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"Mir wäre das Leben im Camper zu eng"

Die Reise wäre ein gewagtes Abenteuer. Aber würde man es später nicht bereuen, es nicht probiert zu haben, fragt eine Freundin.

"Ich bewundere Ute und Dietmar für ihren Mut, diese Reise antreten zu wollen. Wir werden alle nicht jünger und warum sich nicht noch diesen einen Traum erfüllen? Wie sagt man so schön: Später würde man es bereuen, es nicht gewagt zu haben. Allerdings ist die Tour von den beiden nicht einfach ein verlängerter Urlaub, aus dem man in drei Monaten wieder kommt. Mir wäre das finanzielle Risiko einfach zu groß. Das Wissen, überhaupt keine Ersparnisse mehr zu haben, auf die man in der Not zurückgreifen kann, wenn man nach Hause kommt, würde mir wahrscheinlich die ganze Reise verderben. Ob es mir das wert wäre? An ihrer Stelle würde ich mir das noch einmal gut überlegen.

Abgesehen davon: Sich in den Camper setzen und auf unbestimmte Zeit einfach losfahren – das wäre nicht mein Ding. Ich hätte Sorgen, dass man hinterher nicht mehr in sein altes Leben zurück findet – in das man ja wieder zurück muss. Und mir wäre es auf die Dauer zu eng und zu ungemütlich, auf wenigen Quadratmetern zu wohnen, ohne die Möglichkeit zu haben, sich auch mal zurückziehen zu können."

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