Eure aktuellen Strompreise berechnen

Anzahl Personen:
Verbrauch:
PLZ:
  • Garantiert günstige Preise
  • TÜV-geprüfter Vergleich
  • Über 1.000 Stromanbieter
  • Bis zu 350€ Sofortbonus

Strompreise 2019 – Jetzt aktuelle Strompreise berechnen und online Anbieter wechseln

Viele Verbraucher lamentieren schon seit Langem über stetig steigernde Strompreise. Der aktuelle Strompreis hat inzwischen die magische 30-Cent-Marke geknackt und ein Ende der Preiskletterei ist nicht abzusehen. Da nimmt es nicht Wunder, dass mit dem Anstieg der Strompreise das Interesse am Strompreisvergleich wächst. Wer meint, dass ihm dies zu kompliziert sei, sei versichert, dass der Vergleich der Strompreise heute ganz einfach und schnell zu bewältigen ist, denn es gibt den praktischen Strompreisrechner. In Bruchteilen von Sekunden vergleicht der Strompreisrechner, der auch als Stromtarifrechner bezeichnet wird, unzählige Tarife von mehr als 1.000 Stromanbietern.

Entwicklung der Strompreise in Deutschland

Mit dem Strompreis bezahlt der Verbraucher den Stromanbieter dafür, dass dieser jederzeit ausreichend elektrische Energie bereitstellt. Allerdings ist der Strompreis kein eineindeutiger Wert, denn er fächert sich bei jedem Stromlieferanten in ein ganzes Bündel verschiedener Tarife auf, wobei jeder einzelne Tarif zudem vom Wohnort des Kunden abhängt.

Schaut man sich die Landkarte der Bundesrepublik Deutschland etwas genauer an, fällt auf, dass sich die Regionen auch bei den Strompreisen deutlich unterscheiden. Dort, wo die Bevölkerungsdichte relativ gering ist, ist der Strom teurer als in dicht besiedelten Gebieten. Das mag mit der installierten Infrastruktur zusammenhängen, denn wenn an einer Hochspannungsleitung 200.000 Haushalte hängen, verteilen sich die Kosten anders, als wenn die Leitung nur zu einem Dorf mit 100 Seelen führt.

Vor der Liberalisierung des deutschen Strommarktes im Jahre 1998 war jeder Stromkunde an seinen lokalen Grundversorger angebunden. Zwar war der Strompreis pro kWh zu jener „guten alten D-Mark-Zeit“ günstiger als heute, aber inflationsbereinigt ist das eigentlich nicht ganz richtig. Doch dann bekamen die öffentlichen Stromversorger ziemlich plötzlich Konkurrenz durch eine zunehmende Anzahl privater Unternehmen, die die Strompreise so drückten, dass ihnen immer größere Marktanteile zufielen. Damit war endlich die Zeit gekommen, als die Verbraucher die Strompreise erstmalig zu ihren Gunsten vergleichen und auf diese Weise dem Strompreisanstieg entgegenwirken konnten.

Die Wattstunde (Wh) ist eine physikalische Maßeinheit für (elektrische) Energie beziehungsweise Arbeit. Für den praktischen Gebrauch hat sich aber die Kilowattstunde (kWh), das sind 1.000 Wh, durchgesetzt. So ist die Angabe des aktuellen Strompreises in kWh zu verstehen.

Diese Entwicklung war zugleich Auslöser für einen lang anhaltenden, moderaten Rückgang der Strompreise. Der durchschnittliche Strompreis pro Kilowattstunde verringerte sich während der letzten zwei Jahre des letzten Jahrtausends von 34 auf 28 Pfennige, das sind immerhin fast 18 Prozent. Doch pünktlich mit dem Start des dritten Jahrtausends wechselten die Strompreise wieder ihre Richtung und kletterten stetig nach oben. Als größter Preistreiber erwies sich dabei der Staat, der fast jedes Jahr die reichhaltige Fantasie seiner emsigen Beamten um wohlklingende Namen für neu eingeführte Steuern und Abgaben bemühte. Im Jahre 2015 lag der Strompreis pro kWh bei durchschnittlich 28 Cent, was nominell einer Verdoppelung in 15 Jahren entspricht. Über 50 Prozent des schönen Geldes war und ist für die Finanzämter dieser Republik reserviert. Der aktuelle Strompreis pro Kilowattstunde rangiert inzwischen schon um 30 Cent und an ein Zurück ist nicht mehr zu denken.

Quelle: Die Entwicklung der Strompreise während der letzten Jahre laut BDEW

Warum ist unser aktueller Strompreis so teuer?

Aktuelle Entwicklung der Strompreise in DeutschlandJedes Mal, wenn der Verbraucher seine Stromrechnung bekommt, wird ein größerer zu überweisender Betrag ausgewiesen. Das finden die meisten gar nicht lustig, denn gerade hatten sie sich neue, teure, energieeffiziente Haushaltsgeräte der Kategorie A+++ angeschafft. Nur, genützt hat das nichts. Um das Ärgernis wenigstens in Ansätzen verstehen zu können, betrachten wir einmal die Zusammensetzung des aktuellen Strompreises etwas genauer. Da sind nämlich drei gewichtige Komponenten, die den Strompreis vornehmlich bestimmen:

  1. Einkauf und Vertrieb machen 21 Prozent aus.
  2. Die nach wie vor stark regulierten Netzentgelte entsprechen einem Viertel (25%) des Strompreises.
  3. Das Gros, nämlich 54 Prozent, sind Steuern und Abgaben.

Allein diese Verteilung der Strompreis-Komponenten zeigt schon, dass es wohl kaum die Stromerzeuger sind, die die Preisspirale so vehement nach oben drehen. Die Hauptursache liegt in der politisch beschlossenen Energiewende, die als Ausgeburt blinden Aktionismus bezeichnet werden kann. Was unsere Politiker besonders überrascht hat, das ist die Notwendigkeit, die enormen Energiemengen der Windparks in den Offshore-Gebieten von Nord- und Ostsee nach Süden bis an den Alpenrand zu transportieren. So etwas funktioniert nicht mit einem Klingeldraht. Es ist ein schneller und ausreichend dimensionierter Netzausbau erforderlich. Insbesondere dort, wo der kostspielige Netzausbau auf Hochtouren vorangetrieben werden muss, macht sich dies in den aktuellen Strompreisen deutlich bemerkbar. Die folgende Liste soll es den Verbrauchern besonders klar vor Augen führen, dass der Strompreis von Umlagen, Steuern, Abgaben und den Netzentgelten dominiert ist.

Betrachten wir die Steuern und Abgaben etwas näher:

Aktuelles zu den Steuern und AbgabenDie Konzessionsabgabe erheben die Städte und Kommunen für die Einräumung der Wegerechte. Bereits im Jahre 1935 wurde die Konzessionsabgabe im Rahmen des Energiewirtschaftsgesetzes erstmalig eingeführt und seit dieser Zeit immer wieder novelliert. Die Kommunen können heute auf diese wichtige Einnahmequelle nicht mehr verzichten.

Die EEG-Umlage ist eine unangenehme Folge des „Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ (EEG). Sie quält die Verbraucher seit der letzten Jahrtausendwende. Verwendet wird dieses Geld, um die zum Teil erhebliche Differenz der Stromproduktionskosten aus konventionellen und erneuerbaren Energiequellen auszugleichen. Wegen der schnellen Veränderungen in den Technologien wird die Höhe der EEG-Umlage fast jedes Jahr neu angepasst.

Die KWK-Umlage ist eine Konsequenz aus dem „Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz“ (KWKG) aus dem Jahre 2002. Um die Stromerzeugung mit der Kraft-Wärme-Kopplung zu fördern, müssen eben alle Verbraucher etwas beisteuern.

Auch die „Stromnetzentgeltverordnung“ hat im Jahre 2012 eine Umlage hervorgebracht (§ 19 Abs. 2 StromNEV). Der Sinn der Sache ist die Befreiung vom Netzentgelt, die damit für die stromintensiven Unternehmen durch die Gemeinschaft finanziert werden soll. Für ein solches Vorgehen gibt es in der deutschen Sprache eine treffende Bezeichnung: Subvention.

Von dieser Erfolgsgeschichte beflügelt dachten sich die Politiker gleich 2013 die Finanzierung der erwartungsgemäßen Schadensersatzforderungen bei verspäteten Anschlüssen von Offshore-Windparks aus. Der § 17f EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) stellt nun die gesetzliche Grundlage der Offshore-Haftungsumlage dar.

Da das Volk noch immer nicht aufbegehrte, dachte man sich im Jahre 2014 die „Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten“ aus, die gemäß § 18 AbLaV die Umlage für abschaltbare Lasten („abLa-Umlage“) aus dem Hut zauberte. Dahinter verbirgt sich der Ausgleich des Verdienstausfalls von Betreibern von Offshore-Anlagen. Da die Netz- und Systemsicherheit in Deutschland nach wie vor unterdimensioniert ist, müssen insbesondere die Offshore-Anlagen bei starken Windfeldern abgeschaltet werden.

Die Ökosteuer, die zuweilen auch als Stromsteuer bezeichnet wird, mussten die Politiker (leider) einführen, damit ihre klimapolitischen Ziele irgendwie finanziert werden können.

Quelle: BDEW

Mit dem Strompreisrechner hohe Strompreise bekämpfen

Strompreisrechner online: Jetzt rechnen und viel Geld sparenWie oben gezeigt, machen Einkauf und Vertrieb 21 Prozent des Strompreises aus. Zumindest diese Schraube kann der Verbraucher mit seinem Verhalten nach unten drehen, indem er sich mithilfe des Strompreisvergleichs immer wieder um ein günstigeres Angebot bemüht. Nur durch einen harten Konkurrenzdruck lassen sich die Stromanbieter dazu verleiten, von ihren Profiten etwas abzugeben. Da jeder der mehr als 1.000 Stromlieferanten in Deutschland einen bunten Blumenstrauß verschiedener Stromtarife anbietet, ist es ohne eine Software wie dem Strompreisrechner gar nicht möglich, die „Nadel im Heuhaufen“, also den individuell optimal passenden Stromtarif, zu finden. Einige Tarife sind bundesweit verfügbar und die meisten anderen sind an bestimmte Postleitzahlen geknüpft. Letzteres ist auch der Grund dafür, dass der Vergleich der Strompreise fast für jeden andere Ergebnisse liefert.

Nun haben sich die Zeiten geändert, was manchmal sogar zum Guten geschehen kann. Während Preisvergleiche früher nur dadurch möglich waren, dass die Verbraucher verschiedene Anbieter anriefen, um mühsam deren Angebot einzuholen, steht heute jedem ein total praktisches Online-Tool zur Verfügung, das als Strompreisrechner oder auch Stromtarifrechner bezeichnet wird. Dem Strompreisrechner liegt eine riesige Datenbasis zugrunde, die ständig aktualisiert wird. Jede Abfrage verbindet der Stromtarifrechner zunächst mit einer Prüfung der Verfügbarkeit, das heißt, es wird im Bruchteil einer Sekunde analysiert, welche Stromtarife überhaupt im lokalen Umfeld des Kunden zur Verfügung stehen.

Es steht euch frei, auf der Oberfläche des Stromtarifrechners bestimmte Filtereinstellungen an- oder abzuwählen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um den Wunsch nach einer Preisgarantie oder um die Auswahl von Ökostrom, was die Liste der Ergebnisse meistens etwas überschaubarer macht. Wenn ihr euch schließlich für einen bestimmten Energieversorger mit einem sehr günstigen Strompreis entschieden habt, kommt ihr direkt online per Link zum Antrag auf Stromwechsel und könnt so ganz bequem den Stromanbieter wechseln.

Was ihr als Input für den Stromvergleich braucht, das sind lediglich eure Postleitzahl und der ungefähre Jahresverbrauch eures Haushalts. Wer keine Ahnung über seinen Stromverbrauch hat, dem mag die folgende Tabelle eine kleine Orientierung geben. Wohnungen in Mehrfamilienhäusern wiesen im Jahre 2017 einen durchschnittlichen Stromverbrauch in diesen Größenordnungen aus:

Haushaltsgröße Verbrauch in kWh
1 Person 2.300
2 Personen 3.000
3 Personen 3.600
4 Personen 4.000
5 Personen 5.000

Folgende Aspekte sind beim Stromtarifrechner wichtig

  1. Verbrauchsabhängiger Arbeitspreis: Entgelt in Eurocent pro verbrauchte Kilowattstunde (€/kWh).
  2. Verbrauchsunabhängiger Grundpreis: Mit dem Verrechnungs- beziehungsweise Bereitstellungspreis wird die Bereitschaft zur Stromlieferung bezahlt. Darin enthalten sind die Installation und Wartungen sowie die Ablesungen des Stromzählers, aber auch die Rechnungsstellung oder Inkassoprüfung. Abgerechnet wird dann je nach Vereinbarung entweder monatlich oder jährlich.
    Kunden mit einem eher geringen Stromverbrauch sollten sogar den etwas teureren Arbeitspreis akzeptieren, wenn auf der anderen Seite der Grundpreis niedrig liegt oder vielleicht sogar ganz entfällt. Familien mit Kindern, deren Fernseher und Waschmaschinen nie ausgeschaltet werden, sollten unbedingt zuerst auf den Arbeitspreis und absolut nachgeordnet auf den Grundpreis achten. Ähnliches gilt für Studenten-WGs, die schließlich den Grundpreis untereinander aufteilen.
  3. Mindestvertragslaufzeit: Sie sollte nicht länger als ein Jahr sein. Anbieter, die kürzere Laufzeiten anbieten, zeigen damit, dass ihre Produkte so gut sind, dass sie Kündigungen durch Kunden nicht fürchten.
  4. Kündigungsfrist: In der Kürze liegt die Würze, viel länger als ein Monat ist nicht notwendig.
  5. Preisgarantie: Sie ist ein gutes Instrument der Sicherheit für die Kunden und sollte möglichst lange gelten. Die „eingeschränkte Preisgarantie“ oder „Preisfixierung“ kann sehr wohl mit Preiserhöhungen verbunden sein, dann nämlich, wenn höhere Steuern und Abgaben erhoben werden, die der Versorger nicht beeinflussen kann.
  6. Automatische Vertragsverlängerungen: Sie ist für alle Beteiligten sehr praktisch, sollte aber nur immer von einem Monat zum nächsten erfolgen.
Es ist vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt, das einen günstigen Stromanbieter ausmacht. Dazu gehören kurze Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten sowie eine lange, uneingeschränkte Preisgarantie. Die automatische, monatliche Vertragsverlängerung verringert die Bürokratie erheblich.

Die Strompreise ganz genau betrachtet

Es ist verständlich, dass die Stromanbieter auf ihren Rechnungen nicht sitzenbleiben wollen. Um diesbezüglich auf der sicheren Seite zu stehen, werden spezielle Tarifmodelle und Strompreise angeboten, die auch für den Verbraucher günstig sein können. Doch es gibt dazu beachtenswerte Punkte:

  • Paket-Tarife bedingen die Abnahme und Bezahlung einer ganz bestimmten Energiemenge, die im Vorfeld festgelegt wird. Für den Stromanbieter ist das kalkulierbare Sicherheit. Wenn ihr euren jährlichen Stromverbrauch sehr genau kennt und dieser sich auch im nächsten Jahr nicht ändern wird, dann kann der Paket-Tarif eine gute Option sein, aber nur dann.
  • Vorkasse und Kaution sind ebenfalls Spielarten zur Erhöhung der Sicherheit des Stromanbieters. Als Kunden tragt ihr das volle Risiko. Insolvenzen von Stromlieferanten sind auf dem hart umkämpften Markt nicht einmal selten. Wenn dies passiert, sind eure Vorausleistungen in aller Regel weg.
Die Motivation zum Wechsel des Stromlieferanten wird oftmals mit einem Bonus unterstützt. Achtet in diesen Fällen sehr genau auf die vertraglichen Konditionen, insbesondere auf den Arbeitspreis und ebenfalls darauf, ob dieser auch im nächsten Jahr noch so günstig bleibt. Wenn ihr von dem Versorger schon Gas bezieht, seid ihr nach dessen Einschätzung kein Neukunde, der einen Neukundenbonus verdient hätte. All diese Feinheiten findet ihr in den AGBs.

Der Strompreisrechner unterstützt umweltfreundlichen Strom

Der Trend zu Ökostrom ist ungebrochen. Die Stromanbieter stellen sich dieser Situation mit immer mehr zertifizierten Ökostromtarifen. Einige Anbieter haben sich sogar auf „Grünen Strom“ spezialisiert. Der voranschreitende Klimawandel lässt viele Menschen sorgenvoll in die Zukunft blicken und die meisten wollen ihren Beitrag dazu leisten, dass es nicht so schlimm kommen möge, wie es einige aktuelle Klimastudien vorgeben. Ein Weg, den die Verbraucher in der Sache beschreiten können, liegt darin, nachhaltige Methoden der Energieproduktion zu unterstützen. „Grüner Strom“ ist da so ein Stichwort, dem viele gern folgen.

Falls ihr das zuletzt Gesagte mit vertreten könnt, bietet sich die Möglichkeit, im Zuge des Strompreisvergleichs eure Suche auf Ökostrom einzugrenzen. Die aktuellen Strompreise für Ökostrom sind faktisch nicht mehr teurer als die Preise bei herkömmlicher Stromerzeugung. Wir möchten dazu beitragen, das diesbezüglich bestehende Vorurteil endlich aus dem Weg zu räumen. Moderne Ökostrom-Tarife sind immer günstiger als die Tarife der Grundversorgung. Das hat auch einen Grund: Die Technologien der erneuerbaren Energien werden im Zuge der Energiewende mit nicht unerheblichen Subventionen immer weiter ausgebaut.

Alles, was die Energiewende voranbringt, wird zurzeit finanziell gefördert. So gibt es zum Beispiel erheblich subventionierte Tarife für Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen. Für die Stromproduzenten und Netzbetreiber ist es vorteilhaft, wenn die Auslastung des Stromnetzes über den ganzen Tag verteilt nahezu konstant ist. Allerdings benötigt Nacht- oder Wärmepumpenstrom einen extra Zähler.

Der Grundversorgungstarif kann kein guter Strompreis sein

Umso erstaunlicher ist es, dass noch immer circa ein Drittel der deutschen Verbraucher ihren Strom im Grundversorgungstarif bezieht. Falls ihr noch keinen Stromvergleich gemacht habt, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass ihr den teuren Grundversorgungstarif bezahlt. Der Gesetzgeber hat nämlich die örtlichen Stromversorger verpflichtet, jeden Haushalt in seinem Einzugsgebiet zu versorgen, völlig ungeachtet der Bonität der einzelnen Kunden. Um eventuelle Zahlungsausfälle abzufangen, liegt der Grundversorgungstarif auf einem überhöhten Niveau. Jedenfalls ist es noch nie vorgekommen, dass ein Stromversorger seine Kunden mit dem Hinweis angeschrieben, sie mögen doch bitte in einen günstigeren Tarif wechseln. Im Gegenteil, die Stromversorger machen sich noch lustig über ihre sogenannten „Schläfer“, sie es verpennt haben, nach günstigeren Strompreisen zu fragen.

Jeder neue Stromkunde wird automatisch seinem lokalen Stromversorger zugeordnet. Mit diesem Schritt ist er in den teuren Grundversorgungstarif eingeordnet. Er hat nun zwei Wochen Zeit, diesen Tarif zum Monatsende zu kündigen. Es ist ausgesprochen ratsam, bei einem bevorstehenden Umzug den Vergleich der Strompreise für den neuen Wohnort durchzuführen. Auch immer dann, wenn ein laufender Stromliefervertrag auf sein Ende zugeht, lohnt es sich, nach besseren Strompreisen Ausschau zu halten.

Unser Fazit

Wenn sich die Strompreise pro kWh um nur wenige Cent unterscheiden, kommen dabei jedes Jahr mehrere Hundert Euro Ersparnis heraus. Unserer Umwelt kommt es sehr zugute, dass sich die aktuellen Strompreise aus erneuerbaren Energien in den letzten Jahren immer weiter verbilligt haben. Mithilfe des Strompreisrechners lassen sich Ökostrom-Tarife ganz gezielt herausfinden. Dabei ist die Nutzung des Stromtarifrechners völlig kostenlos und unverbindlich. Ohne den so bequem anwendbaren Strompreisrechner wäre ein Vergleich für Strom kaum möglich mit der Folge, dass dem Höhenflug der Strompreise kein Widerstand entgegenstehen würde.