Die 13 besten Spiegelreflexkameras im Vergleich – perfekte Schnappschüsse Dank modernster Technik – 2021 Test und Ratgeber

Habt ihr auch eine Vorliebe für atmosphärische Bildaufnahmen und sucht ein Gerät, mit dem ihr zuverlässig hochwertige Fotos schießen könnt? Die meisten Fotografen setzen dazu vor allem auf Spiegelreflexkameras. Diese bieten unterschiedlichste Einstellungsmöglichkeiten und überzeugen durch eine gestochen scharfe Bildqualität. Damit ihr bei der großen Auswahl nicht den Überblick verliert, haben wir insgesamt 13 Spiegelreflexkameras für euch verglichen und verraten euch, wodurch sich die einzelnen Geräte auszeichnen.

In unserem darauffolgenden Ratgeber lest ihr, was eine Spiegelreflexkamera eigentlich ist, wie sie funktioniert und worauf ihr achten solltet, wenn ihr euch ein solches Gerät zulegen wollt. Wir hoffen, dass wir euch so dabei helfen können, die passende Kamera für euch zu finden. Zudem erfahrt ihr, ob die Stiftung Warentest bereits einen Spiegelreflexkamera-Test durchgeführt hat und wie es bei Öko Test damit bestellt ist.

Die besten 4 Spiegelreflexkameras im ausführlichen Vergleich

Canon EOS 1300D Digitale Spiegelreflexkamera
Hersteller
Canon
Megapixel
18,0 Megapixel
Displaygröße
7,5 Zentimeter
Reihenaufnahmen
3 Bilder pro Sekunde
Drehbares Display
Autofokus
Full HD Video
Abmessungen
7,76 x 12,9 x 10,13 Zentimeter
Gewicht
485 Gramm
Zum Angebot
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Nikon Kamera D3400
Hersteller
Nikon
Megapixel
24,2 Megapixel
Displaygröße
7,5 Zentimeter
Reihenaufnahmen
5 Bilder pro Sekunde
Drehbares Display
Autofokus
Full HD Video
Abmessungen
9,8 x 7,5 x 12,4 Zentimeter
Gewicht
650 Gramm
Zum Angebot
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Panasonic LUMIX DMC-FZ200EG9 Bridgekamera
Hersteller
Panasonic
Megapixel
12,1 Megapixel
Displaygröße
7,5 Zentimeter
Reihenaufnahmen
50 Bilder pro Sekunde
Drehbares Display
Autofokus
Full HD Video
Abmessungen
8,66 x 11,02 x 12,52 Zentimeter
Gewicht
590 Gramm
Zum Angebot
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Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera
Hersteller
Sony
Megapixel
24,3 Megapixel
Displaygröße
7,6 Zentimeter
Reihenaufnahmen
12 Bilder pro Sekunde
Drehbares Display
Autofokus
Full HD Video
Abmessungen
10,4 x 8,1 x 1,4 Zentimeter
Gewicht
649 Gramm
Zum Angebot
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Abbildung
Modell Canon EOS 1300D Digitale Spiegelreflexkamera Nikon Kamera D3400 Panasonic LUMIX DMC-FZ200EG9 Bridgekamera Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera
Hersteller
Canon Nikon Panasonic Sony
Megapixel
18,0 Megapixel 24,2 Megapixel 12,1 Megapixel 24,3 Megapixel
Displaygröße
7,5 Zentimeter 7,5 Zentimeter 7,5 Zentimeter 7,6 Zentimeter
Reihenaufnahmen
3 Bilder pro Sekunde 5 Bilder pro Sekunde 50 Bilder pro Sekunde 12 Bilder pro Sekunde
Drehbares Display
Autofokus
Full HD Video
Abmessungen
7,76 x 12,9 x 10,13 Zentimeter 9,8 x 7,5 x 12,4 Zentimeter 8,66 x 11,02 x 12,52 Zentimeter 10,4 x 8,1 x 1,4 Zentimeter
Gewicht
485 Gramm 650 Gramm 590 Gramm 649 Gramm
Erhältlich bei
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1. Canon EOS 1300D Digitale Spiegelreflexkamera – günstige Spiegelreflexkamera für Einsteiger

Das erste Produkt in unserem großen Spiegelreflexkamera-Vergleich ist die Canon EOS 1300D. Aufgrund des günstigen Preises ist dieses Gerät vor allem für Einsteiger interessant. Die Kamera kommt mit 18,7 Megapixeln im APS-C-Format daher und bietet euch 920.000 Bildpunkte für hochwertige Aufnahmen.

Weiterhin verfügt sie über ein 7,5 Zentimeter großes TFT Display und ein integriertes Blitzgerät mit einer Ladezeit von ungefähr 2 Sekunden. Der Weißabgleich erfolgt dabei automatisch über den Bildsensor. Diese Kamera kann sowohl mit WLAN als auch mit NFC-Geräten verbunden werden. Der Optische Zoom erlaubt euch eine bis zu dreifache Vergrößerung.

Im Lieferumfang mit inbegriffen ist neben der Kamera und einem Objektiv auch ein Gutschein Code für 50 Gigabyte Speicherplatz bei dem Canon internen Cloudspeicher Irista.

Auch optisch weiß die Spiegelreflexkamera von Canon durch ihr in Schwarz gehaltenes Design zu gefallen. Der Handgriff sorgt dabei für zusätzlichen Tragekomfort. Die Rückseite der Canon folgt einem klaren Aufbau, der es euch leicht macht, die gewünschten Tasten schnell zu finden. Zudem könnt ihr bei diesem Gerät zwischen einem schwarzen und einem silbernen Modell wählen.

2. Nikon D3400 mit erweitertem ISO-Bereich

Bei dem nächsten Gerät unseres Spiegelreflexkamera-Vergleichs handelt es sich um die Nikon D3400. Auch diese Kamera ist in die unteren Preiskategorien einzuordnen und daher vor allem für Einsteiger geeignet. Die Nikon D3400 bietet euch 24,2 Megapixel und verfügt über einen erweiterten ISO-Bereich. Den ISO-Wert könnt ihr von 100 bis 25.600 einstellen. Mit diesem großen Lichtempfindlichkeitsbereich schießt ihr auch bei schlechten Lichtverhältnissen hochwertige Fotos.

Durch das äußerst präzise Autofokussystem mit 11 verschiedenen Messfeldern könnt ihr bis zu 5 Bilder pro Sekunde schießen. Des Weiteren ist es euch möglich, FULL-HD Videos mit bis zu 60 Bildern in der Sekunde zu drehen und bis zu 1.200 Bilder pro Akkuaufladung zu schießen. Zudem sorgt das 8,89 Zentimeter große Display für eine gute Übersicht. Die Kamera wiegt ohne gesondertes Zubehör rund 650 Gramm.

Mit dem Kreativ-Effekt-Modus könnt ihr euch ganz individuell mit 10 vorbereiteten Filtern daran machen, eure geschossenen Fotos zu bearbeiten und diesen eine weitere künstlerische Note zu verleihen.

Die Nikon D3400 kann auch mit ihrem schwarzen Design durchaus überzeugen. Bei diesem Gerät könnt ihr euch außerdem für ein rotes Design entscheiden. Die Tasten wurden von Nikon so designend, dass sie sich gut vom Rest der Kamera abheben. Insgesamt liegt die Nikon D3400 durch ihr kompaktes Design gut in der Hand und lässt sich leicht bedienen.

3. Panasonic LUMIX DMC-FZ200EG9 Bridgekamera mit 24-fachem optischen Zoom

Weiter geht es mit der Panasonic Lumix DMC-FZ200EG9 (Premium Bridgekamera), welche sich preislich in die untere Mittelklasse einordnet. Dieses Gerät verfügt über eine 12,1 Megapixel starke Auflösung mit MOS Sensor und besitzt zudem einen sehr schnellen Autofokus mit einer Reaktionszeit von gerade einmal 0,1 Sekunden. Zudem könnt ihr mit der Lumix 12 Bilder pro Sekunde schießen, um sich schnell bewegende Motive optimal einzufangen.

Weiterhin bekommt ihr zu dieser Kamera ein Lumix F Leica DC Vario-Elmarit Objektiv dazu, welches einen 24-fachen (4-fachen digitalen) optischen Zoom ermöglicht. Das 7,5 Zentimeter große schwenkbare LCD-Display der Spiegelreflexkamera verfügt über 460.000 hochauflösende Bildpunkte. Zudem geht die Brennweite dieses Modells von 25 bis 600 Millimeter.

Bei der Spiegelreflexkamera von Panasonic gibt es reichlich Zubehör obendrauf. Dazu zählt: Ein AV-Kabel, ein USB-Kabel, ein Tragegurt, eine Sonnenblende, ein Ladegerät, ein Objektivdeckel mit Halteband und eine CD-Rom mit zahlreichen Programmen und Informationen.

Panasonic versteht es wie eh und je seine Produkte in einem ansprechenden Design zu verpacken. Die Spiegelreflexkamera wirkt kompakt aber nicht klobig und alle Tasten sind so arrangiert, das ihr sie schnell und ohne größere Schwierigkeiten erreichen könnt. Farblich wird diese Spiegelreflexkamera nur in Schwarz angeboten.

4. Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera – optimal für sich bewegende Motive

Die von Sony hergestellte ILCA Alpha 77 II ordnet sich preislich bereits in die obere Mittelklasse ein. Mit 24,3 Megapixeln im APS-C-Format auf einem CMOS-Sensor seid ihr für hochwertige Aufnahmen gut ausgerüstet. Weiterhin reproduziert der Bionz X Bildprozessor Details und feinste Farbabstufungen auf hohem Niveau.

Zunächst wird diese Kamera ohne Objektiv angeboten, welches ihr aber gegen einen entsprechenden Aufpreis zusätzlich im Set erwerben könnt. Ansonsten bietet euch die Kamera von Sony einen elektronischen 100 Prozent Xtra-Fine-XGA-OLED-Sucher mit 2,3 Millionen Punkten und zusätzlichen Informationen auf dem neigbaren LC-Display.

Mit der Sony Spiegelreflexkamera könnt ihr bis zu 60 Bilder pro Serie schießen und so auch rasante Motive auf Foto festhalten. Zudem bekommt ihr mit einem Schultergurt, einer Augenmuschel sowie einem Mikro-USB-Kabel und einem Gehäusedeckel reichlich Zubehör obendrauf.

Mit der ILCA Alpha 77 II zeigt Sony, dass sie in Sachen Design genau wissen, was ihre Kunden möchten. Vor allem durch den Aufbau kann die Spiegelreflexkamera überzeugen. Die Tasten sind so angeordnet, dass sich das Gerät intuitiv bedienen lässt.

5. Canon EOS 750D SLR-Digitalkamera mit Clear-View-TFT-Touchscreen

Das nächste Produkt in unserem großen Spiegelreflexkamera-Vergleich ist die Canon EOS 750D, welche sich preislich noch in die Mittelklasse einordnen lässt. Durch die 24,2 Megapixel mit einem APS-C Sensor sind euch während eurer Fotoessions beste Ergebnisse garantiert. Die Brennweite hängt vom Objektiv ab, wobei der Umrechnungsfaktor das 1,6. Fache beträgt.

Durch den dreh- und schwenkbaren 7,7 Zentimeter großen Clear-View-TFT-Touchscreen mit einem Seitenverhältnis von 3:2 und circa 1.040.000 Bildpunkten könnt ihr euch auf hochwertige Aufnahmen freuen. Auch Videoaufnahmen in Full HD sind mit der Spiegelreflexkamera von Canon problemlos möglich. Die präzise Schärfenachführung und der weiche Fokusübergang wird euch dies maßgeblich erleichtern.

Die geschossenen Fotos auf der Spiegelreflexkamera könnt ihr ganz leicht per WLAN mit NFC auf kompatible Endgeräte wie Smartphones, Tablets, Drucker oder eine Canon-Connect-Station weiterschicken. Zeigt der ganzen Welt eure besten Fotos auf einem beliebigen sozialen Netzwerk!

Da Canon nicht umsonst einer der Marktführer im Bereich von Kameratechnik ist, weiß das Unternehmen, wie sie ansprechendes und nützliches Design mit einer Spiegelreflexkamera verbinden. Durch die rutschfeste Oberfläche wird euch eine noch bessere Handhabung ermöglicht.

6. Canon EOS 80D SLR-Digitalkamera mit 24,3 Megapixeln

Mit der EOS 80D hat es noch ein weiteres Produkt aus dem Hause Canon in unserem Spiegelreflexkamera-Vergleich geschafft. Auch dieses Gerät zählt ohne Objektiv in die preisliche Mittelklasse. Für ein zusätzliches Objektiv müsst ihr auch entsprechend tiefer in die Tasche greifen. Die 24,2 Megapixel mit APS-C und CMOS Sensor sorgen für eine hervorragende Bildqualität.

Hier kann das 7,7 Zentimeter große Display auch gedreht und geschwenkt werden. Der ISO-Bereich geht bei diesem Modell von 100 bis 16.000 und kann auf bis zu 25.600 erweitert werden. Die knapp 1,5 Kilogramm schwere Spiegelreflexkamera von Canon liegt dabei gut in der Hand und ist mit einem optischen Zoom von 7,5 für die unterschiedlichsten Situationen bestens ausgestattet.

Temperaturen von 0 bis 40 Grad Celsius und 85 prozentiger Luftfeuchtigkeit können der Canon Spiegelreflexkamera nichts anhaben. Mit dem integrierten Speedlite-Transmitter wird euch außerdem das Fotografieren mit Blitzlicht erleichtert.

Was das Design betrifft, lässt Canon auch bei diesem Modell keine Wünsche offen. Das Handling der Spiegelreflexkamera wird euch durch die angepasste Oberfläche leicht fallen. Die Tasten sind klar und gut auf der Kamera positioniert und ermöglichen euch eine leichte Bedienung.

7. Nikon D5300 SLR-Digitalkamera mit integriertem Effektmodus

Als Nächstes geht es um die Nikon D5300. Was den Preis betrifft, ist dieses Gerät am ehesten in die Mittelklasse einzuordnen. Die Nikon verfügt über einen 24,2 Megapixel starken Sensor und ist sowohl mit Wi-Fi als auch mit GPS ausgestattet. Das vorhandene Objektiv bietet 18 bis 55 Millimeter, womit auch Videoaufnahmen in Full HD problemlos möglich sind.

Das schwenk- und drehbare 8,1 Zentimeter große Display ermöglicht euch ein komfortables Fotografieren und Filmen. Mit gerade einmal 480 Gramm fällt diese Spiegelreflexkamera zudem sehr leicht aus und ist optimal für Outdoor-Aktivitäten geeignet. Der optische Zoom ermöglicht eine 3-fache Vergrößerung.

Die Nikon D5300 verfügt über einen Effektmodus, der euch eine kreative Bearbeitung von Fotos und Videos ermöglicht. Ihr könnt zum Beispiel bestimmte Farben isolieren und Schwarz-Weiß- oder Retro-Effekte hinzufügen. Insgesamt besitzt dieses Modell 9 unterschiedliche Filter.

Im Design steht die Nikon D5300 den anderen Modellen in nichts nach. Die Spiegelreflexkamera ist sehr kompakt designend und kann dabei vor allem mit ihrer schlichten Eleganz überzeugen. Aufgrund der guten Gestaltung und Positionierung der Tasten wird euch die Bedienung dieses Geräts schon nach kürzester Zeit sehr leicht von der Hand gehen.

8. Canon EOS 6D SLR-Digitalkameraz mit CMOS-Vollformatsensor

Nun geht es wieder um ein Produkt aus dem Hause Canon – die EOS 6D. Diese Kamera fällt mit dem angebotenen Objektiv in die gehobene Preiskategorie. Dabei bietet sie euch 20,2 Megapixel auf einem CMOS-Sensor im Vollformat, womit ihr für fast jedes Motiv optimal ausgestattet seid. Das 7,7 Zentimeter große TFT Display verfügt über knapp 1.040.000 Bildpunkte sowie einen HDMI-mini Ausgang.

Die Zoom-Funktion lässt sich von einer 1,5-fachen bis zu einer 10-fachen Vergrößerung variieren und verfügt über einen mittigen Kreuzsensor, der bis zu einer Lichtstärke von 1:5,6 gute Dienste leistet. Zudem verfügt das Gerät über einen ISO-Wert von 100 bis 25.600 und kann dabei in den einzelnen Stufen leicht angepasst werden. Auch Videoaufnahmen in HD sind mit dieser Spiegelreflexkamera kein Problem. Mit einem Gewicht von knapp 2,31 Kilogramm zählt das Gerät allerdings schon zu den schwereren Kameras.

Canon bietet euch im Lieferumfang dieses Produkts reichlich Zubehör. Dazu zählt zum Beispiel eine Augenmuschel, die Kameraabdeckung R-F-3, ein Tragegurt, ein AVC-Kabel, ein Schnittstellenkabel IFC-200U, ein E-77U Deckel, der Rückdeckel E sowie die Streulichtblende EW-83H und ein Objektiv-Beutel.

Das Gewicht der Kamera ist zwar durchaus auffällig, hat jedoch keinen negativen Einfluss auf das Design. Die Spiegelreflexkamera wirkt kompakt und hochwertig. Durch die besondere Oberfläche des Gerätes ist euch ein rutschfester Griff garantiert.

9. Nikon D7200 SLR-Digitalkamera mit Picture-Control-System

Als nächstes befassen wir uns in unserem Spiegelreflexkamera-Vergleich mit der von Nikon hergestellten D7200. Diese Kamera zählt mit ihrem Preis zur gehobenen Mittelklasse und kommt standardmäßig ohne Objektiv daher. Der 24,2 starke Megapixel DX-Sensor ermöglicht euch die Aufnahme von gestochen scharfen Bildern. Weiterhin besitzt dieses Gerät ein äußerst lichtempfindliches 51-Feld-AF-Modul und einen ISO-Bereich von 100 bis 25.600.

Das 8 Zentimeter große Display besitzt zudem mit seinen 1,229 Millionen Bildpunkten und seiner Farbanpassung ein detailreiches Videomenü. Mit der Nikon D7200 könnt ihr bis zu 6 Bilder pro Sekunde und Full HD Videos in höchster Qualität aufzunehmen. Die 680 Gramm der Kamera liegen gut in der Hand und fallen nicht störend auf.

Mit dem Picture-Control-System von Nikon könnt ihr eure Bilder der jeweiligen Situation bestens anpassen. Die Option „Ausgewogen“ ermöglicht euch zum Beispiel maximalen Spielraum im Bezug auf Helligkeits- oder Farbwerte für eine spätere Nachbearbeitung. Mit der Einstellung „Detailkontrast“ könnt ihr etwaige Feinheiten besser hervorheben.

Aufgrund des Designs und der Position der Tasten wird euch das Handling dieses Modells locker von der Hand gehen. Die Farbauswahl beschränkt sich hier wie bei den meisten Geräten ausschließlich auf Schwarz.

10. Nikon Coolpix B500 Kamera mit 40-fachem optischen Zoom

Mit der Coolpix B500 geht es wieder um ein Gerät von dem bekannten Hersteller Nikon. Der günstige Preis macht diese Kamera zu einem hervorragenden Einsteigerprodukt. Trotzdem ermöglicht euch dieses Modell mit einem 16 Megapixel starken CMOS-Sensor sehr detailreiche und hochwertige Bilder. Zudem verfügt die Nikon Kamera über einen bis zu 40-fachen optischen Zoom und ist somit für die unterschiedlichsten Motive hervorragend geeignet.

Das neigbare 7,5 Zentimeter große TFT-LCD-Dispaly mit seinen 931.000 Bildpunkten ermöglicht euch einen intuitiven Einsatz eurer Kamera. Gute Full-HD Videoaufnahmen werden euch mit dem Stereo-Sound und dem Easy-Movie-Editing recht leicht fallen. Weiterhin sorgt der optische Vier-Achsen-Hybrid-Bildstabilisator für wackelfreie Aufnahmen und mit dem permanenten Autofokus gelingen euch durchgehend scharfe Bilder.

Die Bedienung der Coolpix B500 ist durch das intuitive Funktionsrad besonders simpel. Zwischen den verschiedenen Motivprogrammen wie zum Beispiel Porträt, Gegenlicht, Sport und Nachtlandschaft könnt ihr ohne Aufwand schnell wechseln.

Der günstige Preis hat keinesfalls einen negativen Einfluss auf das Design der Nikon Coolpix B500. Die Kamera wirkt so kompakt wie hochwertig und verfügt ebenfalls über eine griffige Oberfläche, um ein Abrutschen zu verhindern. Weiterhin habt ihr bei diesem Modell die Wahl zwischen einer Farbgebung in Rot, Lila und dem üblichen Schwarz.

11. Nikon D3300 SLR-Digitalkamera – bis zu 60 Bilder pro Sekunde

Mit der D3300 hat es auch noch ein weiteres Produkt aus dem Hause Nikon in unserem Spiegelreflexkamera-Vergleich geschafft. Dieses Modell zählt aufgrund des überschaubaren Preises in die Kategorie der unteren Mittelklasse. Die Kamera verfügt trotzdem über einen 24,2 starken Megapixel CMOS-Sensor jedoch ohne Tiefpassfilter. Dafür verfügt die Kamera bereits über ein Objektiv mit einer Brennweite von 18 bis 55 Millimetern.

Mit dieser Kamera könnt ihr bis zu 60 Bilder pro Sekunde schießen und problemlos Videos in Full HD aufnehmen. So könnt ihr rasanteste Situationen optimal festhalten. Das 7,5 Zentimeter große Display ermöglicht euch auch bei direkter Sonneneinstrahlung einen guten Blick auf euer Motiv.

Durch den Guide-Modus wird euch der Einstieg in der Welt der digitalen Spiegelreflexkameras so leicht wie möglich gemacht. Ihr werdet Schritt für Schritt an eine motivgerechte Kameraeinstelllug herangeführt. Im Guide-Modus habt ihr außerdem die Möglichkeit, Bilder direkt zu bearbeiten. Des Weiteren könnt ihr eure Kamera mit dem optionalen Funkadapter WU-1a leicht mit einem Smartphone oder Tablet verbinden.

Optisch gibt es bei der D3300 keinen Unterschied zu den kostenintensiveren Produkten von Nikon. Kompakt und ausgezeichnet im Design ist auch die Positionierung der Tasten für eine möglichst einfache Bedienung sehr sinnvoll gewählt.

12. Canon EOS 200D mit automatischer Motiverkennung

Das nächste Produkt in unserem Spiegelreflexkamera-Vergleich ist die EOS 200D, welche mit ihren 24,2 Megapixeln für maximale detailschärfe in euren Bildern sorgt. Der Bildsensor der Kamera ist dabei 22,3 x 14,9 Millimeter groß und mit einer maximalen Bildgröße von 6.000 x 4.000 Pixeln für so gut wie jedes Motiv geeignet. Was den Preis betrifft, ist dieses Gerät in die untere Mittelklasse einzuordnen.

Mit einem Gewicht von gerade einmal 453 Gramm liegt die Kamera perfekt in der Hand. Durch den 10-fachen optischen Zoom sind mit diesem Gerät auch weit entfernte Motive kein Problem. Das 7,7 Zentimeter große LC-Display sorgt dafür, dass ihr stets einen guten Überblick behaltet.

Durch die automatische Motiverkennung wird die Bedienung sowohl bei Fotos als auch bei Videoaufnahmen maßgeblich erleichtert. Weiterhin verfügt die Kamera über zahlreiche Bildstile wie beispielsweise Porträt, Landschaft oder Monochrom.

Wie gewohnt, kann Canon auch mit dem Design seiner Spiegelreflexkamera punkten. Das Modell wirkt hochwertig und kann beim Handling der Tasten sowie der Griffigkeit durchweg überzeugen. Die farbliche Gestaltung ist jedoch auf schwarz beschränkt.

13. Nikon D3200 SLR-Digitalkamera mit 24,2 Megapixeln

Der letzte Artikel in unserem großen Spiegelreflexkamera-Vergleich ist die Nikon D3200, welche sich preislich ebenfalls in die Mittelklasse einordnen lässt. Die 24,2 Megapixel des CMOS Bildsensors und der EXPEED 3 Bildprozessor sorgen auch in der Finsternis für maximale Details und Aufnahmen bester Qualität. Full-HD Videos mit bis zu 30 Bildern in der Sekunde sind ebenfalls kein Problem.

Durch den 7,5 Zentimeter großen Bildschirm habt ihr stets eine bestmögliche Übersicht bei Foto- oder Videoaufnahmen. Zudem überzeugt das Gerät durch sein geringes Gewicht von gerade einmal 455 Gramm. Der optische Zoom verfügt standardmäßig über eine 3-fache Vergrößerung. Das 11 Feld-AF-System und die 6 Motivprogramme sorgen zudem für individuelle Einstellunmöglichkeiten.

Nikon versorgt euch auch bei diesem Modell mit reichlich Zubehör. Dazu zählt eine Okularabdeckung DK-5, die Augenmuschel DK-20, ein USB-Kabel UC-E17, das AV-Kabel EG-CP14, der Trageriemen AN-DC3, der Gehäusedeckel BF-1B sowie eine Blitzschutzkappe BS-1 und das Programm ViewNX2 auf CD-Rom.

Abermals beweist Nikon mit dem Design der D3200 Expertise. Diese wirkt kompakt und die Tasten wurden für eine intuitive Bedienung sinnvoll auf dem Gehäuse platziert. Zudem könnt ihr dieses Modell neben der herkömmlichen schwarzen Farbgebung auch in Rot erhalten.

Was ist überhaupt eine Spiegelreflexkamera?

beste SpiegelreflexkameraDie Bezeichnung „Spiegelreflexkamera“ rührt daher, dass diese Art der Kamera stets mit einem klappbaren Spiegel ausgestattet ist, der das jeweilige Motiv auf die Linse wirft. Spiegelreflexkameras zeichnen sich außerdem dadurch aus, dass sie einen wesentlich größeren Sensor besitzen als die meisten anderen Modelle. Zudem bieten sie euch die Möglichkeit, viele verschiedene Objektive zu benutzen.

Allgemein haben Spiegelreflexkameras zwar den Ruf, äußerst komplex, kostenintensiv und fummelig in der Bedienung zu sein – so denken vor allem Laien der Fotografie – jedoch ist diese Annahme nicht ganz korrekt. Viele Automatismen erleichtern die Bedienung einer Spiegelreflexkamera enorm. Es gilt: Einfach nur durchsehen, Knopf drücken und schon habt ihr ein gutes Foto.

Da sich dieser Trugschluss der schwierigen Bedienung aber festgesetzt hat, werden oftmals überteuerte Sucherkameras gekauft, anstatt einer Spiegelreflexkamera, die eine wesentliche bessere Bildqualität bietet. Nur wenn ihr euch mit der Fotografie tiefer auseinandersetzen wollt, kann die Beeinflussung der Automatismen und manuelles Eingreifen sinnvoll sein.

Dabei besitzt jede Kamera, die nicht aus zweiter Hand gekauft wurde, eine bebilderte Bedienungsanleitung, in der exakt erläutert wird, wie alle Funktionen automatisch oder manuell eingestellt werden können. Das Grundprinzip ist bei allen Modellen gleich. Es gibt natürlich von Modell zu Modell kleinere Unterschiede.

Einsteiger in den Bereich der Fotografie sollten stets zu einem Modell greifen, das manuell eingestellt werden kann. Dadurch wird euch schnell der Blick auf das wichtigste gelehrt. Sobald ihr mit einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger genug Erfahrung gesammelt habt, könnt ihr auch zu den High-Tech.Varianten greifen.

Die grundlegenden Bedienelemente einer manuellen Spiegelreflexkamera:

  1. Einstellring für die Distanz
  2. Einstellring für die Blenden
  3. Einstellrad für die Zeit der Belichtung
  4. Der Auslöser an sich
  5. Hebel zum Filmtransport
  6. Ausklappbare Kurbel für das Zurückspulen
  7. Einstellrad für die Filmempfindlichkeit
  8. Einstellrad für die Korrektur der Belichtung

Welche verschiedenen Arten von Kameras gibt es überhaupt?

Die moderne Technik hat viele verschiedene Arten von Kameras hervorgebracht. Es gibt analoge Kameras, Digitalkameras, Systemkameras und vieles mehr. Jedoch dienen sie alle demselben Zweck: Dem Festhalten von Bildern.

Allgemein lässt sich sagen, dass eine gute Kamera für den Hausgebrauch eher eine Kompaktkamera ist und sich eine Spiegelreflexkamera mehr für Technikbegeisterte oder Profis eignet.
  • Digitale Spiegelreflexkameras (DSLR)

Kameras mit einem digitalen Bildsensor werden als DSLR-Spiegelreflexkameras bezeichnet. Das DSLR steht dabei für Digitale Single Lense Reflex. Hierbei wird der Aufbau der Kamera beschrieben. Sie ähneln den älteren, analogen Spiegelreflexkameras im Aufbau sehr stark. Durch einen klappbaren Spiegel wird das gewünschte Bild auf den Sucher geworfen. Sobald der Auslöser der Kamera benutzt wird, klappt der Spiegel zurück und das Licht wird auf das lichtempfindliche Medium in der Kamera geworfen.

Der große Unterschied zu einem analogen Modell liegt im Wesentlichen darin, dass die Kamera keinen Film verwendet, um die Fotos zu speichern, sondern einen Aufnahmesensor. Dadurch ergibt sich natürlich der große Vorteil der sofortigen Verfügbarkeit des Fotos.

UnterschiedeSo könnt ihr sofort überprüfen, ob euer Foto gut geworden ist oder ob ihr besser noch ein weiteres Bild schießt. Bei dieser Art von Spiegelreflexkamera könnt ihr zudem die Größe und die Qualität des Bildes direkt einstellen. Die Objektive könnt ihr wie bei den analogen Spiegelreflexkameras jederzeit austauschen.

Die geschossenen Bilder sind beim absoluten Großteil der Kameras im RAW-Format gespeichert. Bei diesem Format stehen euch alle möglichen Infos zu den geschossenen Bildern zur Verfügung. So könnt ihr die Fotos anschließend direkt mit entsprechenden Programmen nachbearbeiten.

  • Systemkameras (DSLM)

Seit mehr als fünf Jahren haben sich die Systemkameras oder auch DSLM-Kameras, wobei die Abkürzung für Digital Single Lense Mirrorless steht, als starke Konkurrenz für die DLSR-Kameras platziert. Bei diesen Geräten ist weder ein optischer Sucher vorhanden noch ein Spiegel. Die Objektive können hier auch ganz einfach und ohne größeren Aufwand ausgetauscht werden.

Die DSLM-Kameras sind gegenüber den DSLR-Kameras wesentlich leichter und kompakter in ihrer Form. Damit bieten sie einen großen Vorteil für jeden, der gerne Outdoor fotografieren möchte. Die DSLR-Kamera dagegen, würde mit ihren zahlreichen Objektiven bedeutend mehr Platz benötigen und sich schwieriger transportieren lassen.

Was die Bildqualität betrifft, gibt es zwischen den beiden Varianten nur sehr wenige Unterschiede. Das führt dazu, dass sich immer mehr Fotografen für eine Systemkamera entscheiden. Bei dem Großteil der Modelle werden von den Herstellern recht große Bildsensoren eingebaut , was es euch ermöglicht, per Kameradisplay die Fokussierung anzupassen.

Hochwertige DSLM-Kameras besitzen meist ein schwenkbares Display. Falls ihr hochauflösende 4K-Videoaufnahmen machen wollt, ist eine Systemkamera eine exzellente Wahl.

Die Kompaktkamera ist auf dem Markt mit schier zahllosen Modellen vertreten. Die Preise variieren dabei von ungefähr 50 bis 500 Euro. Durch diese recht große Spannweite solltet ihr genauer auf die jeweiligen Ausstattungsmerkmale achten. Häufig werden Kompaktkameras einfach nur als Digitalkameras bezeichnet. Hier gibt es Kameras mit einem vergrößerten Zoom, als auch Kameras, die extrem klein und leicht sind. Einige Hersteller bieten auch wasserdichte Modelle an, mit denen atmosphärische Unterwasseraufnahmen festgehalten werden können. Kompaktkamera ist also nicht gleich Kompaktkamera.

Durch das digitale Display könnt ihr euer Motiv spielend leicht anvisieren und fotografieren. Währenddessen ist es euch möglich, jederzeit Korrekturen am Motiv vorzunehmen. Kompaktkameras besitzen aber eine schlechtere Bildqualität gegenüber einer DSLR- oder DSLM-Kamera. Der Grund dafür ist unter anderem der wesentlich kleine Bildsensor.

Die Fotos werden von Kompaktkameras grundsätzlich im JPEG-Format abgespeichert. Das ist zwar platzsparend, jedoch gehen dabei auch zahlreiche Bildinformationen verloren. Aufgrund der Tatsache, dass die heutigen Smartphones zum Teil auch sehr gute Bilder liefern, wird es auf dem Markt der Kompaktkameras immer enger. Zahlreiche Nutzer von Smartphones fallen als potentielle Kunden für eine Kompaktkamera einfach weg.

  • Bridgekameras

Im weitesten Sinne zählen die Bridgekameras ebenfalls zu den Kompaktkameras. Durch ihre spezielle Bauweise sind sie quasi das Bindeglied zwischen Spiegelreflexkameras und Kompaktkameras. Ihr Aussehen erinnert dabei mit dem großen Gehäuse und der stabil wirkenden Konstruktion an eine Spiegelreflexkamera.

Sie verfügen jedoch über einen wesentlich stärkeren Zoom. Es ist möglich, eine bis zu 60-fache Vergrößerung und noch mehr zu erreichen. Durch diesen exorbitanten Zoom ist es notwendig, das eine Bridgekamera über besonders leistungsstarke Bildstabilisatoren verfügt. So wird dem Verwackeln der Bilder auch auf großen Distanzen entgegengewirkt.

Eine Bridgekamera besitzt zudem zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Sowohl halbautomatisches als auch manuelles Einstellen sowie verschiedene Programme stehen dabei zur Verfügung. Videoaufnahmen können in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten lang sein und sind zumeist von einer guten Qualität.

Was sind die Vorteile einer Spiegelreflexkamera?

Eine Spiegelreflexkamera bietet euch zahlreiche Vor- und Nachteile. Welche das genau sind, haben wir übersichtlich für euch gegenübergestellt:

  • Durch ihre auswechselbaren Objektiven ist sie an jede Mögliche Situation anpassbar
  • Geringer Stromverbrauch
  • Gute Bildqualität durch große Bildsensoren
  • Weil sich der Bildsensor nicht erhitzt, kommt es zu keinem Bildrauschen
  • Ein Großteil der Modelle verfügt über einen leistungsfähigen Autofokus
  • Die Konstruktion der Kameras ist robust und stabil
  • Manuelle Einstellungen möglich
  • Die Bilder einer digitalen Spiegelreflexkamera werden ohne Informationsverlust im Ursprungsformat gespeichert
  • Direkte Beurteilung der Bilder durch Display möglich
  • Aufgrund der guten Schärfebestimmung ist ein schnelleres Fotografieren möglich
  • Im Vergleich zu anderen Kameras, wie zum Beispiel Kompaktkameras, fallen sie recht groß aus
  • Durch die vielen möglichen auswechselbaren Objektive braucht ihr mehr Platz zur Unterbringung einer Spiegelreflexkamera
  • Die Kosten im Vergleich zu anderen Kameras fallen recht hoch aus
  • Für die manuelle Einstellung der Spiegelreflexkamera braucht ihr gewisse Vorkenntnisse
  • Weil die Objektive eines Herstellers nur auf die hauseigenen Kameras passen, kann es passieren, dass ihr in der Wahl der Objektive eingeschränkt seid
  • Auf Staub und Schmutz sowie den daraus entstehenden Schäden reagieren digitale Spiegelreflexkamera äußerst Empfindlich

Auf welche Funktionen solltet ihr beim Kauf einer Spiegelreflexkamera achten?

Auf das solltet ihr achtenWenn ihr eine Spiegelreflexkamera kaufen möchtet, solltet ihr euch vor allem als Hobbyfotograf fragen, ob ihr wirklich ein derartiges Gerät benötigt. Werdet ihr die Spiegelreflexkamera effektiv nutzen oder würde auch ein anderer Fotoapparat ausreichen? Für das eine oder andere Urlaubsfoto reichen auch die kleineren und leichteren Kompaktkamera-Modelle aus.

Wirklich ambitionierte Hobbyfotografen oder Profis können durchaus von einer Spiegelreflexkamera profitieren. Die digitalen Spiegelreflexkameras sind zwar relativ einsteigerfreundlich, weil sie über viele Automatiken verfügen, wenn ihr jedoch wirklich exzellente Bilder haben wollt, müsst ihr die Funktionen auch manuell einstellen können. Anpassungen an den Einstellungen und Funktionen sorgen immer wieder für andere Ergebnisse.

Spiegellose Systemkameras sind immer weiter auf dem Vormarsch und setzen sich auf dem Markt durch. Sie sind deshalb so beliebt, weil sie trotz ihrer kompakten Größe und dem leichteren Gewicht exzellente Bilder schießen.

DSLR-Kameras fokussieren dagegen schneller und haben zudem eine größere Auslöseverzögerung. Damit eignen sie sich bestens für Bilder von sich bewegenden Motiven wie zum Beispiel sportlichen Ereignissen oder Vergleichbarem.

Der größte Unterschied zwischen einer Systemkamera (DSLM) und einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) liegt in ihrem Sucher. Durch einen Sucher bekommt ihr eine bessere Sicht auf euer Motiv. Auf genau diesen Sucher verzichten die meisten Systemkameras gänzlich. In diesem Fall könnt ihr das Bild nur auf dem Display sehen. Für eine Videoaufnahme eignet sich eine Systemkamera jedoch bestens.

Bei der Qualität des Bildes bieten Spiegelreflexkameras deutliche Vorteile. Bedingt durch die Sensorgröße erreicht ihr beste Resultate mit euren Fotos.
  • Das Sensorformat

Das Sensorformat ist der nächste Punkt, der eure Aufmerksamkeit erfordert. Je größer der Sensor ist, desto höher ist die Qualität des geschossenen Fotos. Die digitalen Spiegelreflexkameras haben dabei die besten Voraussetzungen. Sie sind beispielsweise den Kompaktkameras mit ihren verbauten Chips meilenweit voraus.

Problematisch ist jedoch, dass größere Sensoren natürlich auch deutlich kostenintensiver sind. Im Bereich der Vollformatsensoren wird es richtig teuer. Hier kommt es schnell zu Preisen von mehr als 2.000 Euro – und zwar ohne zusätzliche Objektive. Als Gegenleistung gibt es aber einen Sensor mit der Größe eines Kleinbild-Negativstreifens. Knapp 24 x 36 Millimeter sorgen selbst bei schlechten Sichtverhältnissen für hochwertige Bilder.

Ein großer Sensor bietet euch außerdem den Vorteil, dass ihr eure Fotos ohne einen Verlust an Schärfe ausdrucken könnt.

Kompaktkameras verhalten sich dabei schon ein bisschen anders. Hervorragende Ergebnisse zu einem vergleichsweise geringen Preis bieten euch die Sensoren mit APS-C Format. Sie sind knapp halb so groß und werden im Großteil der DSLR Kameras verbaut.

  • Die Auflösung

Spiegelreflexkamera VergleichBei der Auflösung gilt es auch auf einiges zu Achten. Gebräuchliche digitale Spiegelreflexkameras verfügen meist über eine Auflösung zwischen 18 und 24 Megapixeln. Aber selbst mit einer geringeren Pixelzahl gelingen euch aufgrund der guten Bildsensoren ausgezeichnete Bilder. In der Dämmerung oder Dunkelheit ist eine geringere Pixelzahl bei digitalen Spiegelreflexkameras sogar von Vorteil. Der Grund dafür ist, dass die einzelnen Pixel auf dem Bildsensor viel größer sind. Fragt euch am besten, wie hoch die Auflösung wirklich sein muss, damit ihr die gewünschten Ergebnisse bekommt.

  • Der Komfort

Der nächste Punkt, auf den ihr beim Kauf einer neuen Spiegelreflexkamera unbedingt achten solltet, ist der Komfort. Besonders wichtig ist dieser Faktor für Fotografie-Neulinge. Die Kamera sollte sowohl robust als auch handlich sein. Zudem sollte die Kamera leicht zu bedienen sein und euch gleichzeitig eine gute Bildqualität garantieren.

Die günstigeren Einsteigermodelle bestehen zum Großteil aus Kunststoff. Höherwertige Modelle werden jedoch aus Magnesiumlegierungen gefertigt, da dieses Material sowohl robust, als auch sehr leicht ist. Hochwertige Modelle verfügen zudem über eine Abdichtung gegenüber Schmutz, Staub und Wasser.

Ebenso solltet ihr auf die Haptik und die Formgebung der Kamera achten. Könnt ihr die Kamera gut in der Hand halten? Ist der Auslöser leicht zu erreichen? Außerdem sollten die für euch wichtigsten Funktionen mit einem Schnellzugriff erreichbar sein.

Viele Spiegelreflexkameras verfügen für einen sicheren Griff über eine Gummibeschichtung.
  • Das Objektiv

Beim Objektiv handelt es sich wohl um das wichtigste und unerlässlichste Zubehörteil einer Spiegelreflexkamera. Es kommt nicht selten vor, dass solche austauschbaren Objektive ähnlich teuer sind, wie die Kamera selbst. Daher ist beim Kauf von Objektiven ganz besonders darauf zu achten, welche ihr wirklich braucht. Zoom-Objektive haben beispielsweise einen variablen Brennwert. Es gibt aber auch Objektive mit festen Werten. Optimal zum Einstieg eignen sich von den Herstellern angebotene Komplett-Sets, in denen eine Kombination von verschiedenen Objektiven vorhanden ist.

Das mögliche Zubehör für eine Spiegelreflexkamera kann stark variieren. Einige Hersteller liefern euch nur das nötigste, andere bieten euch ein allumfassendes Set.

Spiegelreflexkamera TestBeim Fotografieren mit ungünstigen Lichtverhältnissen können sich Zoom Objektive jedoch nicht beweisen, weil sie nicht lichtstark genug sind. Aber durch ihre hohe Variabilität in der Motivik können sie trotzdem Punkten. Als Anfang reicht es oft aus, zwei Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten zu erwerben.

Zum Einstieg hat sich dabei ein Objektiv mit 24 bis 70 Millimetern und ein Objektiv mit 70 bis 200 Millimetern als optimal erwiesen. Falls ihr kein Tele-Zoom-Objektiv braucht, könnt ihr für die gleiche Summe ungefähr drei lichtstarke Objektive mit festen Brennwerten vorziehen. Als Einsteiger seid ihr auch mit einem einfachen Teleobjektiv, einem Makroobjektiv und einem lichtstarken Weitwinkelobjektiv bestens ausgestattet.

  • Der Hersteller

Die Auswahl des Herstellers eurer zukünftigen Spiegelreflexkamera hat bedeutende Auswirkungen im Hinblick auf die erhältlichen Objektive. Es gibt zwar Adapter, die es euch ermöglichen, Objektive auf Kameras von anderen Herstellern zu setzen, diese verändern aber die Brennweite bedeutend. Die größte Auswahl von Objektiven habt ihr bei namhaften Herstellern wie Beispielsweise Nikon und Canon. Sigma und Tamron produzieren zwar auch gute Objektive, die auch mit Canon oder Nikon kompatibel sind, jedoch arbeiten diese meist etwas weniger effektiv.

  • Der Sucher

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei einer neuen Spiegelreflexkamera ist der Sucher sowie das Display. Hochwertige Spiegelreflexkameras besitzen eine Sucher-Anzeige mit Dioptrien Zahl, die verstellt werden kann. Das sorgt für ein besseres Gefühl auf der Suche nach dem geeigneten Motiv und ist für Brillenträger unerlässlich. Beim Großteil der Kameras wird aber ein drei Zoll großes Display verwendet.

  • Die Bildqualität

Selbstverständlich ist auch die Fotoqualität an sich ein wichtiges Kriterium, vermutlich sogar das wichtigste. Dabei hängt die Qualität eines Bildes nicht nur von der Kamera ab, sondern auch vom Objektiv selber. Zusammengefasst lässt sich dabei sagen:

  1. Eine möglichst hohe Schärfe des Bildes ist sowohl vom Objektiv, als auch vom Bildsensor abhängig. Mit einer hohen Schärfe lassen sich selbst feinste Strukturen exakt abbilden.
  2. Die Blende und ihr genauer Wert geben euch eine genaue Information über die Abbildung des Motivs und dem jeweiligen Kontrast. Umso höher die Anzahl von Blendstufen, desto besser wird der mögliche Kontrast dargestellt.
  3. Auf die Genauigkeit der Farben muss unbedingt geachtet werden, sonst ist ein farbgetreues darstellen des Bildes kaum möglich. Die Angabe erfolgt dabei mit dem DeltaE-Wert. Je niedriger dieser ist, desto besser für euch.
  4. Der Weißabgleich ist ebenso entscheidend. Dieser wird mit dem DeltaRGB-Wert angegeben auch hier gilt: Je niedriger, desto besser.
  5. Das durch hohe ISO-Werte entstehende Bildrauschen oder auch VN (Visual Noise) sollte möglichst gering ausfallen.
  6. Die Rauschunterdrückung, die ein solches Bildrauschen ausgleichen soll, sorgt in machen Fällen leider für einen schwachen Kontrast.

Für nicht verwackelte und hochwertige Bilder ist der Bildstabilisator von entscheidender Bedeutung. Dieser wird im Gehäuse oder im Objektiv integriert. Vor allem wenn ihr oft freihändig fotografiert, ist ein guter Bildstabilisator essentiell. Der Stabilisator sorgt auch dafür, dass die Belichtungszeit der Brennweite bei gleichen Lichtverhältnissen verkürzt wird.

Dadurch kann ein Verwackeln der geschossenen Fotos minimiert oder gänzlich verhindert werden. Bilder mit einer langen Belichtungszeit sollten besser mit einem Stativ geschossen werden. Bei hohem Zoom oder großen Brennweiten ist der Bildstabilisator auch von Vorteil. Bei einer kurzen Brennweite kann dieser vernachlässigt werden.

Auf dem Gebrauchtmarkt finden sich zahlreiche Spiegelreflexkameras älterer Baureihen, bei denen ihr immer mal wieder ein richtiges Schnäppchen machen könnt. Diese Kameras verfügen oft über alles, was ihr zu Beginn für gute Bilder braucht.

Zum Schluss müsst ihr selbst entscheiden, was für euch das wichtigste ist. Zum Beispiel schlägt sich ein hoher ISO-Wert immer auf den Preis nieder. Ein langes und genaues abwägen des Preis-Leistungs-Verhältnisses ist dementsprechend wichtig.

Gibt es einen Spiegelreflexkamera-Test der Stiftung Warentest?

FrageDie Stiftung Warentest hat sich bisher nicht mit Spiegelreflexkameras auseinandergesetzt. Wir halten unseren Spiegelreflexkamera-Vergleich jedoch stets aktuell. Sollte sich an dieser Tatsache etwas ändern, werden wir euch darüber informieren.

Allerdings gibt es bei der Verbraucherorganisation einen allgemeinen Test zu Digitalkameras, der laufend aktualisiert wird. Zuletzt nahmen sich die Tester der Stiftung Warentest im September 2021 Digitalkameras vor. Somit finden sich aktuell 440 getestete Kameras in der Datenbank der Verbraucherorganisation. Alle Details zum Digitalkamera-Test bei der Stiftung Warentest gibt es an dieser Stelle.

Hat Öko Test bereits einen Spiegelreflexkamera-Test durchgeführt?

Leider hat sich bisher auch Öko Test noch nicht mit Spiegelreflexkameras beschäftigt. Demnach halten wir es genauso wie bei der Stiftung Warentest. Sobald die Öko-Tester einen solchen Test für Spiegelreflexkameras veröffentlichen, weisen wir euch an dieser Stelle darauf hin. Wenn ihr Lust und Laune habt, könnt ihr euch bei diversen Fachzeitschriften wie Computerbild umschauen. Dort findet ihr bestimmt einen Test, der euch bei einer Kaufentscheidung zusätzliche Anhaltspunkte liefert.

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