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Wellness zu Hause: Dieser Tag gehört mir allein!

Wellness Zuhause
© Shutterstock/nelen
Schaumbad, Maske, Maniküre, Pediküre - ein Wellness-Tag zu Hause kann wie Urlaub wirken. Gerade in diesen besonderen Zeiten. Anschließendes Strahlen inklusive!

Zucker und Schokolade für die Haut

Ein wahres Fest für die Sinne sind milde Duschpeelings mit einem Mix aus Rohrzucker, Vanille- und Zitronen-Extrakten. Riecht nicht nur lecker, sondern bewirkt auch viel für die Hautpflege. Der goldbraune Zucker ist reich an pflegenden Vitaminen und Mineralstoffen. Die feinen Kristalle befreien die Haut sanft von Hornschüppchen und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Köstliche Alternative: ein Körperpeeling mit Schokolade und ätherischen Ölen. Zerkleinerte Kakao- und Wallnussschalen glätten die Haut und machen rundum glücklich. Robuste Haut verträgt auch ein Peeling mit einem Luffahandschuh. Anschließend duschen und zum Entspannen in die Wanne steigen.

Baden wie Pretty Woman

Ein warmes Bad ist viel mehr als bloße Reinigung, es ist Entspannung pur. Gelenke werden entlastet, Muskeln gelockert, und ähnlich wie bei einer Meditation werden alle Sinne geschärft. Bevor es losgeht, sollten jedoch einige Wohlfühl-Regeln beachtet werden: Kerzen und schöne Musik sorgen für die richtige Wohlfühlstimmung. Angewärmte Badetücher erleichtern später den Ausstieg aus der Wanne. Wer sich wie Julia Roberts in "Pretty Woman" fühlen möchte, nimmt am besten ein Schaumbad. Stecken zusätzlich rückfettende Öle drin, wird es auch von trockener Haut gut vertragen. Besonders wohltuend wirkt das Wannenbad in der Kombi mit ätherischen Ölen. Sie lagern sich wie ein feiner Film auf der Hautoberfläche an und gelangen via Wasserdampf in die Nase und weiter ins Gefühlszentrum. Badzusätze mit Wildrose oder Lavendel machen gelassen, Grapefruit oder Ingwer vitalisieren. Empfindliche können die Wanne auch mit einem Milchbad füllen – ein bewährtes Schönheitsmittel schon zu Zeiten Kleopatras im alten Ägypten. Milchzucker und Milchfett sind tolle Feuchtigkeitsbinder, wirken ausgleichend und beruhigend.

Duften nach Rose und Vanille

Nach Bad oder Dusche braucht die Haut einen kräftigen Pflegeschub. Die eigenen Fette werden nämlich durch das warme Wasser schnell ausgeschwemmt. Ideal: ein duftendes Öl. Das wird von der feuchten Haut gut aufgenommen und schließt jede Menge Feuchtigkeit ein. Nebenbei lässt es sich auch bestens einmassieren. Wie wäre es zum Beispiel mit Vanille? Die Schote hat einen sinnlich-süßen Duft und eine beruhigende und wärmende Wirkung. Suchtgefahr nicht ausgeschlossen. Noch ein Verwöhn-Klassiker: eine Körpercreme mit Rosenextrakten. Je nach Herkunftsland duftet das Rosenöl weich, blumig oder würzig, belebt den Körper oder entspannt. Vor allem soll es die Haut straffen und glätten.

Masken lassen den Teint wieder strahlen

Nach dem Bad ist die Haut perfekt für eine Maske vorbereitet, denn sie ist erwärmt, gut durchblutet und kann die Wirkstoffe viel besser aufnehmen. Trockener Teint freut sich über Gesichtsmasken mit intensiven Feuchtigkeitsspendern wie Sheabutter (Karité) und Bambus. Normaler Haut reicht die übliche Tagespflege. Übrigens: dicke Crememasken haben rund ums Auge nichts zu suchen, weil sie sich ausbreiten und die Bindehaut reizen können. Besser: wirkstoffgetränkte (und selbstklebende) Gelpads auflegen, die Hydropflege punktgenau in die Haut schleusen. Die gibt es zum Beispiel auch mit erfrischenden Gurkenextrakten. Und wenn man schon mal dabei ist, bekommt auch das Dekolleté ein Pflege-Extra. Denn ähnlich wie die Augenpartie ist die Dekolletéhaut sehr fein, hat kaum Fettgewebe und wird meistens vernachlässigt. Gut sind spezielle Cremes mit pflanzlichen Ölen, die glätten und das Hautbild verfeinern. Erst eine kleine Menge Creme in den Händen erwärmen, dann in kreisenden Bewegungen vom Brustansatz bis zur Kinnspitze einmassieren, ohne den Hals zu vergessen. Alternative: eine Allzweckcreme dick auftragen und mit Frischhaltefolie abdecken. Solange die Maske auf Gesicht und Dekolleté einzieht (etwa 20 Minuten), lässt es sich wunderbar auf dem Sofa relaxen.

Schimmer auf der Haut

Der pure Luxus ist ein Körperpuder: Einfach mit einer weichen Quaste transparenten Puder mit extra viel Schimmerpartikeln über Dekolleté und Arme verteilen. Schöner Nebeneffekt: Der Schimmer spielt mit dem Licht und kaschiert geschickt kleine Unebenheiten und Fältchen. Noch sinnlicher wird’s, wenn der Puder frisch nach Honig und Früchten duftet.

Samtweiche Lippen mit Peeling und Balsam

Ein strahlendes Lächeln macht schön, und etwas Extra-Pflege für die Lippen kann das noch wunderbar unterstützen: Da die dünne Lippenhaut keine eigenen Talgdrüsen hat, die für Geschmeidigkeit sorgen, kann sie sich selbst kaum schützen, wird schnell rau und rissig. Ein sanftes Lippen-Peeling mit einem speziellen Peeling-Stift entfernt schonend lose Schüppchen und pflegt mit Jojobaöl oder Kakaobutter. Alternative: Mit einer weichen Zahnbürste ohne Druck über die Lippen gehen und anschließend Pflege mit Kakaobutter oder Panthenol auftragen.

Zeit nehmen für die Maniküre

Sie stehen ständig im Rampenlicht und werden schnell spröde und gereizt, wenn sie nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen – die Hände. Ein Hand-Peeling mit Salz aus dem Toten Meer und natürlichen Weichmachern wie Sesam- oder Avocadoöl macht sie wieder zart. Anschließend die Nagelhaut mit Holzstäbchen oder Tuch leicht zurückschieben und die Nägel mit einer Sandblattfeile von außen zur Mitte hin feilen. Polierfeilen bringen die Nägel auf Hochglanz. Je glatter (und trockener) die Nageloberfläche, desto besser hält der Lack. Und warum nicht mal ein Highlight setzen? Ein strahlend roter Nagellack lässt Hände im Nu glamourös wirken und rundet das verwöhende Ego-Programm perfekt ab.

Füße werden zum verführerischen Blickfang

Auch an den Füßen sieht roter Nagellack atemberaubend aus - soweit auch dort die Nägel top gepflegt sind. So geht's: Bimssteingranulat und Fruchtsäuren lösen raue Hornschüppchen. Anschließend reichhaltige Fußcreme einmassieren. Die Nägel lassen sich gut mit einer Nagelzange kürzen. Eine Mineralfeile bringt sie anschließend in Form. Sind die Nägel leicht angegilbt? In einem Sprudelbad mit Zitrone und Sauerstoff kann man sie aufhellen. Vor Verfärbungen schützt eine Schicht farbloser Unterlack. Etwa 20 Minuten warten, bevor der rote Lack aufgetragen wird.

Glücklich bis in die Spitzen

Das Drei-Stufen-Programm für schöne Haare geht so: Eine Tiefenreinigung mit pflegenden Weizenproteinen entfernt Rückstände von Styling-Produkten. Danach die Aufbaupflege. Sie nährt zum Beispiel mit Kokos-Extrakten und wird ins gewaschene Haar einmassiert. Angewärmtes Handtuch um den Kopf wickeln, fünf Minuten warten und abschließend gründlich ausspülen. Für Glanz sorgt eine Kur, zum Beispiel mit Auszügen aus Kamille, Algen und Karotten. Sie versiegelt die Schuppenschicht und macht das Haar leicht kämmbar. Zu viel Pflege für feines Haar? Dann lieber eine Creme-Gel-Maske oder ein Spray mit Panthenol nehmen, die das Haar nicht beschweren und poröse Stellen kitten.

Happy-End

Abschalten und sich von Stress lösen, das gehört zu den zuverlässigsten Schönmachern. Pausen schaffen geistige Freiräume, bringen neue Energie und machen kreativ. Also, ab auf's Sofa und entspannen, vielleicht mit einem Schluck Champagner? Versüßen lässt sich die Auszeit auch mit Aromakerzen und Raumsprays. Oder lieber früh in's Bett? Dazu passend kommt die Schlafbrille, wie sie Audrey Hepburn alias Holly Golightly in "Frühstück bei Tiffany" getragen hat. Und wer sich tatsächlich mal für einen Spaziergang rauswagen möchte – frische Luft ist ein Beautybooster pur!


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