Statt Hotel: Mann "tindert" durch Europa

Der 26-jährige Anthony Botta aus Belgien hat einen ganz eigenen Reise-Spartipp entwickelt: Er reiste durch Europa und suchte sich über die Dating-App Tinder seine Übernachtungsmöglichkeiten.

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Was ist passiert?

Reisen ist teuer, und Studenten haben notorisch wenig Geld. Der 26-jährige Anthony Botta hat auf seiner Europa-Tour daher auf einen ungewöhnlichen Reiseplan gesetzt: Statt kostspieliger Hotels suchte er sich in jeder Stadt ein Tinder-Date, bei dem er übernachten konnte.

Das hat echt funktioniert?

Laut Anthony schon. Nur ein einziges Mal ist die geplante Verabredung in letzter Sekunde geplatzt, und Anthony musste sich, wie ein normaler Reisender, eine Herberge suchen. Aber sonst war es für ihn wohl kein Problem, überall unterzukommen.

Und hat er auch überall mit den Gastgeberinnen ... ?

Da es bei dieser Geschichte auch ein Stück weit um Angeberei geht: Klar doch, laut einem Interview mit der "bento" hatte Anthony auf der Reise  häufig Sex vor Ort. Aber natürlich war das nur eine Nebensache, und offiziell findet er das total nervig, dass ihm das sofort als Hauptinteresse unterstellt wird. Ihm ging es nur darum, Tinder als Möglichkeit zum Couchsurfing zu nutzen- wenn da hin und wieder mal Sex mit im Spiel war, war das eher eine Begleiterscheinung. Natürlich.

Wie muss man sich das konkret vorstellen?

Anthony besorgte sich zunächst einmal "Tinder Plus" - damit hatte er schon vor seiner Ankunft am Reiseziel die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Dann musste er nur Vollzeit-Tindern, bis er Erfolg hatte. Konkret hieß das: Alle Frauen in der Gegend nach rechts swipen und dann jedem Match eine vorbereitete Botschaft schicken. 

Wie romantisch!

Hier geht's ja auch nicht um Romantik, sondern um billiges Reisen. Mit Sex. Da heißt es: Augen zu und durch, bis IRGENDWER anbeißt. Im Fall von Anthony immerhin 21 Frauen, die ihn europaweit übernachten ließen. Und das hat nicht immer Spaß gemacht - am Ende der Reise fand er es laut eigenen Angaben ganz schön nervig, immer wieder die gleichen Geschichten erzählen zu müssen. Eine Abenteuerreise hat halt auch ihre Schattenseiten.

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