Test: Wie harmoniebedürftig sind Sie?

Sind Sie sehr harmoniebedürftig? Gehören "Ja, finde ich auch" und "Stimmt genau" zu Ihren Lieblingssätzen? Testen Sie doch mal Ihren Eigensinn.

Sind Sie sehr harmoniebedürftig und brauchen 100 Prozent davon - das ist nicht einfach und auch nicht erstrebenswert. Und doch wünschen sich einige Menschen ständige Harmonie und können nichts ausschlagen. Wie schätzen Sie sich ein?

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Eine gute Freundin feiert ihren Geburtstag in einem feinen Restaurant. Die Stimmung ist hervorragend, allen schmeckt es! Nur Ihr Essen ist versalzen ...

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Sie haben einem Familienmitglied (guten Freund) 2.000 Euro geliehen, den Betrag sollten Sie nach einem halben Jahr zurückbekommen. Nun ist schon ein Jahr verstrichen und Sie warten immer noch auf das Geld oder eine Erklärung für die Verzögerung. Was denken Sie?

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Wie gehen Sie mit Sorgen oder Problemen um?

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Wann haben Sie sich das letzte Mal einen Herzenswunsch erfüllt?

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In einer coolen Boutique haben Sie nach intensiver Beratung ein Top gekauft und merken schon beim Hinausgehen, dass Sie es wahrscheinlich nie tragen werden...

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Job und/ oder Privatleben: Wie oft hatten Sie in den vergangenen sechs Monaten größere Meinungsverschiedenheiten?

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Ein großes Familienfest steht an, aber Sie haben am selben Tag Karten fürs Ballett und freuen sich schon seit Monaten darauf...

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Werden Sie von Kolleginnen und Kollegen öfter um einen Gefallen gebeten, ohne dass diese sich bei genauer Betrachtung dafür revanchieren?

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Kino, Konzertbesuche oder Ausflüge mit Freunden und Bekannten: Wer macht die meisten Vorschläge für das Programm?

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Sie sitzen gerade ganz entspannt auf einer sonnigen Parkbank, als sich jemand neben Sie setzen will, der Ihnen auf Anhieb unsympathisch ist. Was sagen bzw. tun Sie?

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Selbstreflexion: Test: Wie harmoniebedürftig sind Sie?

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Für Sie gehören Harmonie und Selbstbestimmung zusammen
Das psychologische Gegenstück von ausgeprägter Harmoniesucht ist nicht unbedingt grenzenlose Streit- und Diskutierlust. Obwohl beides manchmal auch ganz hilfreich sein kann, um eingefahrene Situationen mit einem kleinen oder großen "Gewitter" neu zu beleben. Ob beruflich oder privat: Sie schätzen das harmonische Miteinander, aber Ihre Eigenständigkeit als Person geben Sie deshalb auf gar keinen Fall auf. Stattdessen zeigen Sie durch Ihr Verhalten immer wieder, dass sich Freundlichkeit, Harmonie und Selbstbestimmung beziehungsweise ein gesunder Egoismus nicht ausschließen, sondern hervorragend ergänzen. Warum? Weil eben nicht alle Menschen gleich sind und jeder eine eigene Meinung, eigene Gefühle und Bedürfnisse hat. Und weil es für andere Menschen – genau wie für Sie selbst – sehr spannend und interessant ist, diese Meinungen und Gefühle zu erfahren. Auch und gerade dann, wenn die daraus entstehenden Konflikte und Auseinandersetzungen hin und wieder auf Kosten der Harmonie gehen. Denn: Wie soll man schließlich Harmonie empfinden, wenn man nicht ab und zu auch das Gegenteil davon verspürt?
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Sie haben einen Hang zur Harmonie
Sie wissen, dass nicht alles im Leben perfekt laufen kann. Dass man hin und wieder einfach Kompromisse eingehen muss. Oder auch zu akzeptieren hat, dass andere die wichtigen Entscheidungen fällen, während man selbst am kürzeren Hebel sitzt. Warum in solchen Fällen aufregen? Einen sinnlosen Streit vom Zaun brechen? Nein, das ist nicht Ihr Ding! Davor beschützt Sie nämlich Ihr Hang zur Harmonie. Der drückt sich auch darin aus, dass Sie Ihre eigenen Grenzen behutsam ausloten. Ihre Strategie: Ab und zu ein mehr oder weniger klares Nein, eine freundliche Absage oder ein sanftes "Das möchte ich mir doch noch mal in Ruhe überlegen...". Diese Reaktionsmuster schützen Sie zuverlässig davor, im Einklang mit Ihrem Bedürfnis nach Harmonie vorschnell Entscheidungen zu fällen, die gar nicht Ihrem Inneren entsprechen – und lässt Ihnen Zeit, in Ruhe die eigenen Gefühle zu erspüren. Ein kluges Verhalten, denn erstens müssen Sie nicht alles tun, was andere an Sie herantragen. Und zweitens schaffen Sie sich so den persönlichen Freiraum, kleine und große Entscheidungen selbstbestimmt zu treffen.
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Sie sitzen öfter in der Harmoniefalle
Und das hat gute Gründe. Wahrscheinlich haben Sie mit Ihrer Flexibilität und Kompromissfreude in der Vergangenheit viele gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht sogar schon als Kind. Zum Beispiel als ältere Schwester, die gelernt hat, dass die Klügere nachgibt. Und für das Befolgen dieser Regel von den Eltern oder Großeltern gelobt worden ist. Oder als gewissenhafte hilfsbereite Kollegin, die in der Firma beliebt ist, weil sie so flexibel ist, dass sie problemlos alle Aufgaben bewältigt, die man an sie heranträgt. Keine Frage: Ob im Beruf oder in zwischenmenschlichen Situationen – die Sehnsucht nach Harmonie hilft in vielen Situationen weiter. Aber manchmal wird sie auch zur Falle. Nämlich dann, wenn man darüber die eigenen Bedürfnisse und Ziele aus den Augen verliert und vorschnell Kompromisse schließt, die persönlich weder gut tun noch eine Bereicherung sind. Wenn Sie sich das nächste Mal nach anderen richten oder zustimmend nicken, fragen Sie sich doch selbst einmal, wer in dieser Situation von Ihrer Zustimmung profitiert: Sie selbst – oder die anderen? Versuchen Sie, auf Ihre inneren Impulse zu hören. Sind die auch zustimmend? Oder würden Sie anders entscheiden, wenn Sie nicht auf Ihre Mitmenschen Rücksicht nehmen müssten? Der Punkt ist: Eigentlich erwartet niemand Ihre Rücksicht. Sie dürfen in Zukunft also ruhigen Gewissens tun und sagen, was Ihrer persönlichen Meinung und Ihren Gefühlen entspricht.
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