Wechselt jetzt euren Gasanbieter

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Gasanbieter wechseln 2019 – Jetzt vergleichen und Gasanbieterwechsel durchführen

Seit Jahren befinden sich die Gaspreise im Sinkflug. Das wäre doch schön, wenn diese frohe Botschaft auch bei den Verbrauchern ankommen würde. So ist es aber leider nicht, will doch stattdessen die Gaswirtschaft lieber ihre Profite steigern. Und das gelingt ihr in der Tat gut durch die Beihilfe der Gaskunden selbst. Sie sind es ja, die aus reiner Bequemlichkeit die treuen, devoten Kunden ihrer Energieversorger bleiben. Doch wer sparen will oder muss, sollte endlich aktiv werden und den Gasanbieter wechseln. Die gute Nachricht ist: Ein Gasanbieterwechsel, oder kurz gesagt der Gaswechsel, ist heute sehr einfach zu realisieren und bringt euch Einsparungen von mehreren Hundert Euro ein, jedes Jahr übrigens.

Jetzt Gasanbieter wechseln und Geld sparen

Die Option, den Gasanbieter zu wechseln, ist natürlich nicht neu. Theoretisch war das schon im letzten Jahrtausend, nämlich seit 1998, möglich. Praktisch war es damals kaum umsetzbar, weil es in der guten alten Zeit nur wenige große Monopolisten gab, die sich den Markt untereinander an die großen Regionen geknüpft klar aufteilten. Erst im 2006 änderte sich die Situation deutlich. Plötzlich schossen viele neue Gasversorgungs-Unternehmen wie Pilze aus dem Boden. Heute verzeichnen wir in Deutschland schon mehr als 900 solche Anbieter. Für den einzelnen Kunden bedeutet dies, dass er je nach Wohnregion aus mehr als zwölf Gasanbietern auswählen kann.

Macht euch beim Gasanbieterwechsel keine Sorgen. Es besteht im Zuge des Gaswechsels absolut keine Gefahr eines Lieferausfalls. Auch dann, wenn ein Gasanbieter seinen Verpflichtungen zum Beispiel wegen seiner Insolvenz nicht mehr nachkommen kann, ist eure Versorgung mit Gas immer gesichert. In derartigen seltenen Fällen übernimmt stets der kommunale Grundversorger die Belieferung, wenngleich der Grundversorgungs-Tarif preislich unattraktiv ist.

Immer mehr Kunden verbinden ihren Gasanbieterwechsel beziehungsweise Gaswechsel mit ihrer Liebe zur Umwelt. Das ist dadurch möglich, dass sie Gaslieferanten suchen und finden, die einerseits einen günstigeren Tarif anbieten und andererseits Bio- beziehungsweise Öko-Gas in ihrem Portfolio haben. Mithilfe des praktischen Gaspreisrechners findet heute jeder einen günstigen Gasanbieter, der sich beispielsweise auf Öko- oder Klimatarife spezialisiert hat. Sein Gas zu wechseln, ist also einfach und schnell durchführbar. Die Einsparungen, die durch einen Gasvergleich möglich sind, können durchaus über 30 Prozent der bisherigen Kosten ausmachen. Wir sprechen hier also von mehreren Hundert Euro im Jahr. Die folgende Tabelle zeigt anschaulich, dass es sich wirklich lohnt, den Gasanbieter zu wechseln.

Bundesland max. Sparmöglichkeit
Schleswig-Holstein 200-300€
Mecklenburg-Vorpommern 200-300€
Hamburg 200-300€
Bremen 200-300€
Baden-Württemberg 200-300€
Niedersachsen 300-400€
Rheinland-Westfalen 300-400€
Rheinland-Pfalz 300-400€
Bayern 300-400€
Brandenburg 400-500€
Berlin 400-500€
Sachsen-Anhalt 400-500€
Thüringen 400-500€
Hessen 400-500€
Saarland 400-500€

Voraussetzung ist hier allerdings, dass dem Gaspreisvergleich tatsächlich ein konsequenter Gasanbieterwechsel folgt. Wer nun glaubt, dass der bessere Preis das allein selig machende Kriterium für den Gasanbieterwechsel ist, der irrt natürlich. Jeder Verbraucher lebt mit seiner Familie und seinem Haushalt in einer ganz besonderen Situation, die der individuelle Gas-Tarif so gut wie möglich abbilden sollte. Aus diesem Grunde ist der erfolgreiche Gaswechsel sowohl von einem günstigen Tarif als auch von einem insgesamt sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis gekennzeichnet, wenn man alle Vertragsbedingungen als eine Einheit betrachtet. Anders ausgedrückt: Es gibt viele vermeintlich günstige Gasanbieter, die zwar plakativ nach außen hin erst einmal einen guten Preis zur Schau stellen, aber bei genauerem Hinsehen erweisen sich die vertraglichen Konditionen eher als Knechtung der Kunden.

Mit dem Gasrechner den Gaswechsel vollziehen

Jetzt online Gasanbieter wechseln und bis zu 750 Euro sparenAn den Ausführungen oben seht ihr, wie wichtig es ist, auch das Kleingedruckte in der Vertragsgestaltung gut zu kennen, um den Gasanbieter mit Zufriedenheit zu wechseln. In dieser Hinsicht ist der Gasrechner ein sehr praktisches Tool, weil der Gaspreisrechner zugleich die eingebauten Tücken einzelner Gaslieferanten aufspürt. Zum Beispiel reden die Gasanbieter von einer Preisgarantie oder einer Fixierung des Preises. Dabei gibt es einen kleinen, aber feinen Unterschied, der sich in eurem Geldbeutel arg bemerkbar machen kann. Um solche „Kleinigkeiten“ zu verstehen, betrachten wir nun die Kriterien, die beim Gaswechsel beziehungsweise Gasanbieterwechsel ziemlich bedeutsam sind, etwas genauer.

Eine Preisgarantie für die gesamte Vertragslaufzeit ist sehr vorteilhaft

Je länger die Preisgarantie, desto besser für euch als Kunde, denn sie ist eine uneinnehmbare Hürde für Preiserhöhungen. Doch es gibt noch die Begriffe „eingeschränkte Preisgarantie“ und „Preisfixierung“, die sich ja eigentlich ganz ähnlich anfühlen. Aber weit gefehlt, denn unter ihrer Regie sind sehr wohl Preiserhöhungen denkbar, und zwar immer dann, wenn es um Preiserhöhungen geht, die nicht durch den Gasanbieter selbst verursacht werden. Typisch dafür sind zwischenzeitliche Erhöhungen bei den Steuern und Abgaben, die eine erhebliche Komponente des Gaspreises darstellen. Dieses Weiterreichen der Kosten vom Gasanbieter an seine Kunden ist nicht einmal so selten.

Wie viel euch eine Preisgarantie wert ist, müsst ihr schon selbst entscheiden, denn die Tarife, die diese Form der Sicherheit anbieten, können etwas über dem üblichen Niveau liegen. Tatsächlich ist der Gaspreis enormen Schwankungen unterworfen, wobei dies nicht immer nur einen Anstieg bedeuten muss. Wer sich in einer solchen Phase eine Preisfestlegung teuer erkauft hat, ist darüber alles andere als erfreut. Betrachtet man das Geschehen am Gasmarkt rein statistisch, lässt sich aber konstatieren, dass eine Preisgarantie in der Regel stets eine gute Wahl ist. Wenn ihr also euren Gasanbieter wechseln wollt, trachtet am besten nach einem günstigen Gastarif mit möglichst langer Preisgarantie, aber kurzer Mindestvertragslaufzeit.

Kurze Vertragslaufzeit und kurze Kündigungsfrist

Warum ist eine kurze Laufzeit so wichtig? Diese Frage ist absolut berechtigt, denn kaum jemand hat Lust und Zeit, jedes halbe Jahr all seine Verträge, die sich in einem Haushalt so ansammeln, immer wieder neu zu verhandeln. Nun kann es aber passieren, dass ihr bei eurem vielleicht ersten Versuch eines Gasanbieterwechsels ein kleines, aber wichtiges Detail nicht beachtet habt, was euch so lange viel zusätzliches Geld kostet, solange dieser unglückselige Vertrag besteht. Eine kurze Vertragslaufzeit beziehungsweise eine kurze Kündigungsfrist versetzt euch dann in Lage, dem Würgegriff schnell zu entkommen. In der Tat sind die Gasverträge in dieser Hinsicht ziemlich unterschiedlich gestaltet. Kündigungsfristen reichen von 14 Tagen bis zu drei Monaten, erst danach könnt ihr euren Gasanbieter wieder wechseln.

Automatische Vertragsverlängerungen

Es ist schon praktisch, wenn sich der Vertrag automatisch verlängert, vorausgesetzt die Verlängerung betrifft immer nur gerade den nächsten Monat. In diesem Fall müssen sich weder der Gaslieferant noch ihr selbst um irgendwelchen bürokratischen Kram kümmern. Falls ihr dann doch mal den Gasanbieter wechseln wollt, ist das in überschaubar kurzer Zeit möglich.

Monatliche Zahlungsweise ohne Vorkasse oder Kaution

Monatliche Zahlungsweise oder Vorkasse - Was ist besser beim neuen Gasanbieter?Der Gaspreisvergleich macht es deutlich, dass es eine ganze Reihe von Gasanbietern gibt, die offenbar schlechte Erfahrungen mit Kunden gemacht hat. Wer will schon auf seinen Rechnungen sitzen bleiben, das ist verständlich. Aber euch, die ihr ehrliche Menschen seid, deshalb Misstrauen entgegen zu bringen, das geht gar nicht. Das größtmögliche Maß an Gerechtigkeit und Vertrauen bietet für alle Beteiligten die monatliche Zahlweise. Forderungen nach Vorkasse oder Kaution sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Dennoch versuchen dies einige Gasanbieter immer wieder und locken dafür sogar mit Preisnachlässen. Doch das Risiko liegt in diesem Fall ausschließlich auf eurer Seite. Es kommt nicht einmal so selten vor, dass ein Gasanbieter dem hohen Konkurrenzdruck nicht standhält und in eine Insolvenz abgleitet. Das Geld, das eure Vorleistung war, seht ihr dann in aller Regel nicht mehr wieder.

Die Kaution mag sinnvoll sein, wenn es sich bei dem Gasanbieter um eine Genossenschaft handelt. In diesem Fall kauft ihr Genossenschaftsanteile ein, die später nach der Zugehörigkeit zu dieser Genossenschaft wieder verkauft werden können. Dabei kann sich sogar ein moderater Veräußerungsgewinn ergeben. Im Übrigen habt ihr als Genossenschaftsmitglied ein Mitspracherecht bei den geschäftlichen Entscheidungen des Unternehmens. Es kann aber auch vorkommen, dass die Satzung weitere Nachschusspflichten vorsieht, was sich zu einer finanziellen Belastung ausweiten kann. Aus diesem Grunde raten die Verbraucherschutz-Organisationen hier zurecht zu großer Vorsicht.

Vor dem Gaswechsel die Seriosität des Anbieters prüfen

Den Gasanbieter wechseln sollte man nicht, ohne zuvor einen verstohlenen Blick auf die Firma geworfen zu haben. Dazu muss man nicht wie ein Börsianer alle Wirtschaftsberichte dieser Welt durchstöbern, sondern es reicht meistens aus, sich die Ergebnisliste des Stromrechners genauer anzusehen. Jeder ausgewiesene Tarif kann per Mausklick aufgeklappt werden, um die Preis- und Tarifdetails sichtbar zu machen. Darüber hinaus werden übersichtliche Punkte verteilt, die die Zufriedenheit der Kunden und Kundenbewertungen widerspiegeln. Damit verbunden werden auch die Weiterempfehlungsquoten der Kunden aufgezeigt. Alles zusammen gibt wichtige Hinweise darauf, wie die einzelnen Gasanbieter von den Kunden eingeschätzt und angenommen werden.

Paket-Tarife sollten beim Gasanbieterwechsel eher gemieden werden

Auch wenn so ein Paket-Tarif mit einem günstigen Arbeitspreis winkt, ist er mit großer Vorsicht zu genießen, müsst ihr euch doch im Vorfeld für die Abnahme einer ganz bestimmten Gasmenge festlegen. Wenn ihr am Ende des Jahres durch Sparsamkeit weniger Gas verbraucht habt, müsst ihr dennoch die gesamte vereinbarte Gasmenge bezahlen. Im umgekehrten Fall habt ihr mehr als verabredet verbraucht. Die zusätzlichen Kubikmeter kommen euch teuer zu stehen. Der Paket-Tarif ist nur dann gut, wenn ihr euren über Jahre sehr konstanten Gasverbrauch genau kennt.

Gas wechseln für die Umwelt

Auch der Umweltschutzgedanke ist für viele eine Motivation, den Gasanbieter zu wechseln. Das wissen die Gaslieferanten und bieten eine Vielzahl von Öko- und Biogas- sowie Klima-Tarifen an. Wer sein Gas wechseln möchte, bekommt den Energieträger weiterhin durch dasselbe Leitungsnetz. Die „Umschaltung“ auf Öko-Gas erfolgt eher in einem übertragenen Sinne, indem der neue Vertrag dem Versorger die Möglichkeit einräumt, mehr Biogas einzukaufen, das aber dann dem Gesamtsystem zugemischt wird.

Beim Klima-Tarif werden Umwelt- und Klimaschutzprojekte finanziell unterstützt, die langfristig ihren Beitrag dazu liefern werden, das Kohlendioxid, das bei der Gasverbrennung entstanden ist, zu kompensieren. Dabei kann es sich um groß angelegte Aufforstungen eines Regenwaldes oder um den Bau eines Geothermie-Kraftwerks beispielsweise im afrikanischen Grabensystem handeln. Wenn ihr sichergehen wollt, dass ein Teil eures Geldes tatsächlich für den Umweltschutz eingesetzt wird, solltet ihr auf die einschlägigen Zertifikate oder Siegel bei den Unternehmen achten. Übrigens sind, entgegen häufigen Einschätzungen, Ökogas-Tarife heute kaum noch teurer als die herkömmliche Erdgasversorgung. Vor der eigentlichen Entscheidung, den Gasanbieter zu wechseln, ist es sinnvoll, mit dem Gasrechner verschiedene Varianten von Filtereinstellungen auszuprobieren, darunter eben auch die Biogas- und Klimatarife.

Die Einspeisung der Menge an Biogas ins Erdgasnetz ist noch ziemlich weit entfernt von den sechs Milliarden Kubikmetern, die einst für das Jahr 2020 avisiert wurden. Als Ursache für den zu geringen Biogasanteil werden die noch immer zu hohen Produktionskosten angeführt. Wir sollten aber den besonderen Vorteil, der mit Biogas im Sinne einer erneuerbaren Energiequelle verbunden ist, nicht aus den Augen verlieren: Seine Produktion ist und bleibt sehr gut steuerbar und lässt sich der schwankenden Nachfrage optimal anpassen. Mit eurer Entscheidung, Gas zu wechseln, tragt ihr direkt zur Steigerung der Biogas-Produktion bei.

Gasanbieter wechseln und dafür einen Bonus kassieren

Online Gaswechsel durchfphren und künftig sparenDie vielen Bonus-Angebote sind wie ein Beweis dafür zu werten, dass der Gasmarkt so stark umkämpft ist. Als Verbraucher könnt, und solltet ihr vielleicht, diese Situation, die ja nicht immer so bleiben muss, für euch ausnutzen. Dennoch, es gilt immer: Niemand schenkt euch etwas aus Spaß an der Freude. Daher solltet ihr die Bonusangebote mit besonders großer Aufmerksamkeit studieren. Dass der Arbeitspreis bei einem Gastarif, der mit einem attraktiven Wechselbonus daherkommt, etwas höher angesiedelt ist, muss nicht jeden gleich abschrecken. Ein Single-Haushalt mit einem eher geringen Gasverbrauch kann sich sehr wohl darauf einlassen und damit, zumindest im ersten Jahr, noch einen Gewinn machen. Wer es darauf gezielt anlegt, und das ist absolut legitim, kann beim Gasrechner explizit nach Tarifen mit Bonusangeboten suchen. Mehrpersonenhaushalte mit hohem Gasbedarf sollten aber genau davon Abstand nehmen.

In den Genuss des Bonus kann man zuweilen erst sehr spät oder im schlechtesten Fall gar nicht kommen. In manchen Fällen wird der Bonus nur dann gewährt, wenn eine Vertragsverlängerung erfolgt ist. Solch ein sehr spät gewährter Bonus wird seitens des Gasanbieters auch gern mal vergessen. Daher solltet ihr, wenn ihr euch dazu entscheidet, euer Gas zu wechseln, irgendeinen Nachweis über das „Versprechen“ aufheben, notfalls einfach nur einen Screen-Print davon speichern. Viele Kunden sind konsequent dazu übergegangen, im Gasrechner das Feld „Nur Sofortbonus“ anzukreuzen, denn dieser Bonus kommt in der Regel innerhalb von drei Monaten zur Auszahlung.

Vertragsbedingungen, die die Bonusauszahlung erst nach zwölfmonatiger Laufzeit vorsehen, fesseln die Kunden an den Vertrag, weil sie durch eine vorzeitige Kündigung ihren Bonusanspruch verlieren würden. Bevor dann der Bonus endlich gewährt wird, erfolgt eine automatische Vertragsverlängerung meistens zu deutlich ungünstigeren Bedingungen. Auf diese Weise streichen die Anbieter sogar etwas mehr als nur das Geld für den Bonus wieder ein.

Das sogenannte „Spartarif-Hopping“, das es auf die Boni absieht, kann derjenige machen, dem es wenig ausmacht, sich immer wieder neu mit dem vielen Kleingedruckten in den Verträgen auseinanderzusetzen. Dazu gibt es übrigens ein Urteil vom Bundesgerichtshof, der damit darauf hinweist, dass ein versprochener Bonus grundsätzlich auch an Kunden auszuzahlen ist, die sich (bewusst) nur kurzfristig mit einem Gasanbieter liieren. Wem dagegen ein häufiger Gaswechsel ein Gräuel ist, kann beim Gasanbietervergleich ein „Nein“ an der Stelle „Bonus einberechnen“ auswählen.

Beim Preisvergleich für Gas ist der Arbeitspreis entscheidend

In Analogie zum Strompreis ist auch der Gaspreis aus zwei Komponenten zusammengesetzt:

  1. die verbrauchsunabhängige Grundgebühr
  2. der Arbeits- beziehungsweise Verbrauchspreis pro Kubikmeter Gas

Mit der Grundgebühr werden vor allem der Verwaltungsaufwand wie Gasablesungen und Rechnungsstellungen sowie die Bereitstellung von Gas finanziert. Es gibt etliche Anbieter, die mit einer sehr niedrigen Grundgebühr locken oder sogar ganz darauf verzichten. Im Gegenzug dazu befinden sich bei diesen Unternehmen meistens die Arbeitspreise auf einem hohen Niveau. Wer viel Gas verbraucht, sollte aber beim Gaswechsel die Priorität auf einen niedrigen Arbeitspreis legen und die Grundgebühr lieber in Kauf nehmen.

Wer wenig Gas verbraucht, das gilt zum Beispiel für viele Single-Haushalte, ist gut beraten, einen etwas höheren Arbeitspreis zu akzeptieren, wenn im Gegenzug die Grundgebühr gering ist oder ganz entfällt. Wenn größere Familien mit einem hohen Gasverbrauch ihren Gasanbieter wechseln, sollten sie besser auf einen niedrigen Arbeitspreis achten und dafür eine moderate Grundgebühr bezahlen.

Vorgehen beim Gasanbieterwechsel

Nachdem ihr sorgfältigst einen günstigen Gasanbieter ausgewählt habt, könnt ihr den Gaswechsel direkt online vollziehen. Um den Gasanbieter zu wechseln, sind zwei wesentliche Schritte erforderlich:

  1. Ein Vertragsabschluss mit dem neuen Gasanbieter.
  2. Die Kündigung des bisherigen Vertrages.

Ein neuer Vertrag wird geschlossen

Die folgenden Informationen werden dazu jetzt gebraucht:

  • Name und Adresse
  • Bankverbindung (für die Einzugsermächtigung oder Rückerstattungen)
  • Vertragsbeginn (nach Wunsch)
  • Name des bisherigen Versorgers zuzüglich der dort geltenden Kundennummer
  • Zählernummer (Gaszähler meistens im Keller)

Ganz bequem führt der Gasrechner den (neuen) Kunden durch die unterschiedlichen Eingabe-Oberflächen, die natürlich mit Hilfefunktionen und Kommentaren versehen sind. Nachdem alle Angaben getätigt und abgeschickt wurden, ist der Gasliefervertrag damit geschlossen. Von nun an wird der neue Gasanbieter aktiv und kümmert sich um das weitere Vorgehen. Dazu gehört, was sehr wichtig ist, die Kündigung des bisherigen Vertrages. Erst am gewünschten Tag des Gaswechsels muss noch der aktuelle Zählerstand abgelesen und mitgeteilt werden, damit eine ordentliche Endabrechnung mit dem bisherigen Versorger erfolgen kann.

Kündigung des bestehenden Vertrages

Es ist beim Gaswechsel vorgesehen, dass die Kündigung des bisherigen Gasvertrages durch den neuen Gaslieferanten erfolgt, was für alle Verbraucher sehr bequem ist. Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass zum Beispiel wegen Kommunikationsschwierigkeiten der Altvertrag früher endet, als der neue Vertrag startet. Eine sich so ergebende zeitliche Lücke in der Belieferung mit Gas führt aber nicht zum Ausfall von Herd und Heizung, denn in eine solche Lücke springt stets der Grundversorgung ein. Aber dieser Fall tritt wirklich sehr selten ein, wenn Kunden ihren Gasanbieter wechseln.

Dennoch gibt es Situationen beim Gasanbieterwechsel, in denen ihr besser selbst aktiv die Kündigung des Altvertrages vorantreibt, wobei ihr den neuen Anbieter davon in Kenntnis setzen solltet. Als Beispiel sei eine plötzliche Preiserhöhung aufgeführt, die mit einem Sonderkündigungsrecht verknüpft ist. Da die Sonderkündigung innerhalb von 14 Tagen beim Gasanbieter eingehen muss, gilt es, keine Zeit zu verlieren, denn der neue Gasanbieter gewährt immer ein wochenlanges Rücktrittsrecht von dem gerade online abgeschlossenen Vertrag und wartet diese Zeit auch ab, bevor er überhaupt aktiv wird.

Jede Kündigung muss schriftlich mit persönlicher Unterschrift erfolgen. Wir empfehlen, die Kündigung sogar per Einschreiben zu senden, um den Vorgang rechtssicher zu machen. Wer die Kündigung selbst auf den Weg bringt, sollte seinen neuen Gasanbieter unbedingt davon in Kenntnis setzen.

Das Sonderkündigungsrecht ergibt sich übrigens auch dann, wenn der Gasversorger eine Preiserhöhung mit dem Anstieg von Steuern oder Abgaben begründet. Falls ihr umzieht, muss euch der Versorger ebenfalls vorzeitig aus dem Vertrag entlassen, dies löst im Grunde ebenfalls das Sonderkündigungsrecht aus. In den meisten Vertragsbedingungen findet ihr mehr oder weniger die folgende Formulierung:

  1. Bei Umzügen innerhalb des Netzgebiets: Hierin sieht der Gasanbieter keinen Tatbestand, der eine Sonderkündigung rechtfertigen würde.
  2. Umzug in ein anderes Netzgebiet: Wegen Bestehens eines Sonderkündigungsrechts ist ein sofortiger Gaswechsel möglich.
Bei einem Gaswechsel sind keine technischen Änderungen an eurer Infrastruktur zu Hause erforderlich. Ein Zähleraustausch ist nur dann erforderlich, wenn seine ordnungsgemäße Eichung nicht mehr gewährleistet ist. Der Verbraucher hat daher keinen persönlichen Aufwand durch einen Gasanbieterwechsel zu befürchten. Allein die zukünftigen Rechnungen haben äußerlich ein etwas anderes Erscheinungsbild und weisen hoffentlich deutlich geringere Forderungen als bisher aus.

Unser Fazit

Durch den Gasanbieterwechsel gelingt es euch in aller Regel, eure Kosten für die Gasversorgung signifikant zu senken, was in jedem Haushalt eine willkommene Erfahrung ist. Das Prozedere, den Gasanbieter zu wechseln, ist sehr einfach und erfordert nur wenig Zeit, weil sowohl der Gasrechner als auch der unmittelbar anschließende Gasanbieterwechsel direkt online zu bedienen beziehungsweise durchzuführen ist.

Alle beliebten Vergleiche im Überblick