Fit für den Sommer

Brunch draußen im Park, der erste laue Abend auf dem Balkon - machen Sie sich fit für den Sommer. Mit diesen Beauty-Tipps kann's nur noch schöner werden.

Fit für den Sommer: Haarentfernung

Rasieren, wachsen oder besser epilieren? Reine Geschmackssache. Rasieren entfernt Körperhaare unkompliziert und schnell. Minuspunkt: Der "Nachwuchs" ist stoppelig, wer zu fest aufdrückt, raspelt die oberste Hautschicht weg. Nassrasierer, die per Batteriebetrieb vibrieren, sollen Verletzungen vermeiden (z. B. von Gilette). Doch wird vorher Schaum aufgetragen, übt man ohnehin weniger Druck aus.

Gut bei empfindlicher Haut: Rasiergel ohne Parfüm (z. B. Nivea Men, Biotherm, Wilkinson). Mehrere haarfreie Wochen beschert das Entfernen mit Heißoder Kaltwachs (z. B. von Veet), weil das Haar komplett ausgerissen wird. Ganz ähnlich funktionieren Epiliergeräte mit rotierenden Minipinzetten. Ihr Vorteil: Sie erfassen selbst feinste Härchen (z. B. von Braun, Panasonic, Philips). Tipp: vorher und nachher ein Peeling machen, vermeidet eingewachsene Härchen.

Fit für den Sommer: UV-Schutz

Die Trendgemeinde blasser Schönheiten à la Hollywoodstar Tilda Swinton verfolgt eine besonders wirksame Anti-Aging-Strategie: die Sonne meiden und einen hohen Sonnenschutzfaktor verwenden. Wer mit einer Sonnenallergie zu tun hat (polimorphe Lichtdermatose), sollte ab jetzt ohnehin einen hohen UVASchutz auftragen - mit mindestens LSF 30, besser 50 (z. B. von Ladival, La Roche-Posay). Denn gerade im Frühjahr kann das UV-Abwehrschild, die Ozonschicht, besonders durchlässig sein. Für alle anderen ist eine Tagescreme mit Lichtschutz ausreichend (z. B. "Progressif Anti-Age Solaire SPF 50" von Lancôme, "DNAge" von Nivea). Wer nur sparsam cremt: besser ein Produkt mit hohem Lichtschutz wählen.

Fit für den Sommer: Selbstbräuner

Schöne Haut behüten

Selbstbräuner wirken auf frisch gepeelter Haut am besten, denn trockene oder verhornte Hautareale färben sich dunkler ein. Das gilt für die leicht getönte Lotion (z. B. von Lancôme) wie fürs pflegende Gel (z. B. von Garnier Ambre Solaire) oder das praktische Spray für schlecht erreichbare Körperpartien (z. B. von Lavera). Wer sehr vorsichtig ist, mischt deshalb den Selbstbräuner vorm Auftragen mit etwas Bodylotion. Diesen Mix aus Creme und Lotion gibt es bereits fix und fertig zu kaufen (z. B. von Nivea, Dove, Garnier).

Bei etwa zehn Prozent aller Anwenderinnen wird die Haut jedoch nicht braun - wofür selbst Dermatologen noch keine schlüssige Erklärung fanden. Eine Alternative: Bronzing-Fluids und -Puder für Gesicht und Dekolleté (Puder z. B. von Estée Lauder, Marbert; Fluids z. B. von Sensai, Dr. Hauschka) oder relativ lang haftende Cremes für den Körper (z. B. von Mac) und Sprays speziell für die Beine (z. B. von L'Oréal Paris). Bei allen Bräunern am besten scheuernde Kleidung vermeiden, sie rubbelt die Farbe weg. Und aufpassen bei der neuen weißen Seidenbluse: Selbstbräuner (und einige Bronzer) kriechen recht nachhaltig in die Fasern.

Fit für den Sommer: Peeling

Müder Teint am Dekolleté, krisselige Schüppchen an den Armen? Am besten planen Sie ein wöchentliches Peeling ein. Das entfernt die kleinen rauen Verhornungsstörungen und nimmt den Grauschleier, den abgestorbene Hautschuppen hinterlassen. Schön bei trockener Haut: pflegende Peelings mit Karitébutter (z. B. von KiBio mit Ecocert-Siegel für Naturkosmetik) oder mit schonenden Mikrokügelchen aus Pflanzenwachsen (z. B. von Origins, Weleda) und zusätzlichen Feuchtigkeitsbindern (z. B. von Biotherm). Dieser Schongang ist generell besser bei einer Haut, die auf mechanische Reize mit Rötungen reagiert.

Sehr verhornte Stellen an den Knien oder Ellenbogen werden durch dieses alte Hausmittel wieder weich: eine halbe Zitrone aufschneiden, Ellbogen in die Zitronenhälfte stützen. Die Säure löst raue Haut, und die lässt sich anschließend mit dem Handtuch einfach wegreiben. Danach dick mit Bodylotion eincremen, zum Beispiel mit einer, die Harnstoff enthält (z. B. von Eucerin, Eubos, Sebamed, Neutrogena, Dr. med. Christine Schrammek). Harnstoff (oder Urea) ist ein natürlicher Feuchtigkeitsbinder, der auch in der Haut vorkommt und sie schön glatt macht.

Fit für den Sommer: Haartönung

Haut und Haar in Sommerlaune

Lust, mehr Leben ins Haar zu bringen? Wenn es nur um etwas Farbauffrischung geht, sind (Schaum-) Tönungen am besten. Sie lassen den natürlichen Farbton intensiver leuchten, waschen sich nach und nach aus und sind bereits nach sechs bis neun Wäschen verschwunden. Allerdings, graue Haare nehmen diese Farbe nicht sehr gut an. Wer eine Behandlung will, die auch die Silbersträhnen mit einem Farbfilm überzieht: Erkundigen Sie sich nach einer milden nichtoxidativen Tönung beim Friseur (z. B. "Cellophanes" von Sebastian). Diese oberflächliche Tönung wird mit der Zeit ebenfalls blasser, hält etwa zehn Wäschen stand.

Und wenn es doch lieber haltbar sein soll: Bei Schwarzkopf-Friseuren gibt es neue (kopfhautschonende) Farben ("Essensity"), mit denen sich sowohl ganz transparente als auch deckende Ergebnisse erzielen lassen. Und mit der so genannten Painting-Technik werden helle (sowie dunkle) Reflexe mit dem Pinsel vom Profi ins Haar gestrichen - für einen lebendigen Effekt, als wäre das Haar von der Sonne aufgehellt (z. B. bei Wella- Friseuren). Übrigens, hell gesträhntes Haar wirkt harmonischer zur Hautfarbe, wenn die mit den Jahren blasser geworden ist. Ein Kontrast mit Nuancen in "dunkler Kirsche" oder "Ebenholz" macht älter.

Fit für den Sommer: Fußpflege

Ein großer Auftritt in superaktuellen Römersandaletten geplant? Dann zunächst ein kleines Verwöhnprogramm starten: Gröbere Verhornungen entfernt dabei ein Peeling. Wie beim Körper können Sie sich auch hier entscheiden zwischen der praktischen Zitronenanwendung, einer Peelingcreme, die bereits ganz viel Pflegestoffe enthält, aber wieder abgespült wird (z. B. von MaHa cosmetics, LCN), oder Sie versenken Ihre Füße für zehn Minuten genüsslich in ein warmes Fußbad und geben einen Zusatz mit Salicylsäure ins Wasser (z. B. von Allgäuer Latschenkiefer). Das desinfiziert und macht die Hornhaut weich, so dass die sich anschließend leichter wegrubbeln lässt. Am besten ganz sanft mit dem Bimsstein oder sandpapierbeschichteten Feilen schmirgeln (z. B. von Scholl). Die Benutzung eines Hornhauthobels lieber medizinischen Fußpflegerinnen überlassen. Die Verletzungsgefahr beim Selbstanwenden ist groß, und Wunden heilen an den Füßen nicht so schnell. Zum Schluss Füße dick eincremen (z. B. "Gehwol Extra" von Gehwol, "Fuß Repair" von Eubos, "Imlan Fußcreme plus" von Dr. Kaske).

Fit für den Sommer: Hautpflege

Die fettreiche Creme aus dem Winter am besten bald aufbrauchen. Selbst trockene Haut ist damit überpflegt, kommt mit leichteren Lotions besser zurecht - Hauptsache, die Balance zwischen Fett und Feuchtigkeit stimmt. Und diese Ausgewogenheit lässt sich erspüren: Wenn die Haut circa vier Stunden nach dem Eincremen weder fettet noch spannt, ist die Pflege genau richtig. Wer's trotzdem cremig braucht: die Haut statt mit Gel mit Ölen reinigen (z. B. von Origins). Reagiert die Körperhaut regelmäßig zum Jahreszeitenwechsel mit Jucken oder neigt zu Neurodermitis, ist sie auch anfälliger für Störfaktoren von außen: Allergene wie Blütenpollen, die in den Organismus gelangen. Wirksamen Schutz dagegen bieten Lotionen ("pH5 Lotion F" von Eucerin), die die Hautbarriere stärken. Sehr trockene Haut regeneriert mit pflanzlichen entzündungshemmenden Lipiden (z. B. von Sebamed) oder speziellen Gerbstoffen (z. B. von Dr. Hauschka Med).

Fit für den Sommer: Frühlingsduft, Sommerfarbe

Wenn Sie die Augen schließen und sich den Frühling vorstellen - was riechen Sie da? Narzissen? Maiglöckchen? Pfingstrosen? Eindeutig: Blüten. Genau die stecken in den neuen sommerleichten Düften (z. B. "Eau de Fleur Plum" von Kenzo), gern auch gemixt mit frischen Zitrusnoten (z. B. in den sechs neuen "Aqua Allegoria"-Düften von Guerlain oder im "Eau de Cartier Essence d'Orange" von Cartier).

Wie wär's also mit einem neuen Duft? Hier geht es zur BRIGITTE-Duft-Ampel

Oder eine aktuelle Make-up-Frühlingsfarbe gefällig? Neben klaren Buntstifttönen wie Orange, Pink, Türkis gibt es jetzt viele teintschmeichelnde Beigenuancen für Lippen und Augen (z. B. von Maybelline Jade, Giorgio Armani) - der Sommer kann kommen!

Produktion: Bénédicte Mohr Fotos: iStockphoto; Keith Schofield Text: Angela Schöneck
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