vergleichsweise wenig Platz, was sich im Gewicht und der Größe des Fernglases widerspiegelt.

Auf der anderen Seite gibt es die Dachkantenprismen. Dieser Name kommt durch den Aufbau, der einem Dach gar nicht so unähnlich ist. Hier werden ebenfalls zwei Prismen gebraucht, bei denen aber nur eins die Dachkante darstellt. Die Reflexionsfläche besitzt meistens eine metallische Verspiegelung. Die Herstellung dieser Prismen ist etwas kostenintensiver, was sich auch auf den Preis der Ferngläser auswirkt.

Nach dem Kepler-Fernrohr-Prinzip verfügen Prismenferngläser über ein Umkehrprisma zwischen dem Objektiv und dem Okular. Damit ist eine kompakte Bauweise möglich und das 180° gedrehte Bild wird wieder in die Ursprungsform gedreht.

Okulare

Beim Okular handelt es sich um den Anteil des Fernglases, der das Bild zum Auge weiterleitet. Am besten lässt sich das Okular mit einer leistungsstarken Lupe vergleichen, die aus bis zu sechs Linsen bestehen kann. Die eingefangenen Lichtstrahlen verlaufen parallel durch die Okularlinsen hindurch. Deshalb brauchen Brillenträger spezielle Okulare, bei denen ein größerer Abstand möglich ist.

Erst die Kombination dieser drei Bauteile ermöglicht es euch, weit entfernte Objekte näher erscheinen zu lassen. Sobald sich auch nur eines dieser Bauteile verschiebt, ist das Bild nicht mehr richtig zu erkennen. Deshalb gibt es auch das Fokussierrad, das es euch ermöglicht, manuelle Einstellungen vorzunehmen.

Welche Arten von Ferngläsern sind erhältlich?

Der Markt bietet euch eine Vielzahl an Ferngläsern. Dazu zählen zum Beispiel Modelle, die für die Oper oder das Theater konzipiert wurden. Außerdem wird zwischen Astronomie-Ferngläsern und Ferngläsern zur Beobachtung von Flora und Fauna unterschieden. Es gibt auch Ferngläser, die speziell für Kinder entwickelt werden.

Viele Ferngläser erhaltet ihr in Kombination mit einem passenden Koffer. Dieser ermöglicht einen komfortablen Transport des Fernglases und schützt es vor Staub und Schmutz, wenn es mal nicht genutzt wird.

Astronomie-Ferngläser

UnterschiedeEin Fernglas zu astronomischen Zwecken stellt eine Alternative zu herkömmlichen Teleskopen dar. Solch ein Modell ist zwar günstiger als ein Teleskop, ermöglicht aber auch nicht so hochwertige Bilder. Als Einsteiger ist ein Astronomie Fernglas-jedoch eine gute Wahl. Das Astronomie-Fernglas wird natürlich am besten nachts verwendet, was voraussetzt, des es mit speziellen optischen Funktionen ausgerüstet ist. Die Hersteller solcher Modelle beschreiben auf der Verpackung, für welche Einsatzzwecke die Geräte geeignet sind. Ein Astronomie-Fernglas wird im Normalfall extra gekennzeichnet.

Jagdfernglas

Um Wild erspähen zu können, sind Jäger unweigerlich auf Ferngläser angewiesen. Bei einem Jagdfernglas sind vor allem die Ansprüche des Nutzers richtungsweisend. Weil zahlreiche Tierarten nachtaktiv sind, ist es für einen Jäger besser, wenn er sich abends oder zur Morgendämmerung auf die Pirsch begibt. Daraus ergeben sich die hohen Ansprüche, denen solche Ferngläser gerecht werden müssen. Für eine Jagd während der Dämmerung sollte im besten Fall ein Nachtsichtgerät integriert sein.

Die Hersteller schreiben den genauen Typ ihrer Jagdferngläser aus. Dabei unterscheiden wir zwischen:

  • Universalfernglas
  • Nachtfernglas
  • Tagesfernglas

Kinderferngläser

Für den Nachwuchs ist die Beobachtung der Natur stets ein Abenteuer, das Interessant und lehrreich zugleich erscheint. Dabei brauchen Kinder vor allem Modelle, die einiges aushalten können.

Auch das Gewicht ist beim Kauf eines Kinder-Fernglases nicht zu unterschätzen. Viele Modelle bringen mehr als ein halbes Kilo auf die Waage, was für Kinder natürlich viel zu schwer ist.

Fernglas VergleichAchtet beim Kauf eines Fernglases für euren Nachwuchs darauf, dass es leicht und gleichzeitig widerstandsfähig ist. Der Abstand der Augen ist bei Kindern viel geringer, weshalb sie auch keine Ferngläser verwenden können, die für Erwachsene konzipiert sind.

Marineferngläser

Ein Marinefernglas bietet bei der Nutzung auf dem Wasser einige Vorteile. Hier gelten zunächst die gleichen Anforderungen, wie bei Jagdferngläsern. Zudem muss ein Marinefernglas natürlich wasserdicht sein, da es schnell vorkommen kann, dass das Gerät ins Wasser fällt. Auch die Reflexionen dürfen nicht so stark sein, da vom Wasser sehr viel Licht zurückgeworfen wird.

Außerdem ist es praktisch, wenn das Fernglas mit Stickstoff gefüllt ist. Der Stickstoff sorgt dafür, dass das Fernglas nicht beschlägt. Ein eingebauter Kompass ist ebenfalls eine praktische Erweiterung, mit der ihr jederzeit wisst, in welche Himmelsrichtung ihr gerade schaut. Egal ob ihr gerade segelt, einen Strandurlaub verbringt oder auf einer Kreuzfahrt seid, ein Marinefernglas bietet euch stets eine gute Sicht.

Opernferngläser

Unter den zahlreichen Varianten finden sich auch Modelle, die speziell für das Theater, die Oper oder das Musical konzipiert wurden. Vor allem wenn ihr weit hinten sitzt, hält sich der Spaß aufgrund der schlechten Sicht meistens in Grenzen. Habt ihr jedoch ein Fernglas parat, könnt ihr alle Details erkennen, als ob ihr in der ersten Reihe sitzen würdet.

Bei einem solchen Modell ist die Möglichkeit entscheidend, besonders nah heranzuzoomen. Deshalb gibt es die Naheinstellgrenze, die im Optimalfall zwischen einem und drei Metern liegen sollte. Darüber hinaus sollte ein Opernfernglas natürlich möglichst kompakt und leicht zu verstauen sein.

Ferngläser für die Beobachtung von Flora und Fauna

Fernglas TestWenn ihr sehr scheue Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten könnt, ist das ein ganz besonderes Erlebnis. Genau zu diesem Zweck gibt es spezielle Ferngläser.

Bei der Nutzung in der freien Wildbahn ist es entscheidend, dass euer Fernglas stabil ist und auch bei dem schlechtesten Wetter benutzt werden kann. Weil sich viele Vogelarten in der Nähe von Wasser aufhalten, ist es ratsam, ein wasserdichtes oder zumindest wasserabweisendes Fernglas auszuwählen.

Auf die Möglichkeit, extrem weit entfernte Objekte zu sehen, könnt ihr bei einem derartigen Fernglas getrost verzichten. Denn Vögel und die meisten anderen Tiere halten sich meistens in wenigen hundert Metern zu euch auf. Die Hersteller weisen darauf hin, für welche Situation sich das jeweilige Modell am besten eignet. Wundert euch also nicht, wenn ihr auf der Verpackung eures Fernglases: „zur Beobachtung von Vögeln geeignet“ lest.

Wanderferngläser

Viele Wanderer haben auf ihren Expeditionen gerne ein Fernglas bei sich. Eine widerstandsfähige Bauweise ist dabei von Vorteil, weil es oft in gebirgiges Gelände geht. Außerdem könnt ihr nie genau wissen, wie das Wetter in solchem Gelände wird. Deswegen ist es sinnvoll, wenn auch ein Wanderfernglas wasserdicht oder wasserabweisend ist.

Für ein Wanderfernglas empfehlen sich Schutzklappen für das Objektiv und die Okulare, damit es bei jeder Witterung optimal geschützt ist.

Zum Wandern braucht ihr außerdem ein Fernglas, das auch auf großen Distanzen noch scharfe Bilder liefert. Der Kontrast spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Beim Wandern ist natürlich auch das Gewicht des Modells ein entscheidender Faktor. Wer möchte schon unnötiges Zusatzgewicht mit sich herumschleppen.

Kompaktferngläser

Ein perfektes Fernglas, das sich für jede Situation eignet, gibt es leider nicht. Entweder beim Gewicht, der Schärfe oder der Bedienung müsst ihr Abstriche machen. Daher solltet ihr versuchen, einen guten Kompromiss zu finden, der auf eure individuellen Verwendungszwecke zugeschnitten ist. Einen guten Allrounder findet ihr in einem der häufig angebotenen Kompaktferngläsern. Diese Geräte bieten vergleichsweise viele Einstellungsmöglichkeiten, die individuell von euch angepasst werden können. Außerdem sind sie natürlich sehr kompakt und lassen sich leicht transportieren.

Darauf solltet ihr beim Kauf eines Fernglases achten

Auf das solltet ihr achtenUm ein Fernglas zu finden, das euren Anforderungen entspricht, solltet ihr euch vor dem Kauf die folgenden Fragen stellen:

Wofür wollt ihr das Fernglas verwenden?

Beim Kauf eines Fernglases ist es besonders entscheidend, dass das Gerät zum gewünschten Anwendungszweck passt. Möchtet ihr die Oper besuchen oder doch eher Tiere beobachten? Oder soll es besser ein kleines Multitalent sein, mit dem ihr für beide Situationen solide ausgerüstet seid?

Möchtet ihr euer Fernglas auch in der Dämmerung verwenden?

Ist das der Fall, solltet ihr auf die ausgeschriebene Dämmerungszahl achten, die ihr auch ohne Probleme selber errechnen könntet (Die Wurzel aus dem Objektivdurchmesser in Millimeter multipliziert mit der Vergrößerung).

Sind euch vielseitige Einsatzmöglichkeiten wichtig?

Ferngläser mit variablem Vergrößerungsfaktor stellen hierbei die beste Lösung dar, da sie in den meisten Situationen solide Ergebnisse liefern.

Möchtet ihr sehr stark heranzoomen können?

Ein Feldstecher mit zwölffacher Vergrößerung bietet sich dabei optimal an. Allerdings bieten euch nur sehr hochwertige Ferngläser die Möglichkeit, trotz der starken Vergrößerung noch scharfe Bilder zu erkennen.

Gibt es einen Fernglas-Test der Stiftung Warentest?

Stiftung Warentest UrteilSeid ihr euch noch unschlüssig, welches Fernglas am besten zu euch passt? Dann könnte ein ausführlicher Fernglas-Test möglicherweise Abhilfe schaffen. Die Stiftung Warentest hat sich im Juli 2019 erneut mit Ferngläsern befasst und dabei insgesamt 17 kompakte Geräte zwischen 18 und 500 Euro getestet. Auf die folgenden vier Eigenschaften hat die Stiftung Warentest dabei besonderen Wert gelegt.

Mit welcher Gewichtung die einzelnen Faktoren in die Bewertung eingeflossen sind, hat die Stiftung Warentest in Prozent angegeben:

  • Optische Eigenschaften – 60 Prozent
  • Haltbarkeit – 15 Prozent
  • Handhabung – 20 Prozent
  • Schadstoffe – 5 Prozent

Erschreckend ist, dass in 16 von 17 Ferngläsern krebserregende Stoffe und weitere gesunheitsgefährdende Materialien ausgemacht wurden, sodass die Warentester insgesamt 16 Mal die Note „Mangelhaft“ vergaben. Nur ein Fernglas konnte sich über die Note „Gut“ freuen. Wenn ihr wissen möchtet, um welches es sich handelt, zahlt ihr eine geringes Entgelt und schon könnt ihr euch ausführlich über den Fernglas-Testsieger informieren.

Gibt es einen Fernglas-Test von Öko Test?

Öko Test hat sich bisher leider nicht mit Ferngläsern beschäftigt. Wir sind jedoch bemüht, unseren Fernglas-Vergleich immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Falls Öko Test in Zukunft einen Fernglas-Test veröffentlichen sollte, werden wir unseren Vergleich aktualisieren, damit ihr stets auf dem neusten Stand seid.

Fernglas Vergleich 2019: Findet jetzt euer bestes Fernglas

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