Euer kostenloser Strompreisvergleich

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  • Garantiert günstige Preise
  • TÜV-geprüfter Vergleich
  • Über 1.000 Stromanbieter
  • Bis zu 350€ Sofortbonus

Strompreisvergleich 2019 – Jetzt Strompreise vergleichen und den Anbieter wechseln

Die stetig steigernden Stromkosten sind inzwischen zu einer echten Belastung für die Verbraucher geworden. Es gibt aber durchaus gute Chancen, diesem unangenehmen Trend entgegenzuwirken, denn mit einem Strompreisvergleich lässt sich richtig viel Geld sparen. Dennoch können sich viele Verbraucher einfach nicht zu einem Preisvergleich für Strom durchringen und nehmen ihre überteuerte Grundversorgung devot in Kauf. Aber auch diejenigen, die schon einmal gute Erfahrung mit einem Strom Preisvergleich gemacht haben, kommen nicht auf die Idee, den Stromanbieter Preisvergleich zu wiederholen. Dabei ist vielen bekannt, dass einige Stromanbieter nur für das erste Jahr lukrative Konditionen verteilen. Der Vergleich der Strompreise ist unbedingt empfehlenswert, weil ständig neue Anbieter mit neuen Tarifstrukturen auf den Markt drängen. Mit dem regelmäßigen Preisvergleich für Strom trägt jeder Einzelne dazu bei, den rapiden Anstieg der Strompreise auszubremsen.

Der Strompreisvergleich als Bremse gegen stetig steigende Strompreise

Der Strompreisvergleich ist eine relativ moderne Möglichkeit, Geld zu sparen, er war nicht immer eine solche Selbstverständlichkeit wie heute. Bis zum Jahr 1998 war jeder an seinen örtlichen Grundversorger gebunden. Mit der Liberalisierung des deutschen Strommarktes traten zunehmend neue Stromanbieter in Erscheinung. Da in den ersten Jahren jegliche Regulierung fehlte, schaffte die aufkommende Konkurrenz zwischen den Unternehmen zunächst noch keine echten Vorteile für die Verbraucher. Insofern war damals ein Stromanbieter Preisvergleich keine Option.

Doch mit der Zeit brachten die vielen kleinen Stromanbieter die großen Konzerne zur Raison. Um nicht noch mehr Marktanteile zu verlieren, mussten auch die großen Unternehmen ihren Kunden gegenüber immer mehr Zugeständnisse machen. Heute konkurrieren inzwischen mehr als 1.000 Stromanbieter untereinander. In dieser Situation ist es äußerst sinnvoll und gewinnbringend, ab und zu die Strompreise zu vergleichen. Mehr noch, wer die ständigen Strompreiserhöhungen satthat, sollte aktiv etwas dagegen tun, und das Mittel der Wahl ist für jeden der Strompreisvergleich.

Günstige Verträge aus dem Strom Preisvergleich generieren

Die Großhandelspreise werden täglich an der Leipziger Strombörse taxiert und unterliegen zum Teil heftigen, kurz- und langfristigen Schwankungen. Bei der Windenergietechnik hat das Wetter einen großen Einfluss, denn Wind und Sonne sorgen oftmals für ein temporäres Überangebot an Strom. Die Verstromung von Kohle oder Gas verursacht ebenfalls Kosten, die nicht jede Woche gleich hoch sind. Gute Gewinne macht stets derjenige, dem es gelingt, zu besonders niedrigen Preisen größere Stromkontingente einzukaufen.

Quelle: BDEW

Der Anstieg der Stromkosten hat seine Ursache ganz selten im Anziehen der Preise seitens der Stromerzeuger. Es ist vornehmlich die politisch beschlossene Energiewende, die den Strom deshalb so verteuert, weil das Ganze nicht zu Ende gedacht wurde. Als größter Hinkefuß erweist sich nun die Problematik, die riesigen Energiemengen von den Offshore-Windenergieanlagen bis ins Alpenvorland zu transportieren. Das macht einen schnellen und entsprechend groß dimensionierten Netzausbau erforderlich, der auch deshalb Unsummen verschlingt, weil um Einzelflächen, die auf dem Weg der geplanten Trassen liegen, immer wieder lange prozessiert werden muss. In denjenigen Regionen, wo jetzt der kostspielige Netzausbau intensiv vorangetrieben werden muss, werden die dort ansässigen Verbraucher daher stärker zur Kasse gebeten.

Die drei bestimmenden Komponenten des Strompreises sind:

  1. Steuern und Abgaben machen circa 54 Prozent aus.
  2. Die Netzentgelte vertilgen 25 Prozent und werden stark reguliert.
  3. Einkauf des Stroms und dessen Vertrieb schlagen mit 21 Prozent zu Buche.

Der Strompreis wird zu fast 80 Prozent durch Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte dominiert. Der Strompreisvergleich kann aber auf die restlichen 20 Prozent einen Einfluss nehmen. Zwar unterliegen auch die Steuern und Abgaben gewissen Schwankungen, aber diese kennen meistens nur eine Richtung: nach oben. Politiker verwenden dann immer gern so elegante Formulierungen wie „Notwendigkeit einer Anpassung“ anstelle unpopulärer Ansagen wie Verteuerung. Gerade unter dem Aspekt der bedauerlichen Fantasie unserer Politiker in puncto Abgabenkreationen nimmt es nicht Wunder, dass sich unser Strom immer weiter verteuert. Experten gehen davon aus, dass sich dieser Trend mindestens bis zum Jahre 2030 so fortsetzen wird.

Quelle: Die Entwicklung der Strompreise während der letzten Jahre laut BDEW

Auf der anderen Seite kommen uns die Stromproduzenten zuweilen mit durchaus nachhaltigen Preisnachlässen entgegen. Doch die Versorger sträuben sich mit Haut und Haar, die Verbraucher an den Gewinnen teilhaben zu lassen. Aus diesem Grunde sind alle Verbraucher gut beraten, sogar regelmäßig die Strompreise zu vergleichen, um den jeweils aktuell günstigsten Stromanbieter für ihren Wohnort zu finden. Zwar fällt der „nur“ 21-prozentige Anteil am Strompreis für Einkauf und Vertrieb vermeintlich nicht so sehr ins Gewicht, aber dies ist die Schraube, an der die Stromanbieter immerhin selbstbestimmt drehen können, um euch ein gutes Angebot zu machen. Und mit ein bisschen Zwang, was der Strom Preisvergleich hierbei darstellt, klappt das sogar besser.

Strompreisvergleich: Vergleiche jetzt aktuelle Strompreise onlineImmer dann, wenn die Erzeugerpreise und/oder die Einkaufpreise beim Strom fallen, lohnt sich der Strompreisvergleich besonders. Zudem findet ein rasanter Ausbau der erneuerbaren Energien statt. Mit der Weiterentwicklung der hierfür zugrunde liegenden Technologien entwickeln sich endlich auch auf diesem weiten Feld die Preise in die richtige Richtung. Im Übrigen führt der Stromanbieter Preisvergleich im Ergebnis zu einer Beförderung des „Grünen Stroms“, weil dadurch auch alle Anbieter von umweltfreundlichem Ökostrom eine faire Chance auf Marktanteile bekommen. Der Strompreisvergleich bietet die Möglichkeit, sich ganz gezielt die verschiedenen Tarife für Ökostrom auflisten zu lassen. Im Ergebnis zeigt so ein Strom Preisvergleich, dass die Tarife für grünen Strom durchaus nicht mehr teurer sind. Das war in der Vergangenheit der Fall und sitzt noch als Vorurteil in vielen Köpfen fest.

Strompreise vergleichen und endlich den teuren Grundversorgungstarif verlassen

Ungefähr jeder dritte deutsche Haushalt befindet sich im Grundversorgungstarif. Die meisten sogar unverändert seit vielen Jahren. Wenn ihr euch noch nie mit dem Thema Strompreisvergleich auseinandergesetzt habt, könnt ihr davon ausgehen, dass ihr in dem relativ teuren Grundversorgungstarif stecken geblieben seid. Es gibt keinen menschenfreundlichen Stromlieferanten, der von sich aus seine Kunden darüber informiert, dass sie ihren Strom eigentlich viel günstiger bekommen könnten. Vielleicht hättet ihr schon seit vielen Jahren jede einzelne Kilowattstunde fünf Cent billiger bekommen können. Rechnet man das mal hoch, wird klar, dass ein Vergleich der Strompreise jährliche Einsparungen von mehreren Hundert Euro einbringen kann.

Bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern lag der durchschnittliche Stromverbrauch im gesamten Jahr 2017 bei den folgenden Werten:

Haushaltsgröße Verbrauch in kWh
1 Person 2.300
2 Personen 3.000
3 Personen 3.600
4 Personen 4.000
5 Personen 5.000

§ 36, Abs. 1 S. 1 des deutschen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) schreibt vor, dass das Energieversorgungsunternehmen, das die meisten Stromkunden innerhalb seines Netzgebiets hat, als Grundversorger für diese Region tätig sein muss. Dies gilt häufig für örtliche Stadtwerke. Da die Zahlen schwanken und sich die Situation jederzeit ändern kann, wird der Grundversorger durch den Netzbetreiber alle drei Jahre, jeweils am 1. Juli, festgelegt.

Wer sich beispielsweise im Zuge seines Umzugs nicht weiter um die Stromversorgung seiner neuen Wohnung kümmert, wird es automatisch mit dem lokalen Stromversorger zu tun bekommen und in den relativ teuren Grundversorgungstarif eingestuft. Der erhöhte Preis ergibt sich aus der gesetzlichen Verpflichtung des Grundversorgers, jeden Haushalt innerhalb seines Einzugsgebiets mit Strom zu versorgen. Ähnliches gilt für die Gasversorgung. Nun gibt es aber in jedem Einzugsgebiet Menschen, deren Zahlungsmoral etwas zu wünschen übrig lässt, was mit einem Zahlungsausfallrisiko für das Unternehmen einhergeht. All die vielen Rechnungen, die möglicherweise unbezahlt bleiben, werden im Vorfeld auf die Kunden im Grundversorgungstarif verteilt und das führt natürlich zu einer Verteuerung dieses Tarifs.

Quelle: BDEW

Die Grafik zeigt deutlich, dass die Zahl jener Verbraucher, die offensichtlich den Strompreisvergleich machen, stetig angewachsen ist. Dennoch gibt es noch immer sehr viele Menschen, die bislang keinen einzigen Strom Preisvergleich durchgeführt haben, nicht einmal dann, wenn sie umgezogen sind. Wer es versäumt, die Strompreise zu vergleichen, verschenkt bares Geld.

Jeder Umzug sollte grundsätzlich mit einem Strompreise Vergleich verbunden werden

Das solltet ihr beim Umzug wissenGlaubt man der Statistik, so ziehen allein in Deutschland jährlich ungefähr 3,6 Millionen Haushalte um. Fragt man die Bundesnetzagentur danach, so erhält man als Antwort, dass circa eine Million Menschen, die ihre Adresse geändert haben, ihren Energieversorger wechseln. Im Umkehrschluss heißt das, dass in etwa 2,6 Millionen Haushalte nach ihrem Umzug weiterhin vom örtlichen Versorgungsunternehmen beliefert werden. Durch Auslassen des Strom Preisvergleichs verbrennen die Deutschen also ihr schwer verdientes Geld.

Um welche Größenordnung geht es dabei wirklich? Nehmen wir als Beispiel einen Vier-Personen-Haushalt, der pro Jahr, wie sich das gehört, ungefähr 4.000 Kilowattstunden (4 MWh) elektrische Energie verbraucht. Im Grundversorgungstarif kosten die vier Megawattstunden durchschnittlich 1.235 Euro. Demgegenüber bezahlt man im zurzeit günstigsten Tarif für diese Energiemenge 846 Euro. Allein mithilfe eines einmaligen Strompreisvergleichs hätte Familie Mustermann das erkannt. Auch dann, wenn Familie Mustermann Kunde beim bisherigen örtlichen Versorger bleiben möchte, würde sie mit einem neuen Tarifangebot um 1.100 Euro deutlich besser abschneiden. Wie heißt es so schön: Fragen kostet nichts. Diejenigen, die zuvor noch schnell die Strompreise vergleichen, treten mit einem großen Vorteil in die Preisverhandlung ein.

Der Stromanbieter Preisvergleich lohnt sich in jedem Fall

Die Strompreise zu vergleichen, ist unbedingt zu empfehlen. Dabei solltet ihr euren Strom Preisvergleich sogar mit einer gewissen Regelmäßigkeit vollziehen. Ein guter Zeitpunkt für einen Strompreisvergleich ist stets kurz vor Ende des laufenden Vertrages, weil es dann besonders einfach ist, den Stromanbieter zu wechseln. Statistisch gesehen bleiben jene Kunden ihrem Stromlieferanten viel zu lange treu, die zuvor aktiv keinen Vergleich der Strompreise durchgeführt haben. Aber die Kundentreue wird in diesem Wirtschaftszweig alles andere als belohnt. Ganz im Gegenteil, einige Stromanbieter betiteln ihre treuen Kunden gelegentlich abwertend als „Schläfer“ und damit haben sie sogar recht, denn wer den Strompreise Vergleich verschläft, kann wunderbar leicht abgemolken werden.

Wie läuft der Vergleich der Strompreise mit dem Stromrechner ab?

Vergleich der Strompreise mit dem StromrechnerJeder Einzelne der zurzeit mehr als 1.000 Stromanbieter in Deutschland stellt eine lange Liste von Stromtarifen bereit. Eine Übersicht der sich fast täglich ändernden Verhältnisse kann überhaupt nur mit einer geeigneten Software hergestellt werden. Manche dieser Tarife gibt es in der ganzen Republik, aber die meisten anderen sind an bestimmte Postleitzahlen geknüpft. Da unter solchen Umständen die Suche nach dem individuell am besten geeigneten Tarif der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleicht, braucht es den digitalen Strompreisvergleich auf Basis einer täglich aktualisierten Datenbank. Aus diesem Grunde wurde der Stromrechner entwickelt. Es handelt sich dabei um ein sehr praktisches Tool, das einen völlig unabhängigen Strompreise Vergleich mit wenigen Angaben per Mausklick realisiert.

Die wichtigsten und zugleich wesentlichen Eingabewerte sind die Postleitzahl eures Wohnortes und euer jährlicher Stromverbrauch, der der letzten Stromabrechnung zu entnehmen ist. Falls ihr gerade keine Rechnung zur Hand habt, entnehmt einfach der obigen Tabelle einen passenden Richtwert. Mithilfe diverser Filtereinstellungen im Stromrechner könnt ihr eure Vorstellungen präzisieren und erhaltet so eine Ergebnistabelle mit denjenigen Tarifen, die wirklich für euch interessant sind.

Strompreisvergleich für sauberen Strom

Umweltschutz ist nicht nur hipp und modern, sondern für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen dringend erforderlich. Das wissen auch die Stromanbieter, denn der wachsende Trend zu Ökostrom ist nach wie vor ungebrochen. In der Konsequenz haben heute viele Stromlieferanten zertifizierte Ökostromtarife im Angebot. Manche Anbieter haben sich geradezu auf „Grünen Strom“ spezialisiert. Damit man dabei nicht draufzahlt, sollte der Strom Preisvergleich unbedingt durchgeführt werden, um einen Ökostromtarif zu finden, der auch preislich eine echte Alternative zu allen anderen Tarifen darstellt, das ist nämlich sehr wohl möglich.

Gut zu wissen, dass es beim Ökostrom ganz unterschiedliche Varianten gibt. So stehen beim Strompreisvergleich zum Beispiel Kombinationen aus Wasserkraft und Windenergie oder eben reine Wasserkraft-Energie zur Verfügung. Auch das Zumischen von Anteilen der Energie aus fossilen Brennstoffen ist hierbei denkbar, wobei diese Anbieter gern plakativ ihre Ablehnung von Atomstrom zur Schau stellen. Wir sollten die Augen nicht davor verschließen, dass auch der beliebte Ökostrom längst den großen Marketing-Tricks zum Opfer gefallen ist. Wer sicher sein will, dass Öko wirklich drin ist, wo Öko draufsteht, sollte auf anerkannte Ökostromsiegel wie „ok-Power“ und „Grüner Strom“ bei den Stromanbietern achten. Viele Menschen entscheiden sich dafür, ihr ganzes Haus mit einer umweltfreundlichen Wärmepumpe zu beheizen, was aber ohne gewisse Investitionen nicht möglich ist. Darüber hinaus verbraucht eine Wärmepumpe recht viel Strom. Da die innovative Technologie bewusst gefördert wird, sind einige Energieversorger in der Lage, Wärmepumpenstrom mit einem speziellen Wärmepumpentarif anzubieten.

Ausweisung von Boni beim Preisvergleich von Strom

Man kann den Eindruck gewinnen, dass Verbraucherschützer keinen Bonus mögen, werden sie doch nicht müde, auf die damit verbundenen versteckten Fallen hinzuweisen. Aber der Strompreisvergleich weist erst einmal ganz neutral alle angebotenen Boni mit aus. Die oft geäußerte Kritik daran ist durchaus berechtigt, denn Boni erweisen sich immer wieder als Köder für den Kundenfang, der am Ende in Knebelverträge mündet, dann nämlich, wenn sich der Arbeitspreis pro Kilowattstunde als exorbitant zu hoch erweist oder eine nie enden wollende Vertragslaufzeit zum Vorschein kommt. Schon ein um einen Cent zu teurer Arbeitspreis summiert sich beim typischen Zweipersonenhaushalt jedes Jahr zu 35 Euro auf. Nach drei Jahren ist der verlockende Wechselbonus von 100 Euro also aufgebraucht. Danach reibt sich der Stromanbieter die Hände, jedes Jahr. Manchmal sind Bedingungen wie ein (unrealistischer) Mindestumsatz an die Wechselprämie gebunden. In solchen Fällen hilft wieder ein kurzer Blick auf die letzte Abrechnung, um genau zu wissen, wie viel Strom im Jahr verbraucht wurde.
Für Einzelpersonen, die stets wenig Strom verbrauchen, könnte sich so ein Wechselbonus lohnen, insbesondere dann, wenn die Absicht besteht, den Anbieter nach einem Jahr erneut zu wechseln. Wer so denkt, wird beim Strompreisvergleich die Filtereinstellungen bewusst auf Bonus und kurze Vertragslaufzeit setzen. Mehrpersonenhaushalte mit hohem Strombedarf sollten solche Experimente aber lieber sein lassen.

Jeder Stromtarif setzt sich aus einem Arbeitspreis und dem verbrauchsunabhängigen Grundpreis zusammen. Beim Arbeitspreis pro Kilowattstunde werden große Unterschiede im Sinne einer Progression gemacht. Wer als „guter Kunde“ viel Strom verbraucht, dazu gehören viele Betriebe, kann einen Tarif mit einem besonders günstigen Arbeitspreis bekommen. Der Grundpreis wird für die Bereitstellung von Strom erhoben, er ist ein Entgelt für den Verwaltungsaufwand, was auch die Rechnungsstellung einbezieht. Größere Familien mit hohem Stromverbrauch entscheiden sich beim Strompreisvergleich in aller Regel für einen Tarif mit niedrigem Arbeitspreis und nehmen dafür eine höhere Grundgebühr in Kauf. Wer wenig Strom verbraucht, das gilt zum Beispiel für viele Single-Haushalte, kann gut mit einem relativ hohen Arbeitspreis leben, wenn dafür die Grundgebühr entfällt.

Oftmals wird der versprochene Bonus erst am Ende der Vertragslaufzeit gewährt oder an die Bedingung geknüpft, dass der Kunde seinen Vertrag verlängert. Dass der Bonus nach so langer Zeit seitens des Anbieters ins Nirwana der Vergessenheit diffundiert, ist oft genug vorgekommen. Es ist ratsam, einen Nachweis über die Inaussichtstellung eines Bonus aufzuheben, das darf gegebenenfalls der Screen-Print sein, auf dem der Tarif entsprechend beworben wird. Wer beim Bonus zu Ungeduld neigt, kann beim Preisvergleich von Strom ein Häkchen ins Kästchen „Nur sofort Bonus“ setzen.

Sachprämien als Boni werden übrigens immer beliebter. Da werden Amazon-Gutscheine, Spielekonsolen oder sogar Smartphones angeboten. Für die Unternehmen ist diese Variante günstig, weil sie die Sachwerte in großer Stückzahl ordern. Nun kann es ja zufällig so sein, dass ihr gerade diesen oder jenen Sachwert sehr gut gebrauchen könnt. In diesem Fall ist ein Stromanbieterwechsel mit Sachprämie sicherlich interessant.

Viele Kunden empfinden häufige Stromanbieterwechsel als lästig und bevorzugen eine langfristige Bindung, die automatisch bestehen bleibt. Für diese Verbraucher bietet der Strom Preisvergleich die Möglichkeit, anzukreuzen, dass man Tarife ohne Bonus sucht. Dies wird dadurch realisiert, dass bei der Option „Bonus einberechnen“ ein Nein gewählt wird. Im Ergebnis erscheinen beim Strompreisvergleich die Bonus-Tarife erst gar nicht auf dem Bildschirm.

Auf der anderen Seite kann sich jeder die zum Teil lukrativen Boni im Zuge des Stromanbieter Preisvergleichs beliebig oft zu eigen machen. Auf eurer Jagd nach den Boni solltet ihr aber unbedingt das Kleingedruckte in den Verträgen aufmerksam durchlesen. Im Übrigen gibt es zu dem sogenannten „Spartarif-Hopping“ ein Urteil vom Bundesgerichtshof. Darin wird ausdrücklich bestätigt, dass Boni selbstverständlich auch an kurzfristig orientierte Kunden ausgezahlt werden müssen.

Der Strom Preisvergleich hat seine Tücken

Paket-Tarife treten erst einmal als recht günstig in Erscheinung. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass im Vorfeld die Lieferung einer bestimmten Menge an elektrischer Energie vereinbart wird. Das ist vor allem kalkulierbare Sicherheit für den Stromanbieter. Falls ihr am Ende so viel Strom gar nicht verbraucht habt, müsst ihr trotzdem das gesamte verabredete Strompaket bezahlen. Falls ihr mehr Strom verbraucht als vorher abgeschätzt wurde, müssen die zusätzlichen Kilowattstunden ziemlich teuer bezahlt werden. Paket-Tarife lohnen sich nur dann, wenn ihr euren Stromverbrauch sehr genau voraussagen könnt.
Auch mit Vorkasse- und Kautionsregelungen wird nur die Sicherheit der Stromanbieter erhöht. Die Kunden tragen dann das volle Risiko. Entwickelt hat sich dieser zweifelhafte Umgang miteinander durch die schlechte Zahlungsmoral einzelner Kunden. Dies verleitete die Versorgungsunternehmen verständlicherweise dazu, darüber nachzudenken, wie sie ihre Zahlungsausfälle verhindern können. Doch für die Kunden hat das Ganze einen großen Nachteil. Wenn der Anbieter in eine Insolvenz abrutscht, sind nämlich alle Vorauszahlungen weg. Auf dem hart umkämpften Strommarkt sind solche Insolvenzen nicht einmal so selten. Elektrischen Strom bekommt ihr aber trotzdem, weil der lokale Stromanbieter mit seinem teuren Grundversorgungstarif einspringt.

Das sind die stützenden Säulen beim Preisvergleich für Strom

Strompreise zu vergleichen bedeutet, dass die reinen Kosten mit den Vertragsbedingungen zusammen betrachtet und bewertet werden. Der Strompreisvergleich zeitigt dann ein nachhaltig zufriedenstellendes Ergebnis, wenn die folgenden Aspekte berücksichtigt werden:

Kündigungsfristen und Vertragslaufzeiten sollen kurz sein. Die Preisgarantie soll so lange wie möglich Bestand haben. Eine automatische monatliche Vertragsverlängerung minimiert die Bürokratie.

  1. Kurze Mindestvertragslaufzeit
    Stromanbieter lieben lange Kundenbindungen. Aus diesem Grunde solltet ihr gleich beim Strompreisvergleich darauf achtgeben, dass der neue Vertrag nach höchstens einem Jahr grundsätzlich gekündigt werden kann. Das ist deshalb wichtig, weil gerade jene Stromanbieter, die mit super günstigen Tarifen und opulenten Prämien auf Kundenfang gehen, sehr dazu neigen, den Arbeitspreis nach dem ersten Jahr drastisch zu erhöhen.
  2. Lange Preisgarantie
    Der Vergleich der Strompreise weist unter anderem Tarife mit einer Preisgarantie aus. Das ist im Prinzip eine kundenfreundliche Einrichtung. Eine möglichst lange Preisgarantie bewahrt euch vor unvorhersehbaren Preiserhöhungen. Oftmals erscheinen in diesem Zusammenhang die Begriffe „eingeschränkte Preisgarantie“ oder „Preisfixierung“. Dies bedeutet, dass jene Preiserhöhungen, die nicht in der Verfügungsgewalt des Stromanbieters liegen, dann doch an die Kunden weitergereicht werden. Hintergrund können beispielsweise Erhöhungen bei den Steuern und Abgaben sein, was keine Seltenheit ist.
  3. Kurze Kündigungsfristen
    Bei jeder Preiserhöhung greift für kurze Zeit das Sonderkündigungsrecht. Die Frist ist aber bewusst so kurz bemessen, dass viele Kunden den Zeitpunkt verpassen, bis zu dem die Kündigung beim Unternehmen eingehen muss. Daher besteht das „Sprungtuch“ für einen dennoch zeitnahen Ausstieg darin, dass zumindest die allgemeine Kündigungsfrist so kurz wie möglich gewählt wird. Stromanbieter, die von sich aus eine Kündigungsfrist von einem Monat in Aussicht stellen, haben es nicht nötig, ihre Kunden festzunageln. Dies ist als vertrauensbildende Maßnahme zu bewerten.
  4. Automatische Vertragsverlängerung
    Die automatische Vertragsverlängerung, die bei den meisten Verträgen vorgesehen ist, muss kein Hexenwerk sein. Wer keinen Grund sieht, seinen Stromliefervertrag zu ändern, ist ja froh, wenn er sich um die Verlängerung des Vertrages nicht aktiv kümmern muss. Zu beachten ist dabei aber, dass die automatische Verlängerung jeweils höchstens für sechs Wochen gültig ist, um bei Bedarf schnell genug den Anbieter wechseln zu können. Solch ein Bedarf kann sich nämlich jederzeit durch einen Strom Preisvergleich ergeben.

Was ihr noch zum Thema Stromanbieter Preisvergleich wissen solltet

  • Der Vergleich der Strompreise und die Anwendung des Stromrechners sind absolut kostenlos und unverbindlich.
  • Im Zuge des Strompreisvergleichs und der Benutzung des Stromrechners werden Links präsentiert, die direkt zu den Antragstellungen auf Stromwechsel bei den Anbietern führen. Erst dort werden persönliche Daten abgefragt, wobei deren Übermittlung immer über gesicherte Verbindungen erfolgt. Eure persönlichen Daten werden nur intern weiterverarbeitet und nicht an unbeteiligte Dritte weitergeleitet. Alle Daten, die ihr beim Strom Preisvergleich in den Stromrechner eingebt, werden immer sofort im Arbeitsspeicher überschrieben.
  • Es besteht absolut nicht die Gefahr eines Stromausfalls durch den Stromanbieterwechsel, weil es für jeden Ort einen Grundversorger gibt, der dazu verpflichtet ist, jeden Haushalt mit Strom zu beliefern. Dies gilt auch bei einer Insolvenz eines Stromanbieters. Ihr werdet aber vom Grundversorger zunächst einmal in dessen teuren Grundversorgungstarif eingeordnet.
Es hat sich gezeigt, dass es sinnvoll ist, den Strompreisvergleich mehrmals unter veränderten Eingabekriterien zu wiederholen. Damit ist gemeint, dass ihr den Strompreise Vergleich mit unterschiedlichen Filtereinstellungen durchführen solltet. Dabei können sich interessante Angebote ergeben, die euch überraschen werden.

Unser Fazit

Schon durch einen einzigen Strompreisvergleich ist es möglich, mehrere Hundert Euro pro Jahr zu sparen und gleichzeitig sogar viel für die Umwelt zu tun, indem man zum Beispiel beim Stromanbieter Preisvergleich ganz gezielt Ökostrom-Tarife wählt. Im Zuge des Strompreise Vergleichs kann jeder unmittelbar online zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln. Der Vergleich der Strompreise berücksichtigt zudem das Kleingedruckte in den Vertragsbedingungen der Anbieter, damit es später keine bösen Überraschungen gibt. Diesem Zweck dienen die Filtereinstellungen des Stromrechners, deren rege Nutzung sehr zu empfehlen ist. Im Ergebnis findet jeder mithilfe des Strom Preisvergleichs einen Anbieter mit einem wirklich überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Um in puncto günstiger Strom immer auf dem Laufenden zu bleiben, solltet ihr den Preisvergleich für Strom möglichst regelmäßig, mindestens einmal pro Jahr, durchführen. Die Strompreise zu vergleichen, heißt auch Einfluss auf die Strompreisentwicklung insgesamt zu nehmen. Jeder Verbraucher kann auf diese Weise seinen Beitrag dafür leisten, dem Anstieg der Strompreise die Stirn zu bieten.