Jennifer Aniston: Glücklich wie nie zuvor

Jennifer Aniston hatte Pech in der Liebe und einen richtigen Kinohit hatte sie auch nie. Jetzt, mit Mitte 40, findet sie ihr Leben schön wie nie.

ist ... glücklich? Kann doch gar nicht sein! Jeder, der in den letzten 20 Jahren ihren Namen gelesen hat, wusste schon nach wenigen Sekunden: Das ist doch diese bemitleidenswerte Frau, die immer nur Pech in der Liebe hat, und bei der irgendwie alles schief geht. Scheidung von (seufz) Brad Pitt! Affären und erneute Trennung mit gefühlt hundert anderen Prominenten (Presse-Spekulationen mal mitgerechnet). Und nicht mal ein echter Kinohit! Man kam ja gar nicht hinterher mit dem "Ohhh, die Arme!"-Rufen.

In Wahrheit ist das natürlich alles Quatsch, wie Aniston jetzt in einem Interview mit dem Magazin "Harper's Bazaar" bestätigt: Ihr geht es nicht nur ausgesprochen gut. Sie findet sogar, dass ihr Leben nie besser war als jetzt mit Mitte 40 - einem Alter, in dem Schauspielerinnen sich ja angeblich "beruflich Sorgen machen müssen".

Jennifer sieht's gelassen: "Wann soll ich denn mit der Panik anfangen? Soll ich jetzt schon 'Aua, mein Knie' und sowas sagen? Ich habe das Gefühl, unsere Vorstellung vom Älterwerden müsste neu eingestellt werden." Und fügt hinzu: "Seit ich 40 geworden bin, habe ich mehr Spaß denn je. Beruflich, körperlich und mental."

Auch ihre Beziehung zu Schauspielkollege Justin Theroux ist grundsolide: "Es war gut, erst einmal an einen Punkt zu kommen, wo ich wieder mit mir zufrieden war, wo ich mich wieder auf die Liebe und einen Partner einlassen konnte. Wenn man sich selbst nur zu 70 Prozent ausstehen kann, dann wird man auch so wahrgenommen und behandelt. Dann füllst du die fehlenden 30 Prozent auf, und plötzlich steht da diese pure, großartige Liebe vor dir. Und dann stellst du fest: Oh, das kann auch ganz einfach gehen!"

Der Optimismus macht sich auch beruflich bezahlt: Neben einer Fortsetzung der Komödie "Horrible Bosses" ist Jennifer das Risiko eingegangen, in dem Drama "Cake", das nächstes Jahr in die Kinos kommen soll, ungeschminkt, mit künstlichen Narben und fettigen Haaren eine Frau mit psychischen Problemen zu spielen. "Das hätte ich mich vor fünf oder zehn Jahren nicht getraut", so Aniston. "Aber dann dachte ich mir: Stelle dich doch einfach mal der Herausforderung!"

Die Mutprobe hat sich gelohnt: "Cake" wurde auf dem Toronto-Filmfestival mit Standing Ovations als beste Aniston-Perormance aller Zeiten gefeiert - und auch das Wort "Oscar" fällt in auffällig vielen Kritiken.

heh

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