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Darlehen oder Kredit – diese Begriffe werden gerne synonym verwendet, beschreiben sie doch die gängigen Methoden der Fremdkapitalbeschaffung. Und doch trennt sie einiges. Im alltäglichen Sprachgebrauch sind die Unterschiede jedoch unerheblich, zumal der Begriff Darlehen die längere Geschichte hat, erst seit dem 19. Jahrhundert tauchte die Alternative Kredit überhaupt auf – hier eine Zusammenfassung.

Das Darlehen – schuldrechtlicher Vertrag auf Zeit

Grundsätzlich handelt es sich um einen schuldrechtlichen Vertrag, wenn von einem Darlehen die Rede ist: Ein Darlehensgeber vereinbart sich mit einem Darlehensnehmer auf die Überlassung von Geld oder einer vertretbaren Sache – für einen bestimmten Zeitraum, die im Vertrag explizit vereinbart wird. Dafür verpflichtet sich der Darlehensnehmer dazu, entweder den geschuldeten Geldbetrag oder eine Sache mit gleichem Wert zurück zu bezahlen. Gleichzeitig darf der Darlehensnehmer das Geld oder die vertretbare Sache nach Belieben einsetzen. Soweit die Definition eines Darlehens, die zugegebenermaßen etwas kompliziert klingt, aber einen ganz alltäglichen Vorgang beschreibt:

Nehmt ihr ein Darlehen oder einen Kredit auf, vereinbart ihr euch mit der Bank oder dem Kreditgeber vertraglich, indem ihr die Rückzahlungsmodalitäten und bei Bedarf auch den Verwendungszweck des Darlehens- und Kreditbetrags sowie die dafür zu bezahlenden Zinsen als Kosten festschreibt.

Ein Darlehen ist ein schuldrechtlicher Vertrag auf ZeitDieses Grundprinzip wird bereits seit Jahrtausenden angewandt – und das in zwei grundlegenden Formen, die sich bis heute erhalten haben: Zunächst wurde ein Darlehen als Naturalvertrag verstanden, indem im 2. und 3. Jahrtausend vor Christus Saatgut oder Metalle im Rahmen eines Sachdarlehens für einen bestimmten Zeitraum überlassen wurden. Die Darlehensnehmer hatten dann nach dem vereinbarten Zeitraum ein Drittel mehr an Saatgut und 20 Prozent mehr an Silber zurückzugeben. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Möglichkeit, auch Geld gegen einen Aufpreis zur Verfügung zu stellen.

Bis zum 19. Jahrhundert war der Begriff Kredit hingegen gar nicht gebräuchlich, im Zuge der Industrialisierung hielt dann das Creditum Einzug, womit weniger das Darlehen, sondern eine Schuld und damit jegliche Forderung bezeichnet wurde – letztendlich geht der Begriff Kreditor darauf zurück. Die deutsche Schuldrechtsreform im Jahr 2002 brachte eine weitere Änderung: Der Oberbegriff Kredit für Gelddarlehen entfiel, seither werden die verschiedenen Erscheinungsformen direkt verwendet. Gleichzeitig wurde aus dem einstigen Realvertrag, bei dem ein Darlehens- oder Kreditvertrag erst mit Auszahlung der vereinbarten Summe zustande kam, ein Konsensualvertrag, der schon mit Abschluss zustande kommt.

Das Darlehen umschreibt ein schuldrechtliches Verhältnis, in dem sich Darlehensgeber und -nehmer auf den überlassenen Geldbetrag oder eine entsprechende Sache für einen bestimmten Zeitraum und gegen bestimmte Kosten vereinbaren.

Kredit oder Darlehen – die gravierenden Unterschiede

Eine bessere Unterscheidung zwischen Kredit und Darlehen lässt sich anhand der Rahmenbedingungen treffen:

  • Wird Geld in höheren Beträgen und über eine längere Laufzeit überlassen, könnt ihr von einem Darlehen ausgehen.
  • Dagegen befassen sich Kredite bevorzugt mit kleineren Summen, die über eine kürzere Zeit zur Verfügung gestellt werden.

Bei den Krediten werden weitere Differenzierungen vorgenommen, nämlich nach der Laufzeit:

  • Kurzfristige Kredite – bis ein Jahr
  • Mittelfristige Kredite – von einem bis vier Jahre
  • Langfristige Kredite – mehr als vier Jahre

Eine in Deutschland relativ neue Kategorie sind die Kurzzeitkredite, bei denen kleine Beträge für sieben bis maximal 90 Tage ausgereicht werden, um finanzielle Engpässe meistern zu können.

Kredite beziehen sich auf im Vergleich zu Darlehen kleinere Summen und kürzere Laufzeiten, wobei langfristige Kredite in die Kategorie Darlehen fallen können. In der Anwendung gibt es jedoch keine Unterschiede zwischen Darlehen und Kredit.

Die wesentlichen Grundsätze des Darlehens

Darlehen lassen sich sowohl als Gelddarlehen als auch als Sachdarlehen ausgeben. Bei Gelddarlehen werden regelmäßigen Zinsen vereinbart, die meist zum Ende eines jeden Vertragsjahres zu bezahlen sind. Allerdings können auch anderslautende vertragliche Festlegungen getroffen werden. Darüber hinaus können weitere Kosten auf den Darlehensnehmer zukommen, wie beispielsweise Darlehensgebühren, die der Darlehensgeber selbst festlegen kann.

Bei einem Sachdarlehen handelt es sich um vertretbare Sachen, die rechtlichen Rahmenbedingungen sind im § 607 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) festgelegt. Der Darlehensgeber verschafft demnach dem Darlehensnehmer Eigentum an diesen Sachen, sodass dieser diese sowohl verbrauchen als auch veräußern kann. Zum Vergleich: Mit einem Pacht- oder Mietvertrag dürft ihr dies nicht, dann dürft ihr die gemieteten Gegenstände lediglich nutzen. Zum Ende eines Sachdarlehens hat der Darlehensnehmer eine gleichwertige Sache zurückzugeben.

Wenn ihr auf der Suche nach einem Darlehen seid, geht es um ein Gelddarlehen: Ihr erhaltet einen bestimmten Geldbetrag, den ihr zuzüglich der vereinbarten Zinsen und Gebühren innerhalb der festgelegten Laufzeit zurückzuzahlen habt.

Die wichtigsten Darlehensarten

Es gibt über die grundlegende Unterscheidung hinaus eine ganze Reihe von Ausgestaltungsmöglichkeiten für Darlehen, in der Praxis haben sich folgende Arten etabliert:

  • Endfälliges Darlehen
    Diese Darlehensform kann auch als Festdarlehen oder Fälligkeitsdarlehen bezeichnet werden, da es nicht in regelmäßigen Raten zurückgeführt wird. Der Darlehensbetrag wird erst zum Ende der Vertragslaufzeit fällig. Es muss also die gesamte Summe in einem Betrag zurückgezahlt werden. Wegen der fehlenden Tilgung bleibt die Zinsbelastung hoch, was insbesondere bei gewerblichen Finanzierung oder Darlehen für vermietete Immobilien steuerlich sinnvoll sein kann.
  • Annuitätendarlehen
    Zur Rückzahlung dieses Darlehens wird von vornherein ein jährlich zu leistender Schuldendienst aus Zins und Tilgung vereinbart. Da die verbleibende Darlehenssumme kontinuierlich abnimmt, reduziert sich auch die Zinslast. Innerhalb des Schuldendienstes steigt demnach der Tilgungsanteil von Jahr zu Jahr, während der Zinsanteil entsprechend sinkt. Diese Variante wird bevorzugt bei Immobilienfinanzierungen eingesetzt. Die Konditionen gelten immer nur für die Dauer der Zinsbindungsfrist, die über unterschiedliche Zeiträume vereinbart werden kann – bis hin zum Volltilgerdarlehen, das die Konditionen für die gesamte Laufzeit fixiert.
  • Tilgungsdarlehen
    Bei dieser Variante bleibt der Tilgungsanteil während der Vertragslaufzeit konstant. Der Zinsanteil wird aus dem jeweils verbleibenden Darlehensbetrag errechnet, sodass sich der Schuldendienst regelmäßig reduziert. Die Restschuld wird somit schneller zurückgeführt als bei Annuitätendarlehen, was die Bezeichnung Abzahlungsdarlehen plausibel macht. Interessant ist diese Darlehensform dann, wenn für die finanzierte Sache in den ersten Jahren Abschreibungen geltend gemacht werden können. So lassen sich die höheren Raten zumindest steuerlich ausgleichen.
  • Laufzeitzinsdarlehen
    Diese Darlehen sind auch als LAUDA oder Ratendarlehen bekannt: Zu Beginn der Laufzeit werden alle fälligen Zinsen zusammengerechnet und der Darlehenssumme zugeschlagen. Die Summe wird durch die Anzahl der monatlichen Raten geteilt, die somit fest für die gesamte Vertragslaufzeit vereinbart werden. In diese Kategorie fällt somit auch der Ratenkredit.
  • Partiarisches Darlehen
    Bei dieser Variante erhält der Darlehensgeber zusätzlich zu den Zinsen oder an deren Stelle eine Gewinnbeteiligung ausgezahlt.
  • Forward Darlehen
    Dieses Annuitätendarlehen kann mit einer Vorlaufzeit von bis zu 60 Monaten vereinbart werden: Ihr schließt heute den Vertrag über eine bestimmte Darlehenssumme, auch wenn ihr noch gar keine Immobilie zum Kauf oder Bau gefunden habt. So sichert ihr euch die Konditionen und könnt das Darlehen nach der festgelegten Vorlaufzeit in Anspruch nehmen – auch wenn die Bauzinsen dann wieder gestiegen sein sollten.
  • Hypothekendarlehen
    Um ein solches Darlehen ausgereicht zu bekommen, muss der Darlehensnehmer dem Darlehensgeber Grundpfandrechte am finanzierten Objekt einräumen. Dies kann eine Hypothek sein, aber auch eine Grundschuld oder eine Sicherungsgrundschuld. Der Darlehensgeber erhält so Zugriff auf das finanzierte Objekt: Sollte der Darlehensnehmer mit den Ratenzahlungen in Verzug geraten, kann der Darlehensgeber das Objekt verwerten und aus dem Erlös die verbleibende Restschuld tilgen.
  • Bauspardarlehen
    Um ein Bauspardarlehen zu erhalten, müsst ihr vorher eine bestimmte Sparleistung erbracht haben. Bausparkassen funktionieren wir große Gemeinschaftskassen, in die die Bausparer einzahlen, um dann der Reihe nach ein günstiges Darlehen ausgereicht zu bekommen.
  • Massedarlehen
    Dieser Sonderfall eines Darlehens kann im Zuge einer Insolvenz eine Rolle spielen: Der Insolvenzverwalter nimmt Massegläubigern, also Banken, Kunden oder Lieferanten des insolventen Unternehmens, die Rechte an der verwertbaren Masse haben, ein Darlehen auf, um den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten.
  • Abrufdarlehen
    Auch hierbei handelt es sich um eine Sonderform: Der Kreditnehmer erhält eine Kreditlinie eingeräumt, die er nach zeitlicher Anforderung in Anspruch nehmen kann.
  • Rollierendes Geldmarktdarlehen
    Dieses Darlehen wird auch als Roll-over-Kredit bezeichnet, da die Rückzahlung flexibel vereinbart werden kann. Die dafür zu entrichtenden Zinsen passen sich automatisch an den jeweils aktuellen Marktzins an.

Der Darlehensvertrag als Grundlage

Zwischen dem Darlehensgeber und Darlehensnehmer werden alle wichtigen Eckpunkte vertraglich vereinbart. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn er von beiden Parteien unterzeichnet worden und an alle ausgehändigt worden ist. In elektronischer Form ist eine Unterschrift jedoch nicht zwingend notwendig. Die für einen solchen Vertrag typischen Pflichten werden klar geregelt. Dazu zählen beispielsweise

  1. die Pflicht des Darlehensgebers zur Auszahlung des vereinbarten Geldbetrages an den Darlehensnehmer,
  2. die Zahlungspflichten des Darlehensnehmers inklusive Fälligkeiten und Zinshöhe.

Grundsätzlich können die Vertragsparteien jedoch die Verträge frei gestalten, wenn sie sich dazu einig werden. Interessanter für euch ist jedoch der Verbraucherdarlehensvertrag, der wiederum eine besondere Form darstellt.

Der Verbraucherdarlehensvertrag – zum Schutz der Verbraucherrechte

Der Verbraucherdarlehensvertrag – zum Schutz der VerbraucherrechteSchließt ihr als Privatpersonen einen Vertrag mit einem gewerblichen Kreditgeber, also einem Unternehmen, muss dieser Darlehensvertrag strengere Bedingungen einhalten – sowohl in Bezug auf die Form als auch auf die Informationen, die euch als Verbrauchern zur Verfügung zu stellen sind. Als Verbraucher geltet ihr, solange ihr das Darlehen nicht zu einem gewerblichen Zweck oder im Zusammenhang mit einer selbstständigen Tätigkeit beziehen wollt. Wollt ihr hingegen ein Auto kaufen, einen Urlaub oder größere private Anschaffungen finanzieren, dann fällt das unter die Kategorie Verbraucherdarlehen.

Die Verträge müssen vom Grundsatz her die gleichen Vorschriften erfüllen wie allgemeine Darlehen, allerdings gilt hier die Pflicht zur Schriftform. Eine Unterschrift auf einem Tablet reicht also nicht aus, allerdings gibt es zwischenzeitlich vor allem bei Mini- und Kurzzeitkrediten durchaus elektronische Alternativen, wie beispielsweise die eSignatur. Größere Darlehen hingegen sind in Papierform auszufertigen und zu unterzeichnen. Dazu können beide Parteien auch getrennt voneinander Darlehens-Antrag und -Annahme in Schriftform erklären.

Ein weiterer Unterschied besteht in den umfangreicheren Informationspflichten, der Mindestinhalt des Verbraucherdarlehensvertrages ist gesetzlich geregelt. So müssen folgende Punkte eindeutig geklärt sein:

  • Art, Weise und Fälligkeiten der Rückzahlung
  • die zur Ausreichung des Darlehens zu bestellenden Sicherheiten
  • die Höhe des effektiven Jahreszinses, des Sollzinses und weiterer Kreditkosten
  • die Kosten eventuell geforderter Versicherungen
  • der Netto-Darlehensbetrag
  • bei Bedarf die Höchstgrenze des Darlehens

Fakt ist:
Nehmt ihr als Privatpersonen für private Zwecke ein Darlehen auf, profitiert ihr von den besonderen Bedingungen eines Verbraucherdarlehens. Hier gelten höhere Formerfordernisse und umfangreichere Informationspflichten.

Ihr genießt bei einem Verbraucherdarlehen ein Widerrufsrecht. Darüber hinaus dürfen euch keine Bearbeitungsgebühren berechnet werden. Diese wurde als unzulässige und unangemessene Benachteiligung der Verbraucher bewertet. Ebenso unzulässig sind Kontoführungsgebühren. Diese Kosten müssen durch die effektiven Jahreszinsen gedeckt werden.

Das Darlehen – komfortable Bedingungen für Verbraucher

Auch wenn Kredit und Darlehen dieselbe Art und Weise der Beschaffung von Fremdkapital ermöglichen, gibt es in der Praxis einige Unterschiede: Während Kredite für kürzere Zeiträume und kleiner Summen ausgereicht werden, werden Darlehen über lange Laufzeiten und für größere Beträge ausgereicht. Darüber hinaus unterschieden sich die Finanzierungsformen in ihrer Ausgestaltung, insbesondere die Bestellung von Sicherheiten spielt bei Darlehen eine große Rolle.

Im Privatbereich kommen Darlehen in erster Linie in der Immobilienfinanzierung zum Einsatz. Hier einen fundierten Vergleich zu nutzen, kann nur ein erster Anhaltspunkt sein: Es gibt zahlreiche Variablen, mit denen ihr die Finanzierung auf eure individuellen Ansprüche zuschneiden könnt – und alle wirken sich letztendlich auf die Höhe des effektiven Jahreszinses aus. Dazu zählen beispielsweise

  • die Laufzeit
  • die Dauer der Zinsbindung
  • die Höhe der Beleihung
  • die Höhe des anfänglichen Tilgungssatzes
  • die Vereinbarung von Sondertilgungen

Sobald ihr eine der Größen verändert, weicht auch der effektive Jahreszins ab. Ein Vergleich sollte sich also immer auf dieselben Voraussetzungen beziehen. Um ein Darlehen so anzupassen, dass euer Vorhaben optimal finanziert wird, ist also etwas Aufwand notwendig. Diese Mühe kann sich unter dem Strich aber rechnen, ihr kommt nämlich schneller an euer Finanzierungsziel.

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