Ein Kontinent im Alleingang

Der Mann weg, die Töchter groß, kurz: keiner da, der mitreisen könnte. Und jetzt? Allein auf die Rundreise durch Australien. Eine Mutprobe? Vielleicht. Ein Glück? Auf jeden Fall.

Seit gestern Nachmittag sitze ich im Zug und durchquere einen Kontinent. Stunde um Stunde blicke ich auf nichts als rote Erde, knallblauen Himmel und farblose Grasbüschel. 20 Stunden dauert die 1500 Kilometer lange Fahrt durch Australiens flache, staubtrockene Mitte. Von Adelaide an der Südküste bis Alice Springs. Mitten hinein in die Wildnis.

Die silbern glänzende Eisenbahn mit der roten Lok heißt "The Ghan" und ist ein Mythos aus feudalen Schlafwagen und nostalgischen Salons. Ich reise prosaischer im Liegesessel des "Red Kangaroo Service". Der Luxus findet ohnehin draußen vor dem Fenster statt und heißt Weite. Abgesehen von Kängurus, die am Horizont vorbeischnellen, ist die ungeheure Entfernung die eigentliche Sensation. Ich bin lange genug unterwegs, um sie zu verinnerlichen.

Die Rundreise durch Australien - Urlaub oder Selbstversuch?

"Du traust dich was", gibt mir eine Freundin zwei Wochen zuvor in Berlin mit auf den Weg. Dabei bin ich lediglich entschlossen, etwas für mein seelisches Wohlbefinden zu tun. "Wenn ich mir was Gutes tun wollte", entgegnet sie, "würde ich nie im Leben zwei Monate allein nach Australien fliegen." Dass ich die Dinge anders sehe, ist auch für mich relativ neu. Es ist schlichtweg niemand da, der mitkommen möchte. Familienurlaub war gestern. Ich bin wieder ganz auf mich selbst angewiesen. Und ich will etwas nachholen: reisen. Richtig weit weg. Und möglichst etwas länger.

Meine Töchter sind gerade ausgezogen; als ich so alt war wie sie, ging es von Ostberlin aus nicht weiter als bis ans Schwarze Meer. Später war ich immer in Beruf und Familie gebunden. Zuletzt hatte ich den Traum von der großen Reise beinahe vergessen. Gerade bin ich 50 geworden. Es wird Zeit.

Australien - ist das nun ein Urlaub oder ein Selbstversuch? Bin ich vielleicht zu alt dafür? Oder womöglich schon viel zu bequem?

In meiner Backpacker-Herberge in Alice Springs merke ich schnell: Alles muss ich ja gar nicht allein machen, denn natürlich wollen auch alle anderen Touristen hier zum Ayers Rock. Das Hostel vermittelt Touren für jeden Geschmack. Die meisten Veranstalter erfüllen meine Wünsche gleich im Paket, inklusive Abstechern zu Kings Canyon und den Olgas, einer Gruppe von Sandsteinfelsen.

Kurz entschlossen packe ich eine Tasche, deponiere den Koffer im Gepäckraum und starte ins Herz des "Roten Zentrums". Für die nächsten dreieinhalb Tage bin ich in einem kleinen Bus unterwegs und habe immer jemanden dabei, der die besten Wege kennt: Dave ist unser Fahrer, Guide und Koch.

Ich werde beim Abwaschen helfen und in einem "Swag" nächtigen, einem geräumigen Open-Air-Schlafsack mit integrierter Matratze. Meine Reisegefährten auf Zeit - Franzosen, Engländer, Schweizer, Deutsche und Israelis - sind im Durchschnitt zwar nur halb so alt wie ich. Doch unser Altersunterschied relativiert sich schon bald, weil wir die gleichen Dinge tun. Wenn ich ihnen erzähle, dass ich zu Hause zwei erwachsene Kinder habe, wundern sie sich.

Die Tour ist nicht für Fun und Action berühmt, auch nicht für opulente Sektbuffets am Ayers Rock, sondern für ausreichend Zeit auf eigenen Füßen. Dave scheucht uns früh genug aus den Swags, damit wir noch vor Massenansturm und Mittagsglut die Gratwanderung am Kings Canyon antreten können. Anderntags durchstreifen wir eine windige Schlucht in den roten Felsen der Olgas oder Kata Tjuta, wie sie heißen, seit man das Land seinen angestammten Besitzern zurückgegeben hat.

"Viele Köpfe" bedeutet der Aborigines-Name, und so sehen sie auch aus: kugelige, 300 Meter hohe Sandsteinformationen. Unterwegs lerne ich einen Dornteufel aus der Nähe kennen, einen kleinen Drache mit stacheligem Panzer. Und ich probiere unscheinbare, wasserhaltige Wüstenpflanzen, mit denen schon die Ureinwohner ihren Durst löschten.

Der Ayers Rock - ein Monolith vollkommener Schönheit

Und dann der Ayers Rock, den die Aborigines Uluru nennen. Alle Welt pilgert zu dem Monolithen im flachen, wüsten Umfeld, lässt sich von winzigen Fliegen piesacken, steht morgens um fünf Uhr auf und pflanzt einen Wald von Stativen mit Digitalkameras auf, nur um zu sehen, wie die Sonne das Licht anknipst. Auch mich reißt es von meinem mitgebrachten Klapphocker, als sich der braune Fels langsam in den schönsten Tönen färbt, rostrot zuerst, dann orange und golden. Es hat sich gelohnt, allein für diesen einen Moment, dass ich mir so viel zugetraut habe.

Später werfen Schönwetterwolken filigrane Schatten auf den leuchtenden Felsen, und wir umrunden ihn gemächlich zu Fuß in knapp drei Stunden. Tiefe Spalten und Risse durchziehen seine Oberfläche: Es sind Spuren der Wesen aus der "Traumzeit", der Schöpfungsgeschichte der australischen Ureinwohner.

Die Aborigines empfehlen, einfach zu lauschen: dem Land, dem Wind, dem Rauschen und Zirpen, den Legenden. Ich folge ihrem Rat, bin auf eine ruhige und mich zugleich erschütternde Art glücklich.

Als monumentaler Fixpunkt, der einzige weit und breit in der platten Wildnis, zentriert der Fels Uluru die gesamte Energie der Umgebung. Alles hier läuft auf ihn zu, scheint nur für ihn zu existieren. Kein Wunder, dass er den Aborigines heilig ist.

Wie kommt man am besten von A nach B?

Eine Runde um halb Australien hatte ich mir vorgenommen - zu den Metropolen im Südosten, ins Rote Zentrum, in den tropischen Norden und zu den Küsten von Queensland. Zu Hause war ich an der Reiseplanung beinahe verzweifelt. Vor Ort, das nächste Ziel konkret vor Augen, erscheint mir jetzt alles auf einmal einfach und überschaubar.

Meine Familie will wissen, wo ich stecke. Die Töchter bemuttern mich per E-Mail. Ich bin nicht aus der Welt, doch der Abstand zum heimischen Alltag stellt sich ganz nebenbei ein: Was will ich sehen, wo schlafen, und wie komme ich am besten von A nach B? Solche Probleme beschäftigen mich jetzt. Es tut gut, sich ganz auf die Gegenwart zu konzentrieren, das Leben von heute auf morgen zu regeln. Und es tut gut, von meinen Mitreisenden und Mehrbettzimmer-Genossen ohne Erwartungen einfach so wahrgenommen zu werden, wie ich gerade bin - je nach Tagesform Energiebündel oder maulfaule Schlafmütze.

Und die ganze Zeit über gibt es Reisetipps aus erster Hand. In Sydney höre ich noch zu. 900 Kilometer später, in Melbourne, kann ich schon mitreden. Dort bummle ich allein über den Queen Victoria Market. Ich lasse mir Zeit, schließlich ist es einer der größten Open-Air-Märkte der südlichen Hemisphäre. Schon die Hallen aus dem 19. Jahrhundert sind den Besuch wert, und angesichts der Auslagen bedaure ich, dass ich unterwegs nicht selbst kochen kann: silbrige Doraden zwischen roten Krebsen und Bergen schwarz glänzender Muscheln. Vom nächsten Stand strömt mir der Duft von Koriander und Zitronengras entgegen, etwas weiter stapeln sich Mangos, Papayas und die ovalen, grünen Kakadu-Pflaumen.

Europäische und asiatische Einwanderer haben Australien kosmopolitisch und kulinarisch aufgemischt - auch die gute deutsche Bratwurst gehört zu den eingebürgerten Exoten. Nur: allein essen zu gehen, finde ich immer noch deprimierend. Wie gut, dass es hier auch Sushi auf die Hand gibt.

Alle Welt scheint Wurzeln zu schlagen in Melbourne, Australiens zweitgrößter Stadt. Himmelhohe Glaspaläste wie in den USA, viktorianische Fassaden, asiatische Gesichter, italienische Cafés und globale Geschäftigkeit rauschen an mir vorbei. Melbourne hat etwa 200 000 Einwohner mehr als Berlin - Dimensionen, die schwer zu fassen sind.

Mein Begleiter heißt "Lonely Planet" - ein Reiseführer, den ich sonst vor allem bei jungen Leuten sehe. Wenn ich anfange, mich verloren zu fühlen, lasse ich mich von ihm zu den schönsten historischen Arkaden und Art-déco-Fassaden der Stadt führen. Oft lässt er mich halten, wo ich vorbeigerannt wäre. Am "Sofitel Melbourne" zum Beispiel, wo im Café in der 35. Etage ein überwältigender Rundum-Blick über die Wolkenkratzer in der Abendsonne auf mich wartet. "Enjoy yourself", sagt die Kellnerin freundlich und stellt ein Silbertablett mit Kaffee vor mich hin. Das ist gar nicht so einfach - in manchen Momenten hätte ich gern jemanden dabei, der meine Reiseabenteuer mit mir teilt oder wenigstens ein Stück Käsekuchen.

Die Zeit vergeht rasant, aber nicht flüchtig. Ich habe das Gefühl, schon eine halbe Ewigkeit in Australien zu sein. Denn die zwei Monate relativieren sich: Die jungen Leute mit dem Working-Holiday-Visum, die hier ein Jahr unterwegs sind, betrachten mich beinahe schon als Kurzzeitreisende.

Nette Zufallsbekanntschaften im Hostel

"Bist du auch im öffentlichen Dienst?", fragt der Lehrer aus Dortmund, der sich sechs Monate freigenommen hat. Er ist eine Zufallsbekanntschaft: Als sich am Abend meiner Ankunft in Melbourne der Hostel-Schlafraum füllte, registrierte ich verdutzt, dass ich in einem gemischten Zimmer untergekommen war. Wer einen Damenschlafsaal wünscht, muss es bei der Buchung ausdrücklich sagen.

Ich frühstücke in der Gemeinschaftsküche mit zwei Frauen aus dem Ruhrgebiet, beide Mitte 40, seit acht Monaten mit ihren Motorrädern auf Tour um die Welt. Die eine hat einen Job, der auf sie wartet, die andere wartet darauf, wieder einen anzutreten. Mobil sein mit minimalem Gepäck - das Gefühl, das ich gerade teste, haben die beiden schon perfektioniert. Begeistert erzählen sie mir vom Opernbesuch in Sydney und von den hinreißenden Kleidern für zwölf Dollar das Stück, die sie sich vorher noch schnell in einem Secondhand-Shop gekauft hatten.

Manchmal kenne ich meine Zimmergenossen schon aus dem Bus. Für Solisten ist dieses Verkehrsmittel entspannter, günstiger und geselliger als Autofahren: Tagsüber sieht man viel mehr, nachts kann man sich im Liegesessel halbwegs bequem zusammenrollen. Im Gegensatz zu den Flughäfen liegen die Busbahnhöfe außerdem immer schön zentral. Und die Budget-Herbergen schicken ihre Kleintransporter zum Abholen.

Nicht einmal Australien ist groß genug, um nicht unverhofft Bekannte zu treffen. An der Tankstelle auf dem Stuart Highway winken Kate und Sam aus Schottland, mit denen ich Wochen zuvor im Greyhound-Bus die Great Ocean Road bereist habe. Britt und Jan aus Wiesbaden, Weggefährten der Ayers-Rock-Tour, kreuzen in Darwin wieder auf und gehen mit mir essen. Britt studiert für ein Austauschsemester in Brisbane. Wir verabreden, dass ich sie besuche, wenn ich an der Ostküste Station mache.

Ich genieße meine eigene Offenheit. Noch nie habe ich auf Reisen so viel mit wildfremden Leuten geredet. Das Gefühl, sich aufgemacht zu haben für einen lange gehegten Traum, eine Auszeit, für Welterfahrung und Selbsterkundung, verbindet. Selten wird es mir zu bunt. In einem Hostel mit Dreibettzimmern werde ich um den Schlaf gebracht. Tür auf, Tür zu, Licht an, Licht aus, ungeniertes Schwatzen, dann donnert auch noch der Freund an die Tür. Muss ich mir so etwas antun? Am nächsten Tag fliehe ich in ein Hotel, um mich zu erholen. Doch schon zwei Tage später ist mir das zu langweilig. Die einzigen Gespräche ergeben sich mit der Mamsell, die das Frühstück serviert. Kurz entschlossen buche ich den nächsten Ausflug wieder low budget. Diesmal geht es zum Cape Tribulation: Nördlich von Cairns, in den feuchten Tropen, liegt die Nahtstelle zwischen den ältesten Regenwäldern der Erde und den Ausläufern des Great Barrier Reef vor der Küste - zwei artenreiche Ökosysteme in unmittelbarer Nachbarschaft. Leider regnet es immer noch, und ich stapfe an dem von Mangroven gesäumten Sandstrand durch Schwaden aus Niesel und Nebel.

Viele Begegnungen, viele Eindrücke - und vieles davon vollkommen

Dann gibt es Tage, die sind einfach vollkommen. Drei davon erlebe ich im Kakadu-Nationalpark, 200 Kilometer östlich von Darwin. Vorsichtshalber habe ich mich wieder in ein Team eingebucht, immerhin gibt es dort Krokodile. Diesmal sind wir zu acht im Jeep unterwegs und ausnahmsweise alle über 30. Unser Reiseziel gehört zu den wenigen Gebieten, die gleich doppelt als Welterbe zählen, ihrer natürlichen und ihrer kulturellen Schätze wegen: Der Kakadu-Nationalpark, halb so groß wie die Schweiz, vereint die landschaftlichen Extreme des tropischen Nordens - Savannen, Regenwälder, Feuchtgebiete - und jene Sandsteinfelsen, die seit sagenhaften 40 000 Jahren Heimat der Aborigines sind.

"Wie viele Kilometer traut ihr euch heute zu?", fragt unser Guide Ranid fürsorglich, bevor wir zur nächsten Wanderung aufbrechen. Dann lotst er uns in einen besonders entlegenen Winkel, der Weg geht ziemlich steil bergauf. Der Felsvorsprung, unter dem wir schließlich unsere Lunchpakete auspacken, muss früher einmal eine Art Wohnzimmer gewesen sein. Seit Urzeiten bot er den Aborigines Zuflucht vor Sonne, Wind und Regen. An den Felswänden haben sie ihre Gemälde verewigt: Vögel, Schildkröten, immer wieder menschliche Figuren und geheimnisvolle Symbole. Die spektakulären Felsgalerien gehören zu den ältesten Kunstwerken der Welt. Wie viele Jahre diese Bilder nun schon den Nourlangie-Felsen zieren, kann man nur schätzen. Einige tausend sind es jedoch mit Sicherheit.

Damit die Blicke schweifen können, halten die Füße einfach mit. Das schmale Gipfelplateau belohnt mit einem 360-Grad-Panorama. Ein paar Kilometer später wartet ein schattiger Felspool, den ein kristallklarer Wasserfall füllt. Mehrmals baden am Tag erfrischt und ersetzt die Dusche. Abends schlagen wir im Buschcamp unsere Zelte auf, Ranid hockt am Feuer, brutzelt Hühnchenpfanne, und dann schlafen wir selig unter einem Himmel voller Sterne.

Am nächsten Tag, vor der Rückfahrt nach Darwin, wird es noch einmal abenteuerlich: Verteilt auf drei Motorboote, fahren wir den Mary River hinauf, bis wir sie rechts und links faul am Ufer liegen oder hier und da ungerührt ihre Köpfe aus dem Wasser strecken sehen: nicht einfach nur ein paar Krokodile - die größte Krokodilpopulation der Welt.

Immer öfter schenkt mir der Zufall perfekte Momente. Immer besser gelingt es mir aber auch, sie bewusst herbeizuführen. Und zu bewahren, auch ganz allein für mich. Eine Erkenntnis, für die ich lange unterwegs war. Den Abstand vom Alltag kann man nicht einpacken und mit nach Hause nehmen. Ein gutes Stück Gelassenheit schon.

Ich bin gern in freier Wildbahn, auch ziemlich zäh zu Fuß, aber keineswegs jemand, der ohne Not Survival-Training anzettelt. Im normalen Leben fesselt mich die Arbeit oft an den Schreibtisch, und zu Sport muss ich mich regelmäßig überwinden. Hier in Australien aber erkenne ich mich selbst kaum wieder. Nie im Ernst wäre ich auf die Idee gekommen, über einer brandenburgischen Wiese mit dem Fallschirm abzuspringen. Und jetzt liegt unter mir der Südpazifik, Australiens Sunshine Coast, ein Strand in der Nähe von Noosa. Es sei keine Erfahrung nötig, hieß es im Prospekt.

Mit dem Fallschirm in 45 Sekunden zurück auf die australische Erde

Freier Fall und Schweben - im Tandem mit einem Profi wage ich den Versuch. Wenn mir bloß nicht plötzlich so mulmig wäre, jetzt, in 3,6 Kilometer Höhe! Ich bin vor Juraj geschnallt, und im Doppelpack krabbeln wir zum Ausstieg. Vor dem letzten Schritt über die Kante möchte ich mir mein Vorhaben am liebsten doch noch einmal anders überlegen. Aber mein Tandempartner springt einfach ohne weitere Diskussion, und ich muss mit . . .

45 Sekunden dauert der Sturzflug, 200 Stundenkilometer donnern in meinen Ohren, plötzlich ein Ruck und Stille. Wir hängen am Schirm, fliegen, segeln, schauen. Dann eine weiche Strandlandung. Eine knappe Stunde später habe ich ein teures, aber unbezahlbares Video in der Hand. Ohne würde ich es wohl selbst nicht glauben.

Text: Ilona Rühmann Fotos: Ilona Rühmann, Fotolia.com, iStock.com
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