11 verschiedene Gefrierschränke im Vergleich – für eure tiefgefrorenen Waren – unser Test bzw. Ratgeber 2020

Gefrierschränke sind ideal für jene, die sich gerne einen Vorrat an leicht verderblichen Nahrungsmitteln anlegen wollen. Sie sind perfekt für eine planmäßige Vorratshaltung geeignet und bieten deutlich mehr Platz als ein Gefrierfach oder eine Kühl-Gefrierkombination. Daher sind sie die optimale Lösung für große Familien und für die Unterbringung vieler Vorräte. Aber auch Singles oder Paare mit geringerer Vorratshaltung sind mit einem Gefrierschrank gut beraten, denn die Geräte werden in unterschiedlichen Größen angeboten.

In unserem ausführlichen Ratgeber lest ihr, welche Vorteile ein Gefrierschrank bietet, wie wichtig die Energieeffizienzklasse ist, welche Größe euer Gefrierschrank haben sollte und worauf ihr beim Kauf achten müsst. Außerdem beantworten wir viele weitere Fragen rund um den Gefrierschrank. Natürlich haben wir uns auch bei der Stiftung Warentest umgesehen, um zu erfahren, was sie zum Thema Gefrierschränke zu sagen hat.

4 beliebte Gefrierschränke im ausführlichen Vergleich

Bosch GSN51AW41 Serie 6 Gefrierschrank
Hersteller
Bosch
Abmessungen
78 x 70 x 161 Zentimeter
Gewicht
84 Kilogramm
Energieeffizienzklasse
A+++
Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr
174 kWh
Nutzinhalt Gefrierfach
286 Liter
NoFrost-Technik
Multi-Airflow-System
Türalarm
Geräuschemission
41 Dezibel
Türanschlag wechselbar
Farbe
Weiß
Zum Angebot
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Siemens iQ300 GS33NVW30 Gefrierschrank
Hersteller
Siemens
Abmessungen
65 x 60 x 176 Zentimeter
Gewicht
74 Kilogramm
Energieeffizienzklasse
A++
Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr
225 kWh
Nutzinhalt Gefrierfach
220 Liter
NoFrost-Technik
Multi-Airflow-System
Türalarm
Geräuschemission
42 Dezibel
Türanschlag wechselbar
Farbe
Weiß
Zum Angebot
Erhältlich bei Preis prüfen Preis prüfen
Bauknecht GKN 17G3 A2+ WS NoFrost-Gefrierschrank
Hersteller
Bauknecht
Abmessungen
64,5 x 59,5 x 167 Zentimeter
Gewicht
63 Kilogramm
Energieeffizienzklasse
A++
Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr
225 kWh
Nutzinhalt Gefrierfach
175 Liter
NoFrost-Technik
Multi-Airflow-System
Türalarm
Geräuschemission
41 Dezibel
Türanschlag wechselbar
Farbe
Weiß
Zum Angebot
Erhältlich bei 588,95€ Preis prüfen
Bomann GS 2186 Gefrierschrank
Hersteller
Bomann
Abmessungen
57,5 x 56 x 84,5 Zentimeter
Gewicht
32 Kilogramm
Energieeffizienzklasse
A++
Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr
141 kWh
Nutzinhalt Gefrierfach
82 Liter
NoFrost-Technik
Multi-Airflow-System
Türalarm
Geräuschemission
40 Dezibel
Türanschlag wechselbar
Farbe
Weiß
Zum Angebot
Erhältlich bei 223,89€ 186,42€
Abbildung
Modell Bosch GSN51AW41 Serie 6 Gefrierschrank Siemens iQ300 GS33NVW30 Gefrierschrank Bauknecht GKN 17G3 A2+ WS NoFrost-Gefrierschrank Bomann GS 2186 Gefrierschrank
Hersteller
Bosch Siemens Bauknecht Bomann
Abmessungen
78 x 70 x 161 Zentimeter 65 x 60 x 176 Zentimeter 64,5 x 59,5 x 167 Zentimeter 57,5 x 56 x 84,5 Zentimeter
Gewicht
84 Kilogramm 74 Kilogramm 63 Kilogramm 32 Kilogramm
Energieeffizienzklasse
A+++ A++ A++ A++
Durchschnittlicher Stromverbrauch pro Jahr
174 kWh 225 kWh 225 kWh 141 kWh
Nutzinhalt Gefrierfach
286 Liter 220 Liter 175 Liter 82 Liter
NoFrost-Technik
Multi-Airflow-System
Türalarm
Geräuschemission
41 Dezibel 42 Dezibel 41 Dezibel 40 Dezibel
Türanschlag wechselbar
Farbe
Weiß Weiß Weiß Weiß
Erhältlich bei
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Kühl-GefrierkombinationKühlschränkeSide-by-Side Kühlschrank

1. Bosch GSN51AW41 Serie 6 Gefrierschrank mit der Energieeffizienzklasse A+++

Mit der Energieeffizienzklasse A+++ ist dieser Gefrierschrank von Bosch besonders sparsam. Das freistehende Gerät hat einen durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von 174 Kilowattstunden. Bei einem Nutzinhalt von 286 Litern findet ihr in diesem Gefrierschrank jede Menge Platz, um eure Vorräte unterzubringen. Das Gefriervermögen liegt bei 22 Kilogramm in 24 Stunden, sodass ihr den Gefrierschrank jederzeit großzügig befüllen könnt.

Der Gefrierschrank ist mit einer NoFrost-Funktion ausgestattet. Das lästige und zeitaufwändige Abtauen gehört damit der Vergangenheit an.

Zum Verstauen des Gefrierguts stehen euch unter anderem fünf transparente Schubladen, mehrere herausnehmbare Ablagen aus Sicherheitsglas und ein Intensiv-Gefrierfach zur Verfügung. Das Multi-Airflow-System sorgt für eine gleichmäßige und optimale Kälteverteilung im Gefrierschrank. Kommt es zu einem Temperaturanstieg, gibt das Gerät ein optisches und ein akustisches Warnsignal aus. Eine Warnung ertönt ebenfalls, wenn die Tür des Gefrierschranks zu lange offen steht oder nicht richtig geschlossen ist. Der Gefrierschrank ist hinten mit Rollen und vorne mit höhenverstellbaren Füßen ausgestattet. Der Türanschlag befindet sich rechts. Ihr könnt ihn jedoch bei Bedarf wechseln.

2. Siemens iQ300 GS33NVW30 Gefrierschrank – viel Platz auch für sperrige Lebensmittel

Der Siemens Gefrierschrank kühlt eure Lebensmittel effizient und energiesparend. In der Energieeffizienzklasse A++ verbraucht er im Jahr durchschnittlich 222 Kilowattstunden. Seine Gefrierleistung liegt bei 20 Kilogramm Gefriergut in 24 Stunden. Mit einem Fassungsvermögen von 246 Litern sorgt er dafür, dass ihr auch eine große Menge an Vorräten einfrieren und lagern könnt.

In der extragroßen BigBox des Siemens Gefrierschranks finden auch besonders sperrige Lebensmittel Platz. Zusätzlich könnt ihr alle Ablagen und Fächer herausnehmen, um mehr Platz zu schaffen.

Ein Multi-Airflow-System verteilt die kalte Luft gleichmäßig im Gefrierschrank und sorgt damit für eine längere Frische der eingelagerten Lebensmittel. Dank der NoFrost-Technik herrscht im Inneren des Gefrierschranks eine sehr trockene Luft. Dadurch wird eine Eisbildung von vornherein verhindert, sodass ihr den Gefrierschrank nicht mehr abtauen müsst. Der Siemens Gefrierschrank ist mit einer einfachen Temperaturregelung, einer Super-Gefrierfunktion und einem akustischen Türalarm ausgestattet. Mit einer Lautstärke von 42 Dezibel ist das Gerät auch bei laufendem Betrieb angenehm leise. Der Türanschlag des freistehenden Gefrierschranks befindet sich rechts. Er ist bei Bedarf wechselbar.

3. Bauknecht GKN 17G3 A2+ WS NoFrost-Gefrierschrank mit zwei XXL-Boxen

Dieser Gefrierschrank von Bauknecht bietet einen gesamten Nutzinhalt von 222 Litern. In zwei Gefrierfächern und vier Gefrierschubladen bietet der Gefrierschrank jede Menge Platz für eure Lebensmittellagerung. Zwei der vier Gefrierschubladen sind XXL-Boxen, in denen ihr auch gut große Lebensmittel unterbringen könnt. Der Gefrierschrank hat die Energieeffizienzklasse A++ und verbraucht im Jahr durchschnittlich 225 Kilowattstunden. Er ist mit einer praktischen Schnellgefrier-Funktion ausgestattet, die für ein schnelles Durchfrieren der Lebensmittel sorgt.

Die ProFreeze-Funktion des Gefrierschranks reduziert Gefrierbrand um bis zu 50 Prozent.

Die NoFrost-Technik sorgt dafür, dass sich in dem Gefrierschrank keine Vereisungen bilden. Dadurch müsst ihr euch mit dem lästigen Abtauen keine Arbeit mehr machen. Das Gerät ist als freistehender Gefrierschrank konzipiert. Der Türanschlag ist links angebracht. Dank des EasyOpen-Ventils ist ein müheloses Öffnen der Tür nach wenigen Sekunden möglich. Die gewünschten Temperaturen stellt ihr ganz einfach über ein intuitives Touch-Display ein.

4. Bomann GS 2186 Gefrierschrank – ideal für Singles

Mit einem Nutzinhalt von 82 Litern ist der Bomann Gefrierschrank ideal für Singles geeignet. In drei Gefrierschubladen ist genügend Platz, um Lebensmittel für eine Person unterzubringen. Eure Vorratshaltung sollte dabei jedoch nicht allzu groß sein. Die Temperatur des Gefrierschranks ist stufenlos einstellbar. Der Gefrierschrank hat die Energieeffizienzklasse A++ und verbraucht im Durchschnitt 141 Kilowattstunden pro Jahr. Das Gefriervermögen liegt bei 10 Kilogramm in 24 Stunden.

Der kleine Gefrierschrank ist nicht mit einer NoFrost-Technik ausgestattet. Um das lästige, manuelle Abtauen kommt ihr daher bei diesem Gerät leider nicht herum.

Dank seiner kompakten Maße findet dieser kleine, freistehende Gefrierschrank auch in der Single-Küche Platz. Das Gerät ist mit justierbaren Standfüßen ausgestattet und steht damit auf jedem Untergrund fest und sicher. Den Türanschlag wechselt ihr ganz nach Bedarf, sodass ihr das Gerät sehr flexibel aufstellen könnt.

5. Bomann GB 388 Gefrierbox für den kleinen Bedarf

Für den kleinen Bedarf eignet sich diese Bomann Gefrierbox. Sie hat einen Nutzinhalt von 30 Litern und bietet damit auf zwei Ebenen Platz, um einige tiefgefrorene Lebensmittel zu lagern. In dieser Größe eignet sich die Box vor allem für Singles, die keine Vorratshaltung betreiben oder für den Einsatz in selten genutzten Zweitwohnungen oder Ferienwohnungen. In der Energieeffizienzklasse A++ verbraucht das Gerät sparsame 170 Kilowattstunden pro Jahr.

Auf moderne Ausstattungsmerkmale wie Multi-Airflow-System oder NoFrost-Technik müsst ihr bei dieser kleinen Gefrierbox von Bomann leider verzichten. Bei Bedarf müsst ihr das Gerät manuell abtauen.

Hinsichtlich der Kühlleistung muss sich das kleine Gerät nicht vor seinen großen Brüdern verstecken. Es bietet einen leistungsstarken 4-Sterne-Gefrierraum, mit dem es für eine optimale Lagerung der gefrorenen Lebensmittel sorgt. Dank der effizienten Isolierung bleiben die Lebensmittel bei einem Stromausfall bis zu 12 Stunden tiefgekühlt. Die kleine Gefrierbox passt in jede Küche und nimmt wenig Platz weg. Durch den wechselbarem Türanschlag könnt ihr die Box besonders flexibel aufstellen.

6. Bosch GSN33VW30 Serie 4 Gefrierschrank mit zwei Intensiv-Gefrierfächern

Mit einem Nutzinhalt von 220 Litern habt ihr in dem Gefrierschrank von Bosch genügend Platz für eure Lebensmittel. Fünf transparente Gefriergut-Schubladen, zwei Intensiv-Gefrierfächer mit transparenter Klappe und sechs Abstellflächen aus Sicherheitsglas bieten euch viel Raum, um eure Lebensmittel unterzubringen. Eine intelligente Sensortechnik sorgt im Inneren des Gefrierschranks für eine konstante Temperatur. Dabei wird die Kälte durch das ventilatorgestützte Multi-Airflow-System gleichmäßig im gesamten Innenraum verteilt. Die Funktion Super-Gefrieren mit Einfrier-Automatik lässt neues Gefriergut schneller durchfrieren und schützt tiefgefrorene Lebensmittel vor dem Antauen.

Kommt es zu einem unzulässigen Temperaturanstieg, warnt euch das Aktiv-Warnsystem mit einem Warnton und einer Warnanzeige. Eine Warnung erfolgt ebenfalls, wenn die Tür zu lange offen steht oder nicht ordnungsgemäß geschlossen wurde.

Mit der Energieeffizienzklasse A++ verbraucht der Gefrierschrank von Bosch im Durchschnitt 225 Kilowattstunden pro Jahr. Die NoFrost-Technik sorgt dafür, dass ihr nicht nur auf das lästige Abtauen und Enteisen verzichten könnt, sondern sie gewährleistet auch einen dauerhaft niedrigen Energieverbrauch.

7. Siemens iQ500 GS58NAW41 Gefrierschrank mit einem Nutzinhalt von 360 Litern

Platz für die Lebensmittel der ganzen Familie bietet dieser Gefrierschrank von Siemens. Er hat einen Nutzinhalt von 360 Litern, womit er zu den größten Gefrierschränken gehört. Viele variabel herausnehmbare Gefrierfächer und Glasplatten bieten euch jede Menge Platz für eure Vorratshaltung. Für großes und sperriges Gefriergut eignet sich ideal die BigBox, in der ihr auch eine ganze Lammkeule lagern könnt.

Ein praktischer IceTwister versorgt euch auf Knopfdruck mit frischen Eiswürfeln. Zum Nachfüllen und Reinigen könnt ihr den Wassertank ganz einfach abnehmen.

Der Siemens Gefrierschrank hat die Energieeffizienzklasse A+++. Damit verbraucht er im Durchschnitt sparsame 201 Kilowattstunden pro Jahr. Das Gerät ist mit vielen praktischen Ausstattungsmerkmalen versehen. Dazu gehört beispielsweise die NoFrost-Technik gegen Eis- und Reifbildung, dank der ihr euch niemals wieder mit dem lästigen Abtauen beschäftigen müsst. Lagert ihr größere Mengen neuer Lebensmittel ein, verhindert die SuperFreezing-Funktion ein Antauen der bereits vorhandenen Waren. Ein Druck auf die Taste genügt und der Gefrierschrank wird auf bis zu -30 Grad Celsius heruntergekühlt. Temperaturschwankungen im Inneren des Gefrierschranks, die beispielsweise durch das Öffnen der Tür oder durch die Außentemperaturen zustande kommen, werden durch intelligente Sensoren ausgeglichen.

8. GGV Exquisit GS145-5 Gefrierschrank ohne NoFrost-Technik

Dieser Gefrierschrank verbraucht in der Energieeffizienzklasse A++ etwa 163 Kilowattstunden pro Jahr. Dafür bietet er mit einem Nutzinhalt von 140 Litern Platz für die Vorratshaltung einer kleineren Familie. Für die Einlagerung der Lebensmittel stehen euch vier Fächer zur Verfügung. Das Gefriervermögen liegt bei 10 Kilogramm pro Tag. Im Falle eines Stromausfalls bleiben die eingelagerten Lebensmittel bis zu 12 Stunden tiefgekühlt.

Bei diesem Gefrierschrank handelt es sich um ein eher einfaches Gerät. Moderne Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise NoFrost-Technik oder Multi-Airflow-System sind nicht vorhanden.

Der Gefrierschrank ist an der Unterseite mit Rollen ausgestattet. Dadurch lässt er sich trotz seiner Größe im Bedarfsfall leicht aus dem Weg rollen. Der Türanschlag ist wechselbar, sodass ihr das Gerät sehr flexibel aufstellen könnt.

9. Beko FS 256 Gefrierschrank mit Supergefrierschaltung

Der freistehende Gefrierschrank von Beko bietet einen Nutzinhalt von 215 Litern. In vier Gefrierschubladen und zwei Gefrierfächern ist genügend Platz für eure tiefgefrorenen Lebensmittel. Eine Supergefrierschaltung, durch die die Lebensmittel besonders schnell einfrieren, sorgt für eine langanhaltende Frische.

Der Gefrierschrank hat die Energieeffizienzklasse A+. Er arbeitet dadurch weniger energieeffizient als andere Geräte der Energieeffizienzklassen A++ und A+++ und hat einen durchschnittlichen jährlichen Verbrauch von 257 Kilowattstunden.

Zu den Ausstattungsmerkmalen dieses Gefrierschranks gehören praktische Kontrollanzeigen und ein Vorgefriertablett. Moderne Funktionen wie NoFrost-Technik oder Multi-Airflow-System sind jedoch nicht vorhanden. Ihr müsst den Gefrierschrank daher manuell abtauen, was mit einem nicht unerheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist.

10. Bomann GS 195 Gefrierschrank für Einzelpersonen

Der Gefrierschrank von Bomann bietet mit einem Nutzinhalt von 65 Litern genügend Platz für die Vorratshaltung einer Einzelperson. Er hat die Energieeffizienzklasse A++ und verbraucht im Schnitt 133 Kilowattstunden pro Jahr. Das Gefriergut könnt ihr in zwei transparenten Gefrierschubladen und einer Gefrierklappe unterbringen. Die untere Schublade ist dabei auch für größere Lebensmittel geeignet. Die Temperatur regelt ihr über eine stufenlose Temperatureinstellung.

Der kleine Gefrierschrank hat keine NoFrost-Technik und damit auch keine Abtau-Automatik. Etwa zwei Mal im Jahr müsst ihr den Gefrierschrank daher manuell abtauen.

Verstellbare Standfüße sorgen dafür, dass der Gefrierschrank überall einen sicheren Stand hat. Ihr könnt ihn daher auch problemlos in den Keller oder die Speisekammer stellen. Dank der geringen Größe und des wechselbaren Türanschlags findet er jedoch auch in einer kleineren Küche Platz.

11. Amica GS 15406 Gefrierschrank

Für recht preiswerte Gefrierschränke ist ebenfalls der Hersteller Amica bekannt. Von dieser Marke möchten wir euch gerne den Amica GS 15406 Gefrierschrank näher vorstellen, der zu einem guten Preis erhältlich ist und ebenfalls die Energieklasse A++ unterstützt.

Hierbei handelt es sich um einen solide verarbeiteten Gefrierschrank, der über eine Kapazität in Höhe von 140 l verfügt. Kleine Familien werden mit diesem Volumen also durchaus gut zurechtkommen.

Der jährliche Energieverbrauch wird vom Hersteller mit insgesamt 163 kWh angegeben. Sofern die Energiekosten 0,30 € pro Kilowattstunde bei eurem Anbieter betragen, so kommt ihr hierbei auf jährliche Energiekosten in Höhe von 48,90 €.

Neben einem Eiswürfelbehälter stehen auch noch vier weitere Schubladen sowie eine Gefrierklappe zur Verfügung, die allesamt sehr einfach bedient werden können. Um diesen Gefrierschrank richtig aufstellen zu können, integriert der Hersteller auch noch in der Höhe verstellbare Füße.

Was ist ein Gefrierschrank?

Ein Gefrierschrank ähnelt äußerlich einem Kühlschrank. Im Inneren ist er jedoch oft anders aufgeteilt. Anders als der Kühlschrank mit seinen vielen offenen Ablageflächen und der Türablage, ist der Gefrierschrank innen oft mit großen Schubfächern oder Klappenfächern ausgestattet. Ablageflächen in der Tür fehlen in der Regel. Größter Unterschied zu einem Kühlschrank ist jedoch die Temperatur. Während im Kühlschrank die Lebensmittel bei einer Temperatur von etwa 7 Grad Celsius gekühlt werden, werden sie im Gefrierschrank bei etwa -15 bis -18 Grad Celsius tiefgefroren. Dadurch ist eine dauerhafte Vorratshaltung und Lagerung der Lebensmittel möglich.

Moderne Gefrierschränke verfügen oft über eine zusätzliche Funktion, mit der ihr die Temperatur auf bis zu -30 Grad Celsius herabsetzen könnt. Diese als Schnellgefrieren, Superfrost oder Einfrier-Automatik bezeichnete Funktion sorgt dafür, dass die Temperatur im Gefrierschrank nicht ansteigt, wenn frische, noch nicht gefrorene Lebensmittel eingelagert werden. Durch die temporäre, starke Herabsetzung der Temperatur frieren die Lebensmittel besonders schnell durch und ein Antauen der anderen Lebensmittel wird verhindert.

Ebenso wie Kühlschränke können Gefrierschränke als Einbaugeräte oder als freistehende Geräte konzipiert sein. Ihre Größe reicht von einem Nutzinhalt von etwa 30 Litern bis zu etwa 350 Litern. Entsprechend variieren auch die Außenmaße.

Wie funktioniert ein Gefrierschrank?

Nicht nur optisch ähnelt der Gefrierschrank dem Kühlschrank. Auch die Funktionsweise beider Geräte ist sehr ähnlich. Dem Innenraum des Gefrierschranks wird Wärme entzogen, die an die Umgebung abgegeben wird. Bei Kühl- und Gefriergeräten wird dabei vor allem mit zwei unterschiedlichen Systemen gearbeitet:

  1. Kompressionssystem
  2. Absorptionssystem

Siemens GefrierschrankBei einem Gefrierschrank im Privathaushalt wird in aller Regel mit einem Kompressionssystem gearbeitet. Das Kompressionssystem besteht aus einem Verdampfer, einem Kompressor, einem Kondensator und einem Drosselorgan. Durch dieses System läuft ein Kühlmittel und es entsteht folgender Kühlkreislauf:

Das Kühlmittel läuft durch den Verdampfer. Es ist sehr kalt und steht nur unter geringem Druck. Es nimmt die Verdampfungswärme aus dem Inneren des Gefrierschranks auf und gibt kühle Luft ab. Dabei erwärmt es sich und wird gasförmig. Das gasförmige, jedoch noch immer kalte Kühlmittel gelangt in den Kompressor. Dort wird es verdichtet. Es steht nun unter einem hohen Druck und ist sehr heiß.

Der Kompressor, der auch als Verdichter bezeichnet wird, leitet das heiße und gasförmige Kühlmittel in den Kondensator oder Verflüssiger. Er befindet sich an der rückwärtigen Außenseite des Gefrierschranks. Im Kondensator kühlt sich das Kühlmittel ab, es kondensiert und wird wieder flüssig. Dabei gibt es Wärme an die Umgebung ab.

Vom Verflüssiger gelangt das noch immer warme und unter Druck stehende Kühlmittel zu einem Drosselorgan wie beispielsweise einem Expansionsventil. Während es den Drosselungsmechanismus durchläuft, entspannt sich das Kühlmittel, der Druck nimmt ab und die Temperatur sinkt. Es gelangt nun als sehr kaltes, flüssiges Kühlmittel wieder in den Verdampfer. Dort beginnt der Kreislauf von Neuem.

In modernen Gefrierschränken werden umweltneutrale Kühlmittel wie beispielsweise die Dortmunder Mischung eingesetzt. Sie besteht aus einer Mischung aus Propangas und Butangas. Anders als das in früheren Zeiten eingesetzte FCKW ist dieses Kühlmittel nicht umweltschädlich.

Generell ist auch eine Kühlung mit einem Absorptionssystem möglich. In diesem Fall arbeiten die Gefrierschränke mit Ammoniak als Kältemittel. Im Privathaushalt hat sich das Kompressorsystem durchgesetzt, da es effizienter ist und bei einem höheren Wirkungsgrad einen deutlich niedrigeren Energieverbrauch aufweist. Geräte mit Absorptionssystem werden jedoch oft beim Camping und in Wohnmobilen eingesetzt, da sie problemlos mit einer Autobatterie versorgt werden können.

Bei Gefriergeräten mit Absorptionssystem handelt es sich oft um kleinere Gefrierboxen. Sie werden mitunter auch gern im Büro eingesetzt, da sie absolut geräuschlos arbeiten.

Die Geschichte der Gefrierschränke

Das Kühlen von Lebensmitteln ist für die Menschheit schon immer ein wichtiges Thema gewesen. Gekühlte Lebensmittel sind länger haltbar und gefrorene Lebensmittel eignen sich optimal zur Vorratshaltung. In früheren Zeiten wurde natürliches Eis verwendet, um Lebensmittel zu kühlen. Das Tiefgefrieren von Lebensmitteln bei konstanten Temperaturen um -15 Grad Celsius war damals jedoch stark witterungsabhängig und noch schwieriger zu erreichen als ein Kühlen der Lebensmittel mit Eis.

Das Prinzip der Kühlung von Lebensmitteln, um sie länger haltbar zu machen, kannten die Menschen jedoch schon in der Antike. Vergleichsweise einfach hatten es zu dieser Zeit zum Beispiel Bergbewohner, denen oft rund ums Jahr Gletschereis und Schnee zum Kühlen zur Verfügung standen. In Regionen, die fernab von natürlichen Eisvorkommen lagen, war eine Kühlung nicht möglich.

Der amerikanische Biologe Clarence Birdseye machte in den 1920er Jahren die Entdeckung, dass sämtliche biologischen und chemischen Prozesse in Lebensmitteln ab einer Temperatur von -18 Grad Celsius zum Stillstand kommen. Daraus folgte der Schluss, dass tiefgefrorene Lebensmittel eine besonders lange Haltbarkeit aufweisen. Inspiriert wurde Birdseye zu seiner Entdeckung durch die Beobachtung von Eskimos, die ihre gefangenen Fische in der kalten Luft gefrieren ließen.

Viele Wissenschaftler forschten etwa seit der Mitte des 18. Jahrhunderts an Möglichkeiten, Lebensmittel zu kühlen, ohne auf natürliches Eis angewiesen zu sein. Der deutsche Ingenieur Carl von Linde entwickelte im Jahr 1876 das sogenannte Linde-Verfahren, mit dem sich Wassereis industriell herstellen lies. Die von ihm entwickelte Kühltechnik arbeitete nach dem Absorptionssystem und wurde zunächst nur industriell genutzt.

Bald jedoch wurden insbesondere Kühlschränke auch haushaltstauglich und Ende der 1930er Jahre gehörte in jedem zweiten amerikanischen Haushalt ein Kühlschrank zum Standard. Parallel wurde auch an Geräten zum Gefrieren von Lebensmitteln gearbeitet. Der Biologe Clarence Birdseye baute Anfang der 1920er Jahre das erste Gefriergerät. Er gilt zudem als Erfinder der Tiefkühlkost. Die Patent- und Markenrechte für seine Gefriergeräte verkaufte er Ende der 1920er Jahre für einen zweistelligen Millionenbetrag.

Ebenso wie die Kühlschränke traten nun auch bald die Gefriergeräte ihren Siegeszug in den privaten Haushalten an. Heute sind sie aus nahezu keinem Haushalt mehr wegzudenken.

Für wen ist ein Gefrierschrank geeignet?

Ein Gefrierschrank dient dazu, tiefgekühlte Nahrungsmittel zu lagern. Je mehr Tiefkühlware ihr nutzt, desto besser ist also ein Gefrierschrank für euch geeignet. In der Nutzung von tiefgekühlten Lebensmitteln gibt es jedoch individuell große Unterschiede.

  • Intensive Vorratshaltung oder einsame Tiefkühlpizza?

Während die einen eine recht intensive Vorratshaltung betreiben, reicht es den anderen, wenn für den Notfall eine gefrorene Pizza im Haus ist. Die einen decken sich beim Einkaufen großzügig mit Tiefkühlware ein, die anderen kochen vor oder verwerten frische Erzeugnisse und frieren die Lebensmittel anschließend ein. Wieder andere kaufen lieber frisch ein und nutzen kaum Tiefkühlwaren oder Konserven.

Letztendlich sind es also die eigenen Einkaufs- und Essgewohnheiten, die darüber entscheiden, ob ihr einen Gefrierschrank benötigt. Auch die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen spielt dabei eine Rolle. Während Singles und Paare eher auf eine intensive Vorratshaltung verzichten können, kommen große Familien oftmals nicht darum herum. Wenn ihr nur wenig Tiefkühlware nutzt, ist ein großer Gefrierschrank für euch also eher ungeeignet. Besser geeignet ist in diesem Fall eine Gefrierbox.

Wird der Gefrierschrank nicht entsprechend genutzt, nimmt er nur Platz weg und kostet unnötiges Geld durch seinen Energieverbrauch.
  • Ist genügend Platz für einen Gefrierschrank vorhanden?

Ein weiterer Aspekt ist der vorhandene Platz. Ein Gefrierschrank ist ein zusätzliches, meist recht großes Gerät, das nicht in jeder Küche Platz findet. Vor allem, wenn ihr in einem Eigenheim lebt, habt ihr jedoch mitunter die Möglichkeit, den Gefrierschrank im Keller, in einem Abstellraum oder in der Garage unterzubringen. Dadurch habt ihr auf praktische Weise die Vorratshaltung ausgelagert, doch ihr habt die Lebensmittel trotzdem jederzeit in greifbarer Nähe. Ist jedoch weder in der Küche noch in einem anderen geeigneten Raum Platz für einen Gefrierschrank, ist das Gerät für euch eher nicht geeignet.

Für diejenigen unter euch, die entweder kaum Tiefkühlware nutzen oder keinen Platz für ein zusätzliches Gerät haben, gibt es jedoch durchaus Alternativen zum Gefrierschrank. Für all jene, die gern auf Vorrat einkaufen, Sonderangebote nutzen oder selbst vorkochen, ist ein Gefrierschrank jedoch optimal geeignet.

Alternativen zum Gefrierschrank

VorteileNicht immer ist ein Gefrierschrank die erste Wahl, wenn es darum geht, tiefgefrorene Lebensmittel aufzubewahren. Mal hapert es am Platz und mal wird ein so großes Gerät nicht ausreichend genutzt. In diesen Fällen gibt es jedoch Alternativen zum Gefrierschrank.

  • Die Kühl-Gefrierkombination

Vor allem wenn ihr in der Küche keinen Platz habt, um mit dem Gefrierschrank ein zusätzliches großes Gerät aufzustellen, bietet sich eine Kühl-Gefrierkombination an. Bei diesen Geräten sind Kühlteil und Gefrierteil übereinander angeordnet und ihr benötigt nur die Stellfläche für ein Gerät. Die Größe des Gefrierteils variiert dabei stark. Bei der klassischen Kühl-Gefrierkombination ist der Gefrierbereich unter dem Kühlbereich angeordnet. Der Nutzinhalt des Gefrierbereichs beträgt etwa 100 bis 250 Liter. Bei anderen Geräten befindet sich eine kleine Gefrierbox über dem Kühlbereich. Sie hat in der Regel einen Nutzinhalt von etwa 30 bis 50 Litern.

Auch ein Side-by-Side-Kühlschrank verfügt sowohl über einen Kühlbereich als auch einen großen Gefrierbereich. Die amerikanischen Kühlschränke sind jedoch um einiges breiter als eine herkömmliche Kühl-Gefrierkombination, da Kühlteil und Gefrierteil nicht übereinander, sondern nebeneinander angeordnet sind. Für kleine Küchen mit wenig Platz sind diese großen Geräte daher oftmals nicht geeignet.
  • Die Gefrierbox

Insbesondere für Singles und Paare, die eine nur geringe Vorratshaltung betreiben, bietet sich an Stelle eines Gefrierschranks eine Gefrierbox an. Die Geräte sind klein und kompakt und haben einen Nutzinhalt von etwa 30 bis 50 Litern. Damit passen sie auch in eine kleinere Küche. Durch ihren geringen Nutzinhalt sind sie optimal geeignet, wenn ihr nicht viel mehr als ein paar Fertigpizzas und vielleicht im Sommer ein Eis unterbringen möchtet.

Neben den klassischen Kühl-Gefrierkombinationen werden im Handel auch Kühlschränke mit einem integrierten Eisfach angeboten. Wenn ihr so gut wie nie Tiefkühlware nutzt, ist ein solcher Kühlschrank mit Eisfach in der Regel völlig ausreichend. Die Eisfächer haben einen Nutzinhalt von etwa 10 Litern.
  • Die Gefriertruhe

Eine weitere Alternative zum Gefrierschrank ist die Gefriertruhe. Gefriertruhen haben gegenüber Gefrierschränken sowohl Vorteile als auch Nachteile. So haben sie oft einen größeren Nutzinhalt als ein Gefrierschrank. Ein großer Gefrierschrank hat einen Nutzinhalt von etwa 350 Litern. Eine große Gefriertruhe hingegen bringt es auf einen Nutzinhalt von bis zu über 500 Litern. Ein weiterer Vorteil liegt in dem geringeren Energieverbrauch der Gefriertruhen, welcher vor allem zwei Gründe hat:

  1. Kalte Luft ist schwerer als warme Luft. Der Deckel einer Gefriertruhe öffnet sich nach oben, sodass die kalte Luft beim Öffnen nach unten sinkt. Es entweicht daher nur wenig Kaltluft und entsprechend dringt nur wenig warme Luft in den Kühlbereich ein, wodurch das Gerät nach dem Schließen nur wenig neue Luft kühlen muss. Bei einem Gefrierschrank, der nach vorn geöffnet wird, entweicht hingegen wesentlich mehr kalte Luft und es muss entsprechend stärker gekühlt werden, um die Temperatur wieder abzusenken.
  2. Gefriertruhen sind oft mit einer dickeren Isolierung versehen und halten die Kälte daher besonders gut im Inneren. Auch der schwere Deckel der Truhe sorgt für eine gute Isolation.
Mit einer Gefriertruhe könnt ihr im Vergleich zu einem gleichwertigen Gefrierschrank bis zu 20 Prozent Stromkosten einsparen.

Doch auch die Nachteile der Gefriertruhe wiegen schwer:

  • Gefriertruhen sind sehr groß und sperrig und haben einen sehr hohen Platzbedarf, weswegen sie sich in der Küche oft kaum unterbringen lassen
  • Bei der Auswahl des passenden Aufstellortes müsst ihr auch den Platz bedenken, den ihr benötigt, um den schweren und großen Deckel zu öffnen
  • Ein Aufstellort im Keller, in der Garage oder in einem Abstellraum bringt mitunter erhebliche Laufwege mit sich
  • Das Gefriergut kann nicht wirklich übersichtlich eingelagert werden

Wie groß sollte der Gefrierschrank sein?

Die Größe des Gefrierschranks ist ein sehr wichtiges Kriterium bei der Auswahl. Ist der Gefrierschrank zu klein, habt ihr nicht genügend Platz, um eure Vorräte unterzubringen. Ist er hingegen zu groß, verschwendet ihr wertvolle Energie und damit auch Geld.

100 Liter Nutzinhalt erhöhen den Stromverbrauch und damit die Kosten um etwa 20 Prozent. Ungenutzter Raum im Gefrierschrank kostet euch also bares Geld. Diese Kosten könnt ihr leicht einsparen, indem ihr die Größe eures Gefrierschranks euren tatsächlichen Nutzungsgewohnheiten anpasst.

Doch wie groß soll der Gefrierschrank nun sein? Das kommt natürlich auf die Größe eures Haushalts und auf die Intensität eurer Vorratshaltung an. Ihr könnt euch jedoch an den folgenden Richtwerten orientieren:

  • Bei geringer Vorratshaltung werden pro Person 50 bis 80 Liter Nutzinhalt zugrunde gelegt
  • Bei intensiver Vorratshaltung werden pro Person 100 bis 130 Liter zugrunde gelegt
  • Pro weiterer Person im Haushalt werden 50 Liter hinzugerechnet.

Gefrierschränke VergleichFür Singles oder für einen Zweipersonenhaushalt ist ein Gefrierschrank mit einem Nutzinhalt zwischen 100 und 150 Litern in der Regel ausreichend. Eine Familie mit zwei Kindern ist jedoch mit einem Nutzinhalt von etwa 200 bis 300 Litern besser bedient.

Je besser ihr den tatsächlich benötigten Nutzinhalt des Gefrierschranks einschätzt, desto kostengünstiger werdet ihr in Zukunft eure Lebensmittel kühlen. Herrscht in eurem Gefrierschrank hingegen oft gähnende Leere, verbraucht ihr viel Energie für nichts und habt entsprechend hohe Kosten.

Ausstattungsmerkmale des Gefrierschranks

Moderne Gefrierschränke sind mit einer Vielzahl praktischer Ausstattungsmerkmale versehen. Die wichtigsten stellen wir euch hier vor.

  • NoFrost-Technik

Die NoFrost-Technik sorgt dafür, dass die Luftfeuchtigkeit im Inneren des Gefrierschranks reduziert wird. Erreicht wird dies dadurch, dass die Kühllamellen nicht direkt im Gefrierbereich, sondern in einem abgetrennten Bereich liegen. Sie geben die Kälte daher nicht unmittelbar an den Gefrierbereich ab, sondern die kalte Luft wird durch einen Ventilator in den Gefrierraum geblasen. Eine Kondensation findet nur an den Kühllamellen statt. Um Eis oder Reif zu beseitigen, werden die Kühllamellen in regelmäßigen Abständen durch eine Heizung abgetaut. Das dadurch entstehende Wasser wird in einem Verdunstungsbehälter aufgefangen. Der Ventilator arbeitet während dieser Abtauphase nicht, sodass keine warme Luft in den Gefrierbereich geblasen wird.

Die NoFrost-Technik wurde von der Firma Bosch entwickelt und auf den Markt gebracht. Heute sind fast alle modernen Gefrierschränke mit einer solchen Abtau-Automatik ausgestattet.

Gefrierschränke TestDurch die Abtau-Automatik kommt es zu einem etwas höheren Energieverbrauch. Er gleicht sich jedoch dadurch aus, dass es nicht zu einer Vereisung kommt, die einen höheren Energieverbrauch zur Folge hätte und dass keine Energie für das manuelle Abtauen aufgewendet werden muss. Um dem Mehrverbrauch durch die NoFrost-Technik Rechnung zu tragen, gilt für die entsprechenden Geräte bei gleicher Energieeffizienzklasse eine Toleranz von 20 Prozent.

  • Multi-Airflow-System

Ein Multi-Airflow-System ist ein Umluftsystem für den Gefrierschrank. Ventilatoren sorgen dafür, dass sich die kalte Luft gleichmäßig im gesamten Gefrierbereich verteilt. Kalte Luft ist schwerer und sinkt daher nach unten. Innerhalb des Gefrierschranks kann es dadurch ohne Multi-Airflow-System zu Temperaturschwankungen im Inneren kommen. Mit Multi-Airflow-System herrschen hingegen überall konstante Temperaturen.

  • Türalarm

Bei geöffneter Tür entweicht kalte Luft aus dem Gefrierschrank. Je länger die Tür geöffnet ist, desto mehr Luft strömt aus und desto mehr Energie ist nötig, um die Luft nach dem Schließen der Tür wieder herunterzukühlen. Ein Türalarm erinnert euch, wenn ihr die Tür des Gefrierschranks zu lange offen stehen lasst oder wenn ihr sie aus Versehen nicht richtig geschlossen habt.

  • Alarmsysteme bei Temperaturanstieg

Ein unbemerkter Temperaturanstieg im Inneren des Gefrierschranks führt oft dazu, dass die Lebensmittel antauen und infolgedessen entsorgt werden müssen. Um zu verhindern, dass es soweit kommt, sind viele Gefrierschränke mit einem Alarmsystem ausgestattet. Es warnt euch mit einem optischen und akustischen Alarm, wenn die Temperatur über einen bestimmten Wert hinaus ansteigt.

  • Super-Gefrierfunktion

Wenn ihr Lebensmittel im Gefrierschrank einlagert, die noch nicht gefroren sind, steigt die Temperatur im Inneren an. Mit einer Super-Gefrierfunktion könnt ihr die Temperatur kurzzeitig auf bis zu -30 Grad Celsius herabsenken. Die neu eingelagerten Lebensmittel frieren so schneller durch und die bereits gefrorenen Waren laufen nicht Gefahr anzutauen.

Einige Gefrierschränke verfügen zusätzlich über eine Einfrier-Automatik. Sie sorgt dafür, dass die Super-Gefrierfunktion automatisch abgeschaltet wird und die Temperatur wieder auf den Normalwert gesetzt wird, wenn alle Lebensmittel bei -18 Grad Celsius eingefroren sind. Ohne Einfrier-Automatik müsst ihr die Super-Gefrierfunktion manuell wieder ausschalten.
  • Luftkanal-System

Dieses Phänomen kennt sicherlich jeder. Ihr habt gerade die Tür des Gefrierschranks geschlossen, da fällt euch noch etwas ein. Wenn ihr die Tür jetzt unmittelbar noch einmal öffnen müsst, ist dazu oft ein sehr großer Kraftaufwand notwendig. Grund dafür ist ein Unterdruck, der sich in der Dichtung bildet, wenn sich die Luft beim Abkühlen zusammenzieht. Mit der Zeit kommt es zu einem Druckausgleich und ihr könnt die Tür wieder ganz einfach öffnen. Eine spezielles Luftkanal-System sorgt dafür, dass dieser Unterdruck gar nicht erst entsteht und ihr die Tür jederzeit mit Leichtigkeit öffnen könnt.

Fragen und Antworten rund um den Gefrierschrank

Im Folgenden beantworten wir euch die wichtigsten Fragen rund um den Gefrierschrank.

Was ist die optimale Temperatur im Gefrierschrank?

Die optimale Temperatur zum Lagern von Lebensmitteln liegt bei -15 Grad Celsius. Da es bei jeder Öffnung der Tür zu einem Luftaustausch kommt und warme Luft in den Gefrierschrank eindringt, solltet ihr jedoch besser eine Temperatur von -16 Grad einstellen, um die -15 Grad im Inneren zu gewährleisten.

In den heißen Sommermonaten ist es empfehlenswert, die Temperatur im Gefrierschrank auf -18 Grad Celsius einzustellen.

Auf das solltet ihr achten

Welcher Ort eignet sich gut zum Aufstellen des Gefrierschranks?

Die Wahl des richtigen Aufstellorts für den Gefrierschrank hat durchaus Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Ein Stellplatz direkt neben der Heizung oder mit dauerhafter, direkter Sonneneinstrahlung ist eher ungünstig, denn das Gerät wird dort deutlich mehr Energie verbrauchen. Bedenken müsst ihr auch den Wärmeaustausch, den euer Kühlgerät betreibt. An der Rückwand wird warme Luft abgegeben. Hier müsst ihr genügend Platz einkalkulieren, damit eine ausreichende Belüftung gegeben ist.

Welche Bedeutung haben die Klimaklassen?

Für Gefriergeräte gibt es sogenannte Klimaklassen, die gewährleisten, dass die Geräte bei einer bestimmten Umgebungstemperatur ordnungsgemäß funktionieren.

Die Klimaklassen teilen sich wie folgt auf:

  • Subnormal SN für eine Umgebungstemperatur zwischen 10 und 32 Grad Celsius
  • Normal N für eine Umgebungstemperatur zwischen 16 und 32 Grad Celsius
  • Subtropisch ST für eine Umgebungstemperatur zwischen 16 und 38 Grad Celsius
  • Tropisch T für eine Umgebungstemperatur zwischen 16 und 43 Grad Celsius

Für unsere Breitengrade sind in der Regel die Klimaklassen N und ST geeignet. Möchtet ihr euren Gefrierschrank in einem kühleren, möglicherweise ungeheizten Raum wie im Keller, in einem Abstellraum oder in der Garage unterbringen, ist die Klimaklasse SN besser geeignet.

bester Gefrierschrank

Was bedeutet die Sternkennzeichnung?

Die Sternkennzeichnung ist vor allem bei Gefrierfächern im Kühlschrank maßgeblich. Sie gibt an, welche Temperaturen im Gefrierfach erreicht werden und wie lange ihr eure Lebensmittel dort lagern könnt.

  • Null Sterne: Das Gefrierfach erreicht Temperaturen zwischen 3 und -4 Grad Celsius. Ihr könnt Lebensmittel etwa ein bis zwei Tage lagern.
  • Ein Stern: Das Gefrierfach erreicht Temperaturen zwischen -6 und -12 Grad Celsius. Ihr könnt Lebensmittel etwa ein bis drei Tage lagern.
  • Zwei Sterne: Das Gefrierfach erreicht Temperaturen zwischen -12 und -18 Grad Celsius. Ihr könnt Lebensmittel etwa drei bis 18 Tage lagern.
  • Drei Sterne: Das Gefrierfach erreicht Temperaturen von -18 Grad Celsius. Ihr könnt Lebensmittel etwa zwei bis sechs Monate lagern.
  • Vier Sterne: Das Gefrierfach erreicht Temperaturen von -18 Grad Celsius und tiefer. Ihr könnt Lebensmittel etwa zwei bis 12 Monate lagern.

Bei Gefrierschränken ist die Sternkennzeichnung nicht gebräuchlich, da sie in aller Regel Temperaturen von -18 Grad Celsius und weniger erreichen.

Die Leistung eines Gefrierschranks wird vielmehr dadurch angegeben, wie viel Kilogramm Lebensmittel innerhalb von 24 Stunden auf eine Temperatur von -18 Grad eingefroren werden können. Das vorgeschriebene Minimum liegt bei 4,5 Kilogramm pro 100 Liter Nutzinhalt.

Was ist eine Kühlkette?

Als Kühlkette wird eine durchgängige Kühlung von Lebensmitteln bezeichnet. Für Tiefkühlkost bedeutet die Einhaltung der Kühlkette, dass die Waren auf ihrem Weg vom Hersteller zum Großhändler, vom Großhändler zum Händler und vom Händler zum Verbraucher dauerhaft tiefgekühlt bleiben müssen. Wird die Kühlkette unterbrochen, tauen die Lebensmittel an oder sogar auf. Keime und Bakterien können sich schnell ausbreiten und vermehren. Mit folgenden Tipps sorgt ihr ganz einfach dafür, dass die Kühlkette bei eurem Einkauf eingehalten wird:

  • Legt tiefgefrorene Waren erst am Ende des Einkaufs in den Einkaufswagen
  • Nutzt Kühltaschen und Kühlakkus, um die Waren nach Hause zu transportieren
  • Plant euren Einkauf so, dass tiefgekühlte Lebensmittel vor allem im Sommer bei hohen Temperaturen nicht lange im Auto liegen müssen
  • Räumt die tiefgekühlten Lebensmittel zu Hause sofort in den Gefrierschrank ein

Welche Lebensmittel kann ich einfrieren?

Sehr viele Lebensmittel sind gut für das Einfrieren geeignet und ihr könnt sie daher optimal zur Vorratshaltung nutzen. Zu diesen Lebensmitteln gehören unter anderem:

  • Fleisch
  • Aufschnitt
  • Käse
  • Butter
  • Brot
  • Viele Gemüsesorten
  • Viele Obstsorten
  • Viele vorgekochte Speisen
Wenn ihr Aufschnitt einfrieren möchtet, legt etwas Frischhaltefolie zwischen die einzelnen Scheiben. So lassen sie sich später leichter voneinander lösen. Käse solltet ihr besser am Stück einfrieren.

Doch nicht alle Lebensmittel lassen sich gut einfrieren. Diese Produkte sind nicht für den Gefrierschrank geeignet:

  • Blattsalate
  • Wasserhaltiges Obst und Gemüse wie Tomaten, Gurken, Trauben oder Melonen
  • Eier
  • Rohe Kartoffeln
  • Milch und Milchprodukte wie Joghurt, Sahne oder Quark
  • Knoblauch
  • Gelatinehaltige Speisen wie Pudding oder Torten

Wie lange sind eingefrorene Lebensmittel haltbar?

Gefrierschrank VergleichAuch tiefgefrorene Lebensmittel sind nicht unbegrenzt haltbar. Die Dauer der Haltbarkeit ist jedoch von Produkt zu Produkt verschieden.

Die Haltbarkeit liegt je nach Speise zwischen einem und 12 Monaten. Entsprechende Tabellen findet ihr beispielsweise in Kochbüchern oder im Internet. Länger als in diesen Tabellen angegeben solltet ihr eure eingefrorenen Speisen nicht lagern. Bei gekaufter Tiefkühlware richtet euch nach dem angegebenen Haltbarkeitsdatum.

Was ist Gefrierbrand?

Als Gefrierbrand wird eine ausgetrocknete Oberfläche des Gefrierguts bezeichnet. Gefrierbrand entsteht, wenn zu viel Luft in der Verpackung vorhanden ist oder wenn die Kühlkette unterbrochen wird. Äußerlich erkennbar ist der Gefrierbrand an weißen oder grau-braunen Flecken sowie an der Bildung von Eiskristallen. Gesundheitsschädlich ist der Gefrierbrand nicht, aber die befallenen Lebensmittel büßen stark an Qualität und Geschmack ein.

Von Gefrierbrand befallene Lebensmittel müsst ihr nicht wegwerfen. Es reicht aus, die betroffenen Stellen wegzuschneiden.

So pflegt ihr euren Gefrierschrank

Wie die meisten Elektrogeräte in der Küche braucht auch der Gefrierschrank ein gewisses Maß an Wartung und Pflege. Wie viel Aufwand dazu notwendig ist, kommt unter anderem darauf an, ob ihr ein Gerät mit Abtau-Automatik besitzt oder ob ihr euren Gefrierschrank manuell abtauen müsst.

Gefrierschränke ohne Abtau-Automatik

Besitzt euer Gefrierschrank keine Abtau-Automatik, müsst ihr das Gerät unbedingt regelmäßig manuell abtauen.

Wenn sich Vereisungen im Inneren des Gefrierbereichs bilden, verbraucht der Gefrierschrank deutlich mehr Energie, da der Kühlkreislauf in dem vereisten System nicht mehr effizient arbeiten kann. Auf das Abtauen zu verzichten bedeutet daher, dass es zu einem deutlich höheren Stromverbrauch und höheren Kosten kommt.

Beim manuellen Abtauen gibt es einiges zu beachten:

  • Schaltet im ersten Schritt den Gefrierschrank aus
  • Räumt den Gefrierschrank nun leer und achtet dabei darauf, dass ihr die Lebensmittel so lagert, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird
Idealerweise plant ihr das Abtauen bereits einige Zeit vorher ein und richtet euch mit eurem Einkaufsverhalten danach. Nahezu leer sollte der Gefrierschrank natürlich nicht über einen längeren Zeitraum sein, doch je weniger Lebensmittel ihr beim Abtauen unterbringen müsst, umso besser.

Schon gewusst?

  • Die Lebensmittel lagert ihr am besten in Kühltaschen oder Kühlboxen mit entsprechenden Kühlakkus
  • Lasst die Tür des abgeschalteten Gefrierschranks geöffnet, da dies den Abbauvorgang beschleunigt
  • Das Tauwasser wird oftmals durch einen Ablauf abgeleitet, weswegen ihr, um das Wasser aufzufangen, ein entsprechendes Gefäß davorstellen müsst; Tauwasser, das sich am Boden des Gefrierschranks sammelt, fangt ihr am besten mit saugfähigen Tüchern auf, die ihr regelmäßig auswringt
  • Ist der Gefrierschrank abgetaut, wischt ihr ihn mit Wasser und etwas Spülmittel aus; gegen schlechte Gerüche hilft ein Spritzer Essig im Wasser
  • Nach der Reinigung wischt ihr den Gefrierschrank sehr gründlich trocken, denn wenn eine Restfeuchtigkeit im Gerät verbleibt, vereist der Gefrierschrank umso schneller aufs Neue
  • Nach dem Trocknen könnt ihr den Gefrierschrank wieder anschalten und die Lebensmittel einräumen

Gefrierschrank mit Abtau-Automatik

Wenn euer Gefrierschrank mit einer Abtau-Automatik ausgestattet ist, müsst ihr euch um das Abtauen nicht kümmern und habt wesentlich weniger Arbeit. Eine regelmäßige und gründliche Reinigung müsst ihr jedoch sowohl bei Gefrierschränken mit als auch ohne Abtau-Automatik durchführen.

Etwa einmal im Jahr muss auch der Gefrierschrank mit Abtau-Automatik gründlich gereinigt werden. Schaltet das Gerät aus, räumt die gefrorenen Lebensmittel heraus und lagert sie entsprechend. Wartet, bis im Innenraum keine Minustemperaturen mehr herrschen und wischt das Gerät dann aus und trocknet es anschließend gründlich. Danach könnt ihr es wieder einschalten und die Lebensmittel einräumen.

Regelmäßige Reinigungsarbeiten

In regelmäßigen Abständen müsst ihr außerdem die folgenden Reinigungsarbeiten durchführen:

  • Reinigt die Türdichtungen mit lauwarmem Wasser
  • Befreit die Rückseite, an der sich die Belüftung und die Rippen des Verflüssigers befinden, regelmäßig von Staub. Dazu könnt ihr einen Staubsauger oder einen weichen Staubwedel benutzen
  • Die Oberflächen des Gefrierschranks reinigt ihr mit einem weichen Lappen und einem milden Reinigungsmittel
Trennt den Gefrierschrank beim Abtauen und bei der gründlichen Reinigung immer vom Strom, indem ihr den Netzstecker zieht.

Zubehör für den Gefrierschrank

Gefrierschrank TestDer Handel bietet einiges an Zubehör für Gefrierschränke an. Dazu gehören Ersatzteile wie Einlegeböden, Gefrierschubladen oder Türablagen. Bei diesen Ersatzteilen müsst ihr beim Kauf unbedingt darauf achten, dass sie mit eurem Gefrierschrank kompatibel sind und die passenden Maße aufweisen. Am besten nutzt ihr Ersatzteile, die direkt für euer Gefrierschrank-Modell ausgewiesen sind.

Für Gefrierschränke ohne NoFrost-Technik bietet der Handel Anti-Frost-Matten an, die dem Innenraum Feuchtigkeit entziehen und ein schnelles Vereisen verhindern sollen. Des Weiteren gibt es im Handel ein großes Angebot an Gefrierdosen und Gefrierbeuteln, in denen ihr eure Lebensmittel verstauen könnt. Darüber hinaus werden analoge und digitale Thermometer angeboten, mit deren Hilfe ihr die Temperatur im Innenraum überprüft.

Darauf müsst ihr beim Kauf eines Gefrierschranks achten

Das Einfrieren von Lebensmitteln gehört zu den effektivsten Möglichkeiten, die Produkte länger haltbar zu machen und eine Vorratshaltung zu betreiben. Ein Gefrierschrank ist daher in vielen deutschen Haushalten zu finden. Die Geräte bringen viele Vorteile mit sich.

  • Lebensmittel wie gekaufte Tiefkühlwaren, vorgekochte Speisen oder Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten sind im Gefrierschrank lange haltbar
  • Der Gefrierschrank bietet viel Platz für die Vorratshaltung
  • Ihr könnt eure Lebensmittel übersichtlich einordnen
  • Bei modernen Gefrierschränken mit NoFrost-Technik habt ihr keine Arbeit mit dem Abtauen
  • Der Handel bietet Gefrierschränke in unterschiedlichen Größen an
  • Für den Gefrierschrank müsst ihr einen zusätzlichen Stellplatz einplanen
  • Gefrierschränke ohne NoFrost-Technik müssen regelmäßig manuell abgetaut werden

Größtes Manko der Gefrierschränke ist der zusätzliche Platzbedarf. Viele Küchen bieten keinen Raum, um neben dem Kühlschrank noch einen Gefrierschrank aufzustellen. Diesen Punkt kann also klar die Kühl-Gefrierkombination für sich verbuchen, da ihr für sie nur einen Stellplatz benötigt. In allen anderen Punkten hat der Gefrierschrank jedoch die Nase vorn. Vor allem, wenn ihr sehr viel Platz für eure Vorratshaltung benötigt, seid ihr mit einem Gefrierschrank besser beraten, denn die großen Modelle bieten deutlich mehr Platz als der Gefrierbereich einer Kühl-Gefrierkombination.

Geht bei einer Kühl-Gefrierkombination eines der beiden Geräte kaputt, könnt ihr es nicht austauschen lassen. In dieser Hinsicht sind zwei getrennte Geräte deutlich praktischer.

Damit ihr den richtigen Gefrierschrank für eure individuellen Anforderungen findet, gibt es beim Kauf jedoch einiges zu beachten. Die wichtigsten Faktoren haben wir für euch aufgelistet.

Die Abmessungen

Der neue Gefrierschrank muss natürlich an den vorgesehenen Stellplatz passen. Messt daher sorgfältig aus, wie viel Platz euch zur Verfügung steht. Achtet dabei auch auf den Türanschlag und darauf, dass ihr die Tür weit öffnen könnt, da sich sonst die Gefrierschubladen nicht herausziehen lassen.

Bei einem Stellplatz im Abstellraum, im Keller oder in der Garage steht euch oft mehr Platz zur Verfügung. Soll der Gefrierschrank jedoch in der Küche aufgestellt werden, kommt es manchmal auf jeden Zentimeter an. Achtet insbesondere bei Einbaugeräten auf die passenden Maße.

Der Nutzinhalt

Auch die innere Größe des Gefrierschranks spielt natürlich eine große Rolle. Der sogenannte Nutzinhalt muss zu der Anzahl der Personen in eurem Haushalt sowie zu eurer Art der Vorratshaltung passen. Während für eine Einzelperson mit geringer Vorratshaltung ein Nutzinhalt von 30 Litern ausreichend ist, benötigt ihr für eine Familie mit zwei Kindern und intensiver Vorratshaltung 200 Liter Nutzinhalt und mehr.

Wählt ihr einen Gefrierschrank, der zu groß für eure tatsächliche Nutzung ist, verschwendet ihr damit nicht nur viel Energie, sondern ihr habt dadurch auch höhere Kosten als notwendig.

Die Energieeffizienzklasse

Das solltet Ihr WissenDer Nutzinhalt des Gefrierschranks ist nicht allein verantwortlich für den Energieverbrauch. Große Geräte mit viel Nutzinhalt verbrauchen zwar mehr Strom als kleinere Geräte, doch auch die Energieeffizienzklasse spielt eine sehr große Rolle.

  • A+++
    Ein Gefrierschrank der Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht mit einem Nutzinhalt von etwa 230 Litern durchschnittlich etwa 150 Kilowattstunden pro Jahr
  • A++
    Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A++ benötigt im Durchschnitt etwa 200 bis zu 220 Kilowattstunden jährlich
  • A+
    In der Energieeffizienzklasse A+ benötigen vergleichbare Geräte 250 Kilowattstunden jährlich und mehr
  • A
    Ein Gefrierschrank der Energieeffizienzklasse benötigt mit durchschnittlich knapp 300 Kilowattstunden pro Jahr fast das Doppelte von einem Gerät der Energieeffizienzklasse A+++

Die Ausstattungsmerkmale

Moderne Gefrierschränke bieten viele praktische Ausstattungsmerkmale. Nicht fehlen sollten bei einem Gefrierschrank eine Abtau-Automatik wie die NoFrost-Technik und ein Multi-Airflow-System, das die kalte Luft gleichmäßig im Inneren verteilt. Ebenfalls nicht verzichten solltet ihr auf ein Warnsystem, dass euch im Fall eines unzulässigen Temperaturanstiegs mit einem optischen und akustischen Alarm benachrichtigt. Weitere nützliche und empfehlenswerte Ausstattungsfunktionen sind ein Türalarm und eine Super-Gefrierfunktion.

Hinsichtlich anderer Funktionen wie einem Eiswürfelbereiter, einem Luftkanalsystem oder einer Einfrier-Automatik solltet ihr individuell entscheiden, ob dies für euch wichtig ist.

Achtet beim Kauf auch auf die Aufteilung im Inneren des Gefrierschranks. Manche Modelle bieten eine extra große Gefrierschublade zur Unterbringung großer und sperriger Lebensmittel. Bei anderen Modellen könnt ihr die Zwischenböden herausnehmen, um mehr Platz zu schaffen.

Die Lautstärke

Je nachdem, wo der Gefrierschrank stehen soll, spielt auch die Lautstärke eine Rolle. Steht das Gerät in der Küche, achtet darauf, dass es im laufenden Betrieb nicht lauter als 40 Dezibel ist. Das entspricht in etwa einem Flüstern oder leiser Musik.

Vor allem in einer offenen Wohnküche kann die Geräuschemission eines Gefrierschranks durchaus störend wirken.

Der Türanschlag

Viele Gefrierschränke werden mit einem wechselbaren Türanschlag angeboten. Dadurch habt ihr mehr Möglichkeiten, um das Gerät aufzustellen und auch bei einem etwaigen Umzug lauft ihr nicht Gefahr, dass der Gefrierschrank nicht in die Küche passt, weil der Türanschlag auf der falschen Seite liegt.

Gefrierschrank-Test der Stiftung Warentest

FrageDie Stiftung Warentest hat sich schon öfter mit Gefriergeräten beschäftigt. Der letzte Gefrierschrank-Test stammt aus dem Jahr 2020. In diesem Test, der regelmäßig aktualisiert wird, standen bislang 74 Gefrierschränke und Gefriertruhen auf dem Prüfstand. Getestet wurden unter anderem Geräte von AEG, Bosch, Bauknecht, Miele und Siemens.

Die Testkriterien umfassten die Dauer des Einfrierens, den Stromverbrauch, das Verhalten bei Störungen, die Temperaturstabilität, die Handhabung sowie Geräusche und Vibrationen. Im Test offenbarten sich der Stiftung Warentest dabei große Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Geräten.

Die genauen Testergebnisse und Testsieger des Gefrierschrank-Tests müsst ihr kostenpflichtig freischalten lassen. Ihr findet alle Details zum Test hier.

Gefrierschränke im Test bei Öko Test

Die Zeitschrift Öko Test hat bisher noch keinen Gefrierschrank-Test herausgegeben. Sollte ein solcher Test in der Zukunft erscheinen, werden wir euch hier ausführlich über die Testergebnisse und Testsieger bei den Gefrierschränken informieren.

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