Peloponnes-Urlaub: Jetzt erst recht!

Ganz anders als die aktuellen Schlagzeilen: Auf einer Peloponnes-Reise lässt sich ein entspanntes, freundliches und vielseitiges Griechenland erleben – vom abgeschiedenen Dorf bis zur neuesten Ferienanlage der Superlative. Der Spätsommer ist der beste Zeitpunkt um hinzufahren.

Blick auf die Hafenstadt Nauplia

Der Marmorboden der Platia Syntagmatos in Nauplia glänzt, als sei er erst vor kurzem geschrubbt worden. Unsere eineinhalbjährige Tochter geht auf dem autofreien Platz ihre eigenen Wege. Sie schließt sich einer Gruppe Kinder an, aus den umliegenden Kaffees stoßen immer wieder welche hinzu, die Eltern bleiben entspannt sitzen. Jetzt am Wochenende sind die Cafes und Tavernen voll, viele griechische Gäste sind angereist. Es sieht so aus, als genössen sie die Atmosphäre dieser Hafenstadt mit ihren klassizistischen Gebäuden, die als eine der schönsten Griechenlands gilt. In Nauplia sieht alles nach Wohlstand aus, die Krise scheint weit weg zu sein. Einmal versammelt sich in der Dämmerung eine Gruppe Demonstranten vor dem Rathaus, sie ziehen aber schnell weiter, als wollten sie nicht länger stören. Wir lassen jeden Tag auf der Platia Syntagmatos ausklingen: Entspannte Abende draußen, das haben wir in den ersten zwei Sommern nach der Geburt des Kindes vermisst. Nichts von dieser Reise wird die Tochter wohl später einmal in ihrer Erinnerung abrufen können, dafür ist sie noch zu klein. Aber irgendwie muss ihre Begeisterung für die mediterrane Atmosphäre dieses Platzes doch ihre Spuren hinterlassen, denken wir.

Stufenmeer: Epidauraus ist eines der größten Amphitheater

Auf dem Peloponnes habe ich die schönste Reise meiner Kindheit verbracht. Damals war ich zwar deutlich älter, als es unsere Tochter jetzt ist. Aber dennoch wollte ich die erste große Reise mit ihr hier verbringen. Außerdem sind wir neugierig auf das Land, das wegen seiner wirtschaftlichen Situation immer wieder in den Schlagzeilen ist. Nauplia ist nicht nur eine wunderschöne Stadt, sondern auch ein guter Ausgangspunkt, um einige der bekanntesten antiken Stätten des Peloponnes zu besichtigen. Wir freuen uns, dass wir jetzt in der zweiten Septemberhälfte fast die einzigen sind, die den Weg zum berühmten Löwentor von Mykene hochgehen. Die Sonne steht am Nachmittag schon angenehm tief und es weht ein kräftiger Wind über den Hügel, auf dem 2500 v. Chr. die imposante Festung errichtet wurde. Hier fand der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann einen Goldschatz, den er für den des Königs Agamemnon hielt. Noch beeindruckter sind wir von Epidaurus: Jetzt in der Spätsaison wirkt es so friedlich, dass man die Atmosphäre eines Kurorts und einer heiligen Stätte zu spüren glaubt, die diese Anlage viele Jahrhunderte lang war. Der Höhepunkt ist das Amphitheater -14 000 Menschen haben vor 2300 Jahren hier Platz gefunden und sahen Komödien als Teil ihrer Therapie. Auch heute füllen sich die vielen Steinreihen während des Festivals im Sommer, bei dem Theatergrößen wie Peter Stein schon inszeniert haben. Jetzt stehen nur ein paar vereinzelte Japaner auf der Bühne, die die Akkustik dieses am besten erhaltensten Amphitheaters in Griechenland testen. Wir hören ihre Stimmen auch in der obersten Reihe, zu der wir hoch gestiegen sind. Die hügelige Landschaft wirkt wie eine perfekte Kulisse. Ob das Kind die Besonderheit dieses Orts bemerkt? Zumindest läuft sie begeistert auf der Bühne umher und scheint sich zu wundern, wie laut auch ihr kleines Stimmchen angesichts dieser scheinbar zahllosen Stufen trägt.

Nachsaison-Ruhe am Strand

Zwischen den Ausflügen und Spaziergängen durch die schönen Gassen Nauplias genießen wir die Ruhe der kleinen Ferienanlage, in der wir wohnen. Sie liegt zwischen den Hügeln, vom Pool aus hat man einen weiten Blick über die Ebene. Zu Fuß sind wir in ca. 20 Minuten in der Altstadt und in fünf Minuten mit dem Auto am Strand, wo kaum mehr Badegäste zu sehen sind. Das Wasser hat die Wärme des Sommers gespeichert, im Schatten der Eukalyptusbäume genießen wir die Ruhe.

Nach vier Tagen verlassen wir die trubelige Hafenstadt für ein kleines Dorf in der Mani, dem südlichen Mittelfinger des Peloponnes. In Kardamili, das schon von Homer erwähnt wurde, reihen sich die Tavernen und Cafés entlang der Hauptstraße. Die alten Steinhäuser strahlen die Urwüchsigkeit aus, für die diese Gegend bekannt ist. Zu den Bergen hin liegt die verlassene alte Stadt, eine spätbyzantinische Kirche und mehrere Häuser, in einem von ihnen ist ein Museum untergebracht. Hier begegnen wir erstmals der düsteren und gleichzeitig faszinierenden Geschichte der Mani: Durch ein Bergmassiv vom Rest des Landes getrennt, ist die Mani bekannt für ihre archaischen Strukturen. Lange galt sie als eine Art wilder Westen Griechenlands, wo Fehden das Leben bestimmten und es bis ins 19. Jahrhundert keine Gesetze und Schulen gab. Um in der kargen Landschaft klarzukommen schlossen sich die Menschen zu Clans zusammen, die sich ständig in Kleinkriege verwickelten. Wenig verwunderlich, dass im Nachbarort Stoupa der Schriftsteller Nikos Kazantzakis 1917 das Vorbild für seinen berühmten Helden Alexis Sorbas kennenlernte, eine Figur, die der Schauspieler Anthony Quinn im gleichnamigen Film weltberühmt machte.

Was es in Messene zu sehen gibt, ändert sich ständig: In dieser wenig bekannten Ausgrabungsstätte sind die Archäeologen noch am Graben.

Mit kleinem Kind das Quartier wechseln? Purer Stress, hatten uns Freunde gewarnt. Wir entschieden uns dennoch für eine zweiwöchige Rundreise auf dem Peloponnes mit drei Stationen. So sind wir vor der Geburt des Kindes meistens gereist, von Ort zu Ort zu Ort, mit wechselnden Unterkünften, die wir uns oft spontan suchten. Das ist nun anders: Wir genießen, dass alles geplant ist, die Autofahrten zwischen den Zielen nicht länger als zwei Stunden, die Unterkünfte sorgfältig ausgesucht und eine Reiseleiterin vorbeischaut mit Tipps für die Umgebung. Angenehm auch, dass wir die Weiterfahrten mit Besichtigungen verknüpfen können. Auf dem Weg nach Kardamili haben wir die spätbyzantinische Siedlung Mistras besichtigt. Bei der Weiterfahrt zu unserem nächsten Ziel wollen wir in Messene Halt machen, einer der spektakulärsten neuen Ausgrabungsstätten Griechenlands.

Die byzantinische Kirche und einige Wohnhäuser der "alten Stadt" von Kardamili

Auch wenn wir das Quartier wechseln, verläuft diese Reise ganz entspannt. Liegt es daran, dass unsere Tochter unkompliziert ist? Oder sind es nicht viel eher wir, die zufrieden und ausgeglichen sind? Oder aber sind es die Menschen, die uns überall freundlich begegnen? Auch in Kardamili leben wir uns schnell ein. Direkt unter unser Appartementanlage liegt die alte Stadt, dahinter blitzt das Meer, zur anderen Seite liegen die Berge. „Da“ sagt unsere Tochter immer wieder auf dem Balkon und zeigt auf die blaue Fläche. Und „da“ sagt sie, wenn abends der Mond und ein funkelndes Sternenmeer sich auftun. Das Frühstück ist einer der schönsten Momente des Tages, den wir gerne in die Länge ziehen: Wegen des liebevoll zu bereitenden Essens, der Aussicht und der interessanten Unterhaltung mit Stavroula Dimitrea, der Chefin der Anlage, die immer wieder vorbei schaut. Unsere Tochter begegnet hier ihrer ersten großen Liebe, den Katzen. In den Vardia-Appartements hat ein gutes Dutzend von ihnen eine Heimat gefunden. Sie sitzen faul in der Hollywoodschaukel oder streifen durch die Rosmarinbüsche. Wenn es nach der Eineinhalbjährigen ginge, würden wir den ganzen Tag in der Appartementanlage verbringen. Sie erkundet kleine Wege, Torbögen und Mauern. Sie rutscht jauchzend über den Marmorboden des geräumigen Appartements. Sie freut sich, wenn Stavroula Dimitrea auftaucht, die so viel lacht und Ella immer wieder geduldig herumführt.

Blick auf Kardamili

Auch in Kardamilis Tavernen sind die Abende mit Kleinkind unkompliziert. Mal nimmt sich die zehnjährige Tochter des Kochs begeistert der kleinen Deutschen an, mal überlässt der Wirt ihr seinen Schlüsselbund oder sie geht von Tisch zu Tisch und begrüßt die wenigen deutschen Individualtouristen, die um diese Jahreszeit noch da sind. Seit einigen Jahren hat Kardamili sich zu einem kleinen geschmackvollen touristischen Zentrum auf der Mani entwickelt. Ist die Krise auch in dieser so unwirtlich wirkenden Gegend angekommen, fragen wir uns? In den Tavernen erzählen uns die Wirte, dass sie recht wenig merken. Die Einheimischen hier trifft es weniger als die Athener. Sie haben ihren Grundbesitz, ihre Immobilien und Olivenhaine, von denen sie leben. Die Touristen kommen zum Glück trotzdem – zumindest noch in der Saison 2011. Allerdings gibt es schon lange immer weniger Junge, die hier leben wollen, sie wandern ab in die großen Städte. Nicht nur weil es in der Mani wenig Perspektiven gibt, auch die traditionellen Strukturen empfinden viele als erdrückend. Und die angebliche Deutschen-Feindlichkeit der Griechen, von der in den deutschen Medien sei dem Aufflammen der Krise zu lesen ist? Wir spüren nichts davon.

Das Fischerdorf Gerolimenas

Am dritten Tag unternehmen wir eine Mani-Rundtour und fahren die Ostseite des Fingers herunter. Wir staunen über die Landschaft, die mit jeder der vielen Kurven noch karger und verlassener zu werden scheint. Wir passieren kleine Dörfer und Kirchen und sehen immer wieder Wohntürme, die meist im 17. Jahrhundert entstanden. Sie sind stumme Zeugen der Streitereien um Weiderechte. Verfeindete Clans verschanzten sich teilweise jahrelang. Hin und wieder wurde ein Waffenstillstand vereinbart, um die Ernte einzufahren, dann bestellten die Erzfeinde stumm neben einander ihrer Felder, nur um danach erneut übereinander herzufallen. Wir machen Mittagspause im kleinen Fischerdorf Gerolimenas und gleiten anschließend in einem Kahn durch die unwirklich wirkende Unterwelt der Tropfsteinhöhlen von Dirou. Am späten Nachmittag erreichen wir den südlichsten Punkt Europas, der gleichzeitig wie einer der abgeschiedensten wirkt – wenig verwunderlich, dass die alten Griechen hier den Eingang in die Unterwelt des Hades vermuteten.

Vathia: eine der malerischsten Mani-Siedlungen

Natürlich ist unser Aufenthalt in der vielseitigen Mani zu kurz und auch die Unterkunft, in der wir uns so wohl gefühlt haben, verlassen wir nur ungern. Aber dennoch freuen wir uns auf die Weiterfahrt nach Messenien, dem gegenüber liegenden Finger des Peloponnes: Der Aufbruch an einen anderen Ort lässt den Urlaub länger erscheinen. Wir sind gespannt auf Costa Navarino, eines der spektakulärsten neuen Ferienziele Griechenlands. Nach der Ursprünglichkeit der Mani begeben wir uns in eine Luxusferienwelt, eine Anlage der Superlative, die erst 2010 eröffnete und die so gar nicht ins Bild des Pleitegriechenlands zu passen scheint.

In der "Sandburg" des Costa Navarino findet die Kinderbetreuung statt.

Auch im Costa Navarino herrscht die angenehme Stille der Nachsaison, einige der Restaurants und Pools sind bereits geschlossen. Ebenso macht das Hotel The Romanos Pause, geöffnet ist noch sein 4000 Quadratmeter großes Spa Anazoe. Im Wasserpark unserer Unterkunft, dem Hotel The Westin, sind wir die einzigen, die sich in den unbeheizten Pool wagen. Ella ist entzückt von diesem Spielplatz im Wasser. Sie strahlt auch, als wir das Gebäude betreten, in dem die Kinderbetreuung stattfindet. "Die Sandburg" sieht aus wie eine Mischung aus Festung und Hundertwasser-Haus. Auch wir Eltern, die wir gerade auf der Suche nach einem Betreuungsplatz einen Kita-Marathon hinter uns haben, sind beeindruckt, wie abwechslungsreich die Räume gestaltet sind.

Das Westin des Costa Navarino

Wie in Nauplia reisen auch hier am Wochenende viele Griechen an, vor allem junge Paare und Familien. Wir lernen ein junges Anwaltspaar aus Athen kennen, sie sind mit ihrer dreijährigen Tochter hier. Sie haben so viel über dieses neue Ressort gelesen, dass sie sich einen Aufenthalt hier gönnen wollten. Sie sind stolz auf dieses Projekt, das ihrer Meinung nach ein anderes Licht auf Griechenland wirft. Sie bewundern den Reeder Vassilis C. Constantakopoulos, der aus dieser Gegend stammt und jahrzehntelang nach und nach Land aufkaufte, um seinen Traum zu verwirklichen: in seiner Heimat eine große Ferienanlage zu bauen, gleichzeitig deren Schönheit zu erhalten und neue Arbeitsplätze für seine Landsleute zu schaffen. 16 000 Olivenbäume wurden umgepflanzt. Die Gebäude sind an die traditionelle Architektur Messeniens angelehnt und vorsichtig in die Landschaft integriert. Nachhaltigkeit ist in Costa Navarion ein großes Thema. Es gibt sogar ein eigenes kleines Museum, die Navarino Natura Hall, die sich dem Thema widmet und die Natur Messeniens erläuert. Wir genießen den Komfort. Kleine Stressmomente mit unserem Kleinkind erleben wir nur bei den Abendessen. Wir probieren zwei unterschiedliche Restaurants aus. Das Ambiente ist gehoben, die Preise auch. Das Personal ist freundlich, als Ella unruhig wird, aber ich bin dennoch angestrengt. Sie will toben und umherstreunern wie in den Tavernen der Mani. Am dritten Abend entdecken wir eine kleine Taverne auf der Anlage: Hier ist das Essen günstig und Ella läuft nicht dauernd Gefahr, etwas kaputtzumachen.

Am schönen Sandstrand kündigt sich der Herbst an.

Hier begegnen wir auf dem Peloponnes ein Stück Sylt. Vor der Kulisse eines wilden Meeres kann man wunderbar am Sandstrand spazieren gehen. Zum Schwimmen ist es nun zu gefährlich und den meisten Griechen am Strand zu ungemütlich. Aber eine Gruppe zufriedener Deutscher hat sich versammelt, die Eltern genießen in den Liegestühlen die noch wärmende Sonne, die Kinder toben im Sand. Als wir am vorletzten Tag unseres Aufenthalts morgens an den Strand kommen, hat das Meer ein gutes Stück weggespült. Der Sommer ist nun auch hier vorbei, das macht es leichter, bald Abschied nehmen zu müssen. Einige Hotelangestellte sind eifrig dabei, den Sand wieder aufzuschütten. Einer winkt fröhlich zu uns herüber. Das ist das Bild, dass wir von Griechenland mit Nachhause nehmen werden, sind wir uns sicher.

Reise-Informationen Pel0ponnes

Nauplia Essen und Unterkunft: - Taverne Omorfo Tavernaki, Ecke Vas.-Olgas/Kotsonopoulos-Str: Schön gelegen an einer Straßenecke in der Altstadt, viele Fischgerichte, gut besucht. - Im Café Stathmos im alten Bahnhof sitzt man angenehm ruhig. - Für Eltern: Die Cafés rund um den Kapodöstrias Platz, direkt neben Spielplätzen. Hier trifft man auch viele Einheimische. - Hotel Anthemion: Angenehme, kleine Ferienanlage, ruhig in den Hügeln gelegen, ab 28 Euro pro Person und Nacht. Sehenswert: - Palamidi-Festung: Venezianische Festung aus dem 17. Jahrhundert, Achtung 999 Stufen, toller Blick über die Bucht von Nauplia. - Insel Bourtzi mit Festung, das Wahrzeichen der Stadt. Im Sommer kann man mit Booten hinfahren. Baden: Karathona-Strand: ca. 1,5 km Kieststrand, flach abfallend, einige Strand-Tavernen, die auch Liegestühle vermieten.

Viele der Zimmer im Costa Navarino haben einen eigenen kleinen Pool.

Kardamili Essen und Unterkunft: - Taverne Diskouri an der Straße Richtung Stoupa, gutes Essen mit Blick über den Hafen. - Skardamoula‘s Garden, wo man im Garten sitzt. - Vardia-Appartements: 18 Appartements mit großen Balkonen und schönem Blick, freundlich-familiäre Atmosphäre. Ab 19 Euro pro Person und Nacht. Baden: Im Nachbarort Stoupa ist der Strand schöner als in Kardamili, flach abfallend mit einigen Bäumen, die Schatten spenden.

Sehenswert in der Mani: - Vathia: Besonders eindrucksvolle größtenteils verlassenene Siedlung - Gerolimenas: Kleiner Fischerort, wo man in netten Tavernen direkt am Meer speisen kann. - Die Höhlen von Pírgos Dirou, beim Städtchen Areópolis gelegen, die Besichtigung der Tropfsteinhöhlen mit einem geführten Kahn dauert ca. eine halbe Stunde,

Costa Navarino Resorts in Messenien: Besteht aus den Fünf-Sterne Hotels The Romanos und dem Westin. Große, luxuriöse Ferienanlage mit Golf-Platz und Spa, eröffnet in 2010. Unterkunft im Westin ab 90 Euro pro Person und Nacht, im Romanos ab 123 Euro.

- Eine sehenswerte Hafenstadt in der Nähe ist Pylos. - Im nahe gelegenen Natuschutzgebiet der Gialova Lagune leben 271 verschiedene Vogelarten.

Alle Unterkünfte mit Flug, Mietwagen sowie unterschiedliche Peleponnes-Rundreisen sind buchbar über den Griechenland-SpezialistenAttika-Reisen.

Der Zeustempel im antiken Olympia

Achäologische Stätten auf dem Peleponnes: - Corinth: Eindrucksvoller Appollotempel. - Epidaurus: Kurort der Antike mit berühmten Amphitheater. - Messene: Eine neuere Ausgrabung, die sich in den letzten Jahren zu eine der eindrucksvollsten des Peleponnes entwickelt hat: unter anderem mit Stadtmauer, Stadion und Ringhallentempel. - Mykene: Ausgangspunkt der nach ihr benannten Kultur im antiken Griechenland. - Mystras: Nordwestlich von Sparta gelegene mittelalterliche Ruinenstadt am Nordhang des Taygetos Gebirges. - Olympia: Austragungsort der antiken olympischen Spiele, die erstmals 776 v. Chr. schriftlich erwähnt wurden. Eindrucksvoll besonders die Reste des Stadions und des gewaltigen Zeus-Tempels. - Palast des Nestor: War neben Mykene das wichtigste Zentrum der mykenischen Kultur, besser erhalten als Mykene.

Text: Julia Weidenbach Foto: privat, Costa Navarino
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