Euer kostenloser Stromvergleich

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  • TÜV-geprüfter Vergleich
  • Über 1.000 Stromanbieter
  • Bis zu 350€ Sofortbonus

Stromvergleich 2018 – Jetzt kostenlosen Stromanbieter Vergleich durchführen und Stromkosten senken

Trotz aller Anstrengungen Energie zu sparen, hier sei nur an den Ersatz der Glühbirne durch die LED-Lampe erinnert, steigen die Stromkosten für die Verbraucher immer weiter an. Da bleibt es nicht aus, dass die Kunden zunehmend an einem Stromanbieter Vergleich, kurz Stromvergleich, interessiert sind. Zum einen kann damit ordentlich das Portemonnaie geschont werden, zum anderen findet der umweltbewusste Kunde auf diese Weise auch einen bezahlbaren Tarif für „Grünen Strom“. Ein Strom Vergleich ist sehr einfach durchzuführen und die dadurch erzielbaren Ersparnisse können sogar mehrere Hundert Euro pro Jahr betragen.

Mit dem Stromvergleich die Stromkosten reduzieren

Schon im Jahre 1998 erfolgte die sogenannte Liberalisierung des deutschen Strommarktes. Eine Zielrichtung dessen bestand auch in der Konkurrenzmehrung unter den Stromanbietern. Die dadurch erhofften Preissenkungen für Strom blieben aber völlig aus, im Gegenteil, der Strom wurde teurer. Die Ursache dafür liegt zum größten Teil in der handwerklich schlecht gemachten politischen Energiewende. Sie erfordert einen vehementen und sehr schnellen Ausbau aller technischen Anlagen, die zur Erzeugung und Weiterleitung der erneuerbaren Energien unerlässlich sind. Die meisten Prognosen gehen schon seit längerer Zeit davon aus, dass sich die Stromverteuerung bis in die 2030er Jahre fortsetzen wird. Nichtsdestotrotz haben die Verbraucher eine gute Chance, ihren Haushalt mithilfe wiederholten Stromvergleichs weitgehend von den Preisanstiegen abzukoppeln.

Quelle: Die Entwicklung der Strompreise während der letzten Jahre laut BDEW

Die Stromkosten mittels Stromvergleich zu reduzieren, ist auch deshalb wichtig, weil in unseren Haushalten die Anzahl Strom verbrauchender Geräte, wenngleich diese heute mit wenig elektrischer Energie betrieben werden können, immer weiter zunimmt. Fast alles um uns herum verbraucht gegenwärtig elektrischen Strom als Energieträger. Gedacht werden darf dabei an:

  • den Kaffee-Automaten
  • den Kühlschrank oder die Kühltruhe
  • die Spülmaschine
  • die Waschmaschine
  • den elektrischen Tür- und Toröffner
  • die Ladestationen für die Elektromobilität
  • den Fernseher und die Musikanlage
  • das Handy oder Smartphone
  • Internet-Router

Circa 27 Prozent des Stromverbrauchs eines Durchschnittshaushalts entfallen heute schon allein auf die Informationstechnik, Audio und TV. Die politisch vorangetriebene und von großen Konzernen gewollte Digitalisierung wäre im Übrigen ohne elektrischen Strom absolut nicht möglich.

Es ist gut, wenn ihr Strom spart, indem ihr zum Beispiel den Stand-by-Modus eurer Geräte ausschaltet oder gezielt moderne, stromsparende Geräte kauft. Allerdings könnt ihr mit solchen Maßnahmen bei Weitem nicht so viel Geld sparen wie mit einem günstigeren Strompreis, den ihr durch einen Vergleich der Stromanbieter unmittelbar finden könntet.

Warum birgt der Strom Vergleich ein so großes Einsparpotenzial?

  1. Bis zu 150 Euro durch das Abschalten des Stand-by-Betriebs sparen
    Im Durchschnitt beläuft sich nach Angabe der Deutschen Energie-Agentur (dena) allein die ständige Bereitschaft Ihrer elektrischen Haushaltsgeräte auf 115 Euro pro Jahr. Was aber die Statistik verschweigt: Der Stand-by-Betrieb wird in der Regel durch primitive Schaltnetzteile von geringer „Lebenserwartung“ gewährleistet, was zusätzliche Reparaturkosten im Schlepptau hat. Die folgende Tabelle weist den Verbrauch verschiedener Geräte im Stand-by-Modus aus:

    Leistung in Watt Ø-Betriebs-Stunden/Tag €/Jahr
    TV LCD, 80-94 cm 1 20 2 €
    TV alt 6 20 10 €
    DVB-T-Receiver 10 20 17 €
    DVD-Rekorder mit Festplatte 8 22 14 €
    Hi-Fi-Anlage 10 20 16 €
    Radios (3 Geräte) 5 21 8 €
    PC + Monitor + Drucker 10 20 16 €
    DSL-Modem + Router 7 20 12 €
    Telefon schnurlos (Ladeschale) 2 23 4 €
    Anrufbeantworter 3 24 6 €
    Spielkonsole 3 22 5 €
    Kaffeevollautomat 3 23 6 €
    Gesamtkosten/Jahr 115 €
  2. Bis zu 400 Euro durch die Erneuerung veralteter Haushaltsgeräte sparen
    Diese Ersparnis ergibt sich im statistischen Mittel dann, wenn man zwei Vierpersonen-Haushalte miteinander vergleicht, die sich lediglich darin unterscheiden, dass die eine Familie nur ältere Haushaltsgeräte besitzt, während die andere Familie all ihre Geräte durch moderne, stromsparende Varianten ausgetauscht hat. Dabei setzen die Statistiker allerdings stillschweigend voraus, dass sich die Anschaffungskosten der neuen Geräte durch eine lange Lebensdauer ebenso amortisieren werden, wie es bei den Altgeräten der Fall war. Jeder weiß aber, dass moderne technische Geräte von der Industrie mit Sollbruchstellen versehen sind, was der Ankurbelung der Wirtschaft auf Kosten der Konsumenten dienlich ist. Der freundliche Verkäufer, der so kompetent erscheinend die Kilowattstundendifferenz direkt in klingende Münze für das Sparschwein umrechnet, erzählt immer nur die halbe Wahrheit.
  3. Bis zu 700 Euro kann der Stromanbietervergleich einbringen
    Wer einen Stromanbietervergleich durchführt und unmittelbar anschließend in aller Konsequenz den Stromanbieter wechselt, kann in der Tat bis zu 700 Euro pro Jahr einsparen. Plausibel gemacht werden kann diese Aussage zum Stromvergleich durch die Kenntnis des Stromverbrauchs in den deutschen Haushalten. Unter der Voraussetzung eines Mehrfamilienhauses weist der Stromspiegel für das Jahr 2017 folgende Durchschnittswerte aus:

    Haushaltsgröße Verbrauch in kWh
    1 Person 2.300
    2 Personen 3.000
    3 Personen 3.600
    4 Personen 4.000
    5 Personen 5.000
Der Stromverbrauch ist von vielen Parametern abhängig. Dabei geht es um die Anzahl und Art der elektrischen Geräte, auch um die Gewohnheiten und das Verhalten der Nutzer und vor allem um die Frage, ob das Warmwasser beispielsweise mit einem Durchlauferhitzer bereitet wird. Darüber hinaus wird in einem Einfamilienhaus (EFH) generell etwas mehr Strom verbraucht als in einem Mehrfamilienhaus (MFH). Der Verbrauch einer ständig laufenden Heizungspumpe wird im MFH eben auf mehr Parteien aufgeteilt. Der Kühlschrank verbraucht im Einpersonenhaushalt in etwa ebenso viel Strom wie jener des Fünfpersonenhaushalts.

Im Grundversorgungstarif ist der Stromanbieter Vergleich geradezu Pflicht

Stromvergleich: Jetzt Stromanbieter Angebote kostenlos vergleichenDas deutsche Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) schreibt gemäß § 36, Abs. 1 S. 1 vor, dass dasjenige Energieversorgungsunternehmen, welches in seinem Netzgebiet die meisten Stromkunden hat, zugleich formaler Grundversorger der Region ist. Oftmals ist der Grundversorger das örtliche Stadtwerk. Die Festlegung des Grundversorgers erfolgt alle drei Jahre neu (jeweils zum 1. Juli) durch den Netzbetreiber. Diese Information ist dann stets bis zum 30. September im Internet zu veröffentlichen.

Wer zum Beispiel gerade umgezogen ist und unmittelbar mit Strom versorgt sein möchte, sich aber im Vorfeld nicht aktiv um einen Stromvergleich gekümmert hat, wird automatisch dem lokalen Stromversorger zugewiesen. In der Folge bezahlt der neue Stromkunde den im Allgemeinen recht hohen Grundversorgungstarif. Etwas teurer ist dieser Tarif deshalb, weil jeder Grundversorger gesetzlich verpflichtet ist, alle Haushalte seines Einzugsgebietes mit Strom (oder Gas) zu versorgen. Nun gibt es in jeder Herde schwarze Schafe, soll heißen, es gibt in jeder Population Kunden mit einer verbesserungswürdigen Zahlungsmoral. Für das Unternehmen bedeutet dies ein Zahlungsausfallrisiko. Die vielen Rechnungen, die beim Grundversorger möglicherweise nicht beglichen werden, werden sogleich im Vorfeld auf alle Kunden im Grundversorgungstarif umgelegt, was sich als Verteuerung bemerkbar macht.

Mehr als 33 Prozent der deutschen Haushalte befinden sich beim Bezug ihres Stroms im Grundversorgungstarif. Wer sich beispielsweise noch nie mit dem Stromvergleich beschäftigt hat, kann wohl davon ausgehen, dass er tatsächlich den teuren Grundversorgungstarif bezahlt. Euer Stromlieferant wird seine treuen Kunden von sich aus mitnichten darüber informieren, dass ihr die Möglichkeit habt, euren Strom günstiger zu bekommen. Das ist bitter, denn jede einzelne Kilowattstunde hättet ihr die ganze Zeit lang fast fünf Cent billiger haben können. Rechnet euch das mal auf mehrere Jahre hoch.

Quelle: BDEW

Ein regelmäßiger Stromkostenvergleich lohnt sich für jeden

Im Grundversorgungstarif ist ein Stromanbieter Vergleich nahezu Pflicht!Die Stromanbieter zu vergleichen, lohnt sich in der Tat immer, denn fast jeder Stromvergleich zahlt sich in barer Münze aus. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die noch im Grundversorgungstarif feststecken. Ein guter Zeitpunkt für den Vergleich der Stromanbieter sind jene Tage vor dem Ablauf einer bestehenden Mindestvertragslaufzeit, denn die Versorger neigen dazu, danach mit einem erhöhten Tarif weiterzufahren. Dagegen wird ein Anbieterwechsel oft mit einem Bonus belohnt.

Auch ein Umzug ist stets eine gute Gelegenheit für den Strom Vergleich. In der neuen Wohnregion können nämlich ganz andere, günstigere Stromtarife gelten. Umweltbewusste Verbraucher entscheiden sich gern für eine Ökostrom-Variante, ließen sich in der Vergangenheit aber oft von deren höheren Kosten abschrecken. Gegenwärtig könnt ihr davon ausgehen, dass viele Tarife für den „Grünen Strom“ durchaus nicht mehr teurer sind als Tarife für den sogenannten Strommix. Mit dem Stromvergleich könnt ihr gezielt gerade auch diese Tarife herausfinden. Einige Stromlieferanten unterstützen das Betreiben umweltfreundlicher Wärmepumpen und bieten den Verbrauchern dafür extra einen besonders günstigen Wärmepumpentarif.

Die Strompreise unterliegen tatsächlich einer besonderen Dynamik. Die voranschreitende Digitalisierung hat ihren Anteil daran. Aus diesem Grunde lohnt es sich sogar, jährlich die Stromanbieter zu vergleichen, denn die meisten Versorger bieten lediglich nur für das erste Jahr lukrative Neukunden-Konditionen. Da der Strommarkt ziemlich umkämpft ist und permanent auch neue Anbieter mit neuen Geschäftsideen auf diesen Markt drängen, ist ein regelmäßiger Stromanbieter Vergleich mehr als empfehlenswert. Wenn der laufende Vertrag seine letzten Monate erreicht, wird es höchste Zeit, einen Blick auf die aktuellen Angebote für Strom zu werfen.

Der regelmäßige Stromanbieter Vergleich ist grundsätzlich zu jedem Zeitpunkt für alle Stromkunden sinnvoll. Es buhlen heute allein in Deutschland mehr als 1.000 Stromanbieter um des Kunden Gunst. Daher solltet ihr euch im eigenen Interesse die Zeit nehmen, den Stromkostenvergleich jährlich durchzuführen.

Was beim Stromanbietervergleich beachtet werden sollte

Stromanbieter Vergleich: Clever vergleichen und zum besten Stromanbieter wechselnZum Grundversorgungstarif gibt es heute viele interessante Alternativen, die sich gerade beim Vergleich günstiger Stromanbieter herauskristallisieren, denn die Zahl unabhängiger Stromanbieter ist groß und sie wächst fast täglich. All diese Unternehmen bedienen sich der Leipziger Strombörse, wo sie ihre umfänglichen Kontrakte möglichst günstig abschließen. Darin liegt auch die wirtschaftliche Grundlage, um in einer Art Verkaufsoffensive Neukunden mit Wechselboni, Paketpreisen oder Preisgarantien in ihre „Mäusefalle“ zu locken.

Da jeder der mehr als 1.000 Stromanbieter eine lange Liste verschiedener Tarife anzubieten hat, liegt nun ein schier unendlicher Zahlenwirrwarr vor, der sich überdies auch noch täglich ändert. Etliche Tarife sind bundesweit verfügbar, während die meisten anderen an bestimmte Postleitzahlen gekoppelt sind. Die Suche nach dem individuell am besten zugeschnittenen Stromtarif gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen und ist überhaupt nur per Computer zu bewältigen – wir nennen es den Stromvergleich.

Der Stromvergleich beziehungsweise der Stromanbieter Vergleich erfolgt mithilfe des Stromrechners auf der Grundlage einer Datenbank, deren Tabellen täglich aktualisiert werden. Bei jeder Anfrage wird durch den Stromrechner eine Verfügbarkeitsabfrage gestartet. Zunächst werden dabei die im Umfeld des Kunden vorliegenden Stromtarife herausgefiltert. Durch Filtereinstellungen kann der Neukunde die Ergebnisliste deutlich eingrenzen. Zum Beispiel kann im Zuge des Strom Vergleichs eine Preisgarantie gefordert werden oder es wird das Ökostrom-Attribut gesetzt, um lediglich Angebote für grünen Strom zu erhalten.

Was beim Stromkostenvergleich natürlich mit allerhöchster Priorität betrachtet wird, ist der Arbeitspreis pro Kilowattstunde. Was darüber hinaus auf keinen Fall unterschätzt werden sollte, das sind die folgenden Aspekte:

Vorkasse und Kaution haben beim Stromvergleich nichts zu suchen

Hier geht es in erster Linie um die Sicherheit des Stromanbieters, der möglicherweise in der Vergangenheit mit so manchem Kunden verzichtbare Erfahrungen gemacht hat. In der Konsequenz verlangen einige Stromlieferanten den Preis für den geschätzten Jahresstromverbrauch im Voraus. Es ist sogar eher die Regel, dass derartige Tarife relativ günstig sind. Falls aber der Anbieter in Insolvenz geht, ist es für den Kunden fast unmöglich, sein vorausbezahltes Geld wiederzubekommen. In Anbetracht der großen Zahl hart konkurrierender Unternehmen ist ein solches Szenario nicht einmal selten.

Bei Kautionen geht es ebenfalls um die Erhöhung der Sicherheit des Stromanbieters. Die Kaution ist eine nicht unbeachtliche Geldsumme, die beim Stromlieferanten zu treuen Händen hinterlegt und zum Ende des Stromliefervertrages verrechnet wird, wenn es nicht schon vorher zu einer Unternehmensinsolvenz kommt. Aber keine Sorge, verlieren könnt ihr im schlimmsten Fall nur eure Kaution. Einen Stromausfall muss niemand befürchten, denn der lokale Stromanbieter ist zur Versorgung aller Haushalte in seinem Einzugsbereich verpflichtet. Diesen Service lässt sich dieser aber besonders gut bezahlen. Daher empfehlen Verbraucherschützer, beim Stromvergleich auf verlockende Tarife mit Kaution oder Vorauskasse lieber zu verzichten.

Durch einen Stromanbieterwechsel kommt es nicht zu einem vorübergehenden Stromausfall, wie viele befürchten. Der Grundversorger ist dazu verpflichtet, jeden Haushalt seines Einzugsbereiches mit elektrischem Strom zu beliefern. Falls ein Versorger insolvent wird, übernimmt die Stromauslieferung unmittelbar der zuständige Grundversorger. Allerdings gilt in diesem Fall zunächst der etwas teurere Grundversorgungstarif.

Strompakete sind im Ergebnis oft mit höheren Stromkosten verbunden

Das „Strompaket“ enthält eine ganz bestimmte elektrische Energiemenge, beispielsweise für ein ganzes Jahr. Wer sich dafür entscheidet, verpflichtet sich vertraglich, mindestens diese Anzahl an Kilowattstunden zu bezahlen. Das bedeutet konkret: Wer am Ende weniger Strom braucht als vereinbart, bezahlt trotzdem das gesamte Strompaket. Wer mehr Strom verbraucht als vereinbart, bekommt diesen auch, bezahlt aber für jede zusätzliche Kilowattstunde einen deutlichen Aufpreis. Sinnvoll kann ein Strompaket im Zuge des Stromanbieter Vergleichs dennoch sein, aber nur für denjenigen, der seinen (quasi konstanten) Jahresverbrauch sehr genau kennt. Falls ihr in euren Abrechnungen einen eindeutigen Trend in den jährlichen Energiebedarfen erkennt, könnt ihr natürlich recht genau für das kommende Jahr extrapolieren. Ein gewisses Restrisiko haftet dem Strompaket aber immer an.

Ein Bonus kann beim Stromanbieter Vergleich schon verlockend sein

Im Zuge eines Stromanbieter Vergleichs wird man auch darüber informiert, wenn ein Anbieter seine Neukunden mit einem Bonus lockt. Dabei kann es sich aber um einen Köder handeln, der euch in eine Falle lockt, denn oftmals liegt dann der Arbeitspreis pro Kilowattstunde etwas höher. Beachtet dabei, dass sich schon ein Preisunterschied von nur einem Cent bei einem typischen Zweipersonenhaushalt auf circa 35 Euro pro Jahr aufsummiert. Ein Wechselbonus von 100 Euro ist also nach drei Jahren „amortisiert“, danach ist es eine Freude für den Stromanbieter. Manchmal sind auch bestimmte Bedingungen an die Wechselprämie geknüpft, dabei kann es sich um einen Mindestumsatz bei der Strom Abnahme handeln. Schaut euch also eure letzten Abrechnungen gut an, sie weisen aus, wie viel Strom ihr tatsächlich in den letzten Jahren verbraucht habt.

Bei Anbietern, die mit attraktiven Wechselboni winken, liegen die Arbeitspreise pro Kilowattstunde oftmals etwas höher. Wer zum Beispiel in einem Single-Haushalt wenig Strom verbraucht, kann sich sehr wohl überlegen, ob es sich für ihn lohnt, den Bonus einzustreichen und den Anbieter nach Ende der Vertragslaufzeit wieder zu wechseln. In diesem Fall kann man beim Stromanbieter Vergleich explizit Ausschau auf Lieferanten mit Bonus halten. Bei Mehrpersonenhaushalten mit einem erhöhten Strombedarf lohnt sich dieses Experiment meistens nicht.

Zu beachten ist auch, ob der versprochene Bonus erst gegen Ende der Vertragslaufzeit oder sogleich zu deren Beginn gewährt wird. In einigen Fällen ist die Vertragsverlängerung Bedingung für den Bonus. Der „späte“ Bonus wird gern mal vom Stromanbieter vergessen, also gut aufpassen. Hebt deshalb irgendeinen Nachweis darüber auf, dass euch dieser Bonus einst versprochen wurde, und wenn es nur ein Screen-Print der Bewerbung auf dessen Internetseite ist.

Recht beliebt sind Sachprämien als Boni, zum Beispiel ein Amazon-Gutschein, eine Spielekonsole oder auch ein Smartphone. Diese Bonusvariante ist für die Unternehmen viel günstiger, da solche Sachwerte in sehr großen Mengen geordert werden und entsprechend billig zu haben sind. Falls ihr aber das Bonus-Angebot tatsächlich zufällig dringend braucht, kann der damit verbundene Stromanbieterwechsel durchaus interessant sein.

Wer kein Problem damit hat, sich längerfristig auf einen Anbieter einzulassen, da ein häufiger Stromanbieterwechsel eher als lästig empfunden wird, kann beim Stromanbieter Vergleich das Häkchen am Bonus-Feld einfach wegklicken. Dadurch verkürzt sich die Ergebnisliste möglicherweise drastisch und versteckte Kosten, die stets mit der Bonusfinanzierung verbunden sind, verschwinden damit.

Die andere Seite des Stromanbieter Vergleichs besteht darin, sich alle Jahre wieder mit dem Kleingedruckten auseinanderzusetzen, um ganz gezielt nach Bonus-Angeboten zu suchen, das zuweilen gern mal als „Spartarif-Hopping“ bezeichnet wird. Es gibt dazu sogar ein Urteil des Bundesgerichtshofs, das dieses Verhalten mit dem Hinweis legitimiert, dass die versprochenen Boni auch an Kurzzeit-Kunden auszuzahlen sind.

Mit dem Strom Vergleich zu sauberen Strom

Die Stromanbieter wissen um den Umweltschutzgedanken bei ihren Kunden. Der stabile Trend zum Ökostrom ist nach wie vor ungebrochen. Dies hat die meisten Stromlieferanten dazu veranlasst, oftmals gleich mehrere zertifizierte Ökostromtarife anzubieten. Manche unabhängige Anbieter versteifen sich sogar ganz und gar auf Ökostrom. Dennoch ist es auch heute noch eher selten der Fall, dass der grüne Strom zu einem besonders günstigen Tarif zu haben ist, aber dies ist nicht unmöglich. Aus diesem Grunde bietet sich hier unbedingt ein Stromvergleich an.

Falls Interesse an Ökostrom besteht, sei der Hinweis erlaubt, dass beim Stromanbieter Vergleich fast in der Regel eine Kombination aus Wasser- und Windkraft angeboten wird. Es ist hierbei aber durchaus möglich, zum Beispiel auf reine Wasserkraft-Energie zu insistieren, falls ihr Windräder nicht mögt. Andere Anbieter wiederum mischen ihrem grünen Strom Anteile fossiler Energie bei, betonen aber ihre Ablehnung von Atomstrom. Wer beim Strom Vergleich sicher sein will, dass schließlich wirklich Ökostrom aus seiner Steckdose kommt, sollte auf die anerkannten Ökostromsiegel „ok-Power“ oder „Grüner Strom“ setzen.

Auf diese Punkte solltet ihr beim Vergleich der Stromanbieter besonders achten

Die Stromanbieter zu vergleichen, bedeutet zum einen die reinen Zahlen gegenüberzustellen und zum anderen aber auch die Rahmenbedingungen der Verträge gegeneinander abzuwiegen. Als wirklich nachhaltig erweist sich der Stromvergleich dann, wenn ihr die folgenden Aspekte im Blick behaltet:

Die Kündigungsfrist und die Vertragslaufzeit sollten möglichst kurz sein, wobei die Preisgarantie selbstverständlich die gesamte Vertragslaufzeit überstreichen soll. Die Bürokratie kann dadurch minimiert werden, dass sich der Stromliefervertrag automatisch jeden Monat um einen weiteren Monat verlängert, sofern keine Seite den Vertrag kündigt.

  1. Alle Stromanbieter lieben eine lange Kundenbindung. Daher solltet ihr beim Stromvergleich auf eine Mindestvertragslaufzeit von höchstens einem Jahr achten. Bedenkt dabei, dass gerade die Unternehmen, die mit besonders günstigen Stromtarifen oder gar zu großzügigen Prämien auf Kundenfang gehen, oftmals nach dem ersten Vertragsjahr den Arbeitspreis drastisch erhöhen. Jene Stromlieferanten, die so selbstbewusst sind, halbjährige Verträge anzubieten, haben in der Regel aufgrund ihres guten Preis-Leistungs-Verhältnisses das Abspringen ihrer Kunden nicht zu befürchten.
  2. Wer beim Vergleich des Stroms auf eine Preisgarantie stößt, sollte ein solches Angebot durchaus genauer ansehen. Diese bewahrt euch nämlich vor überraschenden Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit. Wenn von einer „eingeschränkten Preisgarantie“ die Rede ist, werden lediglich jene Kostenerhöhungen an den Kunden weitergereicht, die beispielsweise durch einen geänderten Steuersatz zustande kommen, den der Stromanbieter nicht beeinflussen kann. Solche Vorgänge sind keine Seltenheit. In diesem Fall steigen die Stromkosten, trotz der (eingeschränkten) Preisgarantie.
  3. Zwar habt ihr bei einer Preiserhöhung grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht, dies ist aber meistens nicht von langer Dauer. Es besteht die Gefahr, dass ihr hier den Zeitpunkt verpasst, zum Beispiel, wenn ihr gerade im Urlaub seid. Aus diesem Grunde ist eine möglichst kurze allgemeine Kündigungsfrist so überaus wichtig. Eine Kündigungsfrist von nur 30 Tagen ist also durchaus ein Vertrauen bildendes Kriterium für den Vertrag.
  4. Die meisten Stromlieferverträge sind mit einer automatischen Verlängerung verbunden. Das ist im Prinzip auch gut so, vermeidet dies doch viel Bürokratie. Notiert euch sich aber stets den spätesten Zeitpunkt, an dem eure Kündigung noch greifen würde. Die automatische Verlängerung eures Vertrages sollte höchstens sechs Wochen betragen. Es könnte ja sein, dass ihr bei eurem nächsten Stromvergleich einen unschlagbar günstigen Anbieter findet, mit dem ihr so schnell wie möglich einen Vertrag schließen möchtet.
Auch beim Stromvergleich müssen Kompromisse gemacht werden. Um das weite Spektrum der Möglichkeiten vor Augen geführt zu kriegen, solltet ihr sogar mehrere Stromvergleiche parallel durchführen, indem ihr jeweils beim Ausfüllen des Stromrechners die Häkchen etwas anders setzt. Die Verwendung des Stromrechners und der Stromanbieter Vergleich sind völlig unverbindlich und selbstverständlich kostenlos.

Unser Fazit

Früher waren alle Stromkunden an den örtlichen Versorger gefesselt. Zwischen den wenigen großen Stromkonzernen waren die Versorgungsgebiete klar eingeteilt und zugewiesen. Eine Chance zum Stromvergleich war nicht einmal in Sichtweite. Mit der Liberalisierung des Strommarktes änderte sich dies im Jahre 1998. Heute kann jeder zwischen einer Vielzahl von Stromanbietern und Stromtarifen frei auswählen. Mit dem Strom Vergleich ist immer auf einfache, schnelle Weise ein besonders günstiger Stromtarif zu finden. Im Übrigen stellt der häufig genutzte Stromanbieter Vergleich für die Stromlieferanten einen hohen Ansporn für Preissenkungen auf dem hart umkämpften Markt dar. Nur durch starken Wettbewerbsdruck entsteht auch echter Wettbewerb, ihr als Kunde seid das entscheidende Rad im Getriebe, ansonsten bewegen sich die Stromkosten in die falsche Richtung. Nur der regelmäßige Stromanbietervergleich führt zu Einsparungen bei den Stromkosten und zwingt alle Anbieter zu Zugeständnissen beim Strom.

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