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Debitkarten Vergleich 2019 – Jetzt Debitkarten vergleichen und online beantragen

Starten wir diesen Ratgeber direkt mit einer Frage: Was hat eine Girocard der Sparkasse München mit einer kostenlosen Kreditkarte der Commerzbank gemeinsam? Richtig, es handelt sich jeweils um Debitkarten. Wie ihr anhand dieses kleinen Beispiels seht, kann die Verwendung des Begriffs Debitkarte gerade unter Laien durchaus für einige Verwirrung sorgen. Ausgangspunkt ist, dass bei einer Girokarte genau wie bei einer Debitcard alle von euch getätigten Umsätze noch am selben Tag von eurem Referenzkonto abgebucht werden. Ob es sich dabei um das Girokonto oder um ein Kreditkartenkonto handelt, ist für die Zahlungsart an sich erst einmal uninteressant. Eine Debit Kreditkarte wird folglich auf Guthabenbasis geführt und ist damit mit einer echten Kreditkarte nicht zu vergleichen.

Wenn ein Bankberater also von einer Debitkarte spricht, kann er verschiedene Karten meinen. Meist hat er aber die Girocard im Sinn. Das Girocard-System ist ein rein deutsches System, diese Debitkarten funktionieren demnach für alle Bürger der Bundesrepublik nur im Inland. Damit ihr aber im Ausland nicht extra eine zweite Karte benötigt, um Zahlungen zu tätigen, setzen deutsche Banken auf das sogenannte Co-Badging. Oder einfacher ausgedrückt: Auf eine Partnerschaft mit einem zweiten Anbieter. In den meisten Fällen handelt es sich um V-Pay (System von VISA Debitkarte) und Maestro (Debitkarten-System von MasterCard). In Deutschland können Kunden zwischen beiden Anbietern wählen, müssen sie meist aber gar nicht, da die preiswertere Variante bei den meisten Banken schon vorgegeben ist.

Nun sollte der Begriff zwar schon verständlicher sein, dennoch bleiben noch viele Fragen, die es zu beantworten gilt. Welche Vorteile bietet eine Debitkarte? Und wie sicher ist sie? Antworten auf alle diese Fragen und mehr findet ihr in diesem Ratgeber und unserem angehängten FAQ-Bereich ganz unter auf der Webseite.

Was ist eine Debitkarte?

Debitkarten Vergleich: Jetzt die beste Debit Kreditkarte findenDas englische Wort „Debit“ bedeutet so viel wie Belastung oder auch Soll und daher kommt auch der Name für die in diesem Ratgeber thematisierten Debitkarten. Wie bereits erwähnt, ist der Begriff nicht eindeutig eingegrenzt, beschreibt aber meistens eine von einem Kreditinstitut herausgegebene Zahlungskarte, welche der Kunde für bargeldlose Transaktionen oder das Abheben von Bargeld am Automaten benutzen kann. Der grundlegende Unterschied zu einer normalen Kreditkarte ist: Das Konto wird im Anschluss an jede Transaktion sofort belastet. Eine Vorfinanzierung des Betrags oder ein zinsfreies Zahlungsziel gibt es bei einer Debitkarte also nicht.

Meist sprechen wir von der klassischen Girocard oder EC-Karte, die ihr bei der Eröffnung eines Girokontos automatisch dazu erhaltet, aber es gibt auch einige Debit Kreditkarten, deren Funktionsweise wir euch im nächsten Absatz erklärt haben. Eine normale Debitkarte wird meist aus PVC, einem Kunststoff, hergestellt und entspricht der ISO/IEC 7810 Norm. Sie besitzt klassischerweise einen Magnetstreifen auf der Rückseite der Karte und einen elektronischen Chip.

Debitkarten haben ebenso wie Kreditkarten eine Kartennummer, die 13 bis 19 Ziffern hat und auf der Vorder- oder Rückseite der Karte abgedruckt ist. Dort stehen auch der Name des Karteninhabers sowie das Gültigkeitsdatum. Auf manchen Karten befindet sich auf der Rückseite zudem der Card Verification Code (CVC) – eine dreistellige Prüfziffer, die für die Verifizierung genutzt wird.

Obwohl bei einer solchen Karte kein Kredit gewährt wird, erfüllt sie alle Funktionen einer klassischen Kreditkarte, darunter auch bargeldloses Bezahlen im Internet oder unterwegs im Supermarkt bzw. an der Tankstelle. Auch für Flug- oder Hotelbuchungen könnt ihr die Debitkarte nutzen. Die wichtigsten Vor- und Nachteile der Karte haben wir euch an dieser Stelle noch einmal übersichtlich zusammengefasst:

  • Leicht erhältlich
  • Hohe Akzeptanz
  • Geringes Risiko eines Zahlungsverzugs
  • Alle Funktionen einer klassischen Kreditkarte (bargeldloses Bezahlen, Online-Shopping, …)
  • Hohe Sicherheit durch Chip und PIN-Eingabe
  • Keine zusätzlichen Jahresgebühren für Kartenführung
  • International gegenüber Kreditkarte im Nachteil (geringere Akzeptanz)
  • Keine Einräumung eines Kreditrahmens (für manche Händler wichtig)

Wie funktioniert eine Debit Kreditkarte?

Das solltet Ihr Wissen: So funktioniert die Debit KreditkarteHäufig werdet ihr feststellen, dass auf eurer Girocard neben der Bank an sich noch ein weiterer Anbieter wie etwa MasterCard oder VISA angegeben ist. Bei diesen Maestro- oder V-Pay-Karten handelt es sich um Debitkarten dieser Kreditkarten-Unternehmen. In den meisten Fällen geben Banken diese Karten nur in Verbindung mit der Girocard aus, daher findet ihr das Logo des Unternehmens auf der Karte. Nur selten geben Banken reine V-Pay-Karten oder Maestro-Karten aus oder eine Kombination aus diesen aus. Wichtig ist: In Deutschland lassen sich Maestro- und V-Pay-Karten im Regelfall nicht zum Online-Shopping benutzen. Hierfür muss man bei der Bank eine separate Kreditkarte beantragen, am besten eine kostenlose Kreditkarte aus unserem Ratgeber.

Es handelt sich bei diesen Girocards mit Logo, den Debit Kreditkarten, also nicht um echte Kreditkarten. MasterCard und VISA geben zudem noch andere Debitkarten aus, die klassischen Kreditkarten schon eher ähneln, am Aufdruck „Debit“ auf der Karte aber schnell als Debitkarten identifiziert werden können. Auch hier gilt nämlich: Banken geben Kunden mit diesen Karten keinen Kredit, sondern buchen das Geld sofort bzw. zeitnah vom Konto ab.

Die Debitkartensysteme

Es gibt verschiedene Debitkartensysteme, die wir bereits in diesem Ratgeber – mal häufiger, mal seltener – erwähnt haben. Im Folgenden wollen wir euch die wichtigsten drei Systeme kurz und kompakt vorstellen:

  • EC-Cash: EC-Cash steht für die Kartenzahlung mit der PIN am Point of Sale (POS)-Terminal. Das System kann mit Karten fast aller Bank benutzt werden, da über 725.000 Terminals auf dem Markt existieren. Der Händler prüft einfach die PIN und das Verfügungslimit des Kunden und fragt die aktuelle Sperrdatei ab. Ist die Rückmeldung positiv, erhält der Händler eine Zahlungsgarantie durch das Kreditinstitut des Karteninhabers.
  • Maestro: Maestro ist das Debitkarten System der MasterCard und kommt weltweit in über 210 Ländern zum Einsatz. Als Maestro-Kunde stehen euch somit knapp 15 Mio. Akzeptanzstellen (Stand: 11/2018) und zahlreiche Geldausgabeautomaten zur Verfügung.
  • V-Pay: Bei V-Pay von VISA Debitkarte Europe handelt es sich um eine Chip- und PIN-basierte Bankkarte, die allerdings nur in Deutschland und dem europäischen Ausland genutzt werden kann. Hier profitiert ihr von neuesten Sicherheitsstandards und habt fast 10 Mio. Akzeptanzstellen zur Verfügung.

Debitkarte Vergleich zu anderen Kreditkarten

Nun haben wir in diesem Debitkarte Vergleich mehr als einmal erwähnt, welche Unterschiede zwischen einer solchen Karte und einer normalen Kreditkarte bestehen. Die Art der Abbuchung ist nicht der einzige Faktor, aber wohl der wichtigste hierbei. An dieser Stelle wollen wir aber auch zum persönlichen Vergleich auch die weiteren Kreditkarten-Arten vorstellen, damit ihr euch einen echten Überblick verschaffen könnt. Diese Kartentypen findet ihr übrigens in unserem Kreditkarten-Vergleich, nur einen Klick entfernt.

  • Charge-Card: Im Endeffekt das, was ihr vermutlich alle heute unter dem Begriff „Kreditkarte“ versteht. Hier wird euch ein echter Kreditrahmen geboten. Es besteht aber keine Option der Ratenzahlung, stattdessen wird monatlich eine Rechnung erstellt, die in Summe bezahlt werden muss.
  • Prepaid-Card: Die optimale „Kreditkarte ohne Schufa“ für alle mit schlechter oder mittlerer Bonität. Eine Prepaid-Card ist erst dann benutzbar, wenn ihr sie mit Guthaben aufgeladen habt, ähnlich wie bei einem Prepaid-Handy. Ihr könnt zudem nur Zahlungen in der Höhe tätigen, wie zuvor eingezahlt wurde. Ist das Guthaben aufgebraucht, müsst ihr es wieder neu aufladen. Ein Kreditrahmen wird nicht gewährt.
  • Revolving-Card: Bei einer solchen Karte werden Umsätze nicht automatisch über das Girokonto verbucht. Ihr könnt zudem zwischen einer Summenzahlung und einer Ratenzahlung wählen. Bei letzterer fallen natürlich Zinsen an, die Höhe jeder Rate werden vertraglich geregelt.
  • Virtuelle Kreditkarte: Zuletzt wollen wir euch noch dieses jüngere Modell vorstellen, das sich vor allem für eine Internet-Verwendung eignet. Ihr erhaltet hier, wie der Name bereits vermuten lässt, keine physische Karte, sondern nur die benötigten Daten wie Prüfziffer und Kartennummer.
Eine weitere Alternative bietet die Daily-Chargekarte, eine Kombination aus klassischer Kreditkarte und Prepaid-Karte. Sie kann zum einen mit Guthaben aufgeladen werden, verfügt aber auch über einen Kreditrahmen, falls ihr das Guthaben überzieht.

Wie sicher ist eine Debitkarte?

Grundsätzlich zählen Debitkarten zu den sichersten Zahlungskarten, die euch auf dem Markt zur Verfügung stehen. Gerade beim Bezahlen mit dem EC-Cash-System besteht ein sehr hoher Schutz, der noch einmal höher ist als beim Elektronischen Lastschriftverfahren (ELV, s. FAQ-Bereich). Das liegt daran, dass die PIN weder auf dem Magnetstreifen noch beim Händler-Terminal gespeichert wird. Ihr solltet allerdings aus Sicherheitsgründen stets darauf achten, die PIN sicher zu verwahren. Das heißt vor allem, sie nicht neben der Karte im Geldbeutel mit sich zu führen oder irgendwo aufzuschreiben!

Einen einheitlichen Standard bietet seit dem Jahr 2011 das EMV-System, das vor Skimming, also dem Ausspähen von Daten auf Kredit- oder Debitkarten, schützt. Dabei werden die Daten aus dem Magnetstreifen herausgelesen. Für sichere Online-Zahlungen sorgen zudem seit neuestem Verfahren wie „Verified by VISA“ oder der „MasterCard SecureCode“, sogenannte 3D Secure-Authentifizierungsverfahren.

FAQ: Eure Fragen kurz und kompakt beantwortet

FAQ: Eure Fragen kurz und kompakt beantwortetAn dieser Stelle wollen wir euch noch kurz in den FAQ-Bereich einführen, der all diejenigen Fragen behandelt, die entweder die Thematik nur am Rande kratzen oder im Haupttext einfach keinen Platz mehr gefunden haben. Hier findet ihr kurze und kompakte Antworten auf diese Fragen.

Was ist der Unterschied zwischen Debit- und Kreditkarte?

Den zentralen Unterschied haben wir im Ratgeber bereits erwähnt, es ist die Art der Abrechnung. Bei einer bargeldlosen Zahlung mit einer Debitkarte wird der Betrag direkt von dem der Karte zugehörigen Girokonto abgebucht, während das Konto bei einer echten Charge-Karte oder Revolving-Karte nicht direkt belastet wird. Dem Kunden wird stattdessen ein Kreditrahmen gewährt, den er monatlich voll ausschöpfen kann. Die Rückzahlung erfolgt immer am Ende des Monats – entweder in einer einmaligen Zahlung oder in Ratenbeträgen (allerdings mit Zinsen).

Wofür steht die Abkürzung ELV?

ELV ist die Abkürzung für das elektronische Lastschriftverfahren, das bereits in den 80er-Jahren entwickelt wurde. Dabei wird eine Zahlung durch die Unterschrift des Kunden verifiziert. Das Verfahren ist mit allen Debitkarten über den Magnetstreifen möglich, da darüber die Bankverbindung ausgelesen wird. Im Anschluss wird ein Beleg für eine einmalige Lastschrifteinzugsermächtigung erstellt, den ihr als Kunde unterschreibt.

Der Vorteil ist, dass das ELV für den Händler deutlich kostengünstiger ist, wegen mangelnder Sicherheitsstandards aufgrund der hohen Missbrauchsgefahr (gefälschte Unterschriften, mangelnde Deckung, …) ist das Verfahren in Deutschland von der Kreditwirtschaft aber nicht anerkannt.

Sind Prepaid-Karten auch Debitkarten?

Klare Antwort: Nein, eine Prepaid-Karte ist keine Debitkarte. Ihr könnt eine Prepaid-Karte zwar wie eine solche verwenden, doch die Zahlungsbeträge werden von keinem Konto abgebucht. Bevor ihr die Prepaid-Karte nutzen könnt, müsst ihr sie mit ausreichend Guthaben aufladen. Zudem gilt: Da Debitkarten an Girokonten gekoppelt sind, ist fast immer eine Bonitäts-Prüfung mit Schufa-Auskunft vonnöten.