Gedächtnistraining: So halten Sie Ihr Gehirn auf Trab

Vergessen Sie, was Sie über Gedächtnistraining zu wissen glauben. Die Hirnforschung fängt gerade erst an, die faszinierende Welt unserer Erinnerungen zu entdecken.

Wir werden immer fitter - nur wenn es um den Kopf geht, hört der Spaß auf: Da meinen inzwischen schon Mittdreißiger, erste Anzeichen von Vergreisung zu bemerken. Und so genannte Memory-Kliniken, die eigentlich zur Diagnose und Behandlung der Alzheimer-Krankheit da sind, werden zunehmend von Ratsuchenden in Anspruch genommen, die voll im Berufsleben stehen, aber an ihrer geistigen Leistungsfähigkeit zweifeln.

Es ist modern, über die eigene Zerstreutheit und Konzentrationsstörungen zu klagen. Doch die allermeisten von uns leiden lediglich unter den rasant wachsenden Anforderungen an unsere Merkfähigkeit. Ohne Pin-Codes und Passwörter geht nichts mehr, Gebrauchsgegenstände wie Telefon und Wecker werden mit daumendicken Handbüchern geliefert, im Job gibt’s ständig neue Herausforderungen, und aus den Medien ergießen sich Namen, Daten und Fakten über uns - bis zum Abschalten.

Währenddessen forschen Neurowissenschaftler fieberhaft nach einem Mittel gegen jene Art von Gedächtnisschwund, die erst durch unsere steigende Lebenserwartung zur Volkskrankheit wurde: die altersbedingte Demenz. Eine Pille gegen das Vergessen haben sie zwar noch nicht gefunden, aber viele neue Erkenntnisse über die Funktion unseres Erinnerungsvermögens. Und die zeigen erfreulicherweise nicht nur, wie wir unser Hirn dauerhaft auf Trab halten können, sondern helfen auch, Gedächtnis-Aussetzer gelassen zu ertragen.

Das Wichtigste in sieben Merksätzen:

Wer hier schreibt:

Irene Stratenwerth
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