Die schärfste Frau der Karibik

In ihrer Küche auf Antigua kocht Rosie McMaster die vielleicht beste Chilisauce der Welt - und zwar auf Empfehlung von ganz weit oben.

Man weiß gar nicht so genau, was einem zuerst in der Nase kitzelt, wenn man in Rosies Haus kommt. Es riecht nach Essig, sauer, in die Schleimhäute beißend. Dann ist da dieses süße, frische Aroma, das aus den großen Säcken mit diesen kleinen runden Chilischoten wabert. Senf liegt in der Luft und steigt in die Augen, Pfeffer, Curry, unterlegt von Fruchtnoten, von Mango, Ananas, Papaya.

Für die Nase ist die Küche von Rosie McMaster ungefähr das, was ein Abenteuerspielplatz für Erstklässler ist. Für die Augen nicht minder: Wunderbar rot leuchtet das Chiligemüse, orange und grün das Obst, gelb der große Teller mit der Würzmischung, die Flaschen mit fertiger Soße, die auf dem Küchentresen stehen. Da hängt eine Girlande aus Plastikchilischoten an der Wand, Schoten auf der Uhr, der Tischdecke.

Rosie McMaster, 61 Jahre alt, Einwohnerin der karibischen Insel Antigua, steht am Herd, die eine Hand in die Hüfte gestemmt, die andere rührt mit einem langen Holzlöffel in der sanft blubbernden orangeroten Substanz in einem Zehnlitertopf. Auf ihrer Bluse, ihrer Kette, am Haarband: Chilischoten.

Kenner schätzen ihre Chilisauce

Es ist ein Leben für die Red Hot Chili Peppers. Das hat einen guten Grund: Rosie McMaster stellt Soßen daraus her. Scharfe Würzsoßen für Fleisch, Fisch, Dips, Marinaden - ach, wenn es nach Rosie geht: für alles. Von der Grundidee erinnern Rosies Produkte an Tabasco, aber hey: "Meine Sachen schmecken viel besser, das ist doch überhaupt keine Frage." Sie sind nicht bloß scharf, sondern haben das gewisse Etwas, sind die perfekte Ergänzung zur fantasievollen kreolischen Küche, aromatisch, spannend, auf gut Englisch: spicy.

Das scheint inzwischen unter den Kennern scharfer Soßen eine verbreitete Meinung zu sein. Bis vor ein paar Jahren war "Susie's Hot Sauce" bloß das National-Würzmittel der kleinen Insel Antigua, das in jeder Küche, auf jedem Restauranttisch steht. Aber 2001 gewann das scharfe Gebräu den ersten Preis bei einem renommierten Grillfest in Texas. Die Barbecue-verrückten Amerikaner merkten sich das. Rosie bekam Anfragen aus den USA, aus Kanada, schließlich sogar aus Europa.

Immer mehr Touristen kauften ihre Flaschen in den Hotelshops, in den Supermärkten. Und entfachten eine immer größere Nachfrage. Weitere Preise folgten, immer neue Sorten auch. Und Begehrlichkeiten bei der Kundschaft aus der halben Welt. "Oh Lord of mercy", ruft Rosie McMaster und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Es ist ihr Mantra: großer Gott der Gnade. Sie seufzt und schüttelt den Kopf: "Das schaffe ich in dieser kleinen Küche bald gar nicht mehr."

Gott hat auch eine entscheidende Rolle gespielt, als "Susie's Hot Sauce" vor knapp 50 Jahren kreiert wurde, in einer Küche in der Inselhauptstadt Saint John's, in einem kleinen, windschiefen Holzhaus in der Upper North Street - nicht gerade die beste Adresse in Saint John's.

Ende der 50er Jahre lebte Rosie hier mit ihrer Mutter Susannah Tonge, einer energischen, starken Frau, die jeder in der Gegend nur Susie nannte. Rosies Vater hatte Susie ziemlich rasch in die Wüste geschickt, ein anderer gefiel ihr besser. Bleiben durfte auch der nicht. Susie erzog ihre Kinder allein, sie erzog sie gut. Und brachte Rosie bei: Sei stark. Sei unabhängig. Sei dein eigener Chef. Und verlass dich bloß nicht auf Männer.

Gegenüber von Susie Tonges Haus lag das Polizeirevier von Saint John's. Polizist war auf Antigua schon immer eine unpopuläre Berufswahl, Einheimische waren dafür nicht zu haben. Deshalb arbeiteten fast ausnahmslos Gastarbeiter von den Nachbarinseln als Wächter über Recht und Gesetz. Sie lebten meist ohne ihre Familien auf Antigua, und so kam es, dass Susie mittags und abends für 30 Polizisten kochte, sechs bis sieben verschiedene Gerichte, jeder sollte satt werden, sich wohl fühlen und auf seinen eigenen Geschmack kommen.

Und großen Anklang fanden die selbst gemachten Pfeffersoßen, die Susie Tonge zum Würzen auf den Tisch stellte. Aber Geld kam kaum in die Kasse, Susie kämpfte ums Überleben. "Eines Tages fiel sie auf die Knie und fragte Gott, was um alles in der Welt sie nur tun solle, um durchzukommen", sagt Rosie, "und Gott hat meiner Mutter tatsächlich geantwortet. Er sprach: Susie, geh hin und mach scharfe Soßen." Oh ja, Susie machte scharfe Soßen.

Und nannte sie folgerichtig "Susie's Hot Sauce", vermutlich das erste Lebensmittel weltweit, das auf ausdrücklichen Befehl von ganz weit oben entwickelt wurde. Das war 1960. Und so, wie Rosie die Geschichte ihrer Mutter erzählt, laut, gestenreich, mit heiligem Ernst, zweifelt man keine Sekunde: Für Rosie muss es genau so gewesen sein und nicht anders.

30 Jahre lang kochte Susie Tonge mithilfe von drei Freundinnen ihre Soße in der Upper North Street. "Susie's Hot Sauce" wurde eine Marke, allerdings mit relativ überschaubarem finanziellem Erfolg. 1990 starb Susie. Und ihre Tochter Rosie, inzwischen eine verheiratete Mrs. McMaster, dreifache Mutter und leidenschaftlich gern Inhaberin einer erfolgreichen Reiseagentur, übernahm die Produktion. Sie fühlte sich einfach dazu verpflichtet, das Erbe fortzuführen, sagt sie: "Meine Mutter war mein Fixstern." Zunächst betrieb sie das Geschäft mit den Reisen weiter, aber irgendwann wurde ihr klar: Man muss eine Sache richtig machen, nicht zwei halb.

Also kümmerte sie sich fortan um das Lebenswerk ihrer Mutter. Und entwickelte es weiter, denn Rosie ist eine begnadete Geschäftsfrau mit der nötigen Rastlosigkeit. Sie erfand zunächst neue Sorten: "Burning Desire" (extrascharf), "Tear Drops" (lebensgefährlich scharf), "Calypso" (mit Gemüse), dazu fruchtige Soßen mit Ananas, Papaya, Mango und Tamarinde, einer säuerlich schmeckenden tropischen Frucht.

Dann optimierte sie das Marketing, brachte Sondereditionen auf den Markt, etwa zu Hochzeiten oder großen Kricketspielen, dem unangefochtenen Nationalsport auf Antigua. Verpasste ihren Flaschen komische Hüte, verkaufte einen Flakon in Form eines Frauentorsos - "Touristen stehen auf so etwas", sagt sie. Und als dann Soßenfreunde aus den USA an ihre Tür klopften, eröffnete Rosie McMaster umgehend ein Vertriebsbüro in Florida, von wo aus sie ihre Produkte kostengünstiger und schneller an die neuen Kunden schicken konnte. Gottes Werk mit Teufels Früchten will schließlich ordentlich organisiert sein.

Rosie ist eine beeindruckende Frau. Sie denkt so schnell, wie sie redet, als hätte sie nicht genug Zeit für all ihre Ideen. Dass sie die 60 schon passiert hat, sieht man ihr nicht an. Sie lacht viel. Aber nicht immer. Sie ist auch eine strenge Matriarchin, die über das Familienunternehmen wacht. Ihre Söhne Marcelo und Orlando helfen ihr beim Vertrieb über das Internet oder aus Florida, sie steht die Hälfte der Zeit in der Küche, drei bis vier Monate im Jahr ist sie selbst in den USA. Drei Angestellte hat sie, die zum Teil noch für ihre Mutter gearbeitet haben.

Magdalene kocht mit ihr in ihrem Haus, Mary und Hyacinth befüllen die Flaschen in der Upper North Street, wo die Farbe von der alten gelben Holzhütte blättert. "Die gehören irgendwie auch zur Familie", sagt Rosie. Wahrscheinlich schimpft sie deshalb öfter mal mit ihnen wie mit kleinen Kindern. Einen Mr. McMaster gibt es zwar, aber nicht in ihrer Gegend. Der lebt schon lange in den USA, in Syracuse in der Nähe von New York, ihre Tochter ist ebenfalls dort oben.

"Auch hier hatte meine Mutter recht", sagt Rosie, "es hat keinen Zweck, sich auf Männer zu verlassen - man muss allein zusehen, wie man zurechtkommt." Das ist ein durchaus karibisches Modell. Es sind meist die Frauen, die ihre Existenz anpacken, während die Männer eine gewisse Lebensuntüchtigkeit beweisen. "Diese Inseln sind voll von uns starken, unabhängigen, stolzen Frauen", sagt Rosie.

Antigua ist ein überschaubares Stück Karibik. Knapp 70.000 Menschen leben hier, die Insel hat ungefähr 30 Kilometer im Durchmesser, zum Staatsgebilde gehört das weit kleinere Barbuda, ein paar Flugminuten nördlich. Bis 1981 gehörte Antigua noch zu Großbritannien, seitdem ist es unabhängig von der britischen Krone. Und von relativem Wohlstand gesegnet, der bösen Gerüchten zufolge auch daher rührt, dass hier früher kolumbianisches Drogengeld gewaschen wurde und der US-Geheimdienst Waffengeschäfte über Antigua abgewickelt haben soll.

Im Süden wird noch ein bisschen Zuckerrohr angebaut, ansonsten sind es vor allem amerikanische und britische Touristen, die Geld ins Land bringen. 365 Strände soll es geben, einer schöner als der andere, jedes Jahr im April steigt die Antigua Sailing Week, eine der wichtigsten Segelregatten der Welt. Oprah Winfrey, Eric Clapton, Giorgio Armani und Robert DeNiro haben Häuser hier. Der berühmteste Staatsbürger von Antigua and Barbuda ist Sir Vivian Richards, ein weltbekannter Ex-Kricketspieler. Gleich danach kommt Rosie McMaster.

Sie ist eine lebende Legende, bunte Hunde sind farblos gegen Rosie und ihren Ruf. Eine Art inoffizielle Tourismusministerin ist sie außerdem. Journalisten aus Nordamerika und Europa besuchen sie in ihrem Haus, um in ihre Kochtöpfe zu schauen und das Geheimnis ihrer Soßen zu ergründen. Aber nicht nur die, "es darf jeder kommen, der will", sagt sie.

Rosie nutzt dann stets die Gelegenheit, "my beautiful paradise island Antigua" anzupreisen, sie hängt eben an ihrem Land. Und das mit den Soßen erklärt sie auch. Es liege am vergleichsweise trockenen Klima auf Antigua, das für Chilischoten perfekt sei. Manchmal geht Rosie dorthin, wo der Pfeffer wächst. In der Inselmitte, ein paar Kilometer südöstlich von Saint John's, gedeiht ihre Geschäftsgrundlage. Alles andere importiert sie: die Gewürze aus Mittelamerika, die Flaschen und den Senf aus den USA, den Essig aus Hamburg, "er ist einfach der beste".

Und dann wird gekocht, oben im Palm Drive in Marble Hill, ein paar Kilometer nördlich von Saint John's, wo Rosie sich ein Haus gebaut hat. Zunächst einmal kommen die Schoten in den großen Blender, der in der Ecke ihrer Küche steht, ein überdimensionaler Mixer, der die Chilis vor dem Kochen zerkleinert. Dann kocht sie die Masse auf, fügt eine streng geheime, leuchtend gelbe Würzmischung zu, aus der man Curry herausriecht, außerdem Kurkuma. "Jetzt kommt der Senf, später dann kippe ich den Essig rein, der die Soße haltbar macht", sagt Rosie. Und dann kocht das teuflisch scharfe Zeug, mindestens 90 Minuten, und die Luft in der Küche wird zu dick zum Atmen, Augen tränen, Nasen brennen.

Im Frühjahr bekam Rosie Besuch, 15 Wirtschaftsstudenten vom berühmten Bostoner Massachusetts Institute of Technology schauten ihr eine Woche lang über die Schulter. Schließlich betreibt Rosie McMaster ein internationales Geschäft auf zwei Kochplatten. "Und das kann nicht mehr lange gutgehen", sagt sie. Es ist ein Kreuz: Einerseits hat sie längst eine Nachfrage, die es nötig macht, dass ihr Geschäft wächst, sie könnte viel Geld verdienen. Andererseits fehlen ihr dazu die Produktionsstätten.

Sie will seit Jahren eine kleine Fabrik bauen. Die Regierung hat ihr sogar ein Grundstück zur Verfügung gestellt, ein paar Kilometer den Hügel runter, in einer guten Wohngegend, nahe der Polizeischule. Doch als sie loslegen wollte, wurde der Bau nicht genehmigt. "Plötzlich verlangte man, das Gebäude müsse sich architektonisch in die Landschaft fügen. Aber dazu fehlt mir das Geld", sagt Rosie.

Investoren bekamen kalte Füße, bei Temperaturen, die selten unter 25 Grad sinken. Dabei hat sie große Dinge vor, die ihrer Insel dienen: Sie will dort nicht nur Soßen brauen, sondern ein Schulungszentrum für junge Leute einrichten. Einen Showroom mit Laden für antiguanische Produkte. Ein kleines Inselmuseum. Rosie McMaster liebt ihre kleine Heimatinsel so sehr, dass sie das Beste davon unter einem Dach zusammentragen will. Kurz: Sie ist eine Frau mit Visionen. Und gerade das ist den Regierenden verdammt suspekt.

Sagt auch Mitzi Allen. Das ist eine Freundin von Rosie, die auf Antigua eine Filmproduktion betreibt, zusammen mit ihrem Mann Howard. Sie ist ebenfalls eine dieser tollen, starken, schönen Frauen, 45 Jahre alt, sieht aus wie 25, das Leben in der Karibik scheint bestens zu konservieren. Mitzi hat lange in Kanada gelebt, hätte in Toronto eine steile Karriere als Anchorwoman beim größten kanadischen Privatfernsehsender machen können. Und ist zurückgekommen auf diese kleine, ruhige Insel unter dem Wind.

"Rosie ist die beste PR-Beraterin, die die Regierung haben könnte, und zwar zum Nulltarif", sagt Mitzi und grinst, "aber in Wirklichkeit haben sie Angst vor ihr - sie denkt einfach zu schnell und zu viel und sagt es auch noch. Deshalb werfen sie ihr Knüppel zwischen die Beine."

Wenn man mit Rosie McMaster durch die Straßen von Saint John's läuft, lernt man alle fünf Meter neue Gesichter kennen. Leute fragen sie, wie es ihr geht, es wird viel gewinkt und gerufen. Sie ist keine reiche Frau, vielleicht nicht einmal richtig glücklich, aber sie weiß, dass sie anderen etwas zu geben hat. Sie wird in Schulen eingeladen, um von sich und ihrem Leben zu erzählen, sonntags redet sie manchmal in der Kirche. Darüber, wie wichtig es ist, an sich selbst und an Gott zu glauben, und dass man dann alles schaffen kann, wenn man will und einen wachen Geist hat.

Glauben ist alles, sagt sie. Und deshalb glaubt Rosie, dass sie es noch schaffen wird, den jungen Menschen auf Antigua eine Perspektive aufzuzeigen, am liebsten in ihrer neuen Fabrik. "Ich fühle, dass Gott mir mindestens 75 Jahre geben wird", sagt Rosie McMaster, "ich habe also noch Zeit."

Susie's Hot Sauce - zum Bestellen

Susie's Hot Sauce können Sie unter www.susieshotsauce.com bestellen.

Hot Sauce - selbst gemacht

Da Rosie ihre Rezepte streng geheim hält, haben wir ihr Pineapple Pleasure nachempfunden:

1 frische vollreife gelbe Flugananas (soll geschält und gewürfelt etwa 500 g Fruchtfleisch ergeben), 2 rote Chilischoten, 4 EL Essig, 4 EL Zucker, 1/2-1 TL Meersalz

  • Die Ananas schälen, vierteln, Strunk entfernen und das Fruchtfleisch würfeln.
  • Chilischoten abspülen und hacken (Samen mitverwenden).
  • Fruchtfleisch, 1 gehackte Chilischote, Essig und Zucker in einen Topf geben und etwa 15 Minuten bei kleiner Hitze kochen lassen.
  • Fruchtpüree durch ein Sieb streichen. Nochmals aufkochen und die zweite Chilischote und Salz zugeben. In heiß ausgespülte Gläschen mit Twist-off-Deckel füllen und kalt stellen. Die Soße schmeckt prima zu gegrilltem Fleisch, Geflügel, Fisch. Auch gut: mit Crème fraîche verrührt als Dip zu Gemüsesticks. Und ganz exotisch: einige Tropfen Ananassoße auf Schokoladen-Eiscreme geben.

Reisetipps für Antigua & Barbuda

Anreise Condor fliegt jeden Montag von Frankfurt nach Antigua. Hin- und Rückflug je nach Saison ab ca. 450 Euro. Informationen zu Hotels und Pensionen gibt das Antigua and Barbuda Department of Tourism, Thomasstraße 11, 61348 Bad Homburg, Telefon 061 72/215 04, Fax 061 72/215 13, antigua-barbuda@karibik.de, www.karibik.de/antigua-barbuda.

Und wenn Sie da sind: Kündigen Sie sich einfach per Mail an (info@susieshotsauce.com). Rosie freut sich über Besuch!

Übernachten: Hotels gibt es von luxuriös (z.B. das "Sandals" an der Dickenson Bay mit hervorragendem Spa-Bereich) über Mittelklasse (z.B. das "Jolly Beach Ressort", das größte Hotel-Ressort der Insel mit eigenem Traumstrand - einen schöneren habe ich jedenfalls nicht gesehen) bis zur kleinen Pension (z.B. das "Ocean Inn" im entzückenden English Harbour).

Weitere Informationen gibt das Antigua and Barbuda Department of Tourism, Thomasstraße 11, 61348 Bad Homburg, Telefon 06172/21504, Fax 06172/21513, Mail: antigua-barbuda@karibik.de, Homepage: www.karibik.de/antigua-barbuda

Restaurant-Tipp: "Russell's Bar & Seafood Restaurant" Unbedingt Red Snapper in Russell's Bar & Seafood Restaurant essen (Fort James, Telefon (268) 462-5479) – super Essen in toller Lage über dem Meer. Übrigens auch zu empfehlen, wenn man nur etwas Gediegenes trinken will.

Restaurant-Tipp: "Jonny Coconat" Natale ist 37 und kommt eigentlich aus Maranello in Italien – der Heimat von Ferrari. Aber das Leben in der Karibik hat es ihm angetan. Seit letztem Oktober betreibt der sehr sympathische Koch das „Jonny Coconat“ in Nelson’s Dockyard, ganz im Süden.

Da gibt es einen Mix aus karibischer und italienischer Küche auf einem Steg hinter dem Yachthafen. Sehr zu empfehlen: die Salatkreationen. (Antigua Slipway, Nelson’s Dockyard, Telefon (268) 5625012, Internet: www.johnnycoconat.com)

Der besondere Tipp: Barbecue in Shirley Heights Hoch über dem Meer bei Nelson's Dockyard im Süden der Insel feiert man jeden Sonntag ab 15 Uhr eine große, ausgelassene Grillparty - es wird gegessen (selbstverständlich auch "Susie's Hot Sauce") und getanzt, zuerst zu einer Steelband, ab 18 Uhr zu Reggae. Nirgendwo sonst kommen sich Touristen und Einheimische so nahe wie hier.

Text: Stephan Bartels Fotos: Christian Schmid
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