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Von Grund auf schön


Eine Grundierung pflegt trockene Haut, macht Falten weniger sichtbar und bringt den Teint zum Strahlen. Das Ergebnis: eine frische Austrahlung.

Ein schöner, gleichmäßiger Hautton lässt das Gesicht sofort frischer aussehen. Und eine Foundation - auch Grundierung oder Make-up genannt -, die perfekt zur Haut und ihren Bedürfnissen passt, ist dafür die beste Grundlage. Darum suchen Kosmetik-Labors ständig nach neuen, noch natürlicher wirkenden Farbpartikeln, pflegenden Ölen und Hightech- Stoffen, die den Teint ebenmäßig glatt machen. Das Ergebnis: Makeups, die mehr können als Unreinheiten und Pigmentflecke abdecken.

Kompakt & frisch für unterwegs In den neuen Kompakt-Grundierungen stecken feuchtigkeitsbindende Wirkstoffe wie zum Beispiel Hyaluronsäure, pflegende Fette (Lipide), Vitamine und Antioxidanzien. Fein vermahlene Pigmente reflektieren das Licht in alle Richtungen und gleichen so Unebenheiten aus, spezielle Lifting- Komplexe lassen die Haut glatter wirken. Und sie fühlen sich auch richtig gut an: Obwohl kompakt und stark deckend, wirken sie beim Auftragen frisch und leicht und verschmelzen optimal mit der Hautoberfläche. Kompakt-Make-ups mattieren gut und eignen sich am besten für Frauen mit leicht fettiger und normaler Haut. Für sehr trockene Haut bieten sie oft nicht genug Pflege, sind aber zum Auffrischen zwischendurch praktisch.

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Pflege für Anspruchsvolle Trockene Haut wird mit neuen flüssigen oder cremigen Makeups am besten versorgt. Viele dieser Grundierungen basieren auf den Technologien erfolgreicher Hightech-Cremes und verfügen über die gleichen Feuchtigkeitsbinder und Anti-Age-Wirkstoffe. So soll z. B. der Extrakt eines chinesischen Pilzes die Kommunikation der Zellen und somit die Hauterneuerung ankurbeln. Eine Vorstufe des Haut-Vitamins A (Provitamin A) oder reines Vitamin A kurbelt ebenfalls die Zellteilung an, sogar in tieferen Hautschichten. Straffend wirkt ein Komplex u. a. mit Vitamin E und Aminosäure. Eine Verbindung aus natürlichen Wachsen, die sich mit der Grundierung wie ein Netz über das Gesicht legt, polstert feine Linien auf und glättet die Gesichtszüge. Perfekte Deckkraft, flüssige Kristallpigmente oder "Anti-Grau-Pigmente" geben fahler Haut neue Frische und eine schöne Ausstrahlung. Dass die stark deckenden oder lichtreflektierenden Pigmente die Haut nicht austrocknen, ist das Ergebnis intensiver Forschung und gut durchdachter Konsistenzen. "Die Pigmente im Multi-Régénerant Make-up sind mikronisiert, das heißt zu feinsten Teilen gemahlen. Jedes Pigment wird einzeln verkapselt und mit Silicia (Kieselsäure) umhüllt, was für die Haut zusätzliche Pflege bedeutet", erklärt Carsten Fischer, Make-up-Artist bei Clarins. Für ihn ist eine Foundation inzwischen die gekonnte Weiterführung der Gesichtspflege.

Hautton und Grundierung sollten möglichst gleich sein

Ausgleich für Mischhaut Und was ist, wenn die Wangen trocken sind und Stirn und Nase manchmal glänzen? Bei so einer Mischhaut helfen ausgleichende Foundations, die die entsprechenden Pflegestoffe genau dort abgeben, wo sie benötigt werden. Gleichzeitig regulieren sie den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und gleichen den Teint bei jedem Licht optimal aus.

Perfektes Darunter Wer erweiterte Poren, Linien und Fältchen weniger sichtbar machen will, kann nach der Tagescreme zuerst eine spezielle Make-up- Basis - auch Primer genannt - auftragen. Sie glättet die Hautoberfläche, verfeinert das Hautbild und blendet Unebenheiten optisch aus. Das anschließend aufgetragene Make-up kann sich dann nicht so leicht in Fältchen absetzen, es hält besser und bleibt länger ebenmäßig. Meistens enthalten diese Primer zusätzlich auch pflegende und schützende Wirkstoffe wie z. B. Vitamin E.

So klappt der Auftrag Der Hautton und die Grundierung sollten möglichst gleich sein - dunklere Töne wirken schnell unnatürlich. Um beim Kauf den richtigen Farbton zu finden, am besten mit einem kleinen Spiegel vor die Tür gehen und den Ton bei Tageslicht am Kinn testen. Damit die Grundierung gut haftet, mit dem Auftragen so lange warten, bis die Pflege darunter richtig eingezogen ist. Flüssige und cremige Grundierungen lassen sich am schnellsten und einfachsten mit den Fingern auftragen. Jeweils einen kleinen Tupfer auf Stirn, Nase, Wangen und Kinn geben, ausstreichen und mit leicht abrollenden Bewegungen sanft in die Haut drücken - so wirkt das Make-up natürlicher. Statt der Finger können Sie natürlich auch ein Schaumstoffschwämmchen benutzen. Tipp: Um feine Fältchen rund um die Augen nicht unnötig zu betonen, diese Partie beim Grundieren aussparen. Damit das Make-up stundenlang hält, anschließend mit dem Pinsel oder einer Quaste Transparentpuder - lose oder gepresst - aufstäuben und leicht eintupfen.

Stills: Alan Ginsburg Produktion: Sarah Harms

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