Neue Haarschnitte: haargenau richtig!

Lust auf etwas Neues? Wir stellen Ihnen acht neue Haarschnitte vor, die unkompliziert sind, genau zum Haartyp passen und einfach gut aussehen.

Die Basis: kräftiges Haar, getönt. Der Grundschnitt ist ein schulterlanger Bob, in den Enden gestuft.

Erst ein Hitzeschutzprodukt ins trockene Haar geben, einziehen lassen (z. B. "Hitzestyling Therapy" von Dove). Dann zwei Finger breite Strähnen mit der Lockenzange kringeln, zum Auskühlen mit flachen Clips befestigen. Nach fünf Minuten Clips entfernen. Stylingcreme in den Händen verteilen (z. B. "Perfektions Finish Creme" von John Frieda) und die Wellen auflockern.

Tipps gegen graue Ansätze in dunklen Haaren: Nur nachwachsendes Grau dunkel färben, auf die Längen und Spitzen dann eine farblich passende (evtl. hellere) Intensivtönung pinseln. Brauntöne mit warmem Rot-Anteil lassen dunkle Haare besonders glänzen!

Die Basis: Normales Haar, mit einigen widerspenstigen grauen Strähnen. Raspelkurz gestuft, oben etwas länger.

Nach dem Trocknen die Seiten und die Ponypartie mit gut festigendem Wachs flach anlegen (z. B. "Fructis Style Glossy Look Struktur-Wachs" von Garnier). Wer Wirbel hat: dort das Deckhaar ebenfalls mit Wachs in Form bringen.

Tipp für ganz kurzes Haar: Den Nacken keinesfalls ausrasieren! Besser die letzte Stufe etwas länger lassen. Sonst wird's zu männermäßig.

Die Basis: viel Haar, aber feines. Mehr als Schulterlang und stumpf geschnitten.

Stylingschaum für empfindliches Haar in die handtuchtrockenen Haare bürsten (z. B. "Silhouette Gold Strong Hold Mousse" von Schwarzkopf Professional/Friseur) und über eine viereckige Paddle-Bürste (z. B. "New Classic Hair & Scalp Brush" von Marlies Möller) trocken föhnen. Anschließend Haare mit einer Lockenzange (Durchmesser etwa drei Zentimeter) partienweise aufdrehen und zum Auskühlen einfach hängen lassen, dann werden die Wellen schön lässig. Mit ein wenig Glanzcreme (z. B. "Glossing Cream" von Fekkai) einzelne Strähnen um das Gesicht herauszwirbeln.

Pflege-Tipp für weißes Haar: Mit Silbershampoo waschen, damit ein Gelbstich neutralisiert wird bzw. gar nicht erst entsteht (z. B. "Vital Silberglanz Silberweide Shampoo" von Guhl).

Die Basis: Feines Haar. Der Schnitt: Ein Bob, im Nacken kurz, zum Kinn hin länger und fransig geschnitten.

Glättenden Schaum ins handtuchtrockene Haar kämmen (z. B. "Elvital Styliste" von L'Oréal Paris) und es über eine dicke Rundbürste nach hinten föhnen. Seiten und Deckhaar mit etwas Haarspray fixieren (z. B. "Wellaflex Fülle & Style Haarspray" von Wella).

Tipp für feines Haar: In unterschiedlichen Blondtönen strähnen lassen, der Effekt lässt das Haar optisch voller wirken.

Die Basis: Langes naturgewelltes Haar, ab Schulterhöhe gestuft, für lockeren Fall

Das Deckhaar erst in Zickzackwellen legen, versetzt über ein U-förmiges Stylingeisen (z. B. "Twin" von Babyliss). Danach das Haar im Nacken zum lockeren Zopf binden, die Enden nach innen schlagen und dicht an der Kopfhaut feststecken. Einzelne Strähnen lösen, etwas Haarspray fixiert (z. B. "Fructis Style Elastic Glanz-Power" von Garnier).

Tipp für mehr Struktur und Bewegung in den Locken: Einzelne helle Foliensträhnen machen lassen. Wichtig, damit es wie von der Sonne aufgehellt wirkt: nicht direkt vom Haaransatz an blondieren.

Die Basis: feines Haar. Kurz durchgestuft, mit längeren Fransen über Ohren und Stirn.

Nach dem Waschen schlicht und einfach trocken föhnen - dabei mit den Fingern die Haare ein bisschen zur Seite ziehen. Für Glanzeffekte anschließend eine linsengroße Menge Gelwachs mit den Fingerspitzen aufnehmen (z. B. "Nacre Nutri-Sculpt" von Kérastase/Friseur), im Deckhaar und rund um das Gesicht einzelne Strähnen betonen.

Tipp für kurze Stufen: Mit dem Nachschneiden kann man sich durchaus Zeit lassen, dann aber immer Wachs in die Spitzen zupfen, sonst wirkt der Look schnell plustrig und farblos.

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Fotos: Ray Parker Produktion: Bénédicte Mohr Haare und Make-Up: Gudrun Müller/Bigoudi, Isabel/Peters/Bigoudi Text: Angela Schöneck
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