Stefanie Zweig ist tot

Die Autorin Stefanie Zweig ist im Alter von 81 Jahren gestorben - ihr Bestseller "Nirgendwo in Afrika" bleibt unvergessen.

Die Autorin Stefanie Zweig ist tot. Vergangenen Freitag starb sie im Kreise ihrer Familie nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren. Weltberühmt wurde sie durch den Roman "Nirgenwo in Afrika", der später von Caroline Link verfilmt wurde und einen Oscar gewann.

Die Nazi-Zeit verbrachte Stefanie Zweig zusammen mit ihren jüdischen Eltern in Kenia, nachdem sie 1938 ausgewandert waren. Ein großer Teil ihrer Kindheit spielte sich auf einer Farm ab, nach und nach entdeckte die spätere Autorin das Land für sich. 1947 schließlich kehrte sie nach dem Krieg zurück nach Deutschland.

Zunächst arbeitete sie ab 1959 als Kulturredakteurin der Abendpost/Nachtausgabe in Frankfurt, deren Feuilleton sie von 1963 bis 1988 leitete. Da sie jedoch vermehrt Afrika, das Land ihrer Kindheit, vermisste, begann sie, ihre Eindrücke und Erinnerungen in mehreren autobiographischen Romanen festzuhalten.

Der große Durchbruch schließlich kam 1995 mit dem Roman "Nirgendwo in Afrika", in dem sie ihre Erlebnisse aus Kenia verarbeitete. Das Buch wurde zum Welterfolg und 1993 knüpfte sie mit ihrem Roman "Irgendwo in Deutschland" an, in welchem sie von ihrem Leben nach der Rückkehr nach Deutschland erzählt. Insgesamt erreichten ihre Bücher weltweit eine Auflage von über 7,5 Millionen Exemplaren.

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