Euer aktueller Ökostromanbieter Vergleich

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Ökostrom Vergleich 2019 – Jetzt vergleichen und zum günstigen Ökostromanbieter wechseln

Für jeden vernünftigen Menschen ist Umweltschutz ein wichtiges Thema. In der Folge nimmt auch das Interesse am Ökostrom, manchmal als Naturstrom bezeichnet, immer mehr zu. Inzwischen sind es allein in Deutschland ungefähr sechs Millionen Haushalte und Betriebe, die sich für Ökostrom entschieden haben. Günstiger Ökostrom ist heute allerdings für alle Kunden, sogar für Leugner des Klimawandels, eine echte wirtschaftliche Alternative. Niemand muss eine Prüfung im Fach Umweltschutz bestehen, um billig Ökostrom zu bekommen. Die große Konkurrenz unter den Stromanbietern ist an den Ökostromanbietern nicht spurlos vorübergegangen und der Druck steigt im Kessel weiter. Aus diesem Grunde lohnt es sich, regelmäßig einen Ökostrom Vergleich durchzuführen.

Ökostrom ist mehr als nur hip

Ökostrom Vergleich: Jetzt online Ökostromanbieter vergleichen und wechselnSeit der Öffnung des Strommarktes im Jahre 1998 kann jeder Verbraucher seinen Stromanbieter, deren Anzahl stetig angewachsen ist, frei auswählen. Auch dem wachsenden Interesse an Naturstrom wurde im Laufe der Zeit Rechnung getragen, die Zahl der Anbieter, die Ökostrom-Tarife im Portfolio haben, hat sich ebenfalls erfreulich ausgeweitet. Dies ist durchaus in dem Zusammenhang zu sehen, dass Ökostrom heute nicht mehr zwangsläufig teurer sein muss als herkömmliche Stromtarife. Aber es ist leider nicht immer öko drin, wo öko draufsteht. Das mag eine Erschwernis sein beim Ökostrom Vergleich, gleichwohl macht es die Dringlichkeit des Ökostrom Preisvergleich umso deutlicher. Bevor ihr also euren Ökostrom Vergleich startet, solltet ihr eine ungefähre Vorstellung darüber haben, was Ökostrom eigentlich ist und was einen echten Ökostromanbieter ausmacht.

Was bedeutet Ökostrom?

Es ist wichtig, darüber zu sprechen, da der Begriff „Ökostrom“ weder irgendwo rechtlich verbindlich definiert noch geschützt wurde. Zwar sind die Verbraucher zurecht daran interessiert, billig Ökostrom zu kaufen, dennoch steht die Wertigkeit von Umweltschutzmaßnahmen auf einem hohen Rang. Mit anderen Worten: günstiger Ökostrom ja, aber nicht um jeden Preis. Unter Ökostrom wird die ökologisch nachhaltige Stromerzeugung aus regenerativen, also erneuerbaren Energiequellen verstanden. Dazu gehören vornehmlich die Sonnenenergie, Windenergie, Biomasseverstromung und die Energie aus der Wasserkraft. In einem weiteren Sinne könnte man auch Gezeitenkraftwerke in die letzte Rubrik mit einordnen. Die Vorteile des Naturstroms sind klar und eindeutig:

  1. Die Quellen für den Ökostrom stehen unbegrenzt zur Verfügung.
  2. Bei der Erzeugung von Ökostrom entsteht kein zusätzliches, klimaschädliches Kohlendioxid.

Wer dauerhaft echten Naturstrom bezieht, verringert seinen ganz persönlichen Beitrag an der CO2-Produktion um größenordnungsmäßig 80 Prozent, das ist eine ganze Menge. Bei einem Zweipersonen-Haushalt sprechen wir hier von ungefähr 1,2 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Würde die gesamte Bevölkerung in Deutschland von diesem guten Geist erfasst werden, könnten jedes Jahr 50 Megatonnen CO2 eingespart werden, ohne die industrielle Produktion dabei einzubeziehen.

Wie findet man echte Ökostromanbieter?

So findet ihr echte ÖkostromanbieterViele „Ökostromanbieter“ stehen in Wahrheit in einem eigentumsrechtlichen Verhältnis zu einem der vier Großkonzerne E.ON, RWE, Vattenfall oder EnBW, die für die Produktion von nahezu 80 Prozent des deutschen Stroms verantwortlich sind. So wurden für den Vertrieb des sogenannten Ökostroms extra „grüne“ Tochterfirmen ausgegründet. Wer hier seinen Ökostrom bezieht, unterstützt de facto weiterhin den Atom- und Kohlestrom. Eine andere Taktik der vermeintlichen Ökostromanbieter besteht darin, sauberen Wasserstrom aus dem konventionellen Angebot auszusortieren, um diesen schließlich separat als Naturstrom anzupreisen. Ein echter Benefit für die Umwelt, und damit auch für uns, ergibt sich aber erst dann, wenn durch die besondere Erzeugung von Ökostrom konventionell erzeugte Stromanteile (zum Beispiel aus Kohlekraftwerken) aus dem Markt zurückgedrängt werden. Dies passiert nur, wenn Stromanbieter gezielt in neue umweltschonende Kraftwerke investieren. Das tun die Wenigsten.

Es gibt in Deutschland eigentlich nur vier unabhängige Stromlieferanten, die „echten” Naturstrom bundesweit anbieten und den Ausbau der erneuerbaren Energien wirklich vorantreiben, was die meisten Umweltorganisationen auch durch ihre Empfehlung honorieren:

  1. EWS Schönau GmbH (seit 1986) ist als Antwort auf die Atomkatastrophe in Tschernobyl entstanden.
  2. Greenpeace Energie eG gehört zu den größten und bekanntesten Ökostromanbietern seines Genres.
  3. LichtBlick SE (seit 1999) produziert ihren Strom vorrangig mit Wasserkraft in Österreich, Norwegen und Finnland. Biogas gehört außerdem ins Angebot.
  4. Naturstrom AG (seit 1998) – ihr Strom wird zu mehr als 50 Prozent in deutschen Wind- und Wasserkraftanlagen produziert. Biogas ist ebenfalls in ihrem Angebot. Die Naturstrom AG wird immer wieder mit dem goldenen „Grüner Strom Label“ ausgezeichnet.

Interessant für die Verbraucher können auch noch folgende Ökostromanbieter sein. Die beiden jüngeren Ökostrom liefernden Unternehmen „Polarstern GmbH“ (2011) und „Mann Naturenergie“ werden seitens der NGO (non government organization) „Robin Wood“ mit der Einschränkung empfohlen, dass sie ihren Ökostrom zu regional etwas unterschiedlichen Preisen anbieten. Insbesondere Polarstern bemüht sich mit seinem Naturstrom aus Kleinwasserkraftwerken um die eher jüngeren Kunden.

Bei der „Bürgerwerke eG“ handelt es sich um einen Zusammenschluss von über 70 lokalen Energiegenossenschaften, denen insgesamt mehr als 12.000 Kunden angehören. Auch sie liefert echten Naturstrom und mauserte sich inzwischen zu einem regionalen Marktführer. Ihr hundertprozentiger Ökostrom vorrangig aus deutschen Wasserkraftwerken wurde mit dem Grüner Strom und dem TÜV Nord Label zertifiziert.

Nicht jeder Ökostromanbieter liefert euch echten Ökostrom. Um am Ende nicht doch mit einem hohen Kohlestromanteil abgespeist zu werden, solltet ihr mittels der Suchfunktion einen Blick auf die Stromkennzeichnung der Firma werfen. Jeder Stromanbieter muss auf seiner Website die Zusammensetzung seines Stroms veröffentlichen. Daran lässt sich auch das Maß der Unabhängigkeit des Ökostromanbieters abschätzen.

Beim Ökostrom Vergleich auf folgende Zertifikate achten

Auf diese Zertifikate solltet ihr achtenAuch auf die Gefahr hin, dass ihr als Verbraucher der vielen Zertifikate schon müde seid, was verständlich wäre, sollen an dieser Stelle die heute relevanten Ökostrom-Zertifikate hinsichtlich ihres wahren Gewichts erwähnt werden, denn es ist üblich, dass Stromlieferanten, die zusätzlich Ökostrom anbieten, solche Zertifikate und Testurteile für sich sprechen lassen. Allerdings belegen nicht alle diese Zertifikate gleichermaßen, wie umweltfreundlich der Ökostrom tatsächlich ist, also, ob im jeweiligen Fall ein echter Ökostromanbieter vorliegt. Achtet darauf, dass bei eurem Ökostrom Preisvergleich mindestens eines der folgenden Siegel beziehungsweise Zertifikate dabei ist:

  • Das Ökostrom-Label „Grüner Strom“
    Hierbei ist der Maßstab für die Kriterien ziemlich streng. Hinter dem Trägerverein dieses ältesten deutschen Labels stehen unter anderem die Umweltverbände NABU, Euro-Solar und BUND. Über 70 Energieversorger bieten heute Ökostrom mit dem Grüner Strom Label an. Interessant ist dabei, dass ein Teil des Erlöses garantiert in neue Anlagen, die ebenfalls für das Grüner Strom Label prädestiniert sind wie zum Beispiel Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung, investiert wird. Je nach Stromverbrauch des Kunden werden dafür 0,2 bis 1,0 Cent pro Kilowattstunde verwendet. Bei Wasserkraft-Projekten ist eine solche Förderung übrigens nicht per se selbstverständlich. Voraussetzung ist hierbei, dass sich dadurch die Gewässerökologie deutlich verbessern muss, zum Beispiel aufgrund von Schutzeinrichtungen für die Fische. Wie zu erwarten, bekommt der Strom aus Atomkraftwerken prinzipiell kein Grüner Strom Label. Ebenso ausgeschlossen sind Kohlekraftwerke. Darüber hinaus wird von den Stromanbietern eine nachweislich nachhaltige Unternehmenspolitik erwartet.
  • Das Ökostrom-Label „ok power“
    Der Verein „EnergieVision“ hat seit 2016 mit diesem Label schon 100 geprüfte Ökostrom-Produkte zertifiziert, mit denen ungefähr 1,7 Millionen Haushalte beliefert werden. Hinter dem Label steht ein Hamburger Forschungs-Institut. Auch in diesem Fall wird ein Teil des Umsatzes, nämlich 0,2 bis 0,5 Cent pro Kilowattstunde, für die Entwicklung und den Bau neuer Anlagen oder die weitere Integration erneuerbarer Energien und deren Effizienzsteigerung verwendet. Unternehmen, die mit Braunkohle-, Steinkohle- oder Atomkraftwerken beziehungsweise deren direkten Tochterunternehmen in Verbindung stehen, haben kein Anrecht auf dieses Label. Zudem dürfen die Verträge keine Vorkasse oder Mindest-Abnahmemengen vorsehen. Ebenso ausgeschlossen vom Recht auf das Label sind Stromproduktionen aus Deponie- und Grubengas und sogar Windenergieanlagen, die aber in einem Naturschutzgebiet stehen.
  • Die TÜV Süd Zertifizierung
    Der Münchener TÜV Süd bietet gleich zwei Ökostrom-Zertifizierungen an, und zwar die Standards EE01 (empfehlenswert) und EE02 (sehr empfehlenswert). Letzteres formuliert sogar die scharfe Bedingung, dass dieser Ökostrom zeitgleich mit dem Verbrauch durch den Kunden erzeugt werden muss. Die damit verbundenen Preisaufschläge müssen wenigstens zu 75 Prozent für den Klimaschutz aufgewendet werden. Dazu zählen der Bau weiterer Ökostrom-Anlagen, Förderprogramme für Wärmepumpen und Forschungsinvestitionen für Zukunftsenergien. Diese beiden Label wurden in Deutschland (laut TÜV Süd) schon über 50 Mal vergeben.
  • Die TÜV Nord Zertifizierung
    Mindestens 33 Prozent des Stroms müssen aus Anlagen der Erneuerbaren Energien stammen, welche höchstens sechs Jahre alt sind, oder der Stromanbieter weist glaubhaft nach, dass er 0,1 bis 0,25 Cent pro Kilowattstunde in den Neubau derartiger Anlagentechnik steckt. Natürlich darf aus Sicht von TÜV Nord die Ökostrom-Menge insgesamt nicht künstlich aufgebläht werden. Bei Pumpspeicher-Kraftwerken zum Beispiel wird nur die Stromgewinnung durch den natürlichen Wasserzufluss gewertet, nicht aber die sekundäre Stromgewinnung aus der zuvor emporgepumpten Wassermenge. Der TÜV Nord reiht die Energie aus der Kraft-Wärme-Kopplung, die beispielsweise durch Erdgas-Blockheizkraftwerke gewonnen wird, in die „Erneuerbaren“ ein, was durchaus umstritten ist.
Diese vier Siegel bestätigen, dass der Strom der so zertifizierten Tarife hundertprozentig aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Die Mehrzahl der Ökostrom-Tarife, die über ein Gütesiegel verfügen, wurden übrigens durch einen TÜV zertifiziert. Wer den Ökostrom Vergleich macht, darf auf diese vier Siegel vertrauen. Ökostromanbieter, die eines dieser Zertifikate vorweisen können, tragen proaktiv zur Energiewende bei. Auf Basis des Ökostrom Vergleichs könnt ihr diese Unternehmen dabei unterstützen und auf diese Weise euren eigenen Beitrag für den Umweltschutz leisten. Billig Ökostrom zu bekommen, ist schon lange keine Utopie mehr.

Günstiger Ökostrom als Ergebnis des Ökostrom Preisvergleichs

Wie bereits oben erwähnt, löste die Liberalisierung des deutschen Energiemarkts eine enorme Zunahme der Zahl an Stromlieferanten aus. In der Folge explodierte geradezu die Anzahl der konzeptionell zum Teil sehr unterschiedlichen Strom- und Gastarife. Der Strompreisvergleich kann im Ergebnis nicht nur eine Einsparung von mehreren Hundert Euro pro Jahr „erwirtschaften“, sondern er ist zugleich ein wirksames Instrument, mit dessen Hilfe die Verbraucher konkret Einfluss nehmen können auf die Ausgestaltung unserer zukünftigen Energieversorgung. Darüber hinaus ist der Stromrechner ein zuverlässiger Navigator in dem unüberschaubaren Dschungel von Stromtarif-Angeboten, der euch stets sicher zum günstigsten Versorger geleitet. Alles, was ihr dafür braucht, sind:

  1. Eure Postleitzahl
  2. Euren Jahresverbrauch in kWh

Aber der Stromrechner kann noch viel mehr für euch tun, wenn ihr zumindest mal versucht, die bereitgestellten Filtereinstellungen zu nutzen. Mit ihrer Hilfe könnt ihr ganz gezielt die folgenden Kriterien bei eurem neuen Stromtarif einstellen:

  • eine Preisgarantie
  • die Laufzeit und Kündigungsfrist
  • die Zahlungsmodalität
  • eine automatische Vertragsverlängerung
  • eine Vergünstigung, zum Beispiel einen Neukunden-Bonus
  • einen Paketpreis
  • die Punktevergabe auf Basis der Kundenzufriedenheit

Und nicht zuletzt könnt ihr schon beim Stromrechner eure Suche auf Ökostromanbieter eingrenzen. Zu diesem Zweck wird in der Spalte „Nur Ökostrom“ ein Häkchen auf „Ja“ gesetzt. Danach kann noch zwischen „Alle“ und „Nachhaltig“ unterschieden werden.

Wir alle werden zur Subventionierung von Ökostrom gezwungen

Ein Ökostrom-Tarif allein ist keine Garantie dafür, dass echter Naturstrom zu Hause aus euren Steckdosen kommt. Es lässt schon allein technisch gar nicht bewältigen, dass die Netzbetreiber, vielleicht in einem Multiplexverfahren, zwischen Ökostrom und konventionell erzeugtem Strom wild hin und her schalten, gar „Weichen stellen“ können, die den Ökostrom schließlich nur in euer Haus oder in eure Wohnung führen. Bei Ökostrom-Tarifen geht es im Hintergrund stets um einen ökologischen Nutzen, der sich beispielsweise aus der Förderung des Baues von ökologisch konzipierten Kraftwerken ergibt. Über diese Schiene kann der gesamte Strommarkt in den Bahnhof einer allmählichen „Ökologisierung“ einfahren, was ein sehr konkreter Beitrag zur Umsetzung der Energiewende wäre und über die bisherigen Maßnahmen durch das Erneuerbare-Energien Gesetz (EEG) noch hinausgehen würde.

Das „Renewable Energy Certificate System” (RECS) ist ein Zertifizierungssystem für die Erneuerbaren Energien. Es gilt in 15 europäischen Ländern als eine Art Herkunftsnachweis für den elektrischen Strom und wurde im Jahre 2002 eingeführt. Im Jahre 2016 wurde es aber schon wieder eingestellt und ersetzt durch das EECS-GoO-System (Guarantee of Origin). Dieses neue System ist ein Ergebnis der Richtlinie 2009/28/EG des europäischen Parlaments (23. April 2009). Beim RECS geht es um den ideellen Mehrwert der erneuerbaren Energien und dafür gibt es sogar eine Handelsplattform, was aber nicht vergleichbar ist mit dem Emissionsrechtehandel mit Blick auf die Umweltverschmutzung.

Praktisch sieht das so aus, dass ein Stromanbieter, der normalerweise sogenannten Graustrom erzeugt oder verkauft, solche EECS-Zertifikate von einem Ökostrom-Erzeuger kaufen und eine dementsprechende Menge Graustrom nun als Grünen Strom umetikettieren darf. Im Gegenzug muss dann der Ökostrom-Erzeuger die gleiche Energiemenge als Graustrom anbieten. Diese Handelsform findet man eher bei (älteren) Wasserkraftwerken, die sich oftmals im skandinavischen Raum befinden.
Nun muss man aber fairerweise erwähnen, dass alle Bürger in Deutschland den sauberen Strom mitfinanzieren. Um den Ausbau der erneuerbaren Energien anzutreiben, wurden in Deutschland zwei Wege installiert: Da sind zum einen die gesetzlich festgelegten Förderungen, die sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ergeben, und zum anderen die freiwillige Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger, Ökostrom zu beziehen. Das EEG garantiert den Erzeugern Grünen Stroms Festpreise, damit sie bei ihren Investitionen verlässlich kalkulieren können. Dies betrifft zum Beispiel:

  • Windenergieanlagen und Offshore-Windparks
  • Biomasse-Anlagen
  • Photovoltaik-Anlagen
  • Geothermie-Projekte

Jener Strom, dessen Erzeugung schon via EEG gefördert worden ist, darf den Kunden übrigens nicht als Ökostrom verkauft werden. Das ist nicht jedem bewusst. Dahinter verbirgt sich das sogenannte Doppelvermarktungsverbot, das verhindern soll, dass eine bestimmte Energiemenge über das EEG und außerdem noch als Ökostrom bevorteilt wird. Egal, welchen Strom wir kaufen, mit jeder Kilowattstunde bezahlt jeder von uns gleichermaßen die EEG-Umlage. Und das ist nicht wenig. Zudem wird deren Höhe jedes Jahr durch die Netzbetreiber neu festgelegt. Im Jahre 2018 beträgt die EEG-Umlage zum Beispiel 6,79 Cent/kWh, ein Jahr zuvor betrug sie 6,88 Cent/kWh.

Jahr EEG-Umlage (ct/kWh) Änderung zum Vorjahr (in %)
2018 6,792 -1,31
2017 6,88 8,3
2016 6,354 2,98
2015 6,17 -1,1
2014 6,24 18,2
2013 5,277 46,9
2012 3,592 1,8
2011 3,53 72,4
2010 2,047 81,2
2009 1,13 0,9
2008 1,12 9,8
2007 1,02 15,9
2006 0,88 29,4
2005 0,68 17,2
2004 0,58 41,5
2003 0,41

Quelle: Bundesnetzagentur

Die Energiewende war und ist eine eindeutig politisch motivierte Entscheidung. Insofern ist sauberer Strom eine ganz gewichtige Komponente unserer Energieversorgung. Dafür bezahlen wir alle zusammen aber auch hohe Strompreise mit der Tendenz: steigend. Es gibt in der Tat viele Wege, unsere Umwelt zu schonen, dem Klimawandel entgegenzuwirken und mit unseren Ressourcen sorgfältiger umzugehen. Einer davon besteht zum Beispiel darin, unsere Häuser mit Wärmepumpenstrom zu beheizen. Wer sich also aktiv am Umweltschutz beteiligen möchte, ist dazu herzlich eingeladen und kann damit beginnen, gezielt einen Ökostromanbieter zu unterstützen, was sehr einfach ist. Beginnend mit dem Stromrechner findet ihr einen Stromanbieter, dessen Tarif gut zu eurer Lebenssituation passt und in der Konsequenz vollzieht ihr gleich online direkt den Stromanbieterwechsel.

Noch wird der größere Teil des deutschen Stroms in Kernkraftwerken und aus fossilen Brennstoffen produziert. Wenn wir unsere sensible Umwelt wirklich schützen möchten, muss die Energiewende endlich konsequent vollzogen werden. Über ein Drittel der deutschen Haushalte beziehen ihren Strom noch immer in einem relativ teuren Grundversorgungstarif, was bedeutet, dass sehr viel Geld zum Fenster herausgeworfen wird. Ein Ausweg aus dieser Situation ist der Ökostrom Preisvergleich, der es uns schließlich ermöglicht, billig Ökostrom bei einem der vielen günstigen Ökostromanbieter zu beziehen.

Unser Fazit

Ökostrom ist ein Produkt der erneuerbaren Energien und somit ein Benefit für unsere Umwelt. Wer sich für einen Ökostrom-Tarif entscheidet, leistet einen Beitrag zum Umweltschutz. Je mehr Menschen sich daran beteiligen, desto „grüner“ wird unser Strommix insgesamt. Mit dem Ökostrom Vergleich beziehungsweise Ökostrom Preisvergleich gelingt es zudem jedem Verbraucher, nicht unerhebliche Geldbeträge einzusparen. Damit euch schließlich ein echter Ökostromanbieter beliefert, sei ein kritischer Blick auf das hoffentlich vorhandene Ökostrom-Siegel empfohlen. Diese Siegel geben Auskunft über die Art und Weise der Stromerzeugung. Günstiger Ökostrom ist inzwischen keine Zauberei mehr, sondern die erwartete Folgerichtigkeit der Energiewende.