"Unser Sohn zerrt an unseren Nerven."

Brigittes Ehemann würde seinen Sohn gern in die Schranken weisen. Seine Frau möchte das jedoch nicht. Ihn belastet die schwierige Wohnsituation.

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Meine Frau ist sehr emotional. Sie hat Angst, unseren Sohn zu verletzen und vergisst dabei, dass er mittlerweile ein erwachsener, 28-jähriger Junge ist.

Ich betrachte es pragmatischer und sehe die vielen kleinen Probleme mittlerweile als große Hindernisse für unser gemeinsames Zusammenwohnen an. Er macht oft nicht sein Bett und schaut bis spät in die Nacht fern, wodurch meine Frau durch ihren leichten Schlaf nicht richtig zur Ruhe kommt. Er sagt nie, wohin er geht und wann er wiederkommt. Das zerrt an den Nerven. Ich hätte schon längst ein paar strengere Worte mit ihm gewechselt, aber meine Frau hindert mich daran.

Dadurch kommt es auch immer wieder zu Streitereien in unserer Ehe. Ich merke einfach, dass die Wohnsituation so nicht mehr funktioniert. Wie wir das Problem aber lösen können, ohne dass jemand gekränkt wird, weiß ich nicht.

Protokoll: Alexandra Zykunov
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