Zum Tod der Schriftstellerin Doris Lessing

Wohl kaum jemand hat das 20. Jahrhundert in seiner ganzen Dramatik so miterlebt wie sie: Doris Lessing. Gestern starb die Literaturnobelpreis-Trägerin im Alter von 94 Jahren.

"Ein Teil von mir blieb immer Außenseiterin": die Schriftstellerin Doris Lessing (1919 - 2013).

In ihrer Person bündelten sich die Tragödien des 20. Jahrhunderts: Sie wurde 1919 in Persien geboren, wuchs in der englischen Kolonie Südrhodesien inmitten eines um sich greifenden Rassismus auf, entflammte als junge Frau für den Kommunismus, ließ sich 1949 im Nachkriegseuropa nieder, wo sie zur leidenschaftlichen Anti-Ideologin wurde. Als Literatin waren es die großen Distanzen, die Doris Lessing faszinierten. Ihre Geschichten haben oft einen visionären Charakter, sind entweder weit in die Zukunft projiziert oder weit zurück in die Geschichte. Am 17. November 2013 verstarb die Literaturnobelpreis-Trägerin im Alter von 94 Jahren in London.

Vor fünf Jahren haben wir die Autorin des berühmten "Goldenen Notizbuches" zum Interview in ihrem kleinen, weiß getünchten Reihenhaus im Londoner Westen getroffen. Das Gespräch über Männer und Frauen, Kriege und Katastrophen zeugt davon, dass mit Doris Lessing nicht nur die große alte Dame der englischen Literatur, sondern auch eine der klügsten Denkerinnen unserer Zeit von uns gegangen ist.

Doris Lessing im Interview: "Einsamkeit ist ein Luxus"

BRIGITTE-woman.de: Haben Sie mehr Fantasie als andere, Frau Lessing?

Doris Lessing: Es ist so langweilig, in einer Welt zu leben, die völlig überschaubar geworden ist. Ich habe mir schon immer gern fantastische Welten ausgedacht. Das bedeutet eine größere Freiheit beim Schreiben. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass ich in einer wilderen Welt aufgewachsen bin: im südrhodesischen Busch. So bin ich nie ganz und gar zu einer Engländerin geworden, ein Teil blieb fremd und Außenseiterin. Für eine Schriftstellerin ist dieser Blick von außen sehr gut.

BRIGITTE-woman.de: Und was sehen Sie da jetzt? Überall ist ja gerade von der Klimakatastrophe die Rede. Sie selbst haben schon vor vielen Jahren über die ökologische Zerstörung der Erde und die mit ihr verbundenen Gefahren geschrieben.

Doris Lessing: Ja, in meinem Buch "General Dann" zum Beispiel erzähle ich, wie Menschen nach einer ökologischen Katastrophe auf die Zivilisation zurückblicken. Sie schauen auf uns, ihre Vergangenheit. Uns, die wir so unglaublich klug und fortschrittlich sind und uns dabei selbst zerstört haben. Die Menschen im Buch sind Flüchtlinge. Krieg, Bürgerkrieg, Hungersnot, Dürre - jeder flieht vor irgendetwas. In diese Richtung geht die Welt ja gerade, beschleunigt durch die Klimaerwärmung. Wenn das so weitergeht, wird es in absehbarer Zeit mehr Flüchtlinge geben. Aber ich merke nicht, dass sich die Welt darauf einstellt.

BRIGITTE-woman.de: Vielleicht fehlt uns die Weitsicht. Sie dagegen haben Sie schon oft bewiesen.

Doris Lessing: Ich hatte schon immer diese Begabung zu Vorahnungen und Vorgefühlen. Manchmal weiß ich, wie Dinge in fünf Jahren sein werden. Ich nehme an, das stammt aus meiner Jugend. Damals war ich umgeben von Kriegsgeschädigten; mein Vater war ein Invalider, meine Mutter pflegte Verletzte im Lazarett. Dann kam der Zweite Weltkrieg mit all seinen Vorzeichen. Ich lernte, von diesen Schrecken nicht überrascht zu sein, sondern immer auf sie gefasst.

BRIGITTE-woman.de: Visionäre sind ja meist tragische Figuren, sie tragen die Last ihres Wissens auf den Schultern. Gilt das auch für Sie?

Doris Lessing: Ja, ich trage diese Kriege mein ganzes Leben mit mir herum. Das Merkwürdige ist: Statt sich irgendwann zu verflüchtigen, werden sie schwerer im Alter. Die Folgen dieser Kriege, das, was sie alles nach sich gezogen haben, werden mir immer bewusster.

BRIGITTE-woman.de: Sind die Probleme unserer Welt heute größer als vor 60, 70 Jahren, als Sie selbst jung waren?

Doris Lessing: Als ich jung war, hießen die weltbeherrschenden Themen Nazideutschland, Mussolini, das britische Empire, die Sowjetunion. Mir war zwar immer klar, dass die Welt sich schnell verändert, aber dass am Ende meines Lebens nichts von alldem mehr existieren würde, hätte ich nie gedacht. Heute hält man Amerika für unzerstörbar - was es nicht ist. Aber dieses politische Auf und Ab ist nicht das wirklich große Problem.

BRIGITTE-woman.de: Sondern?

Doris Lessing: Viel schlimmer sind Seuchen, Krankheiten und vor allem die ökologische Katastrophe. Dann die religiösen Ideologien, die Fanatiker. Wir Engländer sind in der Schusslinie, ihr Deutschen seid das nicht. Der liebe Blair hat uns in den Irakkrieg gezogen. Da wird noch mehr kommen, im Irak wird es ja nicht besser, sondern schlimmer. Wir Alten haben so viel gesehen; was dies alles aber mit den jungen Leuten macht, wissen wir nicht. Das macht mir Sorgen.

Brigitte-woman.de: Sind Sie in Kontakt mit jungen Leuten?

Doris Lessing: Ich bekomme viele Briefe von jungen Menschen. Gestern war einer dabei, der schrieb: Schicken Sie mir doch Ihre Mail, dann können wir chatten. Good God, diese viele Zeit vor dem Computer. Aber mir scheinen die Jungen weniger ideologisch und offener zu sein als die Alten. Bei denen gibt es eine gewaltige Fremdenfeindlichkeit - und das in einem Land wie dem unseren, wo wahrscheinlich jeder in seiner DNA etwas schwarzes oder indisches Blut hat.

BRIGITTE-woman.de: Haben wir Menschen des späten 20. Jahrhunderts überhaupt etwas begriffen?

Doris Lessing: Doch. Ich glaube, ja. Wir sind uns der Gefahren schon bewusst, aber wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen. In Fragen wie dem Klima scheint uns ja langsam klar zu werden, dass wir weltweit zusammenstehen müssen.

BRIGITTE-woman.de: Das klingt nun durchaus optimistisch.

Doris Lessing: Optimistisch kann man höchstens in der Langzeitperspektive sein. Wenn man sich klarmacht, wie anpassungsfähig unsere Gattung ist und welche Kriege, welche Naturkatastrophen sie schon überstanden hat - und immer noch existiert! Aber ja, vielleicht bin ich gerade optmistischer als sonst. Das hängt immer auch damit zusammen, was ich gerade schreibe (lacht). Schon als ich am Buch "Die Kluft" arbeitete, sagten die Leute zu mir, sie fänden es ziemlich witzig, und das stimmt, das ist es.

BRIGITTE-woman.de: In Ihrem neuen Roman "Die Kluft" stellen Sie das Gedankenexperiment an, die Menschheit habe am Anfang nur aus Frauen bestanden. Sie beschreiben eine Gemeinschaft, die ihre Kinder ohne Männer, nach den Zyklen des Mondes, zur Welt bringt, bis irrtümlich hier und da ein Junge geboren wird. Wie kamen Sie darauf?

Doris Lessing: Es fasziniert mich, in Gedanken in die Zeit zurückzugehen, als die Welt noch ein Platz war, wo verschiedene evolutionäre Schritte gleichzeitg stattgefunden haben. Haben Sie von dieser Pazifikinsel gehört, wo man kleinwüchsige Menschen entdeckt hat? Ein Volk kleiner Menschen, so etwas taucht normalerweise nur im Märchen auf. Es kann ja sein, dass es solche Völker gegeben hat und irgendwo anders eine Gesellschaft nur aus Frauen. Vor ungefähr zwei Jahren las ich in den Zeitungen, es gebe Hinweise, dass die Gattung Mensch ursprünglich weiblich gewesen sei. Das inspirierte mich.

"Die Gesellschaft kleiner Kinder ist die schrecklichste Langeweile"

BRIGITTE-woman.de: Frauen, die unter sich sind, haben Sie mal gesagt, sorgen füreinander, feiern, machen einander Geschenke. Und dann kommen die Männer hinzu, wollen, dass ihr Ego gehätschelt wird - und jetzt beginnt der Stress.

Doris Lessing: Ist es denn nicht so? (lacht) Männer und Frauen sind extrem unterschiedlich, da würde mir kaum jemand widersprechen. Am Anfang ist der Unterschied: Frauen gebären, alles Leben stammt aus ihnen. Männer können das nicht. Das habe nicht ich oder die Gesellschaft erfunden. Es ist naturgegeben.

BRIGITTE-woman.de: Die Frauenbewegung ist hier oft anderer Meinung. Da sieht man den Geschlechterunterschied als gesellschaftlich determiniert an.

Doris Lessing: Wir Frauen sind die, die gebären und aufziehen - das ist für mich so grundlegend, dass es sich gar nicht lohnt, darüber zu diskutieren. Relativ neu dagegen ist, dass Frauen in diesem Punkt Wahlfreiheit haben. Seit zwei Generationen ist das so, seit der Pille genau genommen. Früher hatten Frauen jedes Jahr ein Kind. Und heute? Wählen Frauen etwas anderes? Es ist platt, das zu sagen, aber wie man sieht, suchen junge Frauen immer noch vor allem anderen einen Ehemann. Erstaunlich! Mir scheint, Frauen wären zu mehr in der Lage. Aber den meisten liegt nicht viel daran, sich zur Höhe ihrer Möglichkeiten aufzuschwingen.

BRIGITTE-woman.de: Viele Frauen fühlen sich heute zerrissen zwischen Kindern und Beruf.

Doris Lessing: Es läuft auf die eine Frage hinaus: Verdient man sein eigenes Geld? Solange man kein eigenes Geld hat, ist man nicht frei.

Brigitte-woman.de: Wäre das Leben denn einfacher, wenn die Geschlechter unter sich blieben und nur die Kinder gemeinschaftlich erziehen - so, wie Sie es in "Die Kluft" ausmalen?

Doris Lessing: Das funktioniert auch nicht. Man hat es ja in Israel in den Kibbuzim gesehen. Die Eltern halten sich nicht daran. Sie schaffen es nicht.

BRIGITTE-woman.de: Also keine Alternative zur Kleinfamilie?

Doris Lessing: Männer und Frauen gehen durchaus ihre eigenen Wege. Schauen Sie sich auf einer Party um: Die Frauen stehen in der einen Ecke zusammen und die Männer in der anderen. Es gibt einen starken Bezug zum eigenen Geschlecht.

Brigitte-woman.de: Was Männer und Frauen verbindet, lässt sich also auf Sex reduzieren. Auf das Spiel der gegenseitigen Anziehung?

Doris Lessing: Spaß haben miteinander. Natürlich!

BRIGITTE-woman.de: Gut, aber macht Freiheit nicht auch einsam?

Doris Lessing: Aber Einsamkeit ist doch ein Luxus! Man muss darum kämpfen. In meinen Augen ist Einsamkeit etwas schwer zu Erwerbendes und dann etwas schwer zu Erhaltendes.

BRIGITTE-woman.de: Was genau meinen Sie mit Einsamkeit?

Doris Lessing: Inzwischen weiß man ja, dass Frausein nicht automatisch bedeutet, auch Mutterbedürfnisse und -gefühle zu haben. Früher hatte eine Frau nur die Wahl, den schrecklichen Weg einer alten Jungfer zu gehen oder aber zu heiraten, was gleichbedeutend war mit: Kinder kriegen. Und was, wenn ihr an den Kindern nicht wirklich etwas lag? Was für ein Albtraum. Es muss viele solcher Frauen gegeben haben. Es gibt Männer, die sind mütterlicher als manche Frauen. Dass man als Frau diese Rolle gar nicht einnehmen muss, weil man es vielleicht auch gar nicht will, scheint mir harte Arbeit zu sein. Ich meine mit Einsamkeit ja auch kein trauriges unfreiwilliges Alleinsein, sondern, ganz im Gegenteil, etwas Segensreiches. Ich habe das in meinem Leben nie hingekriegt, man stelle sich das mal vor: die vollkommene Freiheit der Selbstbestimmung, du liebe Güte. . . (lacht) nie. . .

BRIGITTE-woman.de: Das ist erstaunlich. Ihre älteren beiden Kinder sind ja bei Ihrem ersten Mann - ohne Sie - aufgewachsen. Als Sie dann nach London kamen, hatten Sie Ihr drittes Kind bei sich, Ihren jüngsten Sohn Peter, den Sie dann allein erzogen haben.

Doris Lessing: Neulich war ein Urenkelkind von mir hier im Haus. Eine junge Frau in meinem Freundeskreis, die unentschieden ist, ob sie Kinder haben soll oder nicht, bekam das mit - vierzehn Tage lang standen Mutter, Vater und Großeltern im Bann dieses Babys: Schlief es? Hatte es Hunger? Und sie fragte sich: Warum soll ich das freiwillig auf mich nehmen? Es war ein süßes Baby, der Sohn meiner Enkelin, aber dieses ganze Theater - was für ein Albtraum!

BRIGITTE-woman.de: Und wie haben Sie Ihre eigene Mütterlichkeit erlebt?

Doris Lessing: Ich bin gern mit Kindern zusammen, und trotzdem weiß ich, dass das damals die größte, schrecklichste Langeweile in meinem Leben war, als ich Anfang der 40er Jahre mit zwei kleinen Kindern in Salisbury hockte. Für mich gibt es keine Langeweile, die mit dieser vergleichbar ist; die Gesellschaft kleiner Kinder, auch wenn sie süß sind.

BRIGITTE-woman.de: Langeweile scheint für Sie bis heute eine unerträgliche Vorstellung zu sein. Alle zwei Jahre erscheint ein neues Buch. Woher nehmen Sie nur die Energie?

Doris Lessing: Sie haben keine Ahnung! Meine Energie ist vollständig weg. Gar nichts mehr. Ich habe früher mal in einem Jahr und drei Monaten vier Bücher geschrieben. Unvorstellbar heute.

BRIGITTE-woman.de: Na ja, aber...

Doris Lessing: ...okay, aber lassen Sie es sich gesagt sein: Die Wahrheit ist, dass ich es kaum schaffe, die Energie zum Schreiben zusammenzukratzen. Jüngere können das schwer ertragen, dass man so schwach werden kann und dann sagt: So ist es. Es macht ihnen Angst.

BRIGITTE-woman.de: Andersherum ermutigt es auch, jemanden wie Sie zu sehen.

Doris Lessing: Sie meinen, weil ich immer noch am Leben bin!? In England ist das so, einmal 75, dann hat man alle Orden verdient und wird ständig gelobt nur dafür, dass man noch lebt.

Lesetipps: Eine Auswahl der Werke von Doris Lessing

Die Kluft (2007) Doris Lessings neuestes Werk spielt sich zu Beginn der Menschheit ab. Es beschreibt eine phantastische Gesellschaft frei von mythischen Dingen und frei von Männern. Als der erste Junge beim ausschließlich weiblichen Volk der "Spalten" geboren und als Monster gehalten wird, muss dieser sterben. Als ihm mehrere folgen, muss die weibliche Gesellschaft anerkennen, dass ihre Harmonie in Gefahr ist und ihre Welt durcheinander gerät. Doris Lessing: Die Kluft, 240 Seiten, 19,95 EUR, Taschenbuch, Hoffmann und Campe, ISBN: 3455400752)

"Das goldene Notizbuch" (1962) gilt als Hauptwerk von Doris Lessing. Im Mittelpunkt dieses klassischen Romans der Frauenbewegung stehen zwei emanzipierte, politisch engagierte, mutige und intellektuelle Frauen. Die Geschichte basiert auf vier Notizbüchern der beiden Protagonistinnen. Diese schildern in vielen Situationen den langen Weg zur Gleichberechtigung. Doris Lessing: Das goldene Notizbuch, 799 Seiten, 12,90 EUR, Taschenbuch, Fischer, ISBN: 3596253969

"Eine Afrikanische Tragödie" (1949) Das Erstlingswerk von Doris Lessing handelt von einer verbotenen schwarz-weißen Liebe. Das Buch beginnt mit einem fiktiven Zeitungsartikel, in dem es heißt, dass Mary Turner, die Frau eines Farmers, ermordet aufgefunden worden sei. Verdächtigt wird ein schwarzer Hausdiener, der auch schnell zu einem Geständnis bereit ist. Der Mord wird als ein typisches Verbrechen eines Schwarzen abgetan und im Laufe des Buches aufgeklärt. Doris Lessing: Afrikanische Tragödie, 247 Seiten, 8.90 EUR Taschenbuch, Fischer, ISBN: 3596257476

"Ein süßer Traum" (2003) Frances Lennox Haus in Hampstead steht immer offen, für verlorene Kinder, für verkorkste Jugendliche, sogar für ihren Ex-Mann Johnny. Im Leben ein Loser, aber ein brillianter Vorzeige-Kommunist. Man kann dieses Buch als Autobiografie lesen. Weil sie Menschen nicht verletzen wollte, ist es ein Roman geworden. Vielleicht der Grund, weshalb das Buch - eine leidenschaftliche Abrechnung mit dem Kommunismus und ein präzises Zeitdokument über die dunkle Seite des "Swinging London" - ein wenig sperrig geworden ist. Doris Lessing: Ein süßer Traum, 527 Seiten, 24.90 EUR, Hardcover, Hoffmann und Campe, ISBN: 3455043879

"Ben in der Welt" (2000) Der Roman ist eine konsequente Fortsetzung Doris Lessings Romans "Das fünfte Kind". Eine schockierende und zugleich faszinierende Lese-Reise in die Abgründe der menschlichen Psyche. Doris Lessing: Ben in der Welt, 208 Seiten, 9 Euro, Taschenbuch, btb Verlag, ISBN-10: 3442727413

Interview: Bernadette Conrad Bearbeitung: Antje Liebsch Foto: Doherty/Reuters
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