Amsterdam Sehenswürdigkeiten: Die besten Tipps

Wie lernt man eine fremde Stadt am besten kennen? Mit Freunden, die dort leben. Wer in Amsterdam im Bed & Breakfast "The Weavery" eincheckt, findet nicht nur Familienanschluss und tolle Geheimtipps, sondern auch gleich das passende Mitbringsel: einen handgewebten Teppich.

Willkommen in der tiefentspanntesten Stadt der Welt. Die Grachten Amsterdams beguckt man auf den vielen Brücken oder von unten bei einer Bootsfahrt. Die Kanäle ziehen sich durch die gesamte Altstadt.

Bettina ist eine dieser Frauen, die man sofort drücken möchte, weil man das Gefühl hat, sie schon ewig zu kennen.

Wer nicht weiß, dass die City von Amsterdam am Samstag verkehrsberuhigte Zone ist, hat ein Problem. Wir haben ganz eindeutig eins. Gerade mit dem Auto angereist und voller Vertrauen in die einlullende Stimme aus dem Navi, stehen wir in einer engen Grachtengasse, die auf eine Fußgängerzone führt. Leider nicht irgendeine – auf der Leidsestraat ist heute ganz Amsterdam zum Shopping unterwegs. Hinter uns wird gehupt, was die Sache nicht besser macht. Wir könnten rechts abbiegen, doch da befindet sich der Blumenmarkt. Gefühlte 1000 Touristen pro Quadratmeter schieben sich an Marihuanapflanzen und bunt eingefärbten Tulpen vorbei. Durchatmen. Einsehen, dass es keine gute Idee war, die Wegbeschreibung zum Park&Ride-Areal zu ignorieren und mitten ins Getümmel zu steuern.

Mit dem Mut der Verzweiflung parke ich vor dem Eingang zum Blumenmarkt. Das ist in etwa so, als würde ich quer auf der Autobahn halten. Ich ziehe den Kopf ein und warte darauf, dass man mich steinigt. Doch nichts dergleichen geschieht. Die Shoppingbummler lächeln uns zu und flanieren einfach ums Auto herum. Ein freundlicher Käse-Shop-Betreiber schließt kurz den Laden, setzt sich in den Wagen und leitet uns zu unserer Destination, die quasi in Spuckweite liegt. Diese Umleitungen am Samstag kenne er aus eigener Erfahrung, erzählt er. Meine Begleitung und ich, eben noch am Rande eines Nervenzusammenbruchs, grinsen uns an.

Willkommen in Amsterdam, der tiefenentspanntesten Hauptstadt der Welt.

Das Auto werden wir später umparken müssen, doch erst einmal gucken wir uns um. Laut Stadtplan befinden wir uns zwischen dem Museumplein samt weltberühmtem Rijksmuseum sowie dem Spiegelkwartier mit seinen Kunstgalerien und Vintage-­Läden. Doch davon merkt man in der Tweede Wetering­dwarsstraat wenig. Die kleine Straße wirkt mit ihren bunten Backsteinhäusern, Giebeln, Feigenbäumen und jeder Menge Rosenstöcke fast dörflich. Durch ein großes Fenster sieht man ein Mädchen Ballettübungen machen, während ihre blonde Mutter in der Küche werkelt. "Hier will ich wohnen", seufze ich angesichts der Idylle. "Tust du", sagt meine Begleitung nüchtern und deutet auf das Haus schräg gegenüber. Auf einem Lastenfahrrad steht: "The Weavery, Boutique Bed & Breakfast" – unser Zuhause für die kommenden drei Tage.

"Kommt rein", begrüßt uns Bettina Abaouz auf Deutsch. Bettina ist eine dieser Frauen, die man sofort drücken möchte, weil man das Gefühl hat, sie schon seit Ewigkeiten zu kennen. Pagenkopf, Blumenkleid, klimpernde Armreifen und eine warmherzige Aura, die nur Menschen haben, die in ihrem Leben angekommen sind. Seit acht Jahren betreibt sie das charmante Bed& Breakfast mit nur zwei Zimmern in ihrem Heim, einem typischen Amsterdamer Giebelhaus aus dem 17. Jahr­hundert. Wir bekommen die "Suite" direkt unterm Dach, mit eigenem Aufgang. Bis wir unser Gepäck hochgehievt haben, vergeht eine Weile, doch oben ist alles Schwitzen und Fluchen sofort vergessen: eine Puppenstube, ein­gerichtet mit Retro-Möbel aus den Sechzigern, modernen Inter­pretationen von Vermeers "Mädchen mit dem Perlen­ohrring" und marokkanischen Mustern. Das Prunkstück ist jedoch die Dachterrasse, die auf eine verwunschene Gartenlandschaft hinausgeht.

Wir sind im Herzen der größten Stadt der Niederlande und doch wie aus der Zeit gefallen.

"Kaffee?", fragt Bettina. Gern! Natürlich sind wir sehr neugierig auf den Rest des Hauses – und der Familie. Denn typischer als die Abaouz kann man sich den multikulturellen Freigeist, für den Amsterdam bekannt ist, kaum vorstellen. Bettinas Mann Driss ist Marokkaner, Bettina Deutsche; die beiden Töchter Tala, 8, und Ziri, 6, sprechen holländisch, englisch und deutsch. 2010 kaufte das Paar das sanierungsbedürftige Haus und renovierte es mit viel Eigeninitiative. Alle Böden und Leitungen ­wurden erneuert, dazu einige der winzigen Zimmer ­zusammengelegt und die Küche ein Stück in den Garten erweitert. An den vielen Treppen durfte aus Denkmalschutzgründen nichts geändert werden. Noch immer ­verbinden sie Zwischengeschosse, winden sich um enge Kurven und bringen, wie die Holzböden und alte Balken, viel Charme ins Haus. "Steile Trappen" heißen sie auf Holländisch – und das darf man durchaus wörtlich nehmen.

Wie die "Suite" und das zweite Gästezimmer, "The Silk Room", ist auch der privat genutzte Teil des Hauses ein Mix aus skandinavischem Retro-Design, Antikem und Anspielungen auf das traditionelle Holland. Das Treppengeländer trägt weiße Tulpen am Handlauf, auf dem Kaminsims hält eine kleine Elefantengruppe Hof, daneben orientalische Kacheln mit den Namen der Töchter, Kinderzeichnungen und Urlaubsfotos. "Unsere Einrichtung ist ein Mix, weil auch wir ein Mix sind", lächelt Bettina, und man merkt ihr an, dass sie das sehr gern ist.

2004 zog sie von Frankfurt nach Amsterdam, der Liebe wegen, und weil sie ihre Arbeit als Kundenberaterin bei einer großen Werbefirma gegen einen Job bei einer angesagten, kleinen Agentur eintauschen konnte – für sie als "weltoffener und neugieriger Mensch" ein Glücksfall. Der Mann entpuppte sich zwar als "nicht alltagstauglich", doch die Liebe zu Amsterdam entflammte in Sekunde eins. Bettina blieb. Wozu sicher auch ein bisschen der Finanzmanager der kleinen Agentur beitrug: ein gewisser Driss Abaouz. "Wenn Driss die Geschichte erzählt, wird er sagen: Die hab ich gesehen und wusste, das wird die Mutter meiner Kinder", lacht Bettina. Doch ganz so einfach war der Beginn ihrer Beziehung nicht. In ihren ersten Monaten bei "StrawberryFrog" hatte Bettina einen schweren Unfall; ein Auto verletzte sie so unglücklich, dass ihr mehrere Rückenwirbel gebrochen wurden. Bettina war monatelang ans Bett gefesselt, ihre Kollegen organisierten einen täglichen Lunchservice für sie: "Und der Driss, der kam dann immer öfter…" Schon nach ­einem Dreivierteljahr zogen die Deutsche und der Marokkaner, der als 19-jähriger Student in die Niederlande gekommen war, zusammen.

Zwei Menschen aus sehr unterschiedlichen Kulturen in einem fremden Land. Gab es denn niemals Probleme? "Nein", antwortet Bettina selbstverständlich. "Driss war davor lange mit einer Belgierin zusammen, die Kämpfe waren also alle schon gekämpft." Wieder merkt man ihre Lebensweisheit, die bestimmt mit ihrem behüteten Aufwachsen als Esslinger Lehrerkind zu tun hat, aber auch mit ihrem Unfall. Noch immer hat sie Schmerzen – doch sich davon unterkriegen lassen? Auf keinen Fall! "Insofern sind auch die vielen Treppen gut, denn ich muss für die Gesundheit in Bewegung bleiben", sagt Bettina sachlich. Da ihr Werbejob in Teilzeit nicht machbar war, als sich Nachwuchs ankündigte, kam ihr die Idee mit dem Bed & Breakfast. Driss fand den Plan gut, und so entstand 2012 "The Weavery". Schöne Geschichte, könnte man denken. Doch tatsächlich ist sie noch um einiges schöner und größer, denn mittlerweile macht sie nicht nur Gäste glücklich, die im trubeligen Amsterdam dankbar in einem Stück Zuhause einchecken und neben morgendlichem Frühstücksbeutel mit Croissants und Marmelade an der Zimmertür auch noch jede Menge Geheimtipps erhalten. Nein, das alte Haus nahe der Spiegelgracht hat noch eine weitere Bestimmung. Und wie so oft muss man gar nicht weit gucken, die Glücksbringer liegen direkt vor einem. Sie sind poppig bunt oder naturfarben, flauschig-warm und wollig. Man kann sich darauf kuscheln oder sie sogar mit Füßen treten: marokkanische Teppiche, die sich wie ein lebenslustiger, exotischer Faden durch alle Stockwerke ziehen. Boucherouites, Kelims, Beni Ourains – man kann ihnen bei Driss und Bettina nicht entgehen. Und das will man auch gar nicht; im Gegenteil: Eigentlich möchte man dringend ein Dutzend davon mitnehmen.

Als die Abaouz damals beim Einzug nach besonderen Teppichen auf den Souks von Marrakesch suchten und Driss’ Mutter um Rat fragten, hatte die eine Idee: Warum nicht die Frauen aus dem Heimatdorf der Familie fragen? Die verstünden sich noch auf die alten Webtechniken und hätten sicher nichts gegen einen Zuverdienst. Driss begann, Webmuster zu entwerfen, auch das Logo der "Weavery", ein Rechteck aus bunten Rauten. Dann reiste das Paar nach El Ksiba. Der ländliche Flecken am Fuße des Atlasgebirges wird vor allem von Familien bewohnt, die von der kargen Landwirtschaft leben. Das Leben ist nicht leicht in El Ksiba; Driss musste als kleiner Junge jeden Morgen über eine halbe Stunde durch die Steppe zur Schule laufen. Jetzt kontaktierte er die begabtesten Weberinnen, die ersten Auftragsteppiche entstanden – und waren noch viel schöner, als das Paar sich das vorgestellt hatte! Warum also nicht einen Handel aufziehen? Mittlerweile verkaufen die Abaouz die Teppiche in ihrem Onlineshop und stellen sie neben marokkanischen Körben, Spiegeln und ­Kissen in ihrem Showroom aus, für den hauptsächlich Driss verantwortlich ist. Ihn freut vor allem die sozio­kulturelle Komponente. Schon immer widerstrebten ihm die patriarchischen Strukturen in seinem Dorf; umso mehr befriedigt es ihn, dass die Frauen durch ihren neuen Verdienst immer selbstständiger werden. "Die Männer finden das gar nicht gut", erzählt er und grinst.

Vielleicht ist es genau das, was den Geist der "Weavery" ausmacht.

Alle, die hier einkehren, profitieren von einer Geschichte, die auch dem Herzen guttut. Das Erstaunlichste erfuhren Bettina und Driss übrigens erst, als sie bereits eingezogen waren. Das alte Giebelhaus war vor langer Zeit einmal eine Weberei. Und damit wohnt mitten im hippen Amsterdam so etwas wie ein echtes Märchen aus 1001 Nacht.

Sich treiben lassen – ist vermutlich das einzige Gebot, an das man sich in Amsterdam halten muss. Besonders gut geht das mit Bettinas Mini-Frühstück, ihrer Guide-Ausstattung und einer Verschnaufpause im Vondelpark.

Bettinas Amsterdam-Tipps

Einchecken

The Weavery, Boutique Bed & Breakfast, Tweede Weteringdwarsstraat 67, 1017 SV Amsterdam, DZ ab 140 Euro, optionales Mini-Frühstück 7,50 Euro, Telefon +31-6-24126530, info@the-weavery.com, the-weavery.com/de

Teppiche kaufen und marokkanische Weberinnen unterstützen: shop.the-weavery.com

Essen & Trinken

Buffet van Odette, Prinsengracht 598, 1017 KS Amsterdam, buffet-amsterdam.nl

Eins der schönsten Café-Restaurants von ganz Amsterdam liegt direkt bei uns um die Ecke. Ursprünglich haben wir ein Haus im Jordaan-Viertel gesucht, aber jetzt bin ich froh, hier gelandet zu sein – unter anderem wegen solcher Perlen. Dringend reservieren!

Café de Wetering, Weteringstraat 37, 1017 SM Amsterdam, Telefon: +31-20-6229676

Solche Läden nennen wir Amsterdamer Brown Bars. Hier trinkt die Nachbarschaft ihr Bierchen. Wer mal unter Einheimischen sein möchte, ist dort genau richtig. Preiswert, gemütlich, oft mit Jazzmusik und im Winter mit Kamin. Ach so, Snacks gibt es natürlich auch.

Back to Black, Weteringstraat 48, 1017 SP Amsterdam, backtoblackcoffee.nl

Frühstück, Lunch, gesunde Kuchen und natürlich: Kaffee in allen Variationen aus eigener Rösterei! Der Eckladen mit den blauen Fensterrahmen ist total süß eingerichtet und sehr entspannt, auch was Kinder angeht. Meine Töchter lieben den Chai Latte und die Schaukelbänke.

GlouGlou, 2e van der Helststraat 3, 1073 AE Amsterdam, glouglou.nl

Die Weinbar ist auf Natural Wines spezialisiert, die ja gerade sehr im Trend sind. Für den kleinen Hunger gibt es kalte Küche auf die lässige Art: zum Beispiel portugiesische Sardinen in Öl, die in der Dose serviert werden. Mittags zudem Lunch, und natürlich kann man Weine hier auch für zu Hause kaufen.

Massimo Gelato, Van Ostadestraat 147, 1072 SW Amsterdam, facebook.com/massimogelatoamsterdam/

Für mich ganz klar das beste Eis von Amsterdam! Das finden meine Töchter übrigens auch. Ich nenne es "gescheites Eis" – nicht so viel abgefahrene Chichi-Sorten, dafür aber Superqualität auf die ehrliche italienische Art. Und da die ganze Familie Italien so gern mag, genau richtig für uns.

Einlesen

Hallo Amsterdam von Harriet Dohmeyer und Violetta Sanitz, 128 S., 22 Euro, Ankerwechsel Verlag, ankerwechsel.de

27 Tipps jenseits der Touristenpfade in einem besonderen Reiseführer zusammengestellt: Die Cafés, Shops oder Kulturstätten, die die Bloggerin Harriet Dohmeyer alias Fräulein Anker aufgetan hat, sind zum Teil nicht mal Einheimischen bekannt. Und alle entsprechen dem Amsterdam, das wir mögen: unaufgeregt, entspannt, grün, nachhaltig. Am besten ein Fiets – ein Rad – leihen und sie alle abfahren!

Shopping

ANNA+NINA Store, Gerard Doustraat 94, 1072 VX Amsterdam, anna-nina.nl

Diese reizende Boutique liegt im angesagten Viertel De Pijp, das von uns fußläufig zu erreichen ist. Die Inhaberinnen machen tollen Schmuck, Keramik oder Kissen. Ein typischer Shopping-Lieblingsort für Frauen: Wann immer ein Geburtstag von einer Freundin ansteht, findet man mich hier. Übrigens: Die ganze Straße ist voller netter Läden.

Cottoncake, 1e van der Helststraat 76-hs, 1072 NZ Amsterdam, cottoncake.nl

In dem Conceptstore gibt es schöne, puristische Mode, besondere Parfüms, Duftkerzen und den ganzen Tag Frühstück. Wenn man nicht viel Zeit, aber Hunger und Durst sowie Shopping-Lust hat, genau das Richtige!

Unternehmen

Tropenmuseum, Linnaeusstraat 2, 1092 CK, Amsterdam, tropenmuseum.nl

Die ganze Familie liebt das Tropenmuseum (im Bild)! Es liegt in der Nähe des Zoos in einer schönen Gegend, allein die ist den Besuch wert. Hier wird das Leben anderer Kulturen mit witzigen Ideen und digitalen Elementen spannend ­­ aufbereitet. Ein Museum zum Anfassen, Mitmachen und Staunen – hier hat Tala auch ihren Geburtstag gefeiert. Damals war das Thema passenderweise gerade Marokko. Momentan ist es Surinam.

Hortus Botanicus Amsterdam, Plantage Middenlaan 2A, 1018 DD Amsterdam

Einer der ältesten botanischen Gärten der Welt und neben dem Vondelpark eine traumhaft schöne grüne Oase in der Stadt. Auch das Café darin ist ein empfehlenswerter Ort, um zu entspannen und Kraft zu tanken für die nächste Runde Großstadttrubel.

Amsterdamliebe: amsterdamliebe.de

Stadttouren, speziell für deutschsprachige Gäste – von Deutschsprachigen. Theresa und ihre junge Truppe organisieren tolle Trips – nicht von der Stange, sondern mit ganz viel Liebe und Enthusiasmus. Genau, wie wir es lieben, und daher unbedingt empfehlenswert.

Schlafen im Hotel

NH Collection Flower Market, Vijzelstraat 4, 1017 HK Amsterdam, nh-hotels.com

Nach der Wiedereröffnung ist dieses Haus ein Design-Schmuckkästchen. Die Lichtinszenierung auf den Fluren, die Scandi-Möbel, die coolen Betonwände auf den Zimmern, das superfreundliche Personal und vor allem die Lage: direkt um die Ecke vom Blumenmarkt! Wer lieber in einem Hotel als in einem B&B wohnt und die meist utopischen Preise vermeiden will, ist hier bestens aufgehoben.

DZ ab 150 Euro.

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BRIGITTE WOMAN 05/2020

Wer hier schreibt:

Natali Michaely
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